Erfolgsmeldung in eigener Sache: IMM gewinnt Preis als Best Performing Team

Neben den sonstigen Best Cases, die wir in unserem Blog präsentieren, kommt für einmal unser Institut für Marketing Management zum Zug. Das Team hat im letzten Jahr eine enorme Arbeit geleistet und hat das Institut in vielen Bereichen vorwärts getrieben. Diese überdurchschnittliche Leistung hat nun auch Früchte in Form eines Preises getragen. Am letzten Sommerfest der School of Management and Law, durfte das IMM den Preis als Best Performing Team entgegennehmen. Eine schöne Auszeichnung für die letztjährigen Anstrengungen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Instituts.

IMM bekommt Preis als Best Performing Team 2017

Ausserordentliche Peformance mit tollen Partnern

Der Preis ist das Ergebnis einer langen und konstanten Arbeit, die ohne das grosse Engagement des Teams nicht möglich gewesen wäre. Das Institut für Marketing Management deckt das ganze Spektrum des Marketings ab und dies nicht nur in der Lehre und Weiterbildung, sondern auch in der Forschung und Entwicklung. Des Weiteren profitieren zahlreiche Kunden vom Know-how des Instituts in der Beratung.

Das IMM Team an der Preisverleihung (c) SML ZHAW

Letztes Jahr konnte die Leistung insgesamt deutlich gesteigert werden. „Zuallererst gebührt der grösste Dank den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Sie haben wirklich eine ausserordentliche Performance hingelegt und mussten manchmal an ihre Grenzen gehen„, meint Prof. Dr. Brian Rüeger, Leiter des Instituts für Marketing Management. Nicht zu vergessen, sind aber auch die Partner. „Wir arbeiten mit anderen Hochschulen, Grossunternehmen, KMU und Privatpersonen zusammen und möchten uns auch an dieser Stelle für das Vertrauen in unsere Arbeit bedanken. Wir hoffen auf zahlreiche weitere spannende Projekte in den nächsten Jahren. Schliesslich wollen wir den Preis nicht kampflos wieder hergeben„, sagt Prof. Dr. Rüeger mit einem Lächeln.

Prof. Dr. Brian Rüeger nimmt den Preis entgegen (c) SML ZHAW

Das Institut für Marketing Management ist auch in diesem Jahr in allen Bereichen tätig. Wer ebenfalls an einer Zusammenarbeit interessiert ist, der kann sich entweder ans Institut selbst (info.imm@zhaw.ch / +41 (0) 58 934 66 90) oder an eine der Fachstellen wenden (Strategic Customer Relationship Management, Product Management, Behavioral Marketing, Integrated Communication und Service Lab).

Höher? Geht nicht! Weiter? Gibt es nicht!

Kurzer Erfahrungsbericht zu 5 Monaten Sabbatical in Nepal

Die Akademie hat neben den allseits bekannten riesigen Nachteilen einen ganz grossen Vorteil: Nach zehn Jahren Lehrtätigkeit darf man ein halbes Jahr Auszeit nehmen. Diese Auszeit muss man mit Tätigkeiten füllen, die im grösseren Kontext Sinn stiften. Der Besuch einer anderen Universität (häufig in Australien oder Amerika) ist ein üblicher Pfad. In meinem Fall war es die KUSOM in Nepal. Nepal ist eines der ärmsten Länder dieser Erde und eingeklemmt zwischen China und Indien (und den Himalayas!).

Dieser Beitrag soll ein paar persönliche Eindrücke schildern. Mehr erzählen werde ich in einem reich bebilderten Vortrag der etwas anderen Art im kommenden Herbstsemester. Stay tuned on this blog!

KUSOM steht für Kathmandu University School of Management, ist privat und die Eliteuniversität in Nepal. Dem Dean habe ich versprochen, das Fach „Grundlagen des Marketing“ zu unterrichten, aber ich wollte das aus diversen Gründen in zwei Monaten erledigen. So durfte ich unser altbekanntes MAM1 in Englisch in 7 Wochen mit einer Klasse durchziehen. Die Prüfung am Ende des Semesters war gleich wie hier und die Studenten schlossen mit etwa gleichen Kompetenzen wie hier ab. Das ist eine der interessanteren Erkenntnisse für mich. Die Studierenden in Nepal wissen und können etwa gleich viel wie hier, aber die Umsetzung strebt gegen Null. Ein westlicher Unternehmensberater würde ein „Knowing-Doing-Gap“ diagnostizieren, ein Nepali würde konstatieren „Nepal is different!“.

Sehr schnell haben wir auch herausgefunden, dass man in Nepal sehr gut essen kann. Auch die Menschen sind extrem freundlich und hilfreich. Und das Ganze wird mit überwältigend vielen Farben ausgeschmückt. Bollywood im Alltag! Für mich ist jeder Aufenthalt in einer neuen Kultur (Japan, China, USA, etc.) immer wieder faszinierend. Wenn einer eine Reise tut, so kann er von Widersprüchen erzählen. Diese sind teilweise traurig (Korruption), teilweise lustig (Mobiltelefonie), teilweise frustrierend (Stromversorgung) und teilweise nachdenklich stimmend (Abfallprobleme). Und dann die Berge! Da arbeitet man sich 4 Tage schwitzend durch den Bergwald und steht – in dünner Luft – etwa über 4000 m.ü.M. vor einem Berg, dessen Gipfel nochmals 3000 Höhenmeter weiter oben liegt.

Wer im Herbstsemester mehr erfahren will, für den seien Hintergründe zu folgendem versprochen:

  • Dominanz von Kultur: Kühe sind heilig, Menschen nicht! Über die Konsequenzen im Alltag
  • Erfolgsmodell Schweiz: Was die Schweiz anders macht als Nepal
  • Familie! Familie? Was ist eigentlich eine Familie?
  • Erlebnis Wildnis: 3 Tagesmärsche zur nächsten menschlichen Siedlung, ohne Plan B natürlich
  • iPhone für jeden Eseltreiber ?!
  • “Menschen“ als Exportartikel
  • Klima: T-Shirt Wetter seit Februar, aber Trekkingschuhe gefriergetrocknet

Das Institut für Marketing Management stellt sich vor

Das Institut für Marketing Management (IMM) ist in den Bereichen Lehre, WeiterbildungForschung & Entwicklung und Dienstleistung tätig. Aber was bedeuten diese Leistungsbereiche genau? Wer sind die Personen, die dahinter stecken? Das Video gibt einen Einblick in das Leben eines Dozenten und die Tätigkeiten der Mitarbeiter vom IMM: