Social Media-Krisen erfolgreich meistern

Erkenntnisse der Bachelor-Arbeit von Michaela Simeon im Rahmen des Bachelorstudiengangs Betriebsökonomie der ZHAW School of Management and Law:

Seit der Einführung des Web 2.0, welches die Nutzung der kollektiven Intelligenz anregt, möchten viele Unternehmen von den Kundendialogen profitieren. Wie vergangene Fälle gezeigt haben, können fehlende Handlungsrichtlinien für Social Media Plattformen innerhalb einer Firma zu schweren Krisen führen. Es ist deshalb unerlässlich Richtlinien aufzustellen, um auf unerwartete Krisen schnell reagieren zu können.

Mit der stetigen Weiterentwicklung des World Wide Web und der kontinuierlichen Verknüpfung mit dem Alltag, eröffnen sich den Benutzern regelmässig neue Möglichkeiten im Internet zu kommunizieren. Mit der Entstehung der Social Media Kanäle bekamen vor allem die Konsumenten eine bedeutende Stimme in der Online-Welt. Kritik und Lob werden in Sekundenschnelle verbreitet und Dialoge über Unternehmen finden ununterbrochen statt, wobei das Image stark beeinflusst werden kann. Viele Firmen sind dem Trend gefolgt und nehmen aktiv an den Diskussionen im Internet teil. Die Nutzung dieser neuen Kommunikationsinstrumente ist in den meisten Fällen sehr sinnvoll, darf aber keinesfalls unterschätzt werden. Die Welt von Social Media birgt sowohl Gefahren für die Anwender, als auch für die beteiligten Firmen. Ein negatives Gerücht kann beispielsweise innert Minuten verbreitet werden und einen enorm hohen Imageschaden hinterlassen. Aus diesem Grund ist es für eine Unternehmung zwingend, sich auf eine Krisensituation vorzubereiten und Handlungsrichtlinien aufzustellen.

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Vorschau auf das Swiss Social Media Forum

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren und wir freuen uns auf die zweite Durchführung des Swiss Social Media Forums mit spannenden Präsentationen und Workshops.

Swiss Social Media Forum

 Dr. Frank Hannich vom Zentrum für Marketing Management wird morgen in seiner Präsentation „Status Quo: Social Media in Schweizer Unternehmen“ um 11.15 Uhr spannende Einblicke in das Monitoring von 4’500 GS1 Mitglieder geben. Das Ergebnis ist ernüchternd: Über 57% der getrackten Unternehmen findet man gar nichts in den Social Media.

94% aller Beiträge gehen auf das Konto von nur 5% der Unternehmen, unter anderem sind dabei HP, Mercedes, Credit-Suisse, Siemens und SAP zu nennen (welche ganz klar von der Internationalität des Unternehmens profitieren).

Alle GS1 Mitglieder haben nun die Möglichkeit zu erfahren, was in den Social Media und Online News über Ihre Firma diskutiert wird. Netbreeze GmbH offeriert  den Social Media Report für 4 Wochen. Weitere Informationen zum Social Media Report und den Link zur Anmeldung finden Sie hier.

Alle Neuigkeiten, Tweets und Posts über das Swiss Social Media Forum  können live auf der Twitter-Wall verfolgt werden. Das Programm des SSMF (@ssmf_ch, Hashtag #ssmf11 ) finden Sie hier.