Carolina – die Sports- und Schneekanone des IMM

Was die Championsleague für den Fussball, die Formel 1 für den Autorennsport oder Harvard für die Bildung ist Crossfit Leutschenbach für den Fitnesssport. Carolina betreibt diese schweisstreibende Sportart seit diesem Jahr regelmässig. Wow!

Seit neustem ist sie auch Mieterin einer Luxuswohnung in Arosa. Das verträumte Dorf im schönen Bündnerland ist für unsere Mitarbeiterin eine zweite Heimat geworden. Dies nicht zuletzt aufgrund ihrer Leidenschaft fürs Snowboardfahren.

Auch in akademischer Hinsicht schafft Carolina die Brücke zum Sport. Sie ist frischgebackene Absolventin des CAS Sport Marketings. Gratulation!

Wir wünschen im nächsten Winter viel Schnee und noch mehr Schweiss sowie Spass im Sport!

 

Erfolgreiche erste Durchführung des CAS Sport Marketing

Das Institut für Marketing Management durfte am Wochenende sämtlichen Teilnehmern des Pionierjahrgangs des CAS Sport Marketing die Diplome verleihen. Damit endet ein spannender und abwechslungsreicher CAS Lehrgang. Nächster Start: Anfang März 2016.

Mit dem Start der Tour de Suisse am Samstag in Risch-Rotkreuz endete gleichzeitig der Weiterbildungskurs CAS Sport Marketing. Im Rahmen des grössten Sportevents der Schweiz übergaben die Studienleiter Dr. Frank Hannich und Marcel Hüttermann den Teilnehmenden ihre Diplome.

Der Besuch der Tour de Suisse war eines von mehreren Highlights im CAS Sport Marketing 2015. Oliver Senn (Kommerzieller Direktor der Tour de Suisse) eröffnete den Tag mit einem Input-Referat bevor Dani Oeschger (Leiter Marketing und Events, SRF Business Unit Sport) einen Einblick in Productionarea des SRF gewährte. Die Zielankünfte durften die Teilnehmenden anschliessend im VIP-Bereich verfolgen.

Dani Oeschger (SRF) mit den Teilnehmenden in der Productionarea

Dani Oeschger (SRF) mit den Teilnehmenden in der Productionarea

Zieleinfahrt Fabian Cancellara

Zieleinfahrt Fabian Cancellara

In den vergangenen vier Monaten konnte das Institut für Marketing Management den Teilnehmenden eine gute Mischung zwischen Sport Marketing Theorie und Praxis bieten. So wurden Themenbereiche wie Stakeholder Management, Kommunikation, Sponsoring oder Eventmarketing (um nur einige wenige zu nennen) den Teilnehmenden von anerkannten Experten anhand praktischer Beispiele aus dem Sport vermittelt.

Dadurch kamen die Teilnehmenden bspw. in den Genuss, einen Blick hinter die Kulissen des SRFs zu werfen, um u.a. zu verstehen welche Sportarten für Medien aus welchen Gründen interessant sind oder wie Übertragungsrechte verhandelt werden. Des Weiteren durften Sie hautnah miterleben, wie es ist, den Sportblock in den SRF1-Nachrichten live zu sprechen.

Teilnehmer des CAS Sport Marketing zu Besuch beim SRF

Teilnehmer des CAS Sport Marketing zu Besuch beim SRF

Ebenfalls sehr aufschlussreich war der zweitägige Trip nach München. Neben dem  Besuch der FC Bayern München Erlebniswelt, einer Stadionführung und des Bundesligaspiels FC Bayern München vs. Eintracht Frankfurt konnte den Teilnehmenden bei einem spannenden Input-Referat von Oliver Kraus (Group Market Management, Allianz SE) die Idee des Allianz-Konzernes an einem Stadion-Namingright vermittelt werden. Am Freitagabend stand Willi O. Hoffmann (Ehem. Bayern-Präsident) den Kursteilteilnehmern im Franziskaner Brauhaus Rede und Antwort. Die Geschichte hinter der Bayern-Einstellung «Mia-san-Mia» und weiteren interessanten Einblicken einer fast 70-Jährigen FC Bayern Geschichte des ehemaligen Präsidenten waren für alle beteiligten äusserst wertvoll.

Was sagen die Absolventen des CAS Sport Marketing?

«Der CAS Sport Marketing war für mich eine fachliche wie persönliche Bereicherung. Sehr interessante und kompetente Dozenten mit grosser Vielfalt, die viel neues Wissen vermitteln und viel Inspirationen mitgeben für die Zukunft. Es war eine super Klasse und last but not least hat sich dank dem Kurs auch eine neue berufliche Möglichkeit ergeben!»

Benjamin Kuster, Sales Manager Sportbooking.ch, Spherix AG

«Durch die vermittelten praxisbezogenen Fallbeispiele bin ich in der Lage die Erfahrungen, die ich als aktiver Sportler gemacht habe, neu mit dem bezogenen Fachwissen optimal zu kombinieren. Ich bin stolz darauf in der Pionierklasse des CAS Sport Marketing dabei gewesen zu sein. Sportler die über Ihre Karriere hinaus im Sportbusiness aktiv sein möchten kann ich den CAS Sport Marketing nur empfehlen.»

Ronnie Rüeger, Projektleiter Sponsoring ZKB und ehemaliger NLA-Goalie

Das Institut für Marketing Management bedankt sich bei allen Teilnehmenden, Experten und jedem der diesen Kurs mitgestaltet hat. Der nächste CAS in Sport Marketing wird Anfang März 2016 beginnen – wir freuen uns bereits heute!

Falls Sie Interesse an einer Teilnahme am CAS Sport Marketing haben, wenden Sie sich an Marcel Hütterman unter marcel.huettermann@zhaw.ch oder telefonisch unter 058 934 76 98.

 

Fanzufriedenheit in der Raiffeisen Super League

Wie zufrieden sind Fussball-Fans mit ihren Lieblingsclubs? Wir haben 3000 Schweizer Fussballfans in Unterstützung mit der Gratiszeitung 20 Minuten befragt, wie zufrieden Sie unter anderem mit dem Management ihres Klubs, mit ihrem Stadion und ihrer Mannschaft sind.

Ob der FC Basel auch im Fan-Ranking an der Spitze ist und wieso GC Fans so gar nicht in Festlaune sind, erfahren Sie im 20 Minuten Artikel von heute. Lesen Sie den Online Artikel. 

Fanumfrage_SchweizerFussballClubs_20Minuten_28_Januar_2015_ZH_20150128_v1

Möchten Sie mehr über CRM im Sport erfahren und  wissen, wie sie die Beziehungen zu Ihren Fans oder Kunden verbessern können? Der Lehrgang CAS Sport Marketing vermittelt Ihnen die nötigen Fachkenntnisse. Für weitere Infos kontaktieren Sie: Marcel Hüttermann, Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Programm Manager des CAS Sport Marketing unter marcel.huettermann@zhaw.ch.

 

 

 

Eindrücke von Weiterbildungsstudierenden filmisch portraitiert

Adrian Wüthrich war für uns an der Front und hat Eindrücke von Studierenden und ihrem Weiterbildungsalltag eingefangen. Kurz und knapp erklärt er, wie er das Thema Weiterbildung am Institut für Marketing Management kreativ und erfrischend anders in einem Kurzfilm umgesetzt hat:

«Weiterbildung heisst weiter kommen, an herausfordernden Aufgaben wachsen und  nicht zuletzt auch über seine eigenen Grenzen hinauswachsen. Bei jeder Weiterbildung am Institut für Marketing Management (IMM) wird man stark gefordert. Im Nachhinein erinnert man sich immer an die schönen Momente, die spannenden Unterrichtsstunden und an die Kollegialität unter den Mitstudierenden. Das auf der Mission – die Weiterbildung erfolgreich abzuschliessen – viele Emotionen im Spiel sind, wird jedoch oft vergessen. Mit der dramatischen Musik soll dieses Thema etwas aufgegriffen werden. Wir vom IMM haben bewusst versucht einen etwas anderen Zugang zur Weiterbildung aufzuzeigen. Sowohl Studierende, die ihren ersten Schultag hinter sich haben, wie auch solche, die mitten drin sind erzählen offen und ehrlich.»

Von der Vision zur Wirklichkeit – hier können Sie das Video direkt anschauen:

CRM im Sport – Vom Einzelticket zum Saisonabo

Der Sport nimmt in unserer Gesellschaft einen immer grösseren Stellenwert ein. Egal ob wir ihn aktiv ausüben oder ihn aus der Zuschauerperspektive erleben. Vor allem der zweite Aspekt lässt sich von Verantwortlichen so ausgestalten, dass der Gelegenheitsfan zum treuen Fan wird – und zwar durch Customer Relationship Management (CRM).

Sportvereine und Eventveranstalter in der Schweiz müssen sich die Frage stellen, welchen Mehrwert sie ihren Kunden ausserhalb des reinen Sportereignisses bieten können. Warum? Beispiel Fussball: Die Zuschauerzahlen im Schweizer Sport sind rückläufig. So füllen die Vereine der Raiffeisen Super League (RSL) ihre Stadien zu lediglich 38 Prozent. Fussballfans richten Ihren Blick eher auf die englische Premier League oder die deutsche Bundesliga als auf die RSL. Wie gelingt es also den Sportorganisationen (Vereine und Verbände) die Zuschauer wieder in die Stadien zu bringen?

Die Antwort lautet: CRM (Kundenbeziehungsmanagement).

Kundenbeziehungsmanagement bedeutet die konsequente Ausrichtung eines Unternehmens auf seine Kunden mittels entsprechender Instrumente und Methoden. Dabei steht bei sämtlichen Prozessen der Kunde, also der Fan, im Vordergrund. Das Ziel ist es, Fans langfristig an den Verein zu binden und – wenn sie nicht mehr ins Stadion gehen oder keine Merchandisingprodukte mehr nachfragen – sie wieder zurückzugewinnen. Dadurch wird sich langfristig ein wirtschaftlicher Erfolg ergeben.

Dank CRM-Systemen sind Kundendaten idealerweise jederzeit verfügbar. So können Entscheidungen mit Kundenrelevanz auf der Basis von aktuellen Daten getroffen werden. Entscheidungsträger müssen sich nicht mehr allein auf ihr Bauchgefühl verlassen. CRM ist aber mehr als ein IT-System. Kundenbeziehungsmanagement hilft die Kundenbedürfnisse besser zu verstehen, indem zum Beispiel ein Zufriedenheitsmanagement oder eine effektives Feedbackmanagement im Unternehmen eingeführt wird. So können Fehler auf Seite des Unternehmens im Kundenkontakt leicht aufgedeckt und durch vergleichsweise wenig Aufwand behoben werden. Es gibt zahlreiche Stellhebel, wie Sie CRM effektiv und effizient einsetzen können.

Ein Beispiel für eine erfolgreiche CRM Strategie und Fokus auf Kundenbedürfnisse liefert der Fussballverein Borussia Dortmund (BVB). Der BVB lanciert 2015 freies WiFi im Stadion. So fliessen Emotionen vom Stadion direkt in die sozialen Netzwerke und die Stadionbesucher können einfach Informationen zum Verkehrsfluss, Zwischenstände aus anderen Stadien oder Fakten zum Spiel abrufen. Ein anderes Beispiel ist Benfica Lissabon, welcher eine der zahlreichen Stadion-Logen zu einem Hostel umfunktioniert hat. Fans können nicht nur während den Spieltagen im Stadion verweilen, sondern sogar darin schlafen. Der VfL Wolfsburg gestaltete sogar eine seiner Tribünen so um, dass ein Spielplatz auf dieser installiert werden konnte. Familien müssen nun nicht mehr auf Live-Fussball verzichten oder zwingend einen Babysitter suchen.

„Ein ausverkauftes Stadion wie hier der Celtic-Park in Glasgow ist für viele Schweizer Sportvereine ein Traum. Doch das muss nicht so bleiben…“

„Ein ausverkauftes Stadion wie hier der Celtic-Park in Glasgow ist für viele Schweizer Sportvereine ein Traum. Doch das muss nicht so bleiben…“ (Bildquelle: Photo by Mark Runnacles EuroFootball/Getty Images)

Wie das Beispiel Stadion-WiFi veranschaulicht, ist die zunehmende Technologisierung ein wichtiger Aspekt zur Befriedigung von Kundenbedürfnissen. Die Entwicklungen gehen mittlerweile soweit, dass es möglich ist, seine Bratwurst oder sein Bier direkt an den Sitzplatz zu bestellen. Das Papierticket wird mehr und mehr durch eine digitale Variante auf dem Smartphone ersetzt und das bargeldlose Bezahlen wird auch im Sport möglich.

Durch solche Massnahmen lassen sich Sympathisanten zu Fans und Käufer eines Einzeltickets zu Saisonabonnementen machen. Es gibt jedoch noch viele weitere Optionen und dies nicht nur im Bereich Fussball, sondern auch für andere Sportarten und für Unternehmen, die als Sponsoren auftreten oder in Zukunft auftreten möchten.

Sie fragen sich welche? Oder Sie wollen die Beziehungen zu Ihren Fans oder Kunden verbessern? Abhilfe schafft dabei der CAS Sport Marketing und das IMM durch die Fachstelle Strategic CRM. Kontaktieren Sie für mehr Infos: Marcel Hüttermann, Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Programm Manager des CAS Sport Marketing unter:  marcel.huettermann@zhaw.ch oder per Telefon 058 934 76 98.

 

Professionalisierung im Sport Marketing schreitet weiter voran

Wie sich die konstant steigenden Erwartungen an die Sportindustrie manifestieren werden und was er als «State-of-the-art» Sport Marketing bezeichnet, erklärt Marco Casanova. Er ist Dozent für Stakeholder Management beim neuen Zertifikatsstudiengang (CAS) Sport Marketing am Institut für Marketing Management der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW).

Der Artikel ist ursprünglich im Magazin Marketing und Kommunikation erschienen.

Marco Casanova

Wo liegen heute und in naher Zukunft die grössten Herausforderungen im Sport Marketing?

Marco Casanova: Sport Marketing für den klassischen Fan und den Sportinteressierten erfolgreich zu betreiben ist das eine. Hier verfügt die Sportindustrie bereits heute über einen erfreulichen Professionalisierungs-grad. Zur zunehmenden Professionalisierung im Sport Marketing gehört beispielsweise eine nachvollziehbare Systematik wie: «Ex ante»: Marketingstrategie, «In action»: Marketing-Implementierung und «Ex post»: Marketing Controlling. Dieses wie ich es nenne «State-of-the-art» Sport Marketing Know-how wird im Lehrgang natürlich ebenfalls gewissenhaft vermittelt, unter anderem durch die Mitwirkung von Praxisexperten und aktuellen Funktions-trägern aus Sportverbänden und -organisationen.

Dieses «State-of-the-art» Sport Marketing reicht in Zukunft aber nicht mehr aus?

In der Tat. Bereits heute reicht es teilweise nicht mehr und in Zukunft reicht es immer weniger aus. Die Wirtschaftsindustrie Sport wird zunehmend von der Gesellschaft nicht mehr ausschliesslich als Bestandteil der Unterhaltungsindustrie gesehen. Dies hat zur Folge, dass die Ansprüche der Gesellschaft gegenüber dem Sport ganz im Allgemeinen und hier im Speziellen gegenüber Sportverbänden, Sportvereinen und deren kommerziellen Partnern steigen. Man erwartet zunehmend, dass die Sportindustrie nicht nur unterhält, sondern darüber hinaus gleichzeitig auch einen aktiven gesellschaftlichen Beitrag leistet. Die Sportindustrie und hier natürlich ganz ausgeprägt der Spitzensport ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen.

Sie denken da an die FIFA und die kürzlich in Brasilien stattgefundenen Ausschreitungen während dem Confederations Cup?

Zum Beispiel, ja. Aber auch die kürzlich in Zürich verloren gegangene Abstimmung für ein neues Fussballstadion oder die Ablehnung der Bündner Stimmbürger gegenüber der Ausrichtung von Olympischen Winterspielen sind aktuelle Beispiele, die dokumentieren, dass die Gesellschaft vom kommerziellen Sport erwartet, seine Rolle in der Gesellschaft anders wahrzunehmen, ansonsten wird die Gefolgschaft verwehrt.

Was verändert sich konkret durch diese gesteigerte Erwartungshaltung an die Sportindustrie?

Wir haben nicht mehr nur den Fan und den generell Sportinteressierten zu überzeugen, sondern zunehmend eben auch weitere Anspruchsgruppen wie Opinion Leader, Politiker, Medien, NGOs sowie die Gesellschaft als Ganzes. Wie andere Industrien auch braucht der Sport, um sich weiterzuentwickeln sogenannte «licenses to operate, to grow and to innovate». In demokratischen Ländern braucht es deswegen ein strategisch geplantes und konsequent umgesetztes Stakeholder Management. Unterschiedliche Stakeholder haben unterschiedliche Ansprüche und Erwartungshaltungen an die handelnden Akteure. Dies gilt es in vielfältiger Art und Weise zu berücksichtigen.

Und hier will der neue Lehrgang Akzente setzen?

Ja, ganz genau. Die Schweiz mit ihrer direkten Demokratie sowie den ausgeprägten Verflechtungen mit dem internationalen Sport ist geradezu prädestiniert, einen Lehrgang im Sport Marketing mit internationaler Ausstrahlung anzubieten, der die Absolventen befähigt «leading-edge» Sport Marketing zu konzipieren und dann auch zu implementieren.

Mit «leading-edge» meinen Sie konkret?

In einem Satz zusammengefasst: professionelles, weil integriertes Stakeholder-orientiertes Marken- und Reputationsmanagement.

Die Weiterbildung CAS Sport Marketing bietet den Teilnehmern praxisorientiertes Wissen, um auf die spezifischen Anforderungen des Sportmarktes einzugehen. Die Thematik wird aus der Perspektive von Unternehmen sowie Sportorganisationen betrachtet. Die Teilnehmer werden befähigt, eine Sport-Marketing-Strategie zu entwickeln und erfolgreich zu implementieren, damit ihr Unternehmen sich von der steigenden Konkurrenz im Spirtumfeld abgrenzen kann. Geplant ist unter anderem auch ein Besuch beim FC Bayern München in der Allianz Arena. Das CAS Sport Marketing startet am 21. Februar in Wintertur. Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Institut für Marketing Management.