Was ist schon ein Jahrzehnt Social TV? – Eine ganze Menge

Von den ZHAW Studierenden Nicolaci Nicola, Dzaferi Erhan, Sivac Ajdin, Nef Pascal

Durch die zunehmende Bedeutung der sozialen Netzwerke interagieren Fernsehzuschauer während einer Fernsehsendung immer häufiger mit sozialen Medien. Dabei diskutieren die Zuschauer über Inhalte der Sendung und überraschenderweise auch über die Produkte in den Werbespots, welche vor, während oder im Anschluss ausgestrahlt werden. Joiz TV, das Schweizer Jugendfernsehen, war einer der ersten Sender der im Social TV Format in der Schweiz ausstrahlte.

Der Fernsehsender Joiz TV wurde im Jahre 2010 gegründet und baute ausschliesslich auf Social Media Interaktionen auf. Dabei konnte das Publikum zur Sendezeit online die Sendung mitgestalten. Beispielsweise konnten Zuschauer über die Sozialen Medien Themen einbringen, die daraufhin in der Sendung «live» diskutiert wurden. Obwohl die Sendung in den ersten Jahren einen beachtlichen Erfolg erzielte, ging sie im Jahre 2016 Konkurs. Das Konzept von Joiz TV konnte mit der Digitalisierung und dem sich verändernden Social TV Format nicht mithalten. Was die Wechselwirkungen zwischen Social Media und Fernsehkonsum für eine Bedeutung mit sich bringen, wurde mit dem ehemaligen CEO von Joiz TV, Alexander Mazzara, genauer unter die Lupe genommen.

Das Phänomen Social TV hat für den Erfolg von Joiz TV gesorgt und ist ebenso zum Verhängnis geworden. Was meinen Sie dazu?

Zuerst einmal will ich die Situation schildern, in der wir uns im Jahre 2010 befanden. So kann man sich das Ganze besser vorstellen. 2010 haben 98% der Leute über klassische Internetseiten unsere Joiz TV Webseite besucht und nur 2% über mobile Endgeräte. Im Jahre 2016 wurden dann 89% der Seitenaufrufe über mobile Endgeräte getätigt. Das zeigt, dass sich der digitale Wandel in diesen Jahren sehr schnell entwickelt hat. In unseren besten Jahren konnten unvorstellbare 10’000 Social Media Interaktionen gezählt werden. Ich denke, dass dieses Ergebnis für sich spricht und den erfolgreichen Einsatz von Social Media in Kombination mit Fernsehen verdeutlicht.

Sendungen, wie «Die Bachelorette – Schweiz», profitieren von den Wechselwirkungen zwischen Social Media Aktivitäten und Fernsehkonsum. Welchen Unterschied sehen Sie dabei im Vergleich zu Joiz TV?

Wie gesagt, es war ein ganz anderes digitales Zeitalter. Smartphones befanden sich im Anfangsstadium und wurden noch nicht viel genutzt. Jeder war zur gegebenen Sendezeit mit dem Laptop vor dem Fernseher. Schauen Sie heute noch zu regelmässigen Zeiten Fernsehen? – Nein, ich auch nicht! Durch den digitalen Wandel kriegen die Leute mehr Flexibilität und haben die Möglichkeit, Videos, Filme und sonstige Online-Videoinhalte zu einem gewünschten Zeitpunkt zu schauen. Eine Reality-Show, wie Bachelorette, funktioniert Hand in Hand mit den sozialen Netzwerken. Es ist aber wichtig zu verstehen, dass Social TV heutzutage in einer anderen Form eingesetzt wird als vor zehn Jahren. Joiz TV hat soziale Netzwerke quasi als Hilfsmittel verwendet, um die Sendung interessanter zu machen. Es wurde auf die Bedürfnisse der Zuschauer eingegangen und die Sendung entsprechend gestaltet. Heutzutage sorgen Multiscreen-Benutzer für das Ausmass der Social Media Aktivitäten, dabei ist der Zuschauer selbst Treiber für den Erfolg der Sendung. Sendungen, welche sich durch hohe Aktualität und Emotionen auszeichnen, sind nun attraktiv. Der Zuschauer kann dadurch eine emotionale Verbindung herstellen, wodurch eine Diskussionsgrundlage entsteht, die selbstverständlich auf den sozialen Netzwerken geteilt wird. Sie sehen also, dass sich das heutige Konzept von Social TV völlig verändert hat, was durch den digitalen Wandel gut nachvollziehbar ist.

Social TV hat sich durch die Digitalisierung verändert und Joiz TV aus dem Rennen getrieben © Pixabay

Inwiefern kann es für einen Werbetreibenden interessant sein, mit seinem Produkt bei solch einer Sendung zu werben? Welchen Mehrwert bringt eine hohe Social Media Popularität einer Sendung aus marketingtechnischer Sicht?

Den positiven Effekt, den die Wechselwirkung zwischen TV und sozialen Netzwerken für Fernsehsendungen mit sich bringt, kann ein Werbetreibender nutzen, um die Reichweite der Werbung für sein Produkt zu erweitern. Dabei begrenzt sich die Reichweite nicht nur auf die Fernsehzuschauer, sondern auch auf die Social Media Nutzer, die sich zu den Beiträgen der Sendung äussern. Das Interesse der «Nicht»-Zuschauer soll dadurch geweckt werden. In anderen Worten: Durch die Ausdehnung von TV-Sendungen in der Online-Welt, werden noch mehr Zuschauer erreicht und gewonnen. Es resultiert eine Plattform für Werbetreibende, die auch durch Social TV einen Anstieg an Verkaufszahlen erreichen kann. Ein möglicher Ansatz wäre es, eine Sendung mit breiter Social Media Popularität zu wählen, um im Netz mehr Diskussionen über den eigenen Werbespot (oder das eigene Produkt) zu erzielen. Ob die Werbung wirklich ansprechend ist und schlussendlich zu den beabsichtigten Social Media Aktivitäten führt, hängt von verschiedenen Faktoren ab.

Welche Faktoren sind für Sie die wichtigsten, um eine hohe Anzahl an Social Media Aktivitäten zu erzielen?

Es gibt nicht die eine, richtige Lösung für Social TV. Darüber hinaus hängt erfolgreiches Marketing im Zusammenhang mit Social-TV von verschiedenen Faktoren ab. Ein Faktor ist das Format der Fernsehsendung. Besonders geeignet sind dabei Realityshows, Casting- und Quizshows, Talkformate, TV-Events oder Sportübertragungen. Weitere Faktoren sind die Eigenschaften des Produktes sowie des Werbespots, die im besten Fall einen direkten Bezug zur Sendung haben.

Welche Herausforderungen sehen Sie für einen Marketing-Manager in den nächsten Jahren in Bezug auf die Entwicklung von Social TV?

Aufgrund der kontinuierlichen Weiterentwicklung von Social Media verändert sich gleichzeitig auch das Social TV. Diese Veränderungen müssen Marketing Manager in ihrer Strategie berücksichtigen, um immer auf dem neusten Stand zu sein. Digital Video Recorder, Video-on Demand und Onlinevideotheken wie Netflix, Sky, Amazon Prime, etc. können Gründe für das zukünftige Aussterben des linearen Fernsehens sein. Die Marketing Manager müssen sich dessen bewusst sein und dementsprechend antizipieren können.

Die Swiss Music Awards setzen nicht nur auf gute Musik, sondern auch auf Geschichten

Die Swiss Music Awards sind einer der bedeutendsten Musikpreise des Landes. Die Künstler und ihre Musik werden geehrt und die Schweizer Musiklandschaft erhält somit eine wichtige Plattform. Das Marketing spielt aber auch in diesem musikalischen Bereich eine wichtige Rolle. Wie bei den Swiss Music Awards die Marketingkommunikation genutzt wird, erklärt uns Oliver Rosa, Executive Producer bei den Swiss Music Awards.

Die Musiklandschaft in der Schweiz ist geprägt von internationalen Einflüssen. Wie wichtig ist es, die Schweizer Künstler durch die Swiss Music Awards, ins Rampenlicht zu rücken?

Immer mehr KonsumentInnen streamen. Auf den reichweitenstarken Playlisten der grössten Anbieter findet Schweizer Musik noch kaum statt. Da gibt es viel Handlungsspielraum. Umso wichtiger sind effektive Plattformen für Schweizer Musik. Bei den SMA versuchen wir während ein paar Wochen das Thema Schweizer Musik möglichst prominent ins Rampenlicht zu stellen.

Auch bei den Swiss Music Awards spielt die Marketingkommunikation eine Rolle © Adrian Bretscher / Hangar Ent Group /SMA

Musik ist ein sehr leidenschaftliches Thema, das gleichzeitig viele Menschen anspricht. Die Swiss Music Awards werden auch im Fernsehen übertragen. Wie sehen Sie die Relevanz des Fernsehens für diesen Anlass?

Durch die Übertragung im TV und online erreichen wir eine breite Zielgruppe. Auch Menschen die sich im Alltag weniger mit Schweizer Musik auseinandersetzen. Diese Komponente ist für den Erfolg der SMA sehr wichtig.

Oliver Rosa ist der Executive Producer der Swiss Music Awards © SMA

Welche Marketinginstrumente nutzen Sie und wie integrieren Sie die Social Media?

Auch wir haben Social Media in den letzten Jahren immer stärker genutzt. Während wir am Anfang denselben Content auf den verschiedenen Plattformen bespielten, nutzen wir diese inzwischen individueller und versuchen Präsenz über das ganze Jahr sicherzustellen. Nicht zu vernachlässigen sind jedoch auch klassischere Medienformate wie TV, Radio, Print, Out of home. Diese nutzen wir selbstverständlich weiterhin.

Trotz Social Media, bleiben die Medien wichtige Informationskanäle. Wie kommunizieren Sie mit den Medienvertretern?

Wir fokussieren uns bei der PR auf die Zeit zwischen Dezember und Februar. In Zusammenarbeit mit einer externen PR-Agentur, den Labels, Managements und nicht zuletzt den KünstlerInnen selbst, versuchen wir Geschichten zu erzählen, die auf die SMA hinweisen. Gerade für die Teilnahme am Public Voting und kurzfristig zur Bewerbung der TV Show ist die PR Arbeit ein unersetzliches Tool.

Das Logo der SMA © SMA

Preisverleihungen bringen oft auch Kritik mit sich, weil man vielleicht nicht alle Entscheidungen nachvollziehen kann. Wie reagieren Sie auf allfällige negative Stimmen?

Negative Stimmen gehören dazu und begleiten die SMA bei allem Erfolg seit der ersten Austragung. Dabei gilt es ein offenes Ohr zu haben, sich gleichzeitig aber auch auf die eigenen Ziele zu fokussieren.

Wenn Sie ein unbegrenztes Budget zur Verfügung hätten, was würden Sie bei der Vermarktung der Swiss Music Awards verbessern?

Ich würde zusätzliche Mittel in erster Linie in den Inhalt der Preisverleihung, bzw. in die Show investieren. Am wichtigsten ist das Produkt. Erst dann die Vermarktung.

Eine wichtige Plattform für die Schweizer Musik © Adrian Bretscher / Hangar Ent Group /SMA

https://www.swissmusicawards.ch/de/

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https://twitter.com/SwissMusicAward

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Die Bedeutung von Musik und Sound im Marketing

Im Marketing läuft sehr vieles über visuelle Elemente. Genauso wichtig ist aber der Sound. Werbespots ohne Ton wären sehr ungewöhnlich. Der Ton begleitet mehr oder weniger prominent diverse Werbemassnahmen und ist ein Faktor, dem mehr Beachtung geschenkt werden sollte. Wir haben deshalb bei einem Soundprofi nachgefragt. Yves Michel leitet die Soundfabrik und das Tonstudio Zürich und berichtet uns, welche Rolle Töne spielen.

Herr Michel, Sie beschäftigen sich den ganzen Tag professionell mit dem Thema Sound. Was macht Ihre Tätigkeit aus und wie setzen Sie Töne ein?

Das sind diverse Kundenaufträge. Manchmal geht es darum ganze Songs für Künstler zu produzieren, manchmal sind es reine Aufnahmesessions oder Audiobearbeitung. Grundsätzlich versuche ich jeden Künstler, ob Rapper oder Singer/Songwriter besser klingen zu lassen als er es tut. Die besten Takes bzw. Teile davon, beispielsweise während der Gesangsaufnahme schnell zu erkennen und auch zu verwenden, ist wohl eine der wichtigsten Dinge.

Yves Michel lässt die Leute besser klingen © Soundfabrik

Musik ist für viele Menschen ein wichtiger Bestandteil. Auch im Marketing sind Audioelemente wichtig. Unter anderem unterlegen Sie auch Filme, Werbespots und Jingles. Wie wählen Sie die Musik aus und wie entscheidend ist für Sie die musikalische Untermalung einer Werbemassnahme?

Musik ist genauso wichtig wie Bilder in der Werbung. Es geht bei der Musik darum, dass der Konsument der Werbung sofort beim Hören eine Verknüpfung zum Brand/Produkt macht. Daher ist eine gewisse Einfachheit und Eingängigkeit der Melodie oft entscheidend. Es ist ähnlich wie bei guten Songs: Die guten Songs sind immer einfache Songs.

Meine Tätigkeit in diesem Bereich bezieht sich meist auf Musik für audiovisuelle Anwendungen. Also z.B. TV Sendungen, welche Musik zum Unterlegen brauchen. Diese lizenzieren sie aus einer Datenbank/Musikpool. Oft produziere ich Musik im Voraus in bestimmten Stimmungen wie „fröhlich“, „kindlich“, „traurig“ usw. Dazu gibt es viele Regeln zu beachten.

Diese Tracks werden dann an Agenturen verkauft. Die Produzenten der oben genannten TV Sendungen bedienen sich dann daraus. Viel unromantischer als man sich das also so verstellt 😉

Eingängige Melodien haben den höchsten Erfolgsfaktor © Soundfabrik

Gibt es Trends in diesem Bereich, also Sounds, die gerade hochaktuell sind?

Gute, eingängige Melodiezüge sind immer aktuell.

Was sind aus Ihrer Sicht die wichtigsten Tipps für Unternehmen, die mehr Soundmarketing betreiben wollen?

Marketing bringt allgemein wenig, wenn es nicht zielorientiert eingesetzt wird. Im Bereich Soundmarketing ist das Ziel eine breite Masse zu erreichen, um den Brand bekannt zu halten oder zu machen. Breite Masse bedeutet Airplay-Schaltung im TV und Radio. Der Tipp: legt ein grosses Budget an 😉

Virale Geschichten sind natürlich interessant! Dazu braucht es viel Glück und ein super Script.

Mittlerweile kann ja jeder über YouTube eigene Songs aufnehmen. Sie haben mit dem Tonstudio Zürich eine Profi-Ausstattung. Warum ist ein Tonstudio nötig und wo bewegt man sich preislich?

Der erste Tisch, den man selber als Laie baut wird kaum der Beste sein. Mit der Zeit weiss man genau was man tut und verfügt über das nötige Equipment, optimierte Raumakustik sowie die nicht zu lernende Gabe gute Takes zu erkennen. Preislich möchte ich ein sehr faires Preis/Leistungsverhältnis bieten. Oft sind es Privatkunden für die ich arbeiten darf…

Gutes Equipment macht einen erheblichen Unterschied © Soundfabrik

Wenn Sie frei wählen dürften, für welches Unternehmen würden Sie gerne den Sound gestalten?

Porsche! Ich liebe diese Fahrzeuge, Leute von Porsche: meldet euch bei mir 🙂

Zum Schluss, welches ist Ihr Lieblingslied und warum?

Das sind viele. Meist verbindet man mit Songs Erlebnisse oder Gefühle.

Naima von John Coltraine: Der Standard wurde mal von einem meiner damaligen Lehrer mit seiner Band gejammt. Das hat mir die Tür in den Jazz Bereich geöffnet.

Oder „no Quarter“ von Led Zeppelin: Als Jugendlicher mit paar Kumpels im Tessin…

http://www.soundfabrik.ch

http://www.soundfabrik.ch/tonstudio-zuerich

https://www.facebook.com/Soundfabrik

Rebranding SRF – die neue Markenwelt

10vor10 vom 14.12.2012

Im Zeitalter der Informations-Überlastung ist es grundsätzlich richtig, das Branding eines Medienkonzerns mit diversen Subbrands zu vereinfachen, zu fokussieren, zu harmonisieren. Insofern ist das Rebranding von SF und DRS zur neuen Marke SRF zu verstehen. Aber die SRG SSR (jaja, die Marke gibt’s als quasi „Überdachmarke“ auch und immer noch) bleibt mit der Vereinfachung auf halbem Wege stecken – im Ratatouille des Jekamis.

SF und DRS sind gut etablierte Marken und gute etablierte Marken leben in den Köpfen und Herzen der Konsumenten – nicht auf den Schreibtischen der Strategen oder Logo-Designer. SF und DRS rufen binnen Sekunden-Bruchteilen ab, wofür diese Marken stehen. Und wenn die abgelöst werden, dann braucht es viele gute Gründe – und die liegen im vorliegenden Fall nicht vor. SF lebt, DRS lebt, SRF ist ein Klon.

Das Dach des Hauses geht in Ordnung, SRF wird sich wohl durchsetzen und SF beerben.

Schlimm wird’s unter dem Dach: Niemand versteht, warum im Zuge des Rebrandings SF 1 und SF Zwei nicht (less is more) durch 1 und 2 ersetzt hat. Weniger wäre auch hier mehr und die Spielerei zwischen Wort und Zahl ist nicht so cool, wie einige vielleicht denken mögen. Und etwas zwingendere Farbanwendung wäre auch in Ordnung.



Und dann DRS: Nehmen wir DRS2 – neu Radio SFR 2 Kultur. DRS1 wird zu Radio SFR 1 – ohne Zusatz. DRS3 (die Mutter der Moderne in Beromünster) wird Radio SFR 3 ohne Zusatz, dann Radio SFR4 News, SFR5 Virus (oh, mit römischem V = 5) und SFR6 heisst nicht 6 sondern „Musikwelle“.

Eine stringente Logik und Systematik ist nicht erkennbar, unterschiedliche Typographien und Schriftschnitte, mal mit Helo, mal 2D, mal 3D, mal ausgespart, mal Schnürlischrift. Die Chance eines einheitlichen Rot wurde massiv vertan. Das alles ist keine Vereinheitlichung, das ist ein Gewürge.

Es wurde seitens SRF gesagt, die Logos beim Radio sehe ja eh keiner, darum sei das nicht so wichtig. Tja, was soll man dazu sagen…?!

Aber dann hätte man ultra konsequent sein können: Fernsehen – SRF1, SRF2, SRFInfo. Radio – Radio SRF1, Radio SRF2, Radio SRF3, 4, 5, 6 und so weiter. Alles gleiche Typo, gleiche Farbe gleicher Look and Feel.

Update: Was Rebranding bringt, und was nicht. Cary Steinmann im Gespräch mit Christoph Keller der Sendung Reflex auf SRF Kultur.