Einladung: Alumni-Mitglieder

Die ZHAW Marketing Management Alumni organisieren in Zusammenarbeit mit dem ZHAW Institut für Marketing Management einen Top-Event zum Thema Sportmarketing. Sämtliche Alumni-Vereine der ZHAW und deren Mitglieder sind herzlich eingeladen.

Emotionalisierung, Kundenbindung, Service Management und kommerzieller Erfolg sind wichtige Faktoren für einen Profi-Sportclub. Welche Möglichkeiten sind vorhanden, die verschiedenen Anspruchsgruppen optimal zu bedienen? Wo liegen die Potenziale und Perspektiven für Schweizer Clubs?

Anhand des Beispiels der ambitionierten SC Rapperswil-Jona Lakers werden diese Themen von kompetenten Referenten beleuchtet. Die Lakers waren über 20 Jahre in der höchsten Eishockey-Liga der Schweiz, sind vor zwei Jahren abgestiegen und haben die Rückkehr ins Oberhaus als klares Saisonziel definiert. Eine äusserst spannende Herausforderung – nicht nur in sportlicher Hinsicht!

Datum Donnerstag, 12. Oktober 2017
Programm
18:30 Türöffnung und Willkommensdrink
19:00 Begrüssung und Start Referate

  • «Gemeinsam mehr erleben» Marco Jelinek, Leiter Marketing & Kommunikation, SCRJ Lakers
  • «Fanmanagement – Potenziale und Perspektiven»
    Marcel Hüttermann, Experte für Sport Marketing, ZHAW
  • Q & A mit den Referenten und Special Guest Ronnie Rüeger
    (ehem. Spitzen-Torhüter mit mehr als 1‘000 NLA-Spielen)
  • Stadionbesichtigung und Networking mit Apéro Riche

21:30 Schluss der Veranstaltung

Ort  St.Galler Kantonalbank Arena, Walter-Denzler-Strasse 4, 8640 Rapperswil

Treffpunkt vor Geschäftsstelle Lakers

Anreise www.lakers.ch/stadion/anreise

Anmeldung
Bitte via Xing-Eventseite bis 4. Oktober 2017 anmelden!
www.xing.com/events/zhaw-alumni-sc-rapperswil-jona-lakers-1858797

Flyer Event SC Rapperswil-Jona Lakers

Wenn man auf die Strafbank fliegt: Der Marketing-Coup von Helvetic Airways

Helvetic Airways ist am letzten Spengler Cup in Davos ein besonderer Marketing-Coup gelungen. Für einmal flogen die Eishockeyspieler auf eine ganz spezielle Strafbank und landeten auf original Flugzeugsitzen einer Fokker 100. Tobias Pogorevc, CFO und Pressesprecher von Helvetic Airways, wie kam es zu dieser besonderen Idee?

Helvetic Airways ist schon lange der Flugpartner vom HC Davos. Vertreter vom HCD haben uns gefragt, ob wir uns auch werbemässig beim Spengler Cup engagieren wollen. Nach einer Besichtigung der Werbemöglichkeiten vor Ort, haben wir uns für die Strafbank entschieden. Unsere Marketingverantwortliche, Frau Tabea Steffen (Industriedesignerin und Master of Product Management ZHAW) kam dann mit der Idee auf uns zu, die Strafbank mit Flugzeugsitzen auszustatten und im Hintergrund „Helvetic Emotionen“ zu wecken. Wir fanden die Idee etwas riskant, liessen ihr aber freien Lauf. Zusammen mit unseren Flugzeugmechanikern hat sie aus den Ersatzteilen die Strafbank konzipiert und montiert.

©Gian Ehrenzeller/Helvetic Airways

Wie war das Feedback auf diese einmalige Strafbank?

Bereits nach dem ersten Spiel kamen Gratulations-emails rein. Zuerst von Bekannten, die vor Ort waren und dann auch von anderen Zuschauern. Die Präsenz am TV war einmalig, zumal die Schiedsrichter die Regeln sehr streng ausgelegt haben. Danach haben die Online-Medien darüber berichtet (watson.ch , sponsors.de , travelnews.ch) und am Schluss kam die Story auch im Blickonline und SonntagsBlick. Auch in diversen in- und ausländischen Hockey-Blogs war die Strafbank ein Thema.

©Gian Ehrenzeller/Helvetic Airways

Wie wichtig ist das Engagement beim HC Davos und beim Spengler Cup für die Helvetic Airways?

Ein wichtiges Standbein für Helvetic Airways sind Specialcharterflüge. Diese führen wir für renommierteste Sportclubs und Unternehmen durch. So konnten wir auch die Spengler Cup Mannschaft Mountfield befördern. Als offizieller Flugpartner des Spengler Cup können wir dieses Engagement / Spezialität auch ausserhalb der Schweiz bekannt machen.

Das Airline Business ist hart umkämpft, welchen Stellenwert messen Sie der Kommunikation und dem Marketing bei?

Fliegen ist im Gegensatz zu früher keine Exklusivität mehr, sondern ein alltägliches Mittel zum Zweck: Ein günstiges Transportmittel für längere Distanzen. Helvetic Airways bewirbt aber nie den Preis, sondern die Qualität und das Schweizerische! Das ist schwieriger und fordert unsere Marketingabteilung täglich.

Wie werden Sie diesen Marketing-Coup weiter nutzen? Ohne Ihnen zu fest in die Karten schauen zu wollen, dürfen wir uns auf weitere ungewöhnliche Marketingideen von Helvetic Airways freuen?

Helvetic Airways versucht immer kreativ zu sein. Wir machen weniger Massenwerbung, sondern versuchen durch Originalität aufzufallen. Sie können sich auf weitere (wenn auch nicht so publikumswirksame) kreative Ideen freuen.

© Melanie Duchene / Helvetic Airways

Aus Ihrer persönlichen Erfahrung, welchen Rat würden Sie angehenden Marketingfachleuten geben?

Marketing und Kommunikation helfen den Unternehmenserfolg zu gewährleisten. Schüren Sie Emotionen aber versprechen sie nie zu viel! Die besten Aktionen nützen nichts, wenn die Dienstleistung oder das Produkt das Versprochene nicht halten! Einen enttäuschten Kunden kann man fast nicht mehr zurückgewinnen!

 

Über Tobias Pogorevc

Tobias Pogorevc begann nach dem Ökonomiestudium an der Universität St. Gallen seine berufliche Karriere bei einer Big Four Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Danach war er bei verschiedenen Unternehmen in den Bereichen Controlling, Tax und Corporate Finance tätig. Seit Herbst 2007 ist er CFO der Schweizer Fluggesellschaft Helvetic Airways und der zur gleichen Gruppe gehörenden Flugschule Horizon Swiss Flight Academy. Bei beiden Unternehmen verantwortet er neben den Finanzen auch die Bereiche Kommerz und Kommunikation.

www.helvetic.com

Behavioral Branding: Mitarbeiter als markenkonforme Botschafter – Projekt mit GC

Unternehmen vollziehen in vielen Fällen grosse Anstrengungen, um ihre Marke durch externe Kommunikation anhand von Werbekampagnen, prominenten Testimonials und wohltätigen Engagements aufzubauen und zu stärken, um somit die Kunden intensiver an ihre Marke zu binden. Dies kann aber vergebens sein. Der kontinuierliche Erfolg einer Marke kann nur realisiert werden, wenn das Markenversprechen von den Mitarbeitern im Kontakt mit den Kunden gelebt wird (Henkel et al., 2007: 13). Denn aus der Perspektive des Kunden personifizieren Mitarbeiter die Marke, womit der Mitarbeiter sowohl bei negativem wie auch positivem Verhalten Einfluss auf die Markenwahrnehmung der Kunden hat. Falls sich Unternehmen nicht mit dem Mitarbeiterverhalten beschäftigen, trägt dieses willkürlich zum Markenimage bei. Unternehmen müssen darauf achten, dass ihre Mitarbeiter sich entsprechend der Markenidentität verhalten.

Doch wie erreicht man als Unternehmen ein markenkonsistentes Mitarbeiterverhalten? Durch Behavioral Branding! Das Ziel von Behavioral Branding ist, durch den Einsatz von unterschiedlichen Massnahmen ein markenkonsistentes Mitarbeiterverhalten, das sogenannte Brand Behavior, zu schaffen (Tomczak et al., 2005: 29).

Bildquelle: www.gcz.ch

Das Institut für Marketing Management hat im Kontext der Zusammenarbeit mit dem Grasshopper Club Zürich (GC) den Ansatz des Behavioral Branding eingesetzt. Dabei wurde die Frage geklärt, wie GC die Wahrnehmung der Mitarbeiter und Fans in Bezug auf die in der Unternehmensstrategie beschlossenen Markenwerte durch Behavioral Branding stärken kann. Hierfür wurden das Markenimage bei Fans und Mitarbeitern und der aktuelle Stand des Markenwissens und -commtiment bei den Mitarbeitern erschlossen sowie Massnahmen des Behavioral Branding zur Verbesserung in Richtung erstrebenswertes Image unterbreitet.

Nebst der Ausarbeitung eines für die momentane Situation von GC optimalen Instrumente-Mix zeigte sich das generell vorhandene Potential von Behavioral Branding als essentiell für professionelle Sportvereine. Egal ob Spieler, Trainer oder der Präsident, bei einem professionellen Sportverein stehen viele Mitarbeiter im Fokus der Öffentlichkeit, womit ihr Verhalten umfassender zur Kenntnis genommen wird. Das Verhalten der Mitarbeiter zieht nicht nur sportliche, sondern auch ökonomische Konsequenzen mit sich, weswegen ein markenkonsistentes Verhalten auch bei Sportvereinen zwingend zu fördern ist.

Quellen
Henkel, S., Tomczak, T. und Wentzel, D. (2007). Bringing the brand to life: Structural conditions of brand-consistent employee behavior. Thexis, 24(1).
Tomczak, T., Herrmann, A., Brexendorf, T. und Kernstock, J. (2005). Behavioral Branding – Markenprofilierung durch persönliche Kommunikation. Thexis. S. 28-31.

Sportvereine – Sportlicher Erfolg als einziges Mittel zur Steigerung der Fanzufriedenheit?

«Also wenn diä eso spielet, isches ja keis Wunder, dass niemer meh gaht gu luege!», ist eine viel gehörte Aussage. Doch kommt es nur auf den sportlichen Erfolg an? Wenn ja, wie kann dann ein Verein wie der FC St. Pauli einen Zuschauerschnitt von 96% verzeichnen, obwohl der Klub in der 2. Liga gegen den Abstieg spielt?

Generell gilt zu sagen: Je grösser die Dienstleistungsqualität ist, desto zufriedener ist der Kunde bzw. der Fan. Dies besagt unter anderem die «Service-Profit Chain», welche den positiven Zusammenhang dieser Faktoren zeigt und als Kreislauf verstanden werden kann. Durch die Verbesserung der Dienstleistungsqualität wird die Kundenzufriedenheit und –loyalität erhöht, was wiederum den Gewinn und Wachstum des Unternehmens vergrössert. Dies beeinflusst die Mitarbeiterzufriedenheit und –loyalität, wodurch die Dienstleistungsqualität steigt. Der FC St. Pauli hat eindrücklich bewiesen, wie wirtschaftlich effektiv eine stringente Marketingstrategie bei sportlicher Unstetigkeit sein kann. Der Verein stieg im Zeitraum von 1995 bis 2004 von der
1. Bundesliga bis in die Regionalliga ab, wobei sich in der gleichen Periode die Merchandising-Umsätze des Vereins nahezu vervierfacht haben.

St. Pauli

Bildquelle: www.zeit.de

Ohne Frage ist der sportliche Erfolg auch ein Teil der Dienstleistung eines Sportvereins an den Fan, denn auch die sportliche Leistung der Mannschaft ist ein Qualitätssiegel. Aber das sportliche Ergebnis ist nicht die einzig relevante Komponente. Viele andere Bereiche zählen zu den Dienstleistungen eines Klubs dazu, nämlich all diejenigen Bereiche, bei welchen die Clubs in direktem Kontakt mit den Fans stehen. Also in den Bereichen Ticketing, Merchandising, Stadion, Vereinsmanagement und Gastronomie. Das Institut für Marketing Management hat in der Raiffeisen Super League die Zufriedenheit der Fans mit ihrem Lieblingsklub anhand der genannten Bereiche untersucht – 20 Minuten hat darüber berichtet .

Das IMM untersuchte bspw. wie zufrieden die Fans mit der Anfahrt zum Stadion, der Qualität der Speisen und Getränken im Stadion oder mit Ihrem Ticketkauf sind, um nur einige wenige Beispiele zu nennen. Auffallend ist, dass nicht alleine der sportliche Erfolg das Ausschlaggebende für die Zufriedenheit der Fans ist. Lediglich der FC Basel und FC Sion schnitten bei der Umfrage exakt gleich ab, wie die Klubs in der Tabelle der Raiffeisen Super League stehen. Einige in der Liga sportlich erfolgreiche Vereine fanden sich im Ranking weiter hinten. Vor allem die Zürcher Vereine schnitten weit hinter ihrer sportlichen Platzierung ab. Der Grasshoppers Club Zürich ist nun allerdings bestrebt, Investitionen zu tätigen, um den Fans eine höhere Qualität in der Dienstleistung zu bieten und so die Kundenzufriedenheit zu steigern. Zusammen mit dem IMM suchen die Verantwortlichen Wege, um das Problem zu lösen und die Fans zufrieden zu stellen. Andere Vereine konnten hingegen mit einem positiven Ergebnis überzeugen, welches den sportlichen Erfolg übertrifft. Der FC St. Gallen und FC Thun legten zwei Plätze zu und liessen den finanziell starken BSC Young Boys, welcher insgesamt einen Platz verlor, hinter sich. Auch der FC Vaduz und FC Aarau, die Vereine mit den kleinsten Budgets der Liga, und der FC Luzern stehen im Ranking zwei Plätze besser da als in der Raiffeisen Super League Tabelle.
Auffallend ist das Verhältnis zwischen Kundenzufriedenheit und Budget. Die Vereine mit den fünf kleinsten Budgets standen im Ranking der Fanzufriedenheit besser da als in der Liga. Zugleich konnten nur zwei der fünf finanziell stärksten Vereine die gleiche Position einnehmen, wobei kein Klub mit grossem Budget Plätze gutmachen konnte.

Im Sportmarketing gibt es viele Möglichkeiten um die Kundenzufriedenheit zu steigern. Im Ausland findet man einige emotionale Massnahmen, welche die Fans begeistern. Ein bekanntes Beispiel hierfür ist in der National Football League (NFL) zu finden. Die Inszenierung des grossen Saisonfinals ist einzigartig und den Fans wird nebst dem sportlichen Ereignis ein grosses Spektakel geboten. Dies zeigt sich unter anderem bei der Halbzeitshow des Super Bowls inklusive einzigartiger Performance eines internationalen Musikstars. Auch in der NBA spielen Emotionen eine grosse Rolle: Beispielsweise werden Fansmit der aus Hollywood-Filmen berühmten «Kiss Cam» in Szene gesetzt, was immer wieder für tolle Stimmung im Stadion sorgt. Ein anderes, etwas weniger spektakuläres Beispiel findet sich in der Bundesliga beim FC Bayern: Dieser bietet den Fans eine sogenannte «Erlebniswelt» an, in welcher Sie den Klub näher kennen lernen können.

Bei Fragen zum Themengebiet Sport Marketing können Sie sich gerne an Marcel Hüttermann, Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Programm Manager des CAS Sport Marketing, unter marcel.huettermann@zhaw.ch wenden.

 

Winter WM 2022 in Katar – Auswirkungen für die Sportartikelhersteller

Der avisierte Termin für die Fußballweltmeisterschaft 2022 in Katar ist in aller Munde. Eine Winter WM hat nicht nur Auswirkungen für die Fussballfans, welchen Public Viewings an Weihnachtsmärkten draussen in der Kälte blühen könnten. Ob und welche Auswirkungen eine Winter-WM für Sportartikelhersteller wie Nike oder Adidas hat, ergründet Sportmarketing Experte Marcel Hüttermann im Interview mit SRF 3:

Falls Sie weitere Fragen zum Themengebiet Sport Marketing haben, können Sie sich gerne an Marcel Hüttermann, Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Programm Manager des CAS Sport Marketing unter marcel.huettermann@zhaw.ch, wenden.

Fanzufriedenheit in der Raiffeisen Super League

Wie zufrieden sind Fussball-Fans mit ihren Lieblingsclubs? Wir haben 3000 Schweizer Fussballfans in Unterstützung mit der Gratiszeitung 20 Minuten befragt, wie zufrieden Sie unter anderem mit dem Management ihres Klubs, mit ihrem Stadion und ihrer Mannschaft sind.

Ob der FC Basel auch im Fan-Ranking an der Spitze ist und wieso GC Fans so gar nicht in Festlaune sind, erfahren Sie im 20 Minuten Artikel von heute. Lesen Sie den Online Artikel. 

Fanumfrage_SchweizerFussballClubs_20Minuten_28_Januar_2015_ZH_20150128_v1

Möchten Sie mehr über CRM im Sport erfahren und  wissen, wie sie die Beziehungen zu Ihren Fans oder Kunden verbessern können? Der Lehrgang CAS Sport Marketing vermittelt Ihnen die nötigen Fachkenntnisse. Für weitere Infos kontaktieren Sie: Marcel Hüttermann, Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Programm Manager des CAS Sport Marketing unter marcel.huettermann@zhaw.ch.

 

 

 

Wer wagt, der gewinnt – CAS Sportmarketing

Der Abend im Au Premier in Zürich stand ganz im Zeichen von Sportmarketing. Organisiert und durchgeführt vom Institut für Marketing Management im Hinblick auf die Premiere des Zertifikatslehrgang CAS Sportmarketing, diskutierten die Gäste, Willy O. Hoffmann (ehemaliger Präsident FC Bayern München) und René Stammbach (Präsident Swiss Tennis und Mitglied Exekutivrat Swiss Olympic) über die Wichtigkeit von Marketing im und mit Sport.

Das Publikum, mehrheitlich Interessenten für den CAS Sportmarketing, wartete gespannt auf die beiden Gäste. Nach einer kurzen Übersicht über die Weiterbildung, gab Willy O. Hoffmann, direkt vom Oktoberfest eingeflogen, im Gespräch mit Marco Casanova (Hauptdozent des CAS Sport Marketing) ein paare spannende Einblicke in die  Erfolgsgeschichte des FC Bayern München.

Mit Pioniergeist, Entrepreneurship und sportlicher Kontinuität entwickelte sich FC Bayern München vom 2.-Ligisten zu einem der erfolgreichsten Fussballvereine weltweit. Der Verein gilt als Musterbeispiel eines gut organisierten und professionellen Unternehmens, was sich auch im neuen Rekordumsatz wiederspiegelt. Zur Freude des Publikums erzählte Willy O. Hoffmann zudem auch ein paar unterhaltsame Anekdoten über die Zusammenarbeit mit diversen Sportgrössen wie Uli Höness oder Franz Beckenbauer. Unvorstellbar aber wahr – die Saläre wurden zu seiner Zeit noch bar bezahlt. Die Zeiten ändern sich und durch die Entwicklung vom Fussballverein zum internationalen Unternehmen steigt auch der Bedarf von spezifischem Marketing.

„Relevant im Sportmarketing sind Passion und Emotion“ – Dies war die Kernbotschaft von René Stammbach. Der Präsident von Swiss Tennis hob zudem die Wichtigkeit von Fantasie in den Vordergrund. Er zeigte auf, dass sich im Sportmarketing in den letzten Jahren einiges veränderte bzw. verkomplizierte, und daher müssten neue Wege der Kommunikation gefunden werden. Wer etwas wagt, dem gehört laut René Stammbach die Zukunft im Bereich Sportmarketing.

Der Apéro Riche im Anschluss bot die Plattform für Networking, Informationsaustausch und Anmeldungen für den Lehrgang CAS Sportmarketing.