Massgeschneidertes Essen bei massgekocht.

Wo gehen wir essen? Die Standardfrage, die pünktlich zur Mittagszeit in den Büros umherschwirrt. Beim reichhaltigen Angebot, das es gerade in den Städten gibt, wird nicht immer auf die eigene Linie geachtet. Gesundes Essen selber vorkochen liegt auch nicht für jeden drin. Das Startup massgekocht. bietet hier Abhilfe, denn passend zur eigenen Person erhält man sein Essen geliefert – massgekocht also! Arbela Statovci, einer der Gründerinnen und HWZ Studentin, erklärt das Konzept.

Frau Statovci, personalisiertes Marketing wird immer wichtiger. Sie kombinieren mit massgekocht den aktuellen Food Trend mit Personalisierbarkeit. Wie ist die Idee zu diesem Startup entstanden und wie funktioniert Ihr Geschäft?

Unsere Idee entstand sehr spontan während einer Gruppenarbeit vor zwei Jahren im Fach Marketing an der HWZ. Wir mussten ein neues Produkt auf den Markt bringen und wussten nicht was. Wir hatten alle Hunger und haben uns einen healthy-food Lieferservice gewünscht. Da Ramona [Anm. d. Red. Ramona Romer, einer der Gründerinnen] ein „Sportfreak“ ist, und nur das isst, was für ihre Bedürfnisse gut ist, haben wir dann darüber gesprochen, wie super es wäre, wenn es jemanden gäbe, der gesundes Essen gemäss unseren körperlichen Bedürfnissen und sportlichen Zielen kochen und liefern würde. Das gab es so nämlich noch nicht. Unsere Idee stiess auf grosses Interesse. Ich hatte schlaflose Nächte, da die Idee mich nicht mehr los lies, und sie Potential hatte. Daher schrieb ich unserem heutigen Mentor Max Meister von der Swiss Startup Factory, um nach seiner Profi-Meinung zu fragen. Nun sind wir hier, haben eine AG und liefern Menüs aus. 🙂

Die Köpfe hinter massgekocht: Oben Arbela Statovci, links Ramona Romer, rechts Chris Velkovski © massgekocht.

Wie ist massgekocht. angelaufen? Können Sie schon über erste Erfahrungen berichten?

Im Oktober 2016 starteten wir mit der massgekocht. Facebook-Seite sowie mit Instagram. Wir agierten als Info Plattform mit Blogbeiträgen rund um den healthy-lifestyle. Somit konnten wir schon Interessenten anlocken und eine Community aufbauen. Da ich im alumni Vorstand sitze, habe ich für unser Team dort ebenfalls gebloggt, sozusagen ein Startup-Tagebuch geführt, welches ebenfalls auf eine grosse Reichweite sowie Interesse stiess. Als wir dann im Januar mit der Produktion und der Auslieferung starteten, hatten wir bereits erste Kunden ohne gross Werbung zu machen, denn man verfolgte uns und wollte „endlich“ die Menüs ausprobieren. Diese Kundschaft die wir jetzt haben, haben wir durch Empfehlungen erhalten, was uns sehr freut, denn dies ist eine Königsdisziplin – gute und ehrliche Bewertungen und Feedback zu erhalten. Wir liefern persönlich aus, was uns die Chance gibt, unsere Kunden kennenzulernen und eine Bindung aufzubauen. Somit schaffen wir Vertrauen und Transparenz. Unsere Kunden wissen zu jedem Zeitpunkt, wie es bei uns läuft, was es Neues gibt, und wo wir Unterstützung benötigen. So kommen Hilfeleistungen und Empfehlungen auch oft aus der Kundschaft. Sie sind ein Teil von massgekocht., was für uns essentiell ist und wir viel Wert darauf legen. Wir schätzen diese Bereitschaft unserer Kunden sehr.

Wer sind die massgekocht. Kunden? Wie erreichen Sie diese?

Zu Beginn dachten wir, dass unsere Kundschaft „nur“ Fitnessfanatiker sind. Dem ist aber nicht so. Unsere Kunden sind überall und finden sich in einem Range zwischen 20-50 Jahren wieder. Es sind vielbeschäftigte Personen, die oft unterwegs sind. Zeit ist für uns alle ein rares Gut. Unsere Kunden sind ernährungs- sowie sportbewusst. Sie möchten sich so oft wie möglich nachhaltig und gesund ernähren. Dieses Engagement fordert jedoch viel Disziplin, Willen, Zeit und Aufwand. Wir nehmen unseren Kunden den Aufwand ab und liefern das Essen direkt an den Arbeitsplatz.

Wie oben erwähnt hatten wir die ersten Kunden aus dem direkten Umfeld und danach aus Empfehlungen. Ausserdem haben die Artikel auf 20min.ch, Watson und der Beitrag auf Radio24 auch einen Boost gegeben. Heute erreichen wir sicherlich Kunden über unsere Social-Media-Kanäle und über aktives Netzwerken. Unser Netzwerk ist inzwischen sehr breit.

Gesundes Essen ohne Aufwand © massgekocht.

Ist dieser Service nur für Fitnessfanatiker geeignet, oder gibt es auch Vorteile für durchschnittlich ambitionierte Personen?

Ich sage es mal so. Fitnessfanatiker schauen sowieso schon auf das, was sie essen. Sie kochen schon so, dass die Kombination der Makronährstoffen Kohlenhydrate, Fette und Proteine genau oder ungefähr stimmen. Der durchschnittlich ambitionierte Schweizer macht das in der Regel nicht so genau. Man isst zwar gesund, indem Sinn, dass man mal frisch kocht, Gemüse und Früchte zu sich nimmt, aber nicht so, dass es den eigenen Bedürfnissen entspricht. Je nachdem, was man für ein Ziel hat, Abnehmen, in Form bleiben oder Muskelmasse aufbauen, müssen diese Komponenten ideal aufgeteilt werden.

Unser Service ist für alle, die die Zeit nicht haben, sich immer so zu ernähren. Zu unseren Kunden dürfen wir einige Sportler zählen, aber die Mehrheit sind Leute, die zwar ab und zu sportlich unterwegs sind, aber nicht zu den absoluten „Sportfreaks“ zählen.

Bei einem Startup läuft nicht immer gleich alles rund. Wo sehen Sie die grössten Probleme, resp. wo wollen Sie sich noch verbessern?

Das ist richtig 🙂 Da wir „nur“ zu Dritt sind, gilt es alle Bereiche auf uns aufzuteilen. Wir haben alle unsere Stärken und Schwächen, sind aber komplementär aufgestellt, was Vieles erleichtert. Wir haben uns noch nie selbstständig gemacht, d.h. einige Aufgabenbereiche üben wir zum ersten Mal aus und müssen uns zuerst einlesen und einarbeiten. Wo wir uns definitiv verbessern müssen ist beim Finanziellen. Keiner von uns ist ein BWL-ler. Wichtig ist jedoch, dass wir wissen, wo wir uns Hilfe holen 🙂 Immerhin 🙂

Engagement und Leidenschaft finden sich bei diesem Trio © massgekocht.

Ohne Brand Awareness geht auch bei Startups nicht viel. Wie nutzen Sie das Marketing, um Ihr Geschäft bekannter zu machen?

Bis dato haben wir kein Geld ausgegeben für Marketing. Wir haben vor allem auf den direkten Kontakt gesetzt und diesen mit Flyern untermauert. Ausserdem bespielen wir unsere Social Media Kanäle regelmässig mit tollen Foodbildern aus unseren Menükreationen sowie Eindrücke aus unserem Alltag. Inzwischen erkennen auch Leute, die wir nicht kennen unser Logo. An dem Event an der ZHAW [Anm. d. Red. ZHAW Entrepreneur Club Flagship Event] habe ich drei Jungs kennengelernt, die schon von massgekocht. gehört oder gelesen haben. Das freut uns natürlich sehr 🙂

Wie wichtig sind die online Kanäle für massgekocht.?

Diese sind essentiell. Im Netz verbreitet sich ein Bild im Nu. Unsere Food-Bilder sind trendig, farbig und sehr appetitlich. Wenn diese auf Instagram und Facebook gelikt oder geshart werden, dann verteilt sich das enorm schnell und wirkt sich auf unsere Bestellungen aus.

Wie sehen Sie die Marktentwicklung für die nächsten Jahre?

Ich denke, wir haben mit unserem Service den Nerv der Zeit getroffen. Auf dem Markt gibt es unzählige healthy food Anbieter. Es ist eine Frage der Zeit, bis sich diese dazu entschliessen, auf die persönliche Schiene zu setzen. Wobei hier doch auch zu beachten ist, dass das doch einen mega Aufwand nach sich zieht. Etabliertere Restaurants oder Take Aways werden mit Produkterweiterungen konfrontiert werden, was nicht von heute auf morgen geschehen kann. Wir hingegen, als junges, dynamisches Startup haben eine grüne Wiese und können ohne fixe Strukturen schnell auf ein Bedürfnis reagieren. Die Käufermärkte ändern sich heute, meiner Meinung nach, von materialistisch zu wertorientiert. Es wird Wert daraufgelegt, dass das was man einkauft, persönlich ist. Das sind ebenfalls Werte die unser Team vertritt. Wir suchen den Kontakt zu unseren Kunden und stossen auf Gegenseitigkeit.

Es gilt Kundenbedürfnisse schnell umzusetzen © massgekocht.

Der ZHAW Entrepreneur Club will den Austausch unter den Startups fördern. Wie wichtig ist aus Ihrer Sicht eine gemeinsame Plattform und ein regelmässiger Kontakt mit anderen Startups?

Der Austausch ist von grosser Bedeutung. Ich persönlich setze mich seit Jahren für einen Austausch zwischen Peers ein. Es sind gleichtickende und ähnlich arbeitende Leute. Diese muss man zusammenbringen und das Potential eines jeden Einzelnen nutzen und so auch Synergien nutzen. Das kommt jedem Startup, jedem Team und letztendlich der Wirtschaft zu Gute. Vor allem aber, tut es uns als Menschen gut, sich untereinander kennenzulernen und auszutauschen. In der Zeit der Digitalisierung, wo so vieles über online Kanäle läuft, ist es ein Muss, die sozialen Aspekte wieder auf die konventionellen Kanäle zu verlagern, also Face-to-Face.

Sie sind ja selbst Studentin, was würden Sie den Studierenden raten, die mit dem Gedanken herumspielen, ein Startup zu gründen?

Wenn ein reales Interesse da ist, dann würde ich sagen: Just do it. Ramona und ich sind während dem Studium mit massgekocht. gestartet. Glauben Sie mir, das war keine einfache Zeit nebst den Prüfungen, Vorlesungen und vor allem neben dem Schreiben für unsere Bachelorarbeit. Aber: Es war die beste Entscheidung die wir hätten treffen können, denn wir machen das was wir lieben. Es fühlt sich nicht wie arbeiten an, sondern wie das Ausüben unserer Passion und Hobbies. Wir brennen für unser Baby.

Ich denke es gibt zu viele „Vieldenker“, die sich in ihrer Komfortzone verbarrikadieren und Angst haben, dass sie ihr Sicherheitsnetz verlieren. Das ist keine gute Voraussetzung. Es ist dennoch sehr wichtig auch mal etwas zu riskieren. Ich erzähle euch lieber nicht, wie es bei mir persönlich finanziell aussieht 🙂 Es ist aber auch nicht wichtig, denn Geld kommt und geht. Das sollte kein Motivator sein. Was zählt ist, dass man lebt, dass man einsteht für den eigenen Traum, dass man den Nervenkitzel und das Risiko spürt. Es geht um das Gefühl, etwas aus dem Nichts geschaffen zu haben und es wachsen zu sehen.

Meine Tipp’s:

  • Nicht zu lange überlegen
  • Einfach machen & ausprobieren
  • Wer nicht wagt der gewinnt nicht’s
  • Kämpfe für deinen Traum
  • Ein gutes Team ist ALLES

Studentin und Unternehmerin Arbela Statovci © massgekocht.

Mehr über massgekocht.

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“But we had such a good plan!“: Why stakeholders programs still fail (Part 2)

Author: Peter Paul van de Wijs

Despite the compelling business case for on-going strategic engagement and the good intentions from companies and practioners, too often engagement programs miss the mark. There are some clear practical reasons for this failure. Most of them can be traced back to ill-defined strategies, underestimated organisational barriers or external developments.

Strategic reasons

The strategic barriers listed here are all variations of the lack of understanding of either the potential value stakeholder engagement can bring to a company or what is required from the organisation to capture this value.

  • Wrong objectives. A company should spend ample time on setting the right objectives for specific stakeholder engagement. Strategic Stakeholder Engagement can provide:
  1. support the achievement of business objectives,
  2. access to knowledge and ideas,
  3. Enhancement of a company’s reputation and builds additional business,
  4. a platform for stakeholders to voice and address their concerns,
  5. an opportunity to stakeholders to be part of a community they aspire to be part of.

However it is not enough just to pick one or more of these overall objectives. It is still paramount to establish specific objectives for the specific program activities.

  • Lack of insight into which stakeholders are really relevant for the company. The ability to do business is directly impacted by actions of a broad range of stakeholders. Unfortunately, most companies still focus on a very narrow set of stakeholders. And typically these are defined in very broad terms: shareholders, customers, employees and government. Much more definition and differentiation is needed if engagement is to be successful. In order to build relations and have discussions about topics that have value for various stakeholder groups it is important to carefully define them with the potential value in mind. The larger the group the harder this will be. For example the general public is NOT a workable stakeholder group as it is too diverse to be engaged in a meaningful conversation around a topic. It never ceases to amaze me that on the marketing side companies can slice their audiences very well but corporate communications does often not apply the same discipline. Interestingly companies, which have come under pressure from specific stakeholders, often do extend the list with stakeholders who oppose them and make the most noise. But still forget to assess whether the loudest opponents are also the most influential and materially relevant stakeholders for them.
  • Lack of a real insights in the members and convictions of the stakeholders. Compounding the barrier above, stakeholder engagement is still too much driven by the mistaken believe that managers in companies understand what is concerning their various stakeholders and by second-guessing them. A very rewarding and valuable first step in building relations with stakeholders is simply asking them what their concerns are.
  • Treating regaining trust and maintaining a societal license to operate only as a PR issue. The Public Relations department can play a key role in coordinating stakeholder engagement and organising the regular flow of communications, but it is an assessment of all activities of an organisation that ultimately influence the trust stakeholders place in the organisation. Words and actions need to be seen to line up. Afterall, in homage to Michael Iapoce famous quote: reputation is brand minus what you have been caught doing.

Organisational factors

  • Disconnects in the organization not addressed. Companies are naturally siloed. After all only by divvying up the work can things get done. The down side of this reality is that each organisation suffers, by definition, from connection problems. Since engagement entails a commitment to follow up, it is important to ensure that the internal stakeholders are aligned on the objectives and understand what is expected from them.
  • Lack of coordination and no clear ownership of the engagement process. The coordination of stakeholder engagement can be delegated to Public Affairs, corporate planning or another staff function but its ownership needs to reside at the highest level of the company in order to ensure the participation and commitments from all parts of the organisation. Furthermore, this public high-level commitment is also a factor in building the trust among the stakeholders that their engagement is valued.
  • Reluctance to collaborate. Quite a large group of employees and functions maintain, as part of their job responsibilities, relations with stakeholders. For example, Marketing feels that the own the customer relation, Government Affairs ‘owns’ the relations with regulators, local or regional public affairs typically ‘owns’ community relations, Investor relations ‘owns’ the relation with the financial stakeholders, etc. From first hand experience I can tell that this fragmentation sometimes leads to a reluctance by certain leaders/departments to participate and even can trigger unwanted internal political plays. As a result companies do not capture the benefits from effective stakeholder engagement.

External factors

  • Bad timing. The success of stakeholder engagement is directly related to the ability to engage with the right stakeholders at the right time on the right topic. The right timing is determined by one of two variables or both. Neither of these has precedence over the other.
    1. The company’s timing is dictated by the company strategy and business cycle.
    2. The Stakeholder timing is driven by their (perceived) sense of urgency.
  • Lack of trust in companies. Over the past decade the trust in companies has constantly declined, fuelled in part by the economic down turn, scandals and a constant flow of negative media. Companies need to realise that it is against this background that they are engaging with stakeholders.
  • Conflicting objectives might make engagement difficult. Good intentions on the part of the company alone are not enough to ensure successful engagement. Unless a company and the stakeholder group are willing to at least consider compromising or agreeing to disagree then there is no base for engagement. Companies which made their fortune and satisfied their shareholders with a confrontational approach (fx, Exxon’s approach to climate change) and NGOs which have build their reputation and following (funding) on strict, unwavering believe in their causes, will NOT be natural partners for an engagement process.
  • The volume of potential stakeholders can be daunting. Companies need to clearly define, based on measurable criteria, which stakeholders are material to them, which they care about and want to engage with.

None of these barriers are insurmountable and should never be a reason for not engaging. When stakeholders are used as a natural extension of the knowledgebase of a company a whole world of new opportunities opens. Have a look at Jane Hiscocks’ and the Farland Group’s work on customer advisory boards or the BBMG, GlobeScan study on the Aspirational customers, or at the growth of jams as a tool to develop new products and ideas; all evidence that treating stakeholder engagement as merely a PR tool is missing the point.

About Peter Paul van de Wijs

Peter Paul van de Wijs

Peter Paul van de Wijs is senior corporate communication, advocacy and stakeholder engagement strategist. Over the past 20-years he has helped businesses and non—governmental organisations capture the opportunities and manage the reputation risks linked to stakeholder expectations. He is the former Vice President, Communication and Engagement at the LEGO Foundation, ran his own consultancy focused on reputation and sustainability, was a member of the Executive Team of the World Business Council for Sustainable Development and held various leadership positions at The Dow Chemical Company.

www.ppvandewijs.com

Twitter: @ppvdw

Skype: vandewijs

Treating stakeholder engagement as merely a PR tool is missing the point (Part 1)

Author: Peter Paul van de Wijs

In today’s interconnected world of well-informed individuals, not engaging with stakeholders is costing companies money and can potentially even threaten their existence. In two blogs I will take a closer look at strategic stakeholder engagement and why, despite the right intentions, quite a few engagement programs fail.

Stakeholders are all groups within the company, its direct business environment and across the broader society with which a company interacts and/or which are (perceived to be) affected by a company’s actions. In addition it includes groups whose opinions can inform decision making in the company and whose decisions, actions and or communications can have an impact (positive or negative) on the company’s ability to thrive.

Strategic Stakeholder Engagement is the company wide, coordinated approach to capturing the value of maintaining strong relations with an ever-evolving range of stakeholders to help manage the business and strengthen its reputation, based on mutual respect, understanding and collaboration. 

Stakeholders are keen to engage

On the positive side stakeholder engagement can help with the identification of new products and business models, optimising processes and create support for approaches as well as with building great and lasting reputations. The Aspirationals research from GlobeScan and BBMG, for example, shows that stakeholders are increasingly keen to engage with companies and help drive innovation, business growth and positive impact. Thus creating opportunities for companies to tap into whole new sources of insights and ideas.

While on the defensive side it can help protect the license to operate and inform response strategies when a strategic decision is taken that might be contested by certain stakeholders.

Scrutiny off a company’s behaviour has increased and is not limited anymore to what happens within their premises. It is extended to include company behaviour in the whole supply chain as well as how they conduct themselves as members of the broader society. The real threat stemming from this increased scrutiny is that stakeholders are today more inclined to act on their convictions then ever before; especially now that there are options widely available to respond (communicate) and or to replace a company or its products.

Working together

And, finally, the sheer complexity of the world and the challenges the world faces, such as limits to and competition for resources means that the business paradigm has shifted. Companies simply cannot ignore the need to work together within in their sectors, up and down the value chain, across the world and with other non-business stakeholders. Collaborations can range from knowledge sharing, resource management (one company’s waste becoming another’s input) and all the way through co-creation of products and services.

So, if the business is case is that obvious, why are so many companies still treating stakeholder engagement merely as a communication tool aimed at “turning them around to our way of thinking”? The recognition of the importance of integrated stakeholder engagement as a key success factor for overall business success is only slowly taking hold. I believe that engagement should be an integral part of the business management tool kit and needs to be well coordinated throughout the corporation to capture the full value.

Part 2 of this blog article will be published soon…

 

About Peter Paul van de Wijs

Peter Paul van de Wijs

Peter Paul van de Wijs is senior corporate communication, advocacy and stakeholder engagement strategist. Over the past 20-years he has helped businesses and non—governmental organisations capture the opportunities and manage the reputation risks linked to stakeholder expectations. He is the former Vice President, Communication and Engagement at the LEGO Foundation, ran his own consultancy focused on reputation and sustainability, was a member of the Executive Team of the World Business Council for Sustainable Development and held various leadership positions at The Dow Chemical Company.

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