Zwei neue Fachstellen am Institut für Marketing Management: Wichtiger Fokus auf Digital Marketing und Communication & Branding

Das Institut für Marketing Management baut seine Fachkompetenz in den Bereichen Digital Marketing und Communication & Branding aus. Die beiden Fachstellen betreuen wissenschaftliche Projekte, beraten aber auch Unternehmen bei Fragestellungen in diesen Bereichen.

Das Digitale Marketing wird immer komplexer und anspruchsvoller. Als Unternehmen einfach nur gut zu sein reicht heute nicht mehr aus, um sich im Markt zu behaupten. Hierzu benötigt es Experten, die mit ihrem Fachwissen sich nicht nur den operativen Herausforderungen im Marketing stellen, sondern sich auch mit den neuen technischen Potentialen für das Marketing auseinandersetzen können. Die Fachstelle Digital Marketing unter der Leitung von Dr. Michael Klaas deckt die aktuellen und zukünftigen Kernthemen des digitalen Marketings ab. Beginnend bei den strategischen Implikationen auf das Marketing, der Erarbeitung von Marketingautomatisierungslösungen und –Konzepten, bis zur Umsetzung von Akzeptanztests oder Prototypen in unterschiedlichen praxisorientierten Schwerpunktthemen erarbeitet die Fachstelle gemeinsam mit Unternehmenspartnern an neuen Lösungen. Das Team der Fachstelle vermittelt ihr Wissen auch in In-House Schulungen oder in massgeschneiderten Beratungsprojekten. „Das digitale Marketing unterliegt einem starken, immer schnelleren Wandel. Wir helfen Unternehmen mit den neuen, immer komplexeren Themen umzugehen, praktische Potentiale aber auch Grenzen aufzuzeigen„, meint Dr. Michael Klaas

Dr. Adrienne Suvada und Dr. Michael Klaas vom IMM

Kommunikation und Branding als wichtige Pfeiler

Nicht nur das Marketing, auch die Kommunikation verändert sich. Der Dialog mit der Kundschaft wird immer herausfordernder. Es gilt die Kommunikation innovativ auszugestalten und neue Wege zu gehen. Ausserdem braucht es ein geschärftes Markenprofil, um aus der Masse herauszustechen. Die Fachstelle Communication & Branding unter der Leitung von Dr. Adrienne Suvada versucht neue Ansätze in der Kommunikation und im Branding zu finden. Auch hier werden In-House Schulungen, spezifische Weiterbildungen sowie konkrete Projekte mit Partnern umgesetzt. „Leere Worthülsen sind nicht mehr gefragt. Kunden wie Medien benötigen eine klare und transparente Kommunikation auf Augenhöhe„, erklärt Dr. Adrienne Suvada.

Die beiden Fachstellen ergänzen das bestehende Spektrum des Instituts (CRM, Product Management, Behavioral Marketing, Customer Experience Management).

https://www.zhaw.ch/de/sml/institute-zentren/imm/ueber-uns/fachstellen/communication-branding/

https://www.zhaw.ch/de/sml/institute-zentren/imm/ueber-uns/fachstellen/digital-marketing/

Rückblick und Ausblick nach 4 Monaten Institut für Marketing Management

Brian Rüeger, Leitung Institut für Marketing Management

Am 1.1.2013 wurde aus dem ehemaligen Zentrum für Marketing Management das Institut für Marketing Management mit den drei Fachstellen Strategisches Kundenbeziehungsmanagement, Product Management und Science-to-Business mit dem Fokus auf Marktforschung und Konsumentenverhalten. Damit wurden, zumindest auf dem Papier, aus einem Team drei neue. Nach vier Monaten kann man jedoch sagen, dass wir immer noch eine grosse Familie sind und mit dieser neuen Struktur keine Silos entstanden sind.

Das IMM trägt viele Früchte

Durch die gute Arbeit in allen 4 Leistungsbereichen (Lehre, Weiterbildung, Dienstleistungen und Forschungen und Entwicklung) haben wir die Budgetzahlen erneut deutlich übertroffen. Diese Leistungsbereiche werden wir in allen drei Fachstellen mit unterschiedlicher Gewichtung weiterentwickeln. Die Fachstellen haben sich sehr rasch formiert und zahlreiche Initiativen entwickelt, die bereits Früchte tragen, sodass wir voraussichtlich auch im vierten Jahr in Folge unsere Ziele übertreffen werden. Die Gründung des Instituts hat viel Energie frei gesetzt. Jetzt gilt es den Schwung mitzunehmen.

Das Geheimnis des Erfolgs: Spass an der Arbeit

Ich werde oft gefragt, was denn das Erfolgsgeheimnis unserer Organisationseinheit sei. Leider gibt es dafür keine allgemeingültige Anleitung, die einfach repliziert werden kann. Was wir jedoch deutlich erkennen und auch wissenschaftlich belegt wurde, ist, dass es keine zufriedenen Kunden (Studenten, Unternehmen, andere Stakeholder) ohne zufriedene Mitarbeiter gibt. Unsere Kunden erkennen, dass wir unsere Arbeit mit Leidenschaft und Herzblut machen und (meistens) Spass dabei haben. Ja, das meine ich genauso wie ich es sage: Spass an der Arbeit ist ein zentraler Erfolgsfaktor. Er führt automatisch zu einer besseren Servicequalität, zu einer höheren Kundenzufriedenheit und letztendlich zu einer besseren Performance der Organisationseinheit.

Das IMM als stabiles System mit vielen Stakeholdern

Wie ein gut funktionierendes Eishockey- oder Fussballteam hat im IMM jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter eine andere Rolle, andere Aufgaben und Funktionen. Gleichzeitig hilft man sich gegenseitig aus ohne dass der Trainer dazu auffordern muss. Staralluren haben keinen Platz. Diven und selbsternannte Superstars auch nicht, denn was vorne auf dem Trikot steht ist wichtiger als die Aufschrift auf dem Rücken. Darum hat der SCB den Meistertitel geholt und darum hat Bayern München Barcelona geschlagen. In einem kleineren Format funktioniert das IMM ähnlich wie eine solche selbstregulierende Einheit, wie ein stabiles System, welches sich wieder in seine Ausgangslage einpendelt, wenn es in Unruhe gebracht wird. Dadurch ist das IMM für alle Stakeholder ein verlässlicher Partner. Dies schätzen unsere Studenten als auch die immer zahlreicher werdenden Partnerunternehmen, die mit uns spannende Projekte realisieren.