Swiss CRM Forum – Veröffentlichung der Swiss Marketing Leadership Studie 2017

Das Swiss CRM Forum, die Marketing Leadership Konferenz, brachte am 27. September mehr als 500 Führungskräfte und Trendsetter in den Bereichen Marketing, Product Management und Kundenbeziehungsmanagement im Dolder Grand in Zürich zusammen. Nebst spannenden Key-Notes und Workshops konnten sich die Teilnehmenden auch an den Infoständen einiger Anbieter von Lösungen und Beratern, wie am Stand des IMM, über die neuesten Trends in den jeweiligen Bereichen informieren.

Das IMM Team am Swiss CRM Forum

Ein Höhepunkt des Forums war die exklusive Präsentation der Swiss Marketing Leadership Studie 2017. Dieses Jahr konnte sie bereits zum dritten Mal erfolgreich durchgeführt werden. Das Institut für Marketing Management hat dazu 1’978 mittlere und grosse Unternehmen zufällig ausgewählt, von denen 402 an der Umfrage teilgenommen haben. Die Studie hat sich mit dem Trendthema „Emotionen im digitalen Marketing“ befasst. Die Befragung bei Inhabern, Geschäftsführern und Marketingverantwortlichen zeigt, dass die Generierung positiver Kundenemotionen bei Schweizer Unternehmen ein brennendes Thema ist. Hier können Sie unsere Studie abrufen.

Ein weiteres Highlight war die Vergabe des Customer Excellence Award. Institutsleiter Prof. Dr. Brian Rüeger durfte als Präsident der Jury den «Customer Excellence Award 2017» an Nespresso Schweiz verleihen. Das Gewinnerprojekt trägt den Titel: «Nespresso Schweiz – Maximaler Kundenfokus statt Saleszielen im Customer Center». Das Projekt überzeugt durch eine konsequente Kunden- und Mitarbeiterorientierung und einen nachweislich herausragenden Kundenservice.

Prof. Dr. Brian Rüeger an der Preisübergabe

Haben Sie Fragen zur Studie? Dann können Sie sich an Marcel Hüttermann unter 058 934 76 98 oder per E-Mail an: marcel.huettermann@zhaw.ch wenden.

Zielgerichtetes Marketing für Silver Surfer

Von Nico Matern

Erkenntnisse der Masterarbeit von Nico Matern im Rahmen des Masterstudienganges Business Administration with Specialization in Marketing der ZHAW School of Management and Law.

Der demografische Wandel schreitet voran, die Medienlandschaft verändert sich fortlaufend und die Schere zwischen Arm und Reich wird grösser. Daher ist es von Interesse, welche wirtschaftlich interessanten Zielgruppen sich daraus für einen Online-Reisevermittler ergeben. Die heutige Silver Surfer Generation im Alter zwischen 50 und 69 Jahren ist eine Altersgruppe, die bereits viele berufliche und private Berührungspunkte mit der Online-Welt hatte und mehr Geld für Freizeitausgaben ausgeben kann.

Andere Mediennutzung von Silver Surfern

Doch das Mediennutzungsverhalten der heutigen Silver Surfer Jahrgänge ist beispielsweise nicht mehr mit dem Verhalten von Silver Surfern im Jahr 2007 vergleichbar – einem Jahr, in dem allein das iPhone die Mediennutzung grundlegend veränderte. Um heutige Silver Surfer zu erreichen, stellt sich daher die Frage, in welchen Medien sie sich aufhalten, wie viel Vertrauen sie in Informationen aus den Medien haben und wie gestört sie sich von Werbung in den Medien fühlen. Die Konkurrenz unter den Online-Reisevermittlern ist hoch und Reisende fühlen sich aufgrund des Verschwimmen der Anbieterlandschaft sowie des Informationsüberflusses überfordert. Folglich wäre es für alle Anspruchsgruppen von Vorteil, wenn nur präferierte Angebote über relevanten Kanäle an die entsprechende Zielgruppe verteilt würden.

Aufbauend auf der Literaturrecherche und unternehmensinternen Informationen konnte innerhalb der Forschungsarbeit eine quantitative Befragung durchgeführt werden, an der 235 Silver Surfer teilnahmen. Folgende wichtige Erkenntnisse konnten dabei gewonnen werden:

  • Mediennutzungsdauer: Silver Surfer halten sich pro Woche länger in Offline-Medien (TV, Radio, Zeitungen, Zeitschriften), als in Online-Medien (Online-Nachrichtenplattformen, Internet allgemein, Soziale Medien, Blogs) auf.
  • Vertrauen in Informationen: Ebenso haben Silver Surfer signifikant mehr Vertrauen in Informationen aus Offline-Medien. Lediglich Informationen aus Online-Nachrichtenplattformen werden von Silver Surfern ähnlich vertrauensvoll bewertet, wie Offline-Medien. Keine Unterschiede gibt es hier zu der jüngeren Altersgruppe der 18 bis 49-Jährigen.
  • Störempfinden von Werbung: Es zeigt sich jedoch innerhalb der Studie, dass sich Silver Surfer über alle Medien hinweg von Werbung gestörter fühlen als die jüngere Altersgruppe. Den störendsten Einfluss auf die ältere Generation, hat die Werbung im Fernsehen sowie Werbebanner im Internet.

Die Zukunft des Silver Surfer Marketings

Die Empfehlung für Online-Reiseplattformen ist daher, sich auf die Offline-Medien und die Online-Nachrichtenplattformen als Marketingkanäle zu fokussieren. Zeitungen und Zeitschriften sind aufgrund der Kombination aus hohem Vertrauen und geringem Störempfinden das beste Werbeumfeld, um Silver Surfer zielgerichtet anzusprechen. Weitere Auswertungen zeigten, dass die zweiwöchige, individuell angepasste Pauschalreise mit hoher Verpflegungsstufe das zu bewerbende Produkt sein sollte. Unter keinen Umständen soll das fortgeschrittene Alter in den Mittelpunkt gestellt werden.

Dabei ist diese Forschungsarbeit als erster Ansatz eines Marketing-Mixes für reiseaffine Silver Surfer zu verstehen. Aufbauend auf dieser Studie sollten daher einzelne Bereiche des Marketing-Mixes im Detail abgefragt sowie eine Longitudinal-Studie [Studie, die zu mehreren Zeitpunkten durchgeführt wird und die Ergebnisse anschliessend verglichen werden Anm.d.R.] entwickelt werden, um die veränderten Bedürfnisse fortlaufend messen zu können.

Über Nico Matern

Nico Matern arbeitet als Area Sales Manager für die Länder Österreich, Schweiz und Italien bei einer Schweizer Online-Reiseplattform. Nach seinem generalistischen, englischsprachigen International Management Bachelorstudium im Norden von Deutschland, hat er in diesem Sommer auch sein berufsbegleitendes Masterstudium an der ZHAW im Bereich Business Administration – Major Marketing abgeschlossen.

Wichtige Marktforschung für die neue Ruby Schokolade

Von Dr. Adrienne Suvada

Wenn es um Schokolade geht, da strahlen nicht nur Kinderaugen. Bei der süssen Verführung werden auch Erwachsene schwach. Mittlerweile gibt es in den Läden ein grosses Sortiment. Da ist für jeden Geschmack etwas dabei. Ob helle Schokolade, dunkle oder weisse, der Vielfalt sind keine Grenzen gesetzt. Die Schweizer sind natürlich beim Thema Schokolade von jeher vorn dabei. Allerdings muss man zugeben, dass es schon lange keine bahnbrechenden Innovationen gab – zumindest bis jetzt, denn Barry Callebaut hat einen neuen Schokoladentypus kreiert und ihn auf den Namen Ruby getauft.

Innovation in der Schokoladen-Welt, die Ruby Schokolade © Barry Callebaut Group

Intensive Marktforschung vor der Einführung

Die Ruby Schokolade wird tatsächlich aus der Ruby-Kakaobohne hergestellt. Erstaunlicherweise werden aber keine Beeren oder ein Beerenaroma hinzugefügt, ebenso keine Farbstoffe. Die Ruby Schokolade nimmt die in der Bohne vorhandenen Geschmacksnoten auf sowie den dazugehörigen Farbton. Gemäss Barry Callebaut hat die Schokolade einen intensiven Geschmack. Um die Ruby-Bohne auch wirklich zu einem Produkt verarbeiten zu können, hat Barry Callebaut sogar ein spezielles Verfahren entwickelt. Natürlich hat das Unternehmen vor der Produktlancierung Marktforschung betrieben und festgestellt, dass offenbar ein Konsumentenbedürfnis vorhanden ist. Im Rahmen der Untersuchungen wurde die Attraktivität von Ruby für den Verbraucher sowie dessen Kaufabsicht getestet, wobei nachgewiesen wurde, dass Verbraucher Ruby-Schokolade unter unterschiedlichen Preisgesichtspunkten kaufen würden. Peter Boone, Chief Innovation & Quality Officer bei Barry Callebaut, sagt: „Barry Callebaut hat sich weltweit als Pionier und Innovator für Schokolade und Kakao etabliert. Die Konsumforschung in sehr unterschiedlichen Märkten bestätigt, dass Ruby-Schokolade nicht nur einen neuen, bei den Millennials anzutreffenden Konsumentenbedarf mit dem Namen Hedonistic Indulgence (hedonistischer Genuss) deckt, sondern auch eine hohe Kaufabsicht unter unterschiedlichen Preisgesichtspunkten erfüllt.“

Die Schokolade wird aus der Ruby-Kakaobohne hergestellt © Barry Callebaut Group

Marketing für Ruby

Der Zürcher Konzern ist zwar der weltweit führende Hersteller von Schokoladen- und Kakaoprodukten, er hängt aber von seinen Partnern ab. Schliesslich verarbeiten diese die neue Schokolade und verkaufen sie dann an die Konsumenten. Barry Callebaut beliefert industrielle Lebensmittelhersteller und Schokoladenanbieter wie Chocolatiers, Konditoren, Bäckereien, Hotels, Restaurants oder Catering-Unternehmen. Eine erfolgreiche Markteinführung von Ruby geht nur durch diese Zusammenarbeit. Marketingmässig hat der Konzern seine Aufgaben aber gemacht. Die Lancierung der Ruby-Schokolade erfolgte wohl nicht zufällig bei einem exklusiven Auftaktevent in Shanghai (China). Gerade hier ist das Marktpotenzial offenbar gross. Wie sich Ruby tatsächlich durchsetzt, wird sich zeigen. Gespannte Schleckmäuler werden sie sicher schon bald in den Läden entdecken…

https://www.barry-callebaut.com

https://twitter.com/BCgroupnews 

https://www.facebook.com/BarryCallebautGroup

Einladung: Alumni-Mitglieder

Die ZHAW Marketing Management Alumni organisieren in Zusammenarbeit mit dem ZHAW Institut für Marketing Management einen Top-Event zum Thema Sportmarketing. Sämtliche Alumni-Vereine der ZHAW und deren Mitglieder sind herzlich eingeladen.

Emotionalisierung, Kundenbindung, Service Management und kommerzieller Erfolg sind wichtige Faktoren für einen Profi-Sportclub. Welche Möglichkeiten sind vorhanden, die verschiedenen Anspruchsgruppen optimal zu bedienen? Wo liegen die Potenziale und Perspektiven für Schweizer Clubs?

Anhand des Beispiels der ambitionierten SC Rapperswil-Jona Lakers werden diese Themen von kompetenten Referenten beleuchtet. Die Lakers waren über 20 Jahre in der höchsten Eishockey-Liga der Schweiz, sind vor zwei Jahren abgestiegen und haben die Rückkehr ins Oberhaus als klares Saisonziel definiert. Eine äusserst spannende Herausforderung – nicht nur in sportlicher Hinsicht!

Datum Donnerstag, 12. Oktober 2017
Programm
18:30 Türöffnung und Willkommensdrink
19:00 Begrüssung und Start Referate

  • «Gemeinsam mehr erleben» Marco Jelinek, Leiter Marketing & Kommunikation, SCRJ Lakers
  • «Fanmanagement – Potenziale und Perspektiven»
    Marcel Hüttermann, Experte für Sport Marketing, ZHAW
  • Q & A mit den Referenten und Special Guest Ronnie Rüeger
    (ehem. Spitzen-Torhüter mit mehr als 1‘000 NLA-Spielen)
  • Stadionbesichtigung und Networking mit Apéro Riche

21:30 Schluss der Veranstaltung

Ort  St.Galler Kantonalbank Arena, Walter-Denzler-Strasse 4, 8640 Rapperswil

Treffpunkt vor Geschäftsstelle Lakers

Anreise www.lakers.ch/stadion/anreise

Anmeldung
Bitte via Xing-Eventseite bis 4. Oktober 2017 anmelden!
www.xing.com/events/zhaw-alumni-sc-rapperswil-jona-lakers-1858797

Flyer Event SC Rapperswil-Jona Lakers

„Viele Leute aus verschiedenen Branchen“: Inspiration und Wissensanreicherung im MAS-Programm

Die CAS-Lehrgänge (Certificate of Advanced Studies) am Institut für Marketing Management sind sehr beliebt. Oft machen die Teilnehmenden mehrere CAS und irgendwann drängt sich die Frage nach einem anerkannten Masterabschluss auf. Im Rahmen des MAS (Master of Advanced Studies) in Marketing Management kann man aus 14 CAS sein individuelles Programm zusammenstellen und damit einen individuellen Studienschwerpunkt setzen. Sarah Edelmann hat diesen MAS absolviert und erzählt, weshalb sie sich für diese Ausbildung entschieden hat.

Sarah, warum hast Du dich für einen MAS entschieden?

Mich hat die Flexibilität überzeugt. Da ich mich nicht für 2.5 Jahre binden wollte, fand ich die Möglichkeit den Lehrgang innerhalb von fünf Jahren mit allfälligen Pausen zu absolvieren sehr überzeugend. Zudem passte es für mich, dass ich die Vertiefungsrichtungen selber wählen konnte. Die ZHAW war auch sehr zuvorkommend, als mich CAS ausserhalb des IMM interessiert hatten, um diese innerhalb des MAS zu absolvieren.

Wie kam die Wahl auf die ZHAW, was war ausschlaggebend?

Wie oben erwähnt, die Flexibilität, der Standort Winterthur und natürlich der gute internationale Ruf.

Welches langfristige Ziel möchtest Du mit dem Studium erreichen?

Da ich bereits um die zehn Jahre im Marketing arbeite, war es für mich wichtig, einen anerkannten Ausweis zu haben. Wo mich dies hinführt, ist zurzeit noch unklar.

Sar

Sarah Edelmann hat den MAS Marketing Management erfolgreich absolviert

Was hat Dir am MAS Marketing Management besonders gut gefallen?

Ich fand besonders inspirierend so viele Leute kennen zu lernen, aus so vielen Branchen. In der täglichen Arbeit hat man normalerweise immer mit den gleichen Branchen zu tun. Hier habe ich sehr viele Leute von verschiedenen Tätigkeiten kennen gelernt und dieser Austausch war für mich sehr wertvoll und inspirierend. Zudem hat mir der grosse Praxisbezug sehr gut gefallen.

Ein MAS bringt einen grossen Aufwand mit sich, wie hast du Arbeit und MAS unter einen Hut gebracht?

Das weiss ich ehrlich gesagt auch nicht, wie ich das geschafft habe! J Ich hatte sehr zuvorkommende Arbeitgeber, die mich unterstützt hatten. Trotzdem musste ich sogar während der Schule arbeiten, was natürlich nicht sehr ideal war. Auch mein Stellenwechsel innerhalb der Ausbildung war sehr anspruchsvoll. Ich hatte zudem ein sehr verständnisvolles Umfeld und habe mich in meiner Freizeit auf meine Ausbildung konzentriert, dafür habe ich jetzt wieder mehr Zeit für mich, meine Hobbies und das Umfeld.

Konntest Du die Inhalte des MAS-Programms auch bereits im Job anwenden?

Auf jeden Fall. Aus jedem CAS konnte ich verschiedene Themen mitnehmen einbringen. Es war ein stetiges Anreichern von Wissen, was ich immer wieder in der täglichen Arbeit einsetzen kann.

Wie waren die Dozierenden?

Wie bereits gesagt, war für mich immer der Praxisbezug zentral, was die meisten geschafft haben. Aber auch hier, wie in jeder Ausbildung, gibt es sehr gute und etwas weniger gute Dozenten.

Wem würdest du einen MAS empfehlen?

Für alle, die sich im Marketing weiterentwickeln möchten, Spass an Wissensanreicherung haben, Bereitschaft besitzen, im Job und vor allem in der Freizeit kürzer zu treten und sich auf neue Ideen, Konzeptionen und wissenschaftliche Themen einlassen wollen.

Haben wir bei Ihnen das Interesse an einem MAS geweckt? Am nächsten Info-Apéro des Instituts für Marketing Management können Sie sich direkt mit dem Studienleiter austauschen.

https://www.zhaw.ch/de/sml/institute-zentren/imm/weiterbildung/online-anmeldung-info-apero/

MAS Marketing Management:  www.zhaw.ch/imm/masmama

Alle Weiterbildungen:  www.zhaw.ch/imm/weiterbildung

Chat-Bot für das Institut für Marketing Management

Von Dr. Michael Klaas

Glaubt man führenden Technologieanbietern wie Facebook, Google oder Microsoft wird sich unser Verhältnis zu Maschinen und Computersystem in Zukunft stark verändern. Die intelligente Automatisierung in der Kommunikation und in den Prozessabläufen, bildet die Grundlage für diesen Wandel. Speziell das Marketing und der Service rücken, neben den bekannten Potentialen im Bereich Industry 4.0, immer mehr in den Fokus.

Social Media und Bot Verknüpfung

So lassen sich z.B. über intelligente Automatisierungssysteme Kundenanfragen nicht nur an die richtige Stelle im Unternehmen weiterleiten, sondern mittlerweile auch schon ohne Zutun der Servicemitarbeiter beantworten. Dies alles in einem Sprachstil, den die Kunden nicht vom Schreib- oder Sprachstil eines «realen» Servicemitarbeiters unterscheiden können.

Auch werden diese Systeme immer stärker zur Vermarktung von Produkten und Serviceleistungen eingesetzt, indem ein Bot mit Social Media Plattformen wie Twitter oder Facebook verknüpft wird oder die Inhalte von Newslettern autonom und auf den einzelnen Interessenten zugeschnitten zusammenstellt oder gar formuliert.

Diese Systeme, Bots genannt, sind im Kern nichts Anderes als Computerprogramme, welche weitgehend selbständig Daten lesen, interpretieren und entsprechend der Interpretation Entscheidungen treffen können. Diese Bots sind nicht neu. So entwickelte Joseph Weizenbaum am MIT schon 1966 ELIZA, ein Bot der natürlichen Sprache als Kommunikationsbrücke zwischen Mensch und Computer nutzen sollte. Die steigende Verfügbarkeit von Daten und die steigende Leistungsfähigkeit von Computersystemen, ermöglichen es, solche Lösungen nun auch der breiten Masse zu Verfügung zu stellen und ihnen wird ein hohes Potential nachgesagt.

Dieser Chat-Bot ist neu für das Institut für Marketing Management im Einsatz

Einfache Anwendung von Chat-Bots

Speziell Chat-Bots erfreuen sich momentan einer grossen Popularität und werden vor allem im Kundenservice oder für spezifische Marketingaufgaben eingesetzt. Chat-Bots haben den grossen Vorteil, dass sie bestehende Strukturen nutzen können. Das heisst, die Anwender müssen keine weitere App installieren, sondern ein Bot kann über bestehende Plattformen wie Facebook Messenger, Telegramm, Twitter oder die eigene Website kommunizieren.

Dabei kann er auf unterschiedliche unternehmenseigene und unternehmensfremde Systeme zugreifen, um auf die Anfragen der Kommunikationspartner zu reagieren. So kann er auf der einen Seite z.B. Daten aus Facebook nutzen, um den Anwender korrekt anzusprechen, diese Informationen mit dem eigenen CRM System abgleichen und entsprechend der laufenden Kampagnen und der Historie mit dem Kunden, mit dem Anwender kommunizieren.

Je nach Komplexität des eingesetzten Bots ist dies mehr oder weniger intelligent. Heute agieren viele Bots nach dem Schema: Wenn Kunde «A» sagt, sage ich «B» oder «C». Aber es gibt auch selbst lernende Bots, die durch die Interaktion mit den Usern lernen und neue Kommunikationsmuster aufbauen können.

Einfache Anwendung des Chat-Bots, gleichzeitig muss er noch viel lernen

Marketing Automatisierung Trendthema in der Weiterbildung

Da dieses Thema für uns speziell in der Aus- und Weiterbildung immer relevanter wird und die Gewichtung des Themas in den letzten Monaten stark zugenommen hat, ist das Thema Marketing Automatisierung auch Teil vieler Lehrveranstaltungen, wie unser CAS Digital Marketing oder der CAS Marketing Analytics. Jedoch war uns eine Betrachtung nur über Cases anderer Unternehmen zu wenig. Um zu sehen, wie komplex es ist (oder wie einfach) einen eigenen Bot auf die Beine zu stellen, haben wir unseren IMM-Bot kreiert. Dieser liefert im Moment über den Facebook Messenger Informationen zum CAS Digital Marketing. Es ist zugegebenermassen noch recht dumm, aber er lernt ständig dazu und wir hoffen, dass er in Zukunft viele Anfragen von Interessenten an der Weiterbildung sofort zufriedenstellend beantworten kann. Wer Interesse hat, kann den Bot zum CAS Digital Marketing gerne ausprobieren (ein Facebook Account ist Voraussetzung): https://goo.gl/zDTTpN

Haben Sie Fragen zum Thema Bots?

Dr. Michael Klaas, 058 934 66 07, michael.klaas@zhaw.ch

Institut für Marketing Management auf der EASM (European Association for Sport Management) Conference 2017

Zwischen dem 5. und 8. September 2017 fand in Bern die 25. EASM (European Association for Sport Management) Conference statt. Die Konferenz, die im diesen Jahr in der Schweiz zu Gast war, von der Universität Bern organisiert wurde und „Challenges and Developments of Sport Organisations“ zum Thema hatte, war ein grosser Erfolg – auch für das Institut für Marketing Management.

Eine spannende Konferenz im Sportbereich mit Beiträgen vom IMM

Marcel Hüttermann präsentierte einen Auszug aus seiner Dissertation: “Fan Engagement Value In Team Sport: Service-Dominant Logic Informed Dimensions“. Die Erkenntnisse einer qualitativen Befragung mit Managern aus Profisportvereinen aus ganz Europa aus fünf verschiedenen publikumsstarken Sportarten (Fussball, Eishockey, Basketball, Handball und Volleyball), wurden mit den Fachleuten rege diskutiert und fanden grossen Anklang.

Neben dem eigenen Vortrag, konnten viele spannende Vorträge gehört und diskutiert, Kontakte gepflegt sowie neue geknüpft und die ZHAW auf dem Feld des Sport Marketing erneut gut positioniert werden. Schwerpunktthemen waren dieses Jahr das immer häufiger diskutierte Thema der Fan-Aggressionen, das Feld Governence im Sport und der Bereich Fanmanagement.

Spannende Vorträge und aktuelle Themen waren zu hören

Die ca. 400 Teilnehmer wurden durch eine perfekt organisierte Konferenz geleitet und genossen Berner Gastfreundschaft während der gesamten Konferenztage. Die Sportmanagement-Forscher aus der ganzen Welt werden sich sicher gerne an das Gala-Dinner auf dem Gurten, die Social-Networking-Veranstaltung in der Postfinance-Arena und an die gute Atmosphäre an der EASM 2017 erinnern.

Der Konferenzbeitrag von Marcel Hüttermann kann hier eingesehen werden.

Folgen Sie Marcel Hüttermann auf Twitter für aktuelle Beiträge aus der Welt des Sportmanagements: https://twitter.com/SpoMa_CH

Die Band Baba Shrimps auf dem Weg zum Erfolg

Das Musikbusiness kein einfaches Pflaster und Erfolg zu haben ist nicht jedem vergönnt. Gerade für Schweizer Künstler ist es sehr schwierig, durchstarten zu können. Baba Shrimps zeigt, dass sich harte und konsequente Arbeit auszahlt. Die drei Musiker Adrian Kübler, Moritz Vontobel und Luca Burkhalter überzeugt mit einer emotionalen Interpretation von zeitgenössischer Popmusik. Vor einigen Monaten haben die Jungs die neue Scheibe „Road to Rome“ in London aufgenommen. Adrian Kübler, der übrigens ZHAW Absolvent ist, berichtet uns, wie Baba Shrimps entstanden ist und wie sie das Marketing einsetzen.

Adrian Kübler, bevor wir beginnen, wie kamen Sie auf den Namen Baba Shrimps? Durchaus ungewöhnlich für eine Band, oder nicht?

Ja, der Name ist schon ein bisschen exotisch. Es handelt sich um eine Anlehnung an den Film „Forrest Gump“. Den Streifen kannten wir zum Zeitpunkt der Bandgründung in und auswendig und die Freundschaftsgeschichte zwischen Forrest und Baba ging uns ans Herz.

Wie ist die Idee zur Band entstanden? Haben Sie immer schon Musik gemacht?

Ich habe als Kind 10 Jahre klassische Geige gespielt. Die Begeisterung für die Musik kam aber erst in der Pubertät als ich anfing Gitarre zu spielen und selber Songs zu schreiben. Nochmals ein paar Jahre später habe ich dann – zusammen mit einem begnadeten Gitarristen, den ich in der Ausbildung zum Krankenpfleger kennen lernte – die Band gegründet.

Junge Künstler mit Leidenschaft © Baba Shrimps

Draussen sind bestimmt einige sehr begabte Sänger und Musiker. Können Sie erzählen, was bei Ihnen den Ausschlag gegeben hat, dass Sie einen Plattenvertrag erhalten haben?

Das war ganz klassisch. Wir haben Demotapes an die Plattenfirmen geschickt. Sony war sofort interessiert.

Songs sind immer sehr emotional. Wie kommen Sie zu neuen Texten und Melodien?

Ich nehme es sogar eher umgekehrt wahr: Texte und Melodien kommen zu mir, die kann man nicht suchen. Plötzlich fliegt einem etwas zu – eine Idee für ein Gitarrenriff, eine Textzeile oder eine Geschichte, die mir nahegeht. Meistens sind diese Momente irgendwie mit persönlichen emotionalen Erfahrungen verknüpft.

Wie wichtig ist für Baba Shrimps das Marketing und welche Marketinginstrumente nutzen Sie?

Marketing ist wichtig auch für eine Popband. Unser Plattenlabel ist grundsätzlich dafür zuständig. Sie schauen, dass unsere Musik in den virtuellen und realen Stores zum Verkauft bereitsteht und dass wir in den Medien stattfinden. Promo!!

Das wichtigste Marketing-Instrument, das wir selbst steuern sind die neuen Medien. Website und Social Media. Wichtig für die Selbstdarstellung. Es braucht viel Zeit.

Die neuen Medien sind für Musiker Fluch und Segen zugleich. Wie gehen Sie damit um? Schliesslich kann man die Musik auf diversen Plattformen gratis streamen. Aber der Künstler braucht ja irgendwann trotzdem auch Geld, um zu überleben…

Wir leben vor allem von den Gagen an Konzerten.

Baba Shrimps an der letzten Badenfahrt © Baba Shrimps

Wo sehen Sie in der Vermarktung von Baba Shrimps noch Herausforderungen?

Bereits viele Leute kennen unsere Songs von den Radios (aktuelles Album „Road to Rome“). Oft fällt es den Leuten aber schwer, unsere Musik einer Band oder einem Bild zuzuordnen. Die visuelle Marke ist noch nicht so ausgeprägt, würde man im Marketing-Fachjargon vielleicht sagen 😉

Was ist Ihr Traum? Wo möchten Sie gerne mal mit Baba Shrimps spielen?

Getreu dem Motto unseres neuen Albums „Road to Rome“ sind wir momentan unterwegs in die ewige Stadt. Dort möchten wir unsere Tour mit einem Konzert abschliessen. Das Sprichwort besagt ja, dass viele Wege nach Rom führen. Auf unserer Website www.babashrimps.ch kann man unseren ganz persönlichen Weg nach Rom live mitverfolgen.

Baba Shrimps gehen ihren Weg © Baba Shrimps

Was wäre Ihr Tipp für Nachwuchsmusiker?

Musik muss auch Spass machen, wenn niemand zusieht, dann kommen die Zuschauer irgendwann von selber.

 

http://www.babashrimps.ch/

https://www.facebook.com/babashrimps

https://www.instagram.com/babashrimps/

https://www.youtube.com/user/babaSHRIMPS

 

Modische Kleider für Plakate

Die Mode nimmt für viele einen grossen Stellenwert ein. Da gibt es nicht nur Stars als Trendsetter, sondern auch Instagram Influencer. Mode Events sind ebenfalls hoch im Kurs. Gerade für Einkaufshäuser können solche Anlässe helfen, die Kunden zu begeistern und in die Geschäfte zu holen. Genau dies macht auch das Sihlcity mit seinen Fashion Days. Die Agentur Karling zeichnete dieses Jahr für die Werbemittel verantwortlich. Es entstanden aufwendige 3D-Plakate. Was aussah wie ausgerissen, wurde zu einem Kleid geformt. Wie es zu dieser Idee gekommen ist, berichtet der Geschäftsführer von Karling, Rolf Helfenstein.

Herr Helfenstein, die Plakate sind im Marketing ein beliebtes Werbemittel. Wie kamen Sie auf die Idee diese 3D-Plakate zu gestalten, die wie ein Kleid aussahen?

Wir beginnen oft mit den Plakaten, weil sie in der verlangten Reduktion das schwierigste Medium sind. Bei Veranstaltungen muss man den Eventnamen, die Daten, Orte und Programmpunkte bereits zwingend erwähnen. Da braucht es dann nicht nochmals eine komplizierte Headline, sondern eine starke Bildidee. Diese kam für einmal von einem Texter. Für die Visualisierung und Realisierung waren dann vier weitere Mitarbeitende massgeblich beteiligt.

Kreative Plakate in 3D © Karling

Wie schwierig gestaltete sich die Umsetzung dieser Plakate?

Technisch sind solche Ideen fast immer realisierbar. Die Probleme sind meist die hohen Kosten pro Stelle, sowie die Sicherheit und möglicher Vandalismus. Hier ist zum Glück auch dank guten Partnern innert kurzer Zeit alles aufgegangen. Nichtsdestotrotz mussten wir in den ersten Tagen einzelne Plakatstellen bereits reparieren. Ein paar Jungs wollten wohl herausfinden, wie die abgebildete Dame unter dem Kleid aussieht.

Seitenansicht des Plakats © Karling

Wie hat Ihr Kunde Sihlcity auf diese Idee reagiert? Waren die Verantwortlichen gleich begeistert?

Wir brauchten mehrere Runden in der Konzeption. Als diese Idee dann aber auf dem Tisch lag, gewann sie schnell viele Freunde. Die Aussage war dann meist: „Super Idee – aber wie macht Ihr das? Und was machen wir dort, wo 3D nicht möglich ist?“

Die Plakate waren aber nicht das einzige Werbemittel. Wie sah die Fashion Days Kampagne gesamthaft aus?

Neben 3D- und normalen 2D-Plakaten haben wir Radiospots bei NRJ und Radio 24 geschalten sowie Banner und Anzeigen bei 20 Minuten. Um auch bei den Inseraten den Ausreisseffekt zu erhalten, haben wir im Hintergrund Ausschnitte einer früheren Ausgabe von 20 Minuten abgebildet. Am Point-of-Sale gibt es zusätzlich Innen- und Aussenscreens und Flyer. Und wir hatten natürlich Aktivitäten auf den Onlinekanälen von Sihlcity.

Ein Konzept, das sich für den gesamten Werbemix eignete © Karling

Es wird allgemein immer schwieriger aufzufallen. Wie kommt Karling auf neue Ideen und wie überzeugen Sie Ihre Kunden?

Wir arbeiten oft mit unseren riesigen Pinnwänden, wo wir früh viele Ideen intern der Diskussion stellen. Die wenigen Ideen, die nach einer Woche noch an der Wand hängen, sind dann meist bestechend. Und sie werden laufend besser, weil sie einem keine Ruhe lassen und man immer wieder mit ihnen konfrontiert wird.
Gegenüber den Kunden braucht es Ehrlichkeit und einen guten Plan. Wenn wir unsere internen Entscheidungen aufzeigen können, sind die später präsentierten Umsetzungen meist einfach annehmbar – oft schon fast „zwingend“.

Innenscreen im Sihlcity © Karling

Wenn Sie etwas in die Zukunft blicken. Wie sehen Sie die Entwicklung in der Werbung?

Die Werbung wird individueller und damit noch fragmentierter. Und es geht stärker in Richtung Permission Advertising. Die Konsumenten werden immer öfter dafür „entlöhnt“, dass sie sich Werbung anschauen. Leider ist dies nicht förderlich für die Werbequalität. Mir wäre es lieber, wenn die Medien gute Werbung mit besseren Tarifen belohnen würden und wenn wir weniger aber dafür teurere Werbeplätze hätten. Dann wäre Werbung für die Konsumenten wieder öfter ein Gewinn statt eine Belästigung.

Wenn Sie ein unbegrenztes Budget zur Verfügung hätten, welche Kampagne würden Sie gerne umsetzen?

Ich will gar kein unbegrenztes Budget, denn Werbung ist eine Investition, die sich für den Auftraggeber lohnen soll. Aber es freut mich immer, wenn die Zusammenarbeit mit dem Kunden unbegrenzt ist in Bezug auf die Dauer und die inhaltlichen Themen. Denn nur bei langfristigen Gesamtmandaten können wir gemeinsam die Marke weiterentwickeln und richtig positionieren. Taktische Aktivitäten sind wichtig – aber sie ersetzen nie eine Strategie.

http://www.karling.ch

https://sihlcity.ch/events/sihlcity-fashion-days

https://sihlcity.ch/

Traumboote und zielgruppenorientiertes Marketing

Boote sind neben Autos und Immobilien ein Statussymbol. Es muss aber nicht immer das Meer sein, auch auf Schweizer Gewässern kann man schöne Ausfahrten per Schiff machen. Es gibt diverse Bootstypen, die zur Verfügung stehen. In der Zentralschweiz gibt es die Caminada Werft in Horw, die sich schon seit 1966 mit Booten befasst. Der Geschäftsführer und Werftchef Crisha Müsken war bereit, die Luke zu öffnen und einen Einblick ins Innere der Caminada Werft zu gewähren.

Herr Müsken, auf den Schweizer Gewässern gibt es gerade in der Sommerzeit diverse Boote. Die Werften dahinter sind aber fast nur den Bootsfahrern bekannt. Können Sie uns erklären, was die Arbeit der Caminada Werft beinhaltet und welche Produkte resp. Dienstleistungen Sie anbieten?

Wir bieten Dienstleistungen rund um das Boot an: Dies sind zum Beispiel der An- und Verkauf von Gebrauchtbooten, die Beratung beim Bootskauf und Expertisen, der Bootshandel und Verkauf von Neubooten, Reparaturen aller Bootsmarken & Service. Daneben stellen wir noch Sonderanfertigungen her und bieten auch Transportlösungen, Einwasserungen der Boote sowie Winterlager an. Wir arbeiten schweizweit und in den Grenzgebieten.

Werftchef Müsken an der Arbeit © Caminada Werft

Welche Boote sind bei Ihren Kunden am meisten gefragt und wie erkennen Sie die Kundenbedürfnisse?

Im Moment liegt der Trend klar auf kleineren Booten, angefragt und verkauft werden am meisten Kabinenboote, Bowrider und Cruiser. Da wir mit dem Kunden täglich in Kontakt sind, sei es in Reparaturarbeiten, Service oder Erstkontakt im Verkauf, hören wir genau hin was gefragt ist und reagieren darauf.

Wir haben auch schon Boote selber gebaut und abgeändert, um den Bedürfnissen gerecht zu werden. Manchmal muss man Boote auch zeichnen und dann in Auftrag geben.

Gibt es auch extravagante Wünsche von Kunden, die Sie nicht erfüllen können, oder ist mit geeignetem Geldbeutel fast alles machbar, was rechtlich erlaubt ist?

Extravagante Wünsche gibt es immer und möglich ist fast alles. Wenn man aber dem geneigten Kunden das Ganze vorrechnet, wird dann schnell einmal überlegt ob man nicht darauf verzichten kann. 🙂

Wir haben aber schon viel gemacht, z.B. eine spezielle Bar, wo per Knopfdruck Bacardi oder Wodka herausläuft.

Wie präsentiert sich der Bootsmarkt in der Schweiz? Gibt es viele Konkurrenten?

Der Markt ist hart umkämpft, es gibt 190 Werften in der Schweiz bei einer kleinen Wasserfläche. Die Margen sinken bei Bootverkäufen klar, ähnlich wie im Automarkt.

Um den Markt zu verstehen, ein kleiner Vergleich: Eine kleine regionale Autogarage hat mehr Kundenpotenzial in der Region, als wir schweizweit. Wir müssen die Schiffe an den jeweiligen Standorten holen und wieder bringen.

Eine Werft zu betreiben ist sehr anlageintensiv, man braucht viel Platz und einen veritablen Fuhrpark.

Wie hoch ist der Konkurrenzdruck aus dem Ausland?

Deutschland und Österreich mischen mit. Der Druck ist da, diese Märkte funktionieren aber anders, bei uns zieht „Geiz ist Geil“ nicht, der Schweizer Kunde will Qualität und reagiert empfindlich auf schlechte Arbeit.

Leute. die sich Boote leisten können haben auch Geld für einen Anwalt, das sollte einem immer bewusst sein.

Die Caminada Werft ist auf dem Internet, aber auch auf diversen sozialen Netzwerken aktiv. Wie wichtig sind Ihnen diese Kanäle?

Wir nutzen die neuen Medien, aber die klassischen Werbekanäle sind klar stärker. Unsere Zielgruppen kaufen immer noch an Messen und über Inserate. Der Bootskunde ist so zwischen 35 und 75 Jahre alt.

Wie nutzen Sie das Marketing?

Zielgruppenorientiert und mit Werbekontrolle.

Gibt es eine bestimmte Zielgruppe, die Sie ansprechen wollen und planen Sie auch jüngere Zielgruppen für Boote zu begeistern?

Unsere Zielgruppe sind Leute, die dem Wassersport irgendwie nahestehen. Leute die schon Boote haben. Wir machen Sponsoring bei Wassersport Vereinen, Segelschulen, um den jungen Leuten den Zugang zum Wassersport zu ermöglichen.

Die Caminada Werft will die Begeisterung für die Boote wecken © Caminada Werft

Wo sehen Sie die Schwierigkeiten in Ihrer Arbeit?

Qualifiziertes Personal, das ist die Hauptherausforderung in unserem Gewerbe. Die Boote werden immer technischer, elektrischer, spezieller und der Kunde wird immer anspruchsvoller, da braucht es wirklich sehr gute Leute am Platz.

Zum Schluss, wenn Sie sich ein Boot ganz nach Ihren Wünschen fertigen dürften, wie würde dieses aussehen?

Ein Produkt muss bei mir folgende Merkmale haben: Fabelhaftes Design, spitzen Performance und kleiner Preis.

Diesen Wunsch habe ich mir privat erfüllt mit der: MS Rolling Home und im Kunststoffbereich mit dem Tullio Abbate 28 Sunshine. Den Tullio Abbate haben wir mitentwickelt!

Mehr über die Caminada Werft

http://www.caminadawerft.ch

https://www.facebook.com/caminadawerft

https://twitter.com/caminadawerft

https://www.instagram.com/caminadawerft.ch/

https://www.youtube.com/channel/UCQxW4wxfL2hKHfpz0WwXB3w/feed