Eine Lehrperson unterrichtet Lernende in der Berufsbildung und geht auf die individuellen Sprachniveaus ein

Ein CAS zur integrativen Sprachförderung in der Berufsbildung – bilingual und szenariobasiert

Das Zentrum für Berufs- und Erwachsenenbildung (PHZH) und das Institute of Language Competence (ZHAW) haben den neuen Lehrgang CAS Sprachförderung in der Berufsbildung lanciert. Die Co-Leiterinnen Tamara De Vito und Daniela Fernando zeigen auf, wie wichtig die Weiterbildung für Lehrpersonen in den Bereichen Deutsch als Fremd- und Zweitsprache, Sprachcoaching und bilingualer Fachunterricht ist und warum dieser CAS einen Mehrwert für Lernende in unserem mehrsprachigen, international vernetzten Arbeitsumfeld bietet.

Joshua Bartholdi im Garten

Vom Kulturmix zur professionellen sprachlichen Integration

Sein Heimatgefühl ist ein bunter Mix aus drei verschiedenen Kulturen. Er ist der Sohn einer Griechin mit äthiopischen Wurzeln und eines Schweizers. Seit dem Start des Bachelorstudiengangs Sprachliche Integration 2020 ist Joshua Bartholdi Teil des ILC Institute of Language Competence. Warum er davon überzeugt ist, dass der Studiengang eine Lücke in der Schweizer Bildungslandschaft schliesst und worin er die Stärken des Studiums sieht, erzählt er im Gespräch.

Die Mehrsprachigkeit in der Schweiz hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen

Die Schweiz – ein vielsprachiges Land

Die Schweiz ist ein polyglottes Land, in dem viele Menschen mehr als eine Sprache beherrschen. Obwohl das kein neues Phänomen ist, hat die Mehrsprachigkeit in den letzten fünf Jahren deutlich zugenommen. Warum der steigende Bevölkerungsanteil der Menschen mit Migrationshintergrund ein Grund dafür sein könnte und welcher Zusammenhang mit unserem neuen Bachelorstudiengang Sprachliche Integration besteht – darauf gehen wir auf unserem Blog ein.

Dreilaenderbruecke bei Basel Grenzgänger zhaw-angewandtelinguistik

Exil in der Schweiz: eine Grenzgängerin zwischen Ländern und Sprachen berichtet

Basel liegt unmittelbar an den Grenzen zu Deutschland und Frankreich und bildet mit den Nachbarstädten einen durchgehenden Stadtraum. Die nationalen Grenzen sind für die Bewohner kaum spürbar. Zehntausende begeben sich täglich in ein Nachbarland, sei es zum Arbeiten, Einkaufen oder zur Erholung. Sie pendeln zwischen Ländern und Sprachen. Am 17. März 2020 wurden die Grenzen aufgrund der COVID-19-Pandemie geschlossen. Eine Grenzgängerin berichtet von ihren Erfahrungen.