Swiss Payment Forum – „Mobile Payment: Wie wird daraus eine Erfolgsstory für die Schweiz?“

Das Swiss Payment Forum findet am 17. und 18. November 2014 in Zürich statt. Im Zentrum steht das Thema Mobile Payment in der Schweiz. Experten halten interessante Referate. Sandro Graf, unser Mobile Payment-Spezialist am Institut für Marketing Management, wird ebenfalls an diesem Event teilnehmen.  Am 17. November unterhält er sich mit anderen Experten in einer Podiumsdiskussion über das Thema „Mobile Payment: Wie wird daraus eine Erfolgsstory für die Schweiz?“.

Schon seit einer Weile ist das sogenannte Mobile Payment, das Bezahlen mit dem Smartphone, ein vieldiskutiertes Thema. Der Kauf eines SBB Tickets mit einer App oder eines Konzerttickets mit dem Smartphone ist für viele schon so normal wie damals als Kind einen „Fünflieber“ für Süssigkeiten auszugeben.

Die Möglichkeit des Wallets im Smartphone, d.h. dass die Kreditkarte in einer Wallet virtualisiert ist, bietet unter anderem „Google Wallet“ oder „Apple Pay“.  Zudem ist mit dem Smartphone auch das reine Bezahlen mit kontaktloser Technologie (etwa mittels  Near Field Communication (NFC) oder über iBeacons) möglich. Das Smartphone könnte somit andere Zahlungsmethoden weitgehend ersetzen. Dafür müssen einerseits die Konsumenten von Mobile Payment überzeugt sein, andererseits die Möglichkeit der Anwendung bestehen. Hier sind die Unternehmen gefragt. In der Schweiz werden dem Konsumenten noch nicht alle Anwendungen des Bezahlens mit dem Smartphone ermöglicht. Die meisten Geschäfte sind nicht mit der nötigen Technologie ausgerüstet.

Der Trend geht Richtung Mobile Payment. Trotzdem sind noch einige Fragen zu beantworten:

Welche Hürden für die Nutzung des Mobile Payment bestehen bei den Konsumenten? Ist es für Geschäfte überhaupt attraktiv und sinnvoll Mobile Payment anzubieten? Ist der Einsatz in allen Branchen und Zahlungssituationen realistisch? Werden die anderen Zahlungsmittel komplett verschwinden?

Diese und andere Themen werden am Swiss Payment Forum diskutiert:

Quelle : http://swisspaymentforum.ch Quelle : http://swisspaymentforum.ch/

Sie haben Interesse am Swiss Payment Forum teilzunehmen? Kein Problem. Wir gewähren Ihnen 100.- Rabatt! Melden Sie sich einfach bei uns unter folgender Mailadresse: service.lab@zhaw.ch.

Die Fachstelle Product Management am Product Management Festival 2014 in Zürich

pmf_2014_1500Mit Dr. Rainer Fuchs und seinem Referat «Learning from the best: Key Messages from the Study: «Swiss Product Management 2013/14» war die Fachstelle Product Management des Instituts für Marketing Management am Product Management Festival 2014 in Zürich vertreten.

Wie können wir von den Besten im Product Management lernen? Welches sind aktuell die bedeutendsten Schweizer Product Management Trends?

Die Antworten auf diese Fragen und viele weitere Ergebnisse aus der Studie «Swiss Product Management 2013/14» finden Sie in seinem Referat auf Slideshare wieder.

«Unser Ziel sind nicht möglichst viele Likes»

Interview von Abraham Gillis mit René ab Egg, Leiter Marketing und Product Management bei Kuhn Rikon.

Herr ab Egg, die ZHAW-Studie zeigt viele Handlungsfelder im Social-Media-Bereich auf. Haben Sie Arbeitskräfte aufstocken müssen?

René ab Egg, Leiter Marketing und Product Management bei Kuhn Rikon

René ab Egg, Leiter Marketing und Product Management bei Kuhn Rikon

René ab Egg: Nicht direkt. Aber wir wollten der wachsenden Bedeutung von Social Media Rechnung tragen und haben daher die bereits existierende Zusammenarbeit  mit  einer PR-Agentur ausgeweitet. Gemeinsam arbeiten wir in Monatszyklen einen Redaktionsplan aus, und die Agentur stellt danach die Publikation sowie den First-Level-Support sicher.

Hat sich diese Zusammenarbeit bereits positiv bemerkbar gemacht?

Es ist noch zu früh, um konkrete Resultate vorzuweisen. Was mich aber zuversichtlich stimmt, ist der Befund in der Studie der ZHAW, dass es in unserem Bereich, also bei den Kochgeschirrherstellern, gar nicht so schwierig ist, Klassenbester zu werden. Unser Ziel sind nicht etwa möglichst viel Likes, sondern ein wirklich interessiertes Publikum zu erreichen.

Dann geht es vor allem um eine längerfristige Bindung an die Firma?

Genau. Nach dem Modell: Zuerst hinhören, was die Leute wollen, und dann das Engagement der Community stärken. Leider macht es einem Facebook durch die Einschränkung der organischen Reichweite nicht mehr so einfach wie früher.

Was bedeutet das konkret?

Bis vor Kurzem war es so, dass, wenn eine Firma zum Beispiel 500 Likes hatte und etwas publizierte, diese Info auch alle 500 Fans erreichte. Facebook beginnt nun einzuschränken und schickt die News nur noch an eine reduzierte Anzahl von Fans. Will man die Reichweite wieder erhöhen, kann man neu dafür bezahlen.

Bisher haben Sie nur Facebook erwähnt. Sind Sie auch auf anderen Social-Media-Kanälen präsent?

Die Studie hat klar ergeben, dass Facebook für uns das wichtigste Medium ist. In Amerika ist Twitter relativ gross. Für Kuhn Rikon ist der Kurznachrichtendienst aber noch nicht wichtig genug.

Apropos Amerikaner – laut Studie orientieren sich diese im Netz mehr an der Meinung anderer als Schweizer Kundinnen und Kunden. Erstaunt Sie das?

Nein. Wir stellen das anhand vieler Beispiele fest. Im Fall von Amazon zum Beispiel. Das Ratingsystem, das der Onlinehändler anwendet, wird für uns immer wichtiger.

Wie steht es mit dem eigenen Web-Shop? Die Untersuchung rät auch dort zu Ratings.

In unserem neuen E-Shop wird es Ratings geben.

Das Interview ist im IMPACT (Ausgabe 14/26), dem Hochschulmagazin der ZHAW, erschienen.