Methodengestützte Analysen, fundierte Recherchen und hohe Anwendungsorientierung: Praxispartner profitieren von Bachelor- und Masterarbeiten

Im dynamischen und hektischen Unternehmensalltag bleibt oft wenig Zeit für neue Ideen und tiefgründige Analysen. Manchmal ist auch die Betriebsblindheit ein Hindernis, um neue Vorhaben anzustossen und innovative Entwicklungen zu realisieren, oder es bestehen Unsicherheiten bezüglich des konkreten Vorgehens. In solchen Situationen kann es hilfreich sein, externe Partner beizuziehen.

Die ZHAW und das dazugehörige Institut für Marketing Management sind bekannt für ihre Praxisnähe und Anwendungsorientierung. Der regelmässige Austausch mit Unternehmen und Institutionen gehört dazu. Oft geschieht dies über Forschungs- oder Dienstleistungsprojekte, es besteht aber auch die Möglichkeit, Themen für Bachelor- und Masterarbeiten auszuschreiben.

Jedes Jahr gibt es die Möglichkeit spezifische Fragestellungen untersuchen zu lassen

Gerade Problemstellungen, die auf einer wissenschaftlichen Basis beruhen sollten, sind ideal dazu geeignet. Die hohe Methodenkompetenz der Studierenden, gepaart mit einer breiten Wissensbasis, führt zu einem anderen Blickwinkel und neuen Erkenntnissen. Gleichzeitig ermöglichen die Anwendungsfälle den Studierenden, das Gelernte auch tatsächlich in der Praxis anwenden zu können. Es profitieren also beide Seiten nachhaltig.

Selbstverständlich werden alle Arbeiten von Lehrpersonen der ZHAW betreut. Bachelorarbeiten haben eine Bearbeitungsfrist von vier Monaten, bei Masterarbeiten werden neun Monate benötigt.

Eckdaten für die Eingabe von Themen für Studienarbeiten

Bachelorarbeiten

  • Durchführung: Frühjahrssemester (Februar bis Mai)
  • Eingabe Thema: September bis Oktober
  • Preis: nach Absprache

Masterarbeiten

  • Durchführung: Oktober bis Juni
  • Eingabe Thema: Mai bis August
  • Preis: nach Absprache

Bei Interesse an einer Zusammenarbeit kontaktieren Sie doch direkt Bettina Gehring, bettina.gehring@zhaw.ch +41 58 934 46 46

Feedback aus der Praxis von Roger Roth (ITS Industrie- und Technozentrum Schaffhausen)

Roger Roth ITS

Herr Roth, Sie sind Geschäftsführer des ITS Industrie- und Technozentrum Schaffhausen und haben die Erstellung einer Bachelorarbeit über Ihr Unternehmen begleitet. Wieso haben Sie sich für diese Zusammenarbeit mittels einer Bachelorarbeit an der ZHAW entschieden?

Ich hatte Kenntnis davon, dass die ZHAW Lehr- und Dienstleistungsangebote im Bereich eCommerce und Social Media hat. Über unseren IT-Verantwortlichen, einen ehemaligen ZHAW-Absolventen, haben wir mit der ZHAW Kontakt aufgenommen und unser Anliegen deponiert. Mit Rolf Rellstab zusammen haben wir die Aufgabenstellung grob umrissen. Erfreulicherweise hat sich Tanja Kunz für dieses Thema interessiert, worauf die Türe aufgestossen war, um die Bachelorarbeit umzusetzen. Im ersten persönlichen Gespräch wurden Nägel mit Köpfen gemacht und die Arbeit wurde gestartet.

Die Erstellung einer Bachelorarbeit dauert ein Semester. Wie erfolgte der Austausch mit der Verfasserin Tanja Kunz und wo lagen die Schwierigkeiten?

Am Anfang fanden mehrere Workshops statt, in welchen die Aufgabenstellung präzisiert und die Inhalte klarer herausgeschält wurden. Es war dabei Rücksicht zu nehmen einerseits auf unsere Bedürfnisse, aber andererseits auch auf die effektiven Möglichkeiten, welche eine Bachelorarbeit überhaupt bietet. Zudem stellte sich heraus, dass die Ausgangslage äusserst spezifisch und komplex ist und wir als Auftraggeber noch zu wenig Fachkenntnisse und auch keine allzu konkreten Vorstellungen des zu Erreichenden hatten.

Tanja Kunz hat sich jeweils minuziös vorbereitet. Ihre vorgängige Sitzungsstrukturierung hat es erlaubt, die Workshops effizient zu gestalten und sich auf die komplexen Inhalte zu fokussieren. Sie hat auch richtigerweise und rasch gemerkt, dass der ursprüngliche Fokus auf Soziale Medien ausgedehnt und die Aufgabenstellung iterativ modifiziert werden musste, um ein befriedigendes Ergebnis zu erhalten. Auch von unserer, insbesondere meiner Seite, war inhaltlich Flexibilität gefordert, um eine vernünftige Bachelorarbeit zu formen. Nachdem die Aufgabenstellung und die Forschungsfragen formuliert waren, reduzierten sich die Treffen auf Fragerunden und inhaltliche Abstimmungen. Tanja Kunz arbeitete selbständig an den Inhalten und an der Berichterstellung.

Mussten Sie viel Zeit investieren?

Das ist im Nachgang schwierig zu quantifizieren. Da mir das Thema unter den Nägeln brannte, befasste ich mich auch neben der Bachelorarbeit mit dem Thema. Ich schätze, dass ich insgesamt 60 Stunden eingesetzt habe, davon rund 15 Stunden mit Tanja und weitere 15 Stunden mit der Bachelorarbeit. Parallel dazu ging es mir aber auch darum, das jeweils mit Tanja Kunz Besprochene auch direkt in der Praxis auszutesten.

Konnten Sie praktischen Nutzen aus der Arbeit gewinnen?

Auf jeden Fall! Der grösste Nutzen stellte sich bei mir persönlich auf der kognitiven Ebene ein. Mit Tanja Kunz hatte ich eine Sparringpartnerin, welche mit ihrer Aussensicht eigene Ansichten spiegelte und relativierte. Nicht weniger wichtig war jedoch auch der Bericht, welcher im Nachgang auch in Form einer Powerpoint Präsentation dem Vereinsvorstand präsentiert wurde. Vor, während und nach der Bachelorarbeit wurden jeweils Weichen gestellt, um das ITS Industrie- und Technozentrum Schaffhausen besser zu positionieren. Die im Bericht aufgeführten Empfehlungen sind zwar noch nicht alle umgesetzt. Wir sind jedoch Schritt für Schritt daran, die neuen Erkenntnisse umzusetzen.

Würden Sie eine Bachelorarbeit auch anderen Unternehmen empfehlen?

Ja, das würde ich. Ich möchte an dieser Stelle aber auch festhalten, dass es vom Auftragnehmer das gleiche Engagement braucht, wie vom Berichtschreibenden, um einen ausreichenden Nutzen aus der Arbeit zu ziehen. In meinem Fall hat sich der Aufwand auf jeden Fall gelohnt. Auch ich würde wieder eine Bachelorarbeit machen bei der nächsten sich ergebenden Gelegenheit.

ITS Industrie- und Technozentrum Schaffhausen

Die Dienstleistungen des gemeinnützigen Vereins ITS Industrie- und Technozentrums Schaffhausen haben zum Ziel, die Innovations- und Technologiekompetenz der regionalen Unternehmen zu fördern und konkrete, innovative Technologieprojekte in der Region Schaffhausen zu lancieren. Das ITS wirkt als Vermittler und Unterstützer für innovative Zusammenarbeitsformen, um in der Wirtschaftsregion Schaffhausen positive Impulse zu setzen. Der Verein ITS wird getragen von der regionalen Industrie und der öffentlichen Hand und arbeitet eng mit den Institutionen aus Industrie, Wissenschaft, Verbänden und Politik zusammen. Der Verein ist aber nicht politisch tätig, sondern konzentriert sich auf vorwettbewerblichen Dienstleistungen für die Lancierung und Umsetzung innovativer Ideen.

Mehr Informationen: www.its.sh.ch

Beste Bachelor- und Masterarbeiten 2014

Die ZHAW School of Management and Law stellt in ihrer Publikation „Beste Bachelor- und Masterarbeiten 2014. Die Management Summarys“ neu neben den besten Bachelorarbeiten auch die besten Abschlussarbeiteten des konsekutiven Masterstudiums vor. Aus den 722 Absolventinnen und Absolventen des Bachelorstudiums werden Arbeiten mit der Note 6 vorgestellt. Von den 99 konsekutiven Masterstudienabgängern wurden Arbeiten mit einer 5,5 oder 6 berücksichtigt. Studierende haben auch dieses Jahr spannende Themen aus dem Fachbereich Marketing aufgearbeitet und liefern dazu in den folgenden Arbeiten neue, aufschlussreiche Erkenntnisse:

Bachelorarbeiten

Masterarbeiten

 

 

 

Sammlung Bachelorarbeiten 2013

Im Sommer 2013 schlossen erneut viele Studierende den Bachelor in Betriebsökonomie, Wirtschaftsinformatik, International Management und Wirtschaftsrecht erfolgreich ab. Eine der letzten grossen Herausforderungen im Studium stellt die Bachelorarbeit dar. Der Fachbereich Marketing wurde von einigen Studierenden bearbeitet und in der Sammlung der besten Bachelorarbeiten 2013 festgehalten. Sie finden spannende Erkenntnisse über folgende Themen im Bereich Marketing und Kommunikation:

  • Zurück zum physischen POS S. 17
  • Die Wirkung des Knappheitssignals Limited Edition auf die Produktwahrnehmung, Zahlungsbereitschaft und Kundenloyalität von Konsumenten S. 18
  • Kommunikation zw. der Gemeindeverwaltung Bubikon und den Bürgern und Institutionen S. 21
  • Erarbeitung eines Konzeptes für das Studierendenmarketing der Alumni ZHAW SML S. 22
  • Der Griff nach den Sternen. Eine qualitative Marktbedarfsanalyse eines 5-Sterne-Hotels für die Stadt St. Gallen und dessen Chancen und Gefahren S. 25
  • Evolutionspsychologie: Einsatz in der internationalen Werbung am Beispiel der Gesichtssymmetrie S. 26
  • Social Media in der Baumarktbranche in der Schweiz S. 32
  • Markenpolitische und Kommunikationspolitische Überlegungen am Beispiel einer psychiatrischen Klinik S. 41
  • Die Werte nationaler Kulturen und ihre Berücksichtigung in der Werbung. Ein Vergleich zwischen westlichen und chinesischen Werbeanzeigen S. 56
  • Ansprechende Gestaltung von Vorsorgeprospekten für junge Konsumenten S. 58
  • Handlungsempfehlungen für das zukünftige physische Beratungsgespräch im Retail-Banking aufgrund spezifischer Veränderungen im Kundenverhalten S. 59
  • Kommunikationskonzept Raiffeisenbank-Trainees S. 62
  • Marketing im Sportfachhandel. Steigerung der Kundenfrequenz bei einem kleinen bis mittelgrossen traditionellen Sporteinzelhändler S. 70
  • Corporate Citizenship. Erfolgreiche Umsetzung und Kommunikation S. 76
  • Der Einfluss der Sortimentsgrösse und Kategorisierung von Laptop-Computern auf Online-Plattformen und das Kaufverhalten der Kunden S. 77
  • Die Wiederanlage von Todesfall-Leistungen S. 78
  • Mitarbeiterbindung. Entwicklung einer Konzeption für eine Mitarbeiterbefragung S. 79
  • Mittagstischlandschaft Schule Winterthur. Eine Marktanalyse im Hinblick auf die Gründung eines Cateringunternehmens S. 80
  • Kommunikation zwischen der öffentlichen Verwaltung, Institutionen und Bürgern S. 81
  • Generation Silver Surfer. Eine empirische Untersuchung der Ansprüche an Apps, Smartphones und Mobilfunkanbieter S. 82
  • Bedienfreundlichkeit neuer Technologien und Emotionen am Beispiel einer Video-on-Demand-Applikation S. 84
  • Marketingplanung für Messegesellschaften S. 85
  • Unternehmenskommunikation 2.0: Social Media in der Finanzbranche S. 86

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Sammlung Bachelorarbeiten 2012

Im Sommer 2012 schlossen erneut zahlreiche Studierende den Bachelor in Betriebsökonomie oder Wirtschaftsrecht erfolgreich ab. Eine der letzten grossen Herausforderungen im Studium stellt die Bachelorarbeit dar. Der Fachbereich Marketing wurde von einigen Studierenden bearbeitet und in der Sammlung der besten Bachelorarbeiten 2012 festgehalten. Sie finden spannende Erkenntnisse über folgende Themen im Bereich Marketing:

  • Kundenzufriedenheit: Urteil oder Vor-Urteil des Kunden? Der Einfluss des Halo-Effekts auf die Kundenzufriedenheit S. 17
  • Einsatz des Mystery Shoppings im Detailhandel S. 26
  • Leiden wir an Statussymptomen? Implizite und explizite Einstellungen zu Autos S. 35
  • Zusammenspiel zwischen klassischen Public Relations und Social Media Relations in der Bankbranche S. 38
  • Achtung Stolpergefahr! Impliziter Assoziationstest zur Messung der Risikowahrnehmung bei Gefahren im Haushalt S. 41
  • Kundenbindung im Haushaltsartikel­ Detailhandel am Beispiel der XY Haushalts AG S. 47
  • Ein optimales Weiterbildungsangebot  im Bereich Sustainability­Marketing. Eine Bedürfnisabklärung bei Schweizer Unternehmen S. 51

Auch unser neuer Mitarbeiter David Kübler wurde mit seiner Bachelorarbeit erwähnt auf Seite 34. Die Sammlung kann hier kostenlos bezogen werden.