Monat: März 2018

Alumni-Porträt #7: Gregor Schibig – Der Prozessoptimierer

In den kommenden Wochen stellen zahlreiche Alumni sich und ihr Tätigkeitsfeld im VS-Blog vor. Heute porträtieren wir Gregor Schibig.

Mit welcher Vorbildung hast Du das Verkehrssysteme-Studium begonnen?
Ich habe eine 4-jährige Lehre als Elektroinstallateur bei der Firma Kreha Elektro AG mit anschliessender 1-jähriger technischer Matura gemacht. Ich habe nach der Lehre keine weitere Praxiserfahrung gesammelt, jeweils aber im Sommer während der Semesterferien als Elektroinstallateur gearbeitet.

Wie sieht Deine berufliche Zukunft aus?
Ich habe im Januar 2017 meinen Job bei der Firma ENOTRAC in Thun begonnen. Die Firma ENOTRAC ist im Bahnbereich im Engineering und Consulting tätig. Es gibt die vier Fachbereiche Fahrzeugtechnik, Bahnstrom, RAMS/EMV sowie Organisation und Prozesse. Ich arbeite überwiegend im Bereich Operation und Prozesse, der unter anderem folgendes beinhaltet: Optimierung der Organisation und der Prozesse, Effizienzsteigerung, Qualitätsverbesserung, Asset Management, LCC-Minimierung, Energieeffizienz.

Warum sollte man heute Verkehrsingenieur(in) werden?
Die Schweiz ist das Land der Eisenbahn. Es ist sehr entscheidend, dass es Fachleute gibt, welche eine ingenieurtechnische Ausbildung haben, um die heutigen und zukünftigen Probleme lösen zu können. Umso besser ist es, wenn diese Ingenieure das nötige Fachwissen zur Bahn schon im Studium lernen. Zum Beispiel der Bereich RAMS, welcher in der Schweiz meiner Meinung nach nirgends studiert/gelernt werden kann, aber eine sehr entscheidende Rolle spielt, um einen sicheren Bahnbetrieb zu gewährleisten oder überhaupt zuzulassen. Darum ist es wichtig, dass nicht nur das ingenieurtechnischen Knowhow sondern auch das Hintergrundwissen im Bahnbereich nach dem Studium vorhanden ist. Aus diesem Grund sind Verkehrsingenieure auch gefragt und das Studium Verkehrssysteme sollte vermehrt studiert werden.

Was hat Dir am VS-Studium besonders gefallen?
Mir hat der Mix aus theoretischen Fächern wie beispielsweise. Naturwissenschaften und praktischen Fächern sehr gefallen. So konnte vielfach das theoretische Wissen in praktischen Arbeiten angewendet werden. Insbesondere haben mich die fachspezifischen Fächer wie z.B. Verkehrsmanagement, RAMS oder EMI interessiert.

Mit welchen Themen hast Du Dich in Projekt- und Bachelorarbeit besonders beschäftigt?
In beiden Arbeiten habe ich mich mit Kollisionen zwischen zwei Zügen oder zwischen einem Zug und einem Fahrzeug beschäftigt. Es ging darum, das Risiko (Schadensausmass x Eintrittswahrscheinlichkeit) für die Passagiere im Zug im Falle einer Kollision genau abzuschätzen. Die Eintrittswahrscheinlichkeit kann berechnet werden. Anhand eines physikalischen Modells war es das Ziel, auch das Schadensausmass möglichst genau zu bestimmen. Damit sollen wirtschaftliche wie auch sicherheitstechnische Aspekte berücksichtigt werden. Wird das Schadensausmass zu optimistisch eingeschätzt, können die Passagiere im Zug gefährdet werden. Wird das Schadensausmass zu pessimistisch bestimmt, ist der wirtschaftliche Aufwand für die unnötigen zusätzlichen Sicherheitsmassnahmen sehr hoch.

Wo siehst Du Dich in 10 Jahren?
Ich sehe mich in 10 Jahren als Projektleiter in einem Team, das grosse Bahnprojekte erfolgreich managen kann.

Alumni-Porträt #6: Ramon Rey – Der Angebotsplaner


In den kommenden Wochen stellen zahlreiche Alumni sich und ihr Tätigkeitsfeld im VS-Blog vor. Heute porträtieren wir Ramon Rey.

Mit welcher Vorbildung hast Du das Verkehrssysteme-Studium begonnen?
Ich habe die zweisprachige gymnasiale Matura an der Kantonsschule Wettingen abgeschlossen. Um an einer Fachhochschule aufgenommen werden zu können, habe ich ein Jahr als Projektassistent bei SMA und Partner AG gearbeitet.

Wo arbeitest Du jetzt?
Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ)

Was macht Dein Arbeitgeber?
Die VBZ plant und betreibt das Tram- und Busangebot in der Stadt Zürich sowie im Limmattal, dem Unteren Zimmerberg, dem Unteren Pfannenstil und dem Oberen Glattal.

Was ist Deine Aufgabe?
Zu meinen Aufgaben gehören die Betreuung des ZVV-Fahrplanverfahrens (2-jähriger, wiederkehrender Prozess), sämtlicher Busbevorzugungsprojekte in unserem Marktgebiet sowie von Schüler- und Sonderkursen. Zusätzlich erarbeite ich Strategien und Konzepte, die der Angebotsweiterentwicklung des Unternehmens dienen. Aktuell bearbeite ich die Langfristplanung der Region Unterer Zimmerberg – Wollishofen – Leimbach.

Ist die VBZ für Alumni ein geeigneter Arbeitgeber?
Auf jeden Fall. Die VBZ bietet viele technische Kaderpositionen, nicht nur für Absolventen meines Studiengangs. Ausserdem bietet die VBZ auch interessante Praktika.

Warum sollte man heute Verkehrsingenieur(in) werden?
Die Branche befindet sich in einer Starre. Man hält an alten Lösungen fest, weiss aber um die Gefahr, nicht rechtzeitig auf die richtigen Innovationen zu setzen. Junge Köpfe mit frischen Ideen, die alte Zöpfe abschneiden und neue Ansätze ausprobieren, sind sehr gefragt.

Was hat Dir am VS-Studium besonders gefallen?
Mir ist der Austausch mit der Privatwirtschaft am besten in Erinnerung geblieben – sei es bei Projektarbeiten, die extern in Auftrag gegeben wurden, oder von Dozenten, die in den Vorlesungen aus ihrem Alltag berichten konnten.

Mit welchen Themen hast Du Dich in Projekt- und Bachelorarbeit besonders beschäftigt?
Ich habe mich mit Simulationen von Verkehrsströmen und deren Preissensitivitäten befasst. Für die Bachelorarbeit habe ich neue Ansätze für die städtische Logistikbranche untersucht – ausgehend von grossen Datensätzen. Bei beiden Arbeiten waren wir zu zweit, was gerade bei der Bachelorarbeit aufgrund des logistischen Branchenhintergrunds meiner Kollegin sehr interessant und hilfreich war.

Während Deines Studiums hast Du viel gelernt. Von welcher Fähigkeit profitierst Du im heutigen Beruf am meisten?
Das Arbeiten und den Austausch im Team. Das aufmerksame Zuhören, das Stellen der richtigen Fragen und das konsequente Suchen nach brauchbaren und mehrheitsfähigen Lösungen ist nicht jedermanns Sache, aber für den Erfolg des Projekts unabdingbar.

Wo siehst Du Dich in 10 Jahren?
Teamleiter, Schwerpunkt Mobilitätsinnovationen.

Alumni-Porträt #5: Valerie Joncas – Die ETH-Masterstudentin


In den kommenden Wochen stellen zahlreiche Alumni sich und ihr Tätigkeitsfeld im VS-Blog vor. Heute porträtieren wir Valerie Joncas.

Mit welcher Vorbildung hast Du das Verkehrssysteme-Studium begonnen?
Meine Grundausbildung habe ich als Kauffrau des öffentlichen Verkehrs mit kaufmännischer Berufsmatura (Lehre bei den SBB) absolviert. Nach der Lehre konnte ich noch 3 Jahre Arbeitserfahrung bei den SBB sammeln.

Was machst Du jetzt?
Ich verfolge das Master-Studium „Raumentwicklung und Infrastruktursysteme“ an der ETH Zürich, wobei ich die Vertiefung auf „Verkehrssysteme und -verhalten“ gelegt habe. Ich studiere Vollzeit.

Ist der Wechsel von der ZHAW an die ETH möglich?
Ja, durchaus! Allerdings sollte man sich ausreichend früh (ca. 1.5 Jahre vor dem Bachelor-Abschluss) über das Studienangebot an der ETH und die geltenden Voraussetzungen informieren. In meinem Fall musste ich eine Durchschnittsnote 5 im Bachelorstudium Verkehrssysteme vorweisen können. Zudem musste ich Auflagenfächer (Fächer, die nebst dem Masterstudium nachgeholt werden müssen) im Umfang von 45 Credits absolvieren. Dies führt dazu, dass das Master-Studium statt wie üblich zwei Jahre bei mir drei Jahre dauern wird.

Ist das Masterstudium an der ETH geeignet für ZHAW Alumni?
Ja! Man sollte aber Motivation für das Lernen, Interesse an mathematischen Fächern und Durchhaltewillen mitbringen.

Warum sollte man heute Verkehrsingenieurin werden?
Weil wir vor allem im Verkehrsbereich vor vielen herausfordernden und zugleich spannenden Fragen stehen, die es zu beantworten gilt. Dafür braucht es Fachleute mit Know-How!

Was hat Dir am VS-Studium besonders gefallen?
Im VS-Studium habe ich die Grundsätze der Verkehrssysteme und -planung kennengelernt. Dies öffnete mir die Türen für viele Optionen (Berufseinstieg, Master-Studium etc.).

Mit welchen Themen hast Du Dich in Projekt- und Bachelorarbeiten besonders beschäftigt?

  • Projektarbeit: Kundenbedürfnisse für Reisen im Nachtzug
  • Bachelorarbeit: Zielkonflikte zwischen der Raum- und Verkehrsplanung

Während Deines Studiums hast Du viel gelernt. Von welcher Fähigkeit profitierst Du im Masterstudium am meisten?
Projektführung und -präsentation (denn auch im Masterstudium gibt es zahlreiche Projektaufträge)

Wo siehst Du Dich in 10 Jahren?
Ich arbeite als Verkehrsplanerin bei einem Unternehmen des öffentlichen Verkehrs und erarbeite zusammen mit meinem Team Angebotskonzepte.

Nationale Verankerung, internationale Ausrichtung: Von den besten Verkehrsingenieuren lernen

Hong Kong has one of the most advanced public transport systems in the world

Fewer than 1 in 5 people own a car. Learn more: http://wef.ch/2tisNb3

Gepostet von World Economic Forum am Donnerstag, 8. März 2018

Zürcher und Hongkonger Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur kamen Ende 2017 zusammen, um den wissenschaftlichen und kulturellen Austausch zwischen den beiden Metropolen auszubauen. Das Festival «Zürich meets Hong Kong» mit über 30 Anlässen in ganz Hong Kong reichte von Veranstaltungen zu Smart Cities und Healthy Ageing bis hin zu einem Swiss Design Market und beleuchtete verschiedene Aspekte der zukünftigen Wirtschaft und Gesellschaft. 

Dass auch angehende Verkehrsingenieure viel von asiatischen Metropolen und insbesondere Hong Kong lernen können, zeigt der kurze Film des World Economic Forum. Entsprechend unterstützt der Studiengang Verkehrssysteme seine Studierenden, im vierten Semester ein Gastsemester in Asien durchzuführen. Zuletzt kamen unter anderem Aufenthalte an der Hanyang University und der SeoulTech zustande.

 

Alumni-Porträt #4: Manuel Müller – Der PostAuto-Planer

In den kommenden Wochen stellen zahlreiche Alumni sich und ihr Tätigkeitsfeld im VS-Blog vor. Heute porträtieren wir Manuel Müller.

Mit welcher Vorbildung hast Du das Verkehrssysteme-Studium begonnen?
Ich habe nach der Ausbildung zum Lokführer, die Berufs-Matura in einem Jahr (Vollzeit BM) nachgeholt. Ich habe die technische Matura absolviert. Als ich das Verkehrssysteme-Studium begonnen habe, hatte ich bereits vier Jahre als Lokführer bei der SBB gearbeitet. Trotz des Vollzeitstudiums habe ich 30 Prozent als Lokführer bei der SBB weitergearbeitet. Nach Ende des Studiums hatte ich insgesamt sieben Jahre als Lokführer absolviert.

Wo arbeitest Du jetzt?
Aktuell arbeite ich als Netz- und Betriebsplaner bei der PostAuto AG Region Ostschweiz.

Was ist Deine Aufgabe bei PostAuto?
Ich erarbeite neue Angebotskonzepte, optimiere Angebots- und Fahrplankonzepte oder überprüfe diese auf ihre Machbarkeit. Ich stimme Fahrplankonzepte mit unserer Abteilung Betrieb ab und begleite sie bis zu ihrer Umsetzung. Dabei nutze ich diverse Planungstools. Ein weiterer Bereich sind Bahnersatzaufträge, welche ich vom Erstellen der Offerte bis zum Betriebsstart unter mir habe und betreue.

Dein Arbeitgeber für Alumni ein geeigneter Arbeitgeber?
Ja, PostAuto ist ein grosser Player im Markt und sehr innovativ (Smart Shuttle)

Warum sollte man heute Verkehrsingenieur(in) werden?
Verkehr wird uns ständig begleiten und ist gerade im Wandel und Aufbruch (Elektrifizierung und autonomes Fahren). Auch wird es immer mehr Verkehr auf unseren Strassen geben, egal ob Güter- oder Personenverkehr.

Was hat Dir am VS-Studium besonders gefallen?
Der Praxisbezug! Schon vom ersten Semester an wurde nicht anhand fiktiver Situationen unterrichtet, sondern es wurden praxisnahe und spannende Projekte durchgeführt. Die Klassengrösse war auch super. Aber natürlich freue ich mich, wenn der Studiengang weiter wächst und es vielleicht mal zwei Klassen gibt. Die Frackwoche gehört selbstverständlich auch zu den Highlights des Verkehrssysteme-Studiums.

Mit welchen Themen hast Du Dich in Projekt- und Bachelorarbeit besonders beschäftigt?
Für die Projektarbeit habe ich mich mit den Kapazitäten der Busse der VBZ auseinandergesetzt. Meine Bachelorarbeit habe ich der Optimierung der Personaldepotstandorte der Schweizerischen Südostbahn AG gewidmet. Dabei konnten meine Vorkenntnisse als Lokführer optimal in die Bachelorarbeit einfliessen.

Während Deines Studiums hast Du viel gelernt. Von welcher Fähigkeit profitierst Du im heutigen Beruf am meisten?
Pflichtenhefte für Ausschreibungen und der Umgang mit verschiedenen Systemen sind auch in meiner täglichen Tätigkeit sehr relevant. Fachbegriffe, welche immer wieder in Berichten vorkommen, sind nichts Unbekanntes mehr.

Wo siehst Du Dich in 10 Jahren?
Als Planer, welcher für die kommenden Jahre das Netz (egal ob Schiene oder Strasse) mitgestalten kann.

Praxistest bestanden: Alumni würden wieder Verkehrssysteme studieren

Die Rückmeldungen der grossen VS-Alumni-Befragung sind eindeutig. Über 90 Prozent der Absolventen sind davon überzeugt, dass der Studiengang Verkehrssysteme die richtige Studienwahl war. Das Ergebnis bestätigt die hohe Qualität des ZHAW-Studienabschlusses „Verkehrsingenieur“. Diese zeigte sich auch wiederholt bei zahlreichen Bachelorauszeichnungen und internationalen Wettbewerben.

Im Rahmen des Projekts „Verkehrssysteme 2025“ bereitet sich der Studiengang Verkehrssysteme auf die zukünftigen Herausforderungen vor. Teil des Vorhabens ist eine kritische Überprüfung der Austrittskompetenzen der VS-Studierenden. Hierbei wurden u.a. ausgewählte Industrievertreter und Alumni in Workshops und Online-Surveys befragt. Der Schwerpunkt lag auf den heute und morgen notwendigen Qualifikationen für Verkehrsingenieure. Die Alumni gaben zudem eine breite Rückmeldung zu ihren Studienerfahrungen. Auf Grundlage dieses wertvollen Feedbacks werden die Studieninhalte stetig weiter optimiert.

Alumni-Porträt #3: Gregor Frei – Der Systemdenker

In den kommenden Wochen stellen zahlreiche Alumni sich und ihr Tätigkeitsfeld im VS-Blog vor. Den Auftakt machte Martin Grolimund, heute präsentieren wir den Werdegang von Gregor Frei.

Mit welcher Vorbildung hast Du das Verkehrssysteme-Studium begonnen?
Ich habe in Deutschland mein Abitur gemacht und mich anschliessend für einen  Maschinenbaustudium entschieden. Nach einem Jahr merkte ich jedoch, dass Maschinenbau nicht meinen Vorstellungen entsprach. Daraufhin habe ich mich entschieden, meinen Kindheitstraum wahr zu machen und eine Ausbildung zum Lokomotivführer zu beginnen. Diese habe ich 2010 bei der SBB begonnen. 2012 erhielt ich die Möglichkeit, dual resp. in Teilzeit das Verkehrssysteme-Studium an der ZHAW zu beginnen. Während des Studiums konnte ich zudem zu meiner Tätigkeit als Lokführer und dem Studium zusätzlich in der Angebotsplanung des Regionalverkehrs arbeiten und diverse Konzepte mit umsetzen. Diese Kombination war für mich perfekt, da ich in allen Bereichen profitieren konnte.

Wo arbeitest Du jetzt?
Ich arbeite weiterhin bei der SBB. Zwar wurde aus dem Regionalverkehr Region Mitte nach einer Reorganisation der Personenverkehr Region Mitte, aber das Team ist geblieben. Meine Tätigkeit als Lokführer habe ich letztes Jahr aufgegeben, da dies leider mit meiner Stelle nicht mehr vereinbar war.

Was ist Deine Aufgabe?

Ich habe eine facettenreiche Tätigkeit mit vielen Aufgabengebieten:

  • Regionale Gesamtperspektiven: Die „Regionalen Gesamtperspektiven“ sind ein Arbeitsprogramm zwischen der SBB und den kantonalen Regierungen und ermöglichen eine ganzheitliche Planung. Sie sind abgestützt auf die drei Pfeiler „Angebot“, „Infrastruktur“ und „Areale“. Durch diese ganzheitliche Betrachtung und viele weitere Faktoren können beispielsweise Areale in Städten freigegeben werden, die bahnbetriebliche Nutzung verlagert oder optimiert werden und somit eine städtebauliche Entwicklung ermöglicht werden.
  • Mobilitätshubs: Im SBB Top-Programm „Mobilitätshubs“ kann ich dazu beitragen, wie der Bahnhof der Zukunft aussehen muss, damit zukünftigen Mobilitätsentwicklungen Rechnung getragen wird und die Bahn ihre Stärke weiterhin voll ausspielen kann. Wir gestalten somit die physische Plattform der multimodalen Reisekette, die einfach und komfortabel von Tür zu Tür stattfinden wird.
  • Entlastung der Hauptverkehrszeiten durch angepasste Vorlesungszeiten: Im Rahmen meiner Abschlussarbeiten habe ich mich, gemeinsam mit einem Kommilitonen, mit der Thematik befasst, wie sich veränderte Vorlesungszeiten auf die Hauptverkehrszeiten auswirken. Diese Erkenntnisse kann ich nun umsetzen. Mit der HSLU in Rotkreuz und der FHNW in Muttenz konnten wir bereits erste Partner für diese Anpassungen gewinnen. Die FHNW beispielsweise wird über 1‘300 Studierende später mit den Vorlesungen beginnen lassen und somit einen grossen Beitrag für die Entlastung der Hauptverkehrszeiten leisten. Zudem werden wir auch für die Standorte in Brugg-Windisch und Olten ähnliche Umsetzungen anstreben.
  • Regionalkoordination: Im Bereich der Regionalkoordination vertrete ich die Konzernthemen in der Region und bin im stetigen Austausch mit den kantonalen Behörden.

Ist die SBB AG für Alumni ein geeigneter Arbeitgeber?
Die SBB ist der perfekte Arbeitgeber für Verkehrssysteme-Alumni. In den vielen Bereichen, die die SBB bietet, ist für jeden Alumni eine spannende Tätigkeit garantiert. Dies zeigt sich auch daran, dass es zahlreiche VSler gibt, die bei der SBB arbeiten oder zumindest ein Praktikum gemacht haben.

Warum sollte man heute Verkehrsingenieur(in) werden?
Mobilität und Gesellschaft verändern sich rasant und werden es auch weiterhin. Die Finanzierung von Verkehr und Verkehrsinfrastrukturen sowie die Flächenverfügbarkeit sind endlich. Dadurch werden die Herausforderungen komplexer und es braucht schlaue Lösungen. Diese Herausforderungen sind spannend und deren Lösung dient der Gesellschaft. Darum sollte man Verkehrsingenieur werden.

Was hat Dir am VS-Studium besonders gefallen?
Die Vielschichtigkeit. Es fokussiert nicht auf ein Thema. Man erhält den Einblick in viele Bereiche des Verkehrs.

Mit welchen Themen hast Du Dich in Projekt- und Bachelorarbeit besonders beschäftigt?
Im Rahmen meiner Abschlussarbeiten habe ich mich gemeinsam mit einem Kommilitonen mit der Thematik befasst, wie sich veränderte Vorlesungszeiten auf die Hauptverkehrszeiten auswirken. Diese Erkenntnisse kann ich nun in meiner Arbeit umsetzen, wie ich bereits aufgezeigt habe.

Während Deines Studiums hast du viel gelernt. Von welcher Fähigkeit profitierst Du im heutigen Beruf am meisten?
Ich profitiere davon, dass ich ganzheitlich denke und alle Aspekte versuche zu berücksichtigen. Dies habe ich sicherlich dadurch gelernt, dass das Studium so vielschichtig war.

Wo siehst Du Dich in 10 Jahren?
Ich muss gestehen, dass ich kein Karriereziel habe. Ich sehe mich an einem Arbeitsplatz, an dem ich etwas bewirken kann und meine Arbeit mit meiner Familie vereinbaren kann. Den habe ich jetzt schon. Vielleicht bin ich daher noch an dieser Stelle.

VW AutoUni kooperiert mit ZHAW-Mobilitätsexperten


Quelle: Volkswagen

Digitalisierung und Robotisierung werden in naher Zukunft den Verkehrsmarkt revolutionieren. Die Transformation vom Fahrzeughersteller zum umfassenden Mobilitätsdienstleister stellt die grossen Automobilkonzerne vor enorme Herausforderungen. Die AutoUni als Teil der Volkswagen Group Academy etabliert nun das neue Format der Learning Journeys, um die eigenen Toptalente für die Marktveränderungen zu sensibilisieren. ZHAW-Mobilitätsforscher Thomas Sauter-Servaes wird dabei ausgewählte Veranstaltungen als Impulsgeber begleiten.

Der Auftakt der Veranstaltungsreihe findet im April 2018 statt. „Wir freuen uns sehr, mit Dr. Thomas Sauter-Servaes einen ausgewiesenen Experten in Fragen der Zukunftsmobilität und der Entwicklung innovativer Geschäftsmodelle als Gastdozenten gewinnen zu können“, sagt Markus Krause vom Institut für Marketing und Vertrieb (IFMV) des Volkswagen Konzerns. Neben den Learning Journeys ist ein Mitwirken des ZHAW-Forschers und Studiengangleiters „Verkehrssysteme“ in der Vortragsreihe „Mobilität findet Stadt“ geplant. „Es ist immer wieder eine spannende Herausforderung, die eigenen Marktanalysen und die daraus abgeleiteten Entwicklungspfade mit jungen hochmotivierten Automobilexperten aus dem VW-Konzern zu diskutieren“, freut sich Thomas Sauter-Servaes auf die Zusammenarbeit mit dem Führungskräftenachwuchs des weltweit grössten Fahrzeugproduzenten. „Von den Einblicken in die Denkwelt der Autoindustrie profitieren letztlich auch die Studierenden des ZHAW-Bachelorstudiengang Verkehrssysteme.“

Als Weiterbildungseinrichtung des Volkswagen Konzerns hat die AutoUni den Auftrag, Weiterbildungsformate zu entwickeln, die Wissen auf Hochschulniveau in den Konzern transferiert. Die AutoUni versteht sich als Qualifizierer für die Top-Themen des digitalen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wandels und, in enger Zusammenarbeit mit den Marken und Gesellschaften des Konzerns sowie externen Top-Wissenschaftlern, als Impulsgeber

SBB sucht PiBS-Studierende und bietet Jahrespraktika

Das PiBS-Programm, das Absolventen einer gymnasialen Matur ohne vorheriges Jahrespraktikum den Zugang zum FH-Studium ermöglicht, ist im Studiengang Verkehrssysteme ein voller Erfolg. Unternehmen und Studierende sind von dem neuen Angebot überzeugt.

Für den nächsten Jahrgang (Studienstart Herbst 2018) suchen die SBB wieder interessierte Maturanden. Ein Feedback aus Studierendenperspektive sowie Interviews aktueller PiBS-Studierender bei SBB Operating sind bereits auf dem VS-Blog erschienen.

Die komplette Ausschreibung findet sich auf den Webseiten der SBB.

ACHTUNG: SBB Operating bietet für gymnasiale Maturanden auch Jahrespraktika vor Studienbeginn an. Interessierte melden sich direkt bei Frau S. Schmidt, Tel. +41 79 654 32 89.