Weiterbildung

Weiterbildungsfreak, Weiterbildungspragmatiker oder Weiterbildungsgourmet?

three glasses with white, rose and red wine
@colourbox

Von Esther Furrer

Wie informieren Sie sich über Weiterbildungsangebote? Besuchen Sie Informationsanlässe, oder nehmen Sie eher eine persönliche Beratung in Anspruch? Hier erfahren Sie warum es sich lohnt, Zeit in die Suche Ihrer nächsten Weiterbildung zu investieren – unabhängig davon, welcher Weiterbildungstyp Sie sind.

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Veranstaltungen

Neue Höhen in der Gesundheitsökonomie

Von Christina Tzogiou

Dies war der Titel der weltweit grössten Konferenz für Gesundheitsökonomen, der International Health Economics Association (iHEA) Konferenz 2019, die Mitte Juli in Basel stattgefunden hat.

Mehr als 1’000 Forscher aus der ganzen Welt reisten in die Schweiz, um an dieser Konferenz teilzunehmen. Das WIG war dabei mit 12 Teilnehmern und 7 Beiträgen (siehe Tabelle) vertreten. Die Themen, die während dieser fünf Tage diskutiert wurden, waren vielfältig. Sie reichten von Finanzierung und Ausgaben des Gesundheitswesens über gesundheitsökonomische Evaluationen bis hin zu Angebot und Nachfrage von Gesundheitsleistungen.

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Management im Gesundheitswesen

Digitalisierung ist gut, Effizienz ist besser: Das EVA-Prinzip als Fundament erfolgreicher Digitalisierungsprojekte

Quelle @ Colourbox

Von Eva Hollenstein

Die Prozessgestaltung mithilfe digitaler Technologien wird heute im Gesundheitswesen häufig als Allheilmittel angesehen. Man verspricht sich unter anderem eine bessere Versorgungsqualität bei geringeren Kosten, einen reibungslosen Informationsaustausch über Abteilungs- und Sektorengrenzen hinweg und eine bessere Einbindung von Patienten in den Behandlungsprozess.

So zumindest in der Theorie. In der Praxis sieht die Welt oft anders aus. Digitalisierungsprojekte verschlingen Unmengen an Zeit und Geld und der gewünschte Effekt bleibt hinter den Erwartungen zurück.

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Gesundheitspolitik

«Something is rotten in the state of Denmark!»

Quelle: Herlev and Gentofte Hospital (Modell New Herlev Hospital)

Von Matthias Maurer

Was liess Hamlet an seiner dänischen Heimat verzweifeln? Das staatliche Gesundheitswesen kann es nicht gewesen sein. Denn sonst würden nicht Heerscharen von interessierten Gesundheitsexperten und -politikern nach Dänemark pilgern, um sich einen Eindruck von den dortigen Ansätzen zu machen.

Was sind die Gründe, warum Dänemark eine Reise wert ist? Zum einen sind die Dänen Weltmeister in Digital Health. Zum anderen sind sie Hüter von wertvollen Gesundheitsdaten, die während Jahrzehnten gesammelt, systematisiert und analysiert worden sind. Ein weiterer Grund hat uns im Rahmen des CAS Gesundheitssysteme und -politik diesen Juni in die Heimat Hamlets geführt: Die Optimierung und Modernisierung der Spitalinfrastruktur, von der im Folgenden die Rede sein soll.   

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Gesundheitsökonomische Forschung

«Ambulant vor Stationär»: nicht-ärztliche ambulante Leistungen wachsen rasant!

Quelle: KSB Blog

Von Stephanie Dosch

Kurz und effektiv! Das Motto «ambulant vor stationär» ist in aller Munde.

Nach einem Beschluss des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) werden ab dem 1. Januar 2019 sechs Gruppen von operativen Eingriffen von der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP) nur noch vergütet, wenn diese ambulant durchgeführt werden. Ziel ist es, das Wachstum der Gesundheitskosten einzudämmen.

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Versorgungsforschung

Neues Tabakproduktegesetz: Public Health-Fachleute machen sich stark für ein starkes Gesetz

Cigarette butts
@ Colourbox

Von Prof. Dr. Klaus Eichler

Das neue Schweizer Tabakproduktegesetz ist momentan in der parlamentarischen Beratung. Viele Stakeholder mischen sich ein: Auch Schweizer Public Health-Fachleute sind vorne mit dabei…

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Management im Gesundheitswesen und HTA und Gesundheitsökonomische Evaluationen

Apotheken-Bingo

Quelle @ Colourbox

Von Tim Brand und Renato Farcher

Lassen Sie uns ein Spiel spielen! Wenn Sie beim nächsten Mal in eine Apotheke gehen, versuchen Sie herauszufinden, wie sich diese Apotheke von anderen unterscheidet. Doch was für Sie eine kleine Gedankenübung ist, kann für die Apotheke darüber entscheiden, ob sie sich im Markt behaupten kann oder nicht.

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Versorgungsforschung

Ältere Bevölkerung geniesst hohe Lebensqualität – auch mit chronischen Erkrankungen

Von Marc Höglinger

Im Alter nehmen Gesundheitsprobleme zu und auch chronische Krankheiten sind weit verbreitet. Das bedeutet aber nicht zwangsläufig, dass die Lebensqualität der Betroffenen sinkt oder ihr Alltag stark beeinträchtigt wird, wie eine Studie des WIG im Auftrag des BAG zeigt.

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Management im Gesundheitswesen

Lean und Digital im OP – Eine Pilotstudie am KSGR

Quelle @ Colourbox

Von Irene Kobler und Alfred Angerer

Die Komplexität der Zusammenarbeit und die gegenseitige Abhängigkeit aller Beteiligten im Operationssaal (OP) sind unbestritten. Wer nun denkt, dass Standards demzufolge im OP sehr stark verbreitet wären, täuscht sich. Gerade neulich wurde uns im Gespräch mit einem OP-Manager im Rahmen einer Fachtagung wieder klar: Standards im OP sind nicht nur selten, sondern auch schwer einzuführen und zu managen. Auch in der wissenschaftlichen Literatur wird Standardisierung im OP nur selten thematisiert. Wir haben 115 Artikel über Prozessoptimierung systematisch analysiert. Gerade einmal 9% befassen sich mit dem Thema Standardisierung.

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Gesundheitsökonomische Forschung

«Food Waste» oder «Health Care Waste» – Welche Verschwendung kostet uns mehr?

Quelle: entsorgungskalender.ch

Von Prof. Dr. Simon Wieser

«Food Waste» nennt sich die enorme Verschwendung von Lebensmitteln in unserer Wohlstandsgesellschaft. Gemäss foodwaste.ch geht ein Drittel aller in der Schweiz produzierten Lebensmittel verloren. Gründe sind Überproduktion, zu grosse Portionen, weggeworfenes Essen und vieles mehr.

Aber wir verschwenden nicht nur Lebensmittel, sondern auch Arztbehandlungen, Spitalaufenthalte und Medikamente. Bei diesem «Health Care Waste» bezahlen wir unnötige medizinische Behandlungen und Produkte, die nichts zur unserer Gesundheit beitragen. Das genaue Ausmass dieser Verschwendung ist noch unbekannt, aber Vermutungen für die Schweiz liegen bei gegen 20% der gesamten Gesundheitsausgaben.

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