Luxuriös im Abfall wohnen und auf der Fahrradautobahn zur Arbeit

Nachhaltigkeit interessiert nicht mehr nur ökobewusste Menschen und hat seinen Weg in die moderne Welt der Kommunikation längst gefunden. Unzählige Blogs haben die Thematik von globalen Herausforderungen aufgegriffen, hinterfragen alltägliches Verhalten und motivieren zum Übernehmen von Verantwortung. Insbesondere innovative Ansätze und neue Geschäftsmodelle im Bereich der Nachhaltigkeit werden vorangetrieben. Mit frischen Ideen sollen Lösungen kreiert werden, welche die Umwelt entlasten. Wir stellen Ihnen hier vier Blogs vor, die wir besonders interessant finden:

WeGreen Blog

Der WeGreen Blog widmet sich in erster Linie Neuigkeiten rund um umweltbewusstes und faires Einkaufen. Zudem finden sich auf der Website von WeGreen Informationen „um schnell und unkompliziert nachhaltige Produkte zu kaufen“. Die WeGreen Nachhaltigkeitsampel zeigt sofort an wie nachhaltig ein Produkt und dessen Hersteller ist.

RESET Blog

Kreativ wurden auch die Architekten der dänischen Firma Lendager Arkitekter. Mit ihrem Umwelt-Haus aus Abfall haben sie bewiesen, dass Recycling grosse Dimensionen erreichen kann. Die Grundstruktur des Hauses besteht aus einem Holzrahmen und zwei vorgefertigten Schiffscontainern, die auf einem Fundament aus alten Glasflaschen und Pfählen stehen. Die Wände sind mit Papierwolle aus alten Zeitungen isoliert und mit Pressspanplatten verkleidet. Diese innovative Idee wurde im RESET Blog aufgegriffen. Der Blog wird durch eine Non-Profit-Organisation betrieben und informiert über innovative Lösungen im Bereich der nachhaltigen Entwicklung, spannende Projekte und Innovationen. RESET sieht sich als eine Informations- und Aktionsplattform, die innovative Technologien auf Basis neuer Ansätze nutzen will, um Wissen über eine nachhaltige Entwicklung zu vermitteln und effizientes Handeln für eine zukunftsfähige Welt zu ermöglichen.

KarmaKonsum

Inspirieren will auch KarmaKonsum, eine der führenden Trendforschungs- und Beratungsgesellschaften zu den Themen gesunde und nachhaltige Lebensstile (LOHAS) sowie neues Wirtschaften (Corporate Social Responsibility). Deren Blog gilt mit fast täglicher Berichterstattung als ein wichtiger Multiplikator und Meinungsführer in der deutschsprachigen Nachhaltigkeitsbranche. Gute Nachrichten über den Wandel zu einem neuen Wohlstandsmodell und einem neuen Geist in der Wirtschaft sollen durch diesen Kommunikationskanal verbreitet werden. Eine erst kürzlich publizierte gute News ist z.B. die geplante Fahrradautobahn in London. Die Städteplaner aus Englands Hauptstadt, wollen einen SkyCycle-Highway erstellen, der oberhalb von dicht befahrenen Strassen und den Trassen des S-Bahn-Netzes entlang führen soll. Den wichtigsten Verkehrsadern der Stadt soll sozusagen ein Dach aufgesetzt werden. Ohne Verkehrsstaus könne man so bis zu 29 Minuten gegenüber dem Auto und öffentlichen Nahverkehr einsparen und ohne Gefährdung durch Autos oder LKWs ins Zentrum gelangen. Der vollständigen Bericht ist auf dem Blog von KarmaKonsum zu finden.

Green Responsibility

Nachhaltigkeit ist für Green Responsibility kein Trendthema, sondern genauso Lebensgefühl wie Geschäftsprinzip. Auf ihrem Blog posten die Netzwerkmitglieder kontinuierlich zu den Themen Kommunikation und Nachhaltigkeit oder berichten von eigenen Erfahrungen. Ergänzt wird dies durch Gastkommentare und Themen des Monats. Im Januar sorgt das frisch lancierte Fairphone einer niederländischen Start-Up-Unternehmung für Gesprächsstoff. Das erste „grüne Smartphone“ wird unter fairen und nachhaltigen Bedingungen hergestellt und wurde bereits 25‘000 Mal verkauft. Aufgrund der anhaltenden Nachfrage gehen die Hersteller nun in die zweite Runde. Mehr Informationen gibt es auf dem Blog. Das Fairphone kann man auf der Website bestellen.

Ein Gedanke zu „Luxuriös im Abfall wohnen und auf der Fahrradautobahn zur Arbeit

  1. Vielen Dank für die Hinweise auf die Blogs,es ist so wichtig, dass immer wieder auf die ökologische und soziale Wirtschaftsweise hingewiesen wird, um die Übermacht der maßlos auf Ausbeutung von Mensch und Natur und Gewinnmaximierung orientierten Weltkonzerne zurückzuschrauben. Ist es doch so, dass zwar viele Menschen angeben, gesunde und regional hergestellt Nahrungsmittel zu wollen, kaufen aber dann doch die Billigprodukte bei den Discountern. Und die Politiker sind auch Vasallen der Großkonzerne

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