Marketing ist Chef-Sache. Doch ist Marketing in den Schweizer Unternehmen in den Führungsstufen ausreichend integriert?

Swiss Marketing Leadership StudieZum ersten Mal wurden die «Swiss CRM Studie» und die «Swiss Product Management Studie» zur «Swiss Marketing Leadership Studie» konsolidiert. Das Trendthema Marketing Leadership – und zugleich der Schwerpunkt der Studie – findet im Rahmen der neu aufgegleisten Trendstudie eine allgemeingültige Definition und wird im Schweizer Markt untersucht.

Die neue Trendstudie wird dem aktuellen Anspruch der ganzheitlichen Betrachtung des Marketings gerecht. Unternehmen können es sich in immer dynamischeren und komplexeren Märkten nicht mehr leisten die beiden Werttreiber Kundenbeziehungsmanagement und Produktmanagement isoliert zu betrachten. Marketing umfasst aus moderner Sichtweise das gesamte Unternehmen und nimmt eine strategische Funktion ein.

525 Marketing-Entscheidungsträger aus verschiedensten Branchen haben im April 2015 zu den Themen Kundenbeziehungsmanagement (CRM) und Product Management in ihrem Unternehmen Antworten geliefert. Die Studie beleuchtet den Status Quo und die Entwicklung von CRM und Product Management in der Schweiz sowie neu auch die Integration des Marketings in strategische Entscheidungen auf Führungsebene.

Mit der Unterscheidung von den sogenannten «Top-», «Silver-» und «Underperformer» schafft die neue Studie noch einen weiteren Mehrwert und lässt direkte Vergleiche zwischen den Erfolgsklassen und deren Marketing Philosophien zu, die wiederum Handlungsempfehlungen implizieren.

Parallel zur Konsolidierung der beiden bisherigen Trendstudien zu «Swiss Marketing Leadership Studie» wird auch die alljährlich durchgeführte Veranstaltung «Swiss CRM Forum» vom «ZHAW Swiss New Marketing Forum» ergänzt und neu unter dem Namen «SCF Marketing Leadership Konferenz» auftreten. Die Konferenz bietet eine einzigartige Austauschplattform für Führungskräfte aus dem Bereich des strategischen Marketings.

Die Ergebnisse der «Swiss Marketing Leadership Studie» werden Ende Juli 2015 publiziert. Einzelne Erkenntnisse werden an der neu gestalteten «SCF Marketing Leadership Konferenz» am 15. September 2015 hervorgehoben und von Experten kommentiert.

Weitere Informationen zur «SCF Marketing Leadership Konferenz» finden Sie hier.

SPATZ – das Zelt das atmet!

Die Marke SPATZ war im letzten halben Jahr immer wieder Thema bei uns Studierenden des konsekutiven Marketing Masterstudiengangs der ZHAW School of Management and Law. Zehn Projektgruppen erhielten den Auftrag die Marke SPATZ durch eine identitätsorientierte Markenstrategie zu revitalisieren, da sie ungerechtfertigter Weise etwas in Vergessenheit geraten ist.

Das Unternehmen bietet alles, was man für ein hochwertiges Campingerlebnis braucht. Bekannt ist die Traditionsfirma vor allem für ihre handgefertigten Baumwollzelte. Einzelne Zelte werden sogar noch beinahe nach den originalen Schnittmustern von den Anfängen der über 78-jährigen Firmengeschichte gefertigt.

Der Schweizer Zeltbauer steht nach eigenem Versprechen für hohe Qualität und Nachhaltigkeit. Gerade bei der Verwendung eines Rohstoffs wie Baumwolle, ist damit die Betrachtung der Wertschöpfungskette wichtig. Bei der Firma SPATZ werden alle verwendeten Materialen von Schweizer Firmen in der Schweiz bezogen. Die Baumwolle stammt von der Jenny Fabrics AG in Niederurnen, eine der wenigen noch existierenden Webereien in der Schweiz. Die Produkte der Jenny Fabrics AG sind mehrfach ökologisch zertifiziert und auf Schadstoffe geprüft. Sie gehört zu den weltweit ersten Firmen, die eine Zertifizierung nach OEKO-TEX STANDARD 1000 erhielten. Dies ist ein Zertifizierungssystem für umweltfreundliche Betriebsstätten in der Textilindustrie. Zu den Prüfkriterien zählen u.a. die Einhaltung von Vorgaben bezüglich Abluftemissionen und Abfallbewirtschaftung, Einsatz umweltverträglicher Technologien, optimierter Ressourceneinsatz und die Erfüllung sozialer Kriterien wie beispielsweise das Verbot von Kinderarbeit oder die Einhaltung leistungsgerechter Entlohnung. Mittels laufender Auditierung vor Ort, werden die Anforderungen immer wieder überprüft. Auch im weiteren Produktionsschritt, der Textilveredlung, wird auf ökologisch verträgliche Färbung und Veredelung geachtet. Die Produkte werden mit sorgfältiger Handarbeit am Produktionsstandort in Zürich gefertigt.

SPATZ folgt dem Leitsatz „Qualität vor Quantität“. Mit diesem Gedanken setzt das Unternehmen mit Robustheit, Langlebigkeit sowie Garantie- und Reparaturleistungen ihrer Produkte auf eine Gegenbewegung zum Trend der Wegwerfgesellschaft. Nachhaltigkeit im Sinne von Qualität und Langlebigkeit, sowie sozial und ökologische Verantwortungsübernahme über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg sind, nach Aussagen von Geschäftsführer Marc Jansen, von unschätzbarem Wert. Produkte müssen den Konsumenten einen langfristigen Nutzen bieten und einen realen Gegenwert, zu einem angemessenen Preis, liefern. Angefangen bei der nachhaltigen Produktion mit hochwertigen Halbfabrikaten aus der Schweiz, über das familiäre und authentische Unternehmensklima, das durch die Mitarbeiter auch nach aussen dringt, bis hin zur einzigartigen Qualität durch Handarbeit, ist SPATZ die erste Anlaufstelle für Naturfreunde, die ein exklusives Outdoor-Erlebnis unter vollster ökologischer Besinnung suchen.

Das Unternehmen ist ein Beispiel dafür, dass verantwortliches Handeln entlang der Wertschöpfungskette möglich ist und versucht werden sollte.

Weitere Infos unter auf Facebook.

Vom Produktmanagement in der Käseproduktion zum iPad mini

Im Rahmen der Umfrage für die Swiss Product Management Studie 2013 wurden 389 Schweizer KMUs über den Stellenwert und die Ausprägung des Produktmanagements in ihrem Unternehmen befragt. Der Fokus bei der zum zweiten Mal durchgeführten Swiss Product Management Studie liegt in der allgemeinen Organisation des Produktmanagements und dessen Ansiedlung in Schweizer Unternehmen sowie auf Themen wie Produktentwicklung, Innovation, Preisgestaltung und Erfolgsmessung. Zudem sollen die bedeutendsten Produktmanagement Trends identifiziert und kommentiert werden. Unter den 389 Entscheidungsträger im Produktmanagement, welche im September 2013 an der Umfrage zur diesjährigen Swiss Product Management Studie teilgenommen haben, wurde ein iPad mini verlost. Wir freuen uns sehr, dem glücklichen Gewinner, Daniel Dätwyler, Geschäftsleiter der Intercheese AG in Beromünster, hiermit nochmals herzlich zum Gewinn zu gratulieren und danken allen Teilnehmern für ihr Engagement. Die Ergebnisse der Swiss Product Management Studie 2013 werden Ende Dezember 2013 publiziert.