Ein ausgezeichneter Geschäftsbericht

Von Christa Brügger

Einer der zwölf besten Geschäftsberichte der Schweiz, unter den 100 besten weltweit, Gold für Exzellenz im Branchenvergleich: Der Siegfried Geschäftsbericht 2017 erhielt Bestnoten von Fachjurys in der Schweiz, Deutschland und den USA.

Als börsenkotiertes Unternehmen ist Siegfried verpflichtet, jedes Jahr einen Geschäftsbericht zu publizieren. Siegfried nutzt diese Chance und veröffentlicht seit vielen Jahren Berichte, die mehr als nur den gesetzlichen Pflichtteil erfüllen. So wird aus dem Geschäftsbericht ein wirkungsvolles Kommunikationsmittel für Investoren, Finanzjournalisten und die über 4’000 Aktionärinnen und Aktionäre. Der Bericht wird auch während des Jahres gerne als Imagepublikation eingesetzt und beispielsweise an Besucherinnen und Besucher oder in Bewerbungsgesprächen abgegeben.

Eine Zeitung als Geschäftsbericht © Agentur Hej GmbH, Zürich

Effizienz auch in der Berichterstattung

Der Bericht über das Geschäftsjahr 2017, der im März 2018 erschienen ist, wurde in mehrerlei Hinsicht erneuert. Erstmals publizierte Siegfried nebst dem gedruckten Bericht auch einen kompakten Online-Report. Anstelle einer gebundenen Broschüre konzipierte Siegfried den gedruckten Bericht neu im Zeitungsformat. Dies hat unter anderem den Vorteil, dass der Produktionsprozess sehr effizient abgewickelt werden kann. Inhaltlich wurde der Bericht auf eine höhere Stufe gehoben, indem insbesondere der Nachhaltigkeitsbericht erstmals nach den Anforderungen der Global Reporting Initiative (GRI)-Standards erstellt wurde. Einen solchen Standard einzuhalten ist in der heutigen Zeit von grosser Wichtigkeit, denn auch die Stakeholder von Siegfried, allen voran die Investoren und Analysten, legen grossen Wert auf die Nachhaltigkeitsleistung eines Unternehmens und deren Offenlegung.

Wie zu guten alten Zeiten und trotzdem innovativ © Agentur Hej GmbH, Zürich

Positive Resonanz internationaler Fachjurys

Diese Anstrengungen und mutigen Neuerungen fanden in der Fachwelt sowohl national als auch international Beachtung und bescherten Siegfried zahlreiche Auszeichnungen:

Siegfried als Mid-Cap Unternehmen ist stolz auf diese hervorragenden Resultate. Der bemerkenswerte Schritt auf eine höhere Stufe im Reporting wird wahrgenommen und motiviert, den erreichten Level zu halten und weiter zu verbessern.

auf dem Bild v.l.n.r.: Peter Gehler (CCO Siegfried), Janine Widler (Agentur Hej GmbH), Christa Brügger (Senior Communications Manager Siegfried), Michelle Hirt (Senior Administrative Assistant Communications Siegfried) © Andreas Jäggi, Jurymitglied GB-Rating

Über die Autorin

Christa Brügger hat Germanistik und Anglistik studiert (lic. phil. l) und arbeitet seit 2014 als Senior Communications Officer beim Pharmazulieferer Siegfried in Zofingen. Die Funktion beinhaltet nebst vielem anderen die Erstellung des jährlichen Geschäftsberichts. Aktuell besucht sie den CAS Corporate and Marketing Communications an der ZHAW. Sie liebt den kreativen Umgang mit Sprache und das Verfassen aller Arten von Texten.

Innovation im Game Universum: Gamification trifft auf User-Generated Content

Beitrag von Anna Rozumowski

Gamification ist momentan in aller Munde. Es sind nicht nur Nerds, die sich an den Spielen erfreuen. Mittlerweile hat das Game-Fieber auch die Firmen erreicht. Mercedes-Benz war mit Urban Hunt schon früh dabei. Pokémon Go war ebenfalls ein grosser Erfolg. Gute Aussichten also für das Start-up Struckd, das Spieler und Spieleentwickler zusammenbringt. Diese Plattform verbindet Gamification mit User-Generated Content. Die Entwickler Flurin Jenal und Silvan Bauser waren mit dieser App sogar unter den Finalisten für den Venture Award für die beste Business Idee nominiert.

Herr Jenal, eine «einfache Spieleentwickler-App» klingt nach einem komplizierten Unterfangen, wie sind Sie auf diese Idee gekommen?

Ich habe selbst sehr früh mit Spieleentwicklung begonnen, danach 5 Jahre lang Game Design studiert und ging dann mit diesem Know-How und mit erhobener Brust raus in die Wirtschaft. Doch dann kam der Reality-Clash. Als Game-Entwickler ist es enorm schwer, sich über Wasser zu halten. Als ich ein echtes Business aus meiner Leidenschaft kreieren wollte, musste ich zuerst umdenken. Ich kam auf die Idee, dass es der Welt einen grösseren Mehrwert bringt, wenn ich ein neues, grossartiges Tool für Gamekreation erschaffe, anstatt das millionste Indiegame rauszubringen.

Neue Wege in der Spielentwicklung und Mehrwert für die Community © Struckd

Wie verlief der Prozess der Gründung Ihres Start-ups? Gibt es Tipps, welche Sie an künftige Gründer oder kreative Köpfe weitergeben können?

Bei mir persönlich ging es sehr schnell bergauf, nachdem ich das Verkaufen und das Business hinter den Gaming-Ideen lieben gelernt habe. Mit einem kreativen Hintergrund fiel mir das lange Planen schwer, aber im Moment, als ich realisierte, wie viel Kreativität der Aufbau eines innovativen Businessmodells benötigt, hat es Klick gemacht. Ich konnte fortan meine Stärke dort zum Einsatz bringen. Frühes, schnelles Testen und das Produkt schnell an den Markt anpassen zu können, ist essenziell.

Struckd ist ein ZHdK Alumni-Startup, wie wichtig sind euch solche Verbindungen? Inwieweit können Sie davon profitieren?

Der ZHdK verdanke ich viele Skills! Ohne diese Skills hätte ich nicht den wertvollen Gesamtüberblick über die Game-Entwicklung. Heute sind wir immer noch gut mit der ZHdK verbunden und tauschen uns mit den Studierenden aus oder holen sie bei Struckd ins Boot.

Die Köpfe hinter Struckd, links Flurin Jenal und rechts Silvan Bauser © Struckd

Das Geschäftsmodell von Struckd basiert auf Sponsored Content, wie konnten Sie bereits Interessenten gewinnen?

Unser erster Investor hat ein erstklassiges Netzwerk und Partner. Unsere heutigen Deals lassen sich auf eine Art und Weise immer noch auf dieses Netzwerk zurückführen. Mit den ersten Kundenreferenzen im Gepäck, konnten wir anschliessend auch leichter immer wieder selbst neue Kunden akquirieren.

«build – play and share» ist Ihr Leitsatz. Wie kommen Sie an Ihre Community? Wie hat sich die Community entwickelt?

Die Community besteht hauptsächlich aus kreativen Gamerkids und -teens. Viele spielen Minecraft oder Roblox und verbringen Zeit in YouTube. Wir kennen die Zielgruppe und dementsprechend auch die Marketingkanäle. Wir platzieren Struckd clever im Internet und somit wächst die Community organisch schon so sehr, dass wir keinerlei zusätzliche Marketingausgaben brauchen. Parallel entwickeln wir die Plattform zur coolsten Gamingplattform weiter, so dass die Kids ihren Freunden davon erzählen und von sich aus neue Spieler bringen. Momentan verbringen monatlich 20’000 Benutzer ihre Zeit auf der Plattform.

Organisches Wachstum bei der Gamingplattform © Struckd

Welche Marketinginstrumente verwenden Sie, um Ihre Plattform bei Firmen und Privatpersonen zu vermarkten?

Bei den Privatpersonen fokussieren wir auf den Aufbau der Community, damit Spieler Struckd weiterempfehlen, YouTube Videos darüber aufzeichnen und ihre Gamekreationen auf Facebook posten. Bei den Firmenkunden ist momentan noch sehr viel old-school Handakquise angesagt, wenn Struckd dann aber bald das Internet überschwemmt, werden die Firmen auch auf uns zukommen 😉

Der Weg zum Erfolg ist nicht einfach, aber das Start-up hat klare Ziele © Struckd

Wie sehen die Zukunftspläne von Struckd aus? Können Sie einen Trend erkennen?

In Zukunft wollen wir, dass Kids auf einfachste Weise den Traum ihres eigenen Games verwirklichen können und gleichzeitig Firmen den Dialog zu dieser jungen Zielgruppe über das Medium Games finden. Zwei sehr wichtige Features in unserer Pipeline wird noch der Multiplayermodus sein, sowie das Hochladen von eigenen 3D Modellen ins Struckd Universum. Des Weiteren sind wir natürlich immer offen für interessierte neue Teammitglieder!

Mehr über Struckd

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