Weiterbildungsmaster „Europäische Bahnsysteme“ – Theorie & Praxis gewinnbringend verknüpft

stadler_eb-master01Bildnachweis: Daniel Wipf

Die ZHAW School of Engineering bietet ihren Verkehrssysteme-Absolventen ein spannendes Angebot, um sich nach einem erfolgreichen Berufseinstieg zukunftsorientiert weiterzubilden. In Kooperation mit ihren Partnerhochschulen in Erfurt und St. Pölten wird seit 2013 der internationale Weiterbildungsmaster „Europäische Bahnsysteme“ durchgeführt. Dieser berechtigt nach bestandenem Abschluss den Titel „MSc.“ zu tragen.

Der erste Jahrgang ist soeben auf die Zielgerade eingebogen. Mitte Januar wurde in Winterthur die letzte der drei in der Schweiz zu absolvierenden Präsenzwochen durchgeführt. Schwerpunktthema war in diesem Modul der Aspekt Fahrzeuge/Antriebsarten. Mit zwei im täglichen Berufsleben im Fahrzeugmanagement der SBB aktiven Dozierenden konnte eine extrem praxisnahe Weiterbildung garantiert werden.

Ein Highlight der Veranstaltung war erneut der so genannte Kaminabend, bei dem in dieser Präsenzwoche ein Werksbesuch mit Fachvortrag bei Stadler Rail auf dem Programm stand. Der renommierte Schienenfahrzeughersteller, der auch im Studiengang Verkehrssysteme aktiv eingebunden ist, ermöglichte den Studierenden dabei Einblicke in die aktuelle und zukünftige Produktpalette.

Ende 2015 startet der zweite Jahrgang des trinationalen Weiterbildungsmasters. Die Bewerbungsfrist endet am 1. Juni 2015. Alle weiteren Informationen zu dem Weiterbildungsangebot finden sich auf der offiziellen Webseite.

SchienenJobs – attraktive Praktika im Schienenverkehr

schienenjobsSchienenJobs.de ist eine fachspezifische Online-Stellenbörse rund um den Verkehrsträger Schiene. Sie unterstützt die Nachwuchsgewinnung der Bahnbranche mit einer neuen Praktikumsbörse für Schüler und Studierende. Über eine spezielle Filterfunktion können Interessenten in aktuell über 400 Angeboten gezielt nach dem richtigen Praktikumsplatz suchen. Dazu gehören auch Stellen für Werksstudenten und Studierende, die ihre Abschlussarbeit in Zusammenarbeit mit einem Unternehmen schreiben möchten.

Wer also auf der Suche nach einem Praktikum in der Schienenbranche ist, bietet SchienenJobs.de eine ideale Plattform. Neben Praktika in der Schweiz sind auch zahlreiche Angebote in Deutschland, Österreich und anderen Ländern verfügbar.

Das komplette Angebot findet sich unter http://www.schienenjobs.de/

Verkehrssysteme berät Verkehrsausschuss des Deutschen Bundestages

nachtzug_02Anlässlich der Öffentlichen Anhörung des Verkehrsausschusses des Deutschen Bundestages am 14.01. in Berlin wurde der Studiengangleiter Verkehrssysteme eingeladen, als Sachverständiger den Aussschuss zu unterstützen. In der Sitzung befasste sich der Ausschuss mit der Zukunft von Nacht- und Autoreisezüge in Deutschland und Europa.

Thomas Sauter-Servaes stellte in seinen Ausführungen dar, dass im europäischen Nachtzugverkehr seit einiger Zeit eine existenzgefährdende Abwärtsspirale zu beobachten ist. Nachdem sich die SBB schon im Jahr 2000 aus dem ursprünglich von SBB, ÖBB und DB gegründeten Kooperationsprojekt City Night Line (CNL) und dem Nachtzugverkehr insgesamt verabschiedet hat, fährt die ursprünglich für ihre „swissness“ gerühmte Nachtzugmarke CNL heute unter alleiniger Federführung der DB AG einem schleichenden Tod auf Raten entgegen. Grund hierfür sind insbesondere die ungleichen Wettbewerbsbedingungen im Vergleich zu den Wettbewerbern Strassen- und Luftverkehr.

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Die vollständige Stellungnahme sowie alle Einschätzungen der Experten finden sich ebenso im Internet wie die Pressemitteilung des Bundestags und die Berichterstattung in der Presse (z.B. TAZ).

Veloring Zürich – VS-Studenten präsentieren Studienergebnisse

veloring_01Wie könnte der Veloverkehr in Zürich attraktver gestaltet werden? Zwei Studierende des Studiengangs Verkehrssysteme haben im Rahmen Ihrer Projektarbeit eine neue Radschnellroute für Zürich konzipiert. Anfang Januar 2015 haben Sie Ihren umfangreichen Entwurf dem Tiefbauamt Zürich präsentiert.

Leander Isenring und Simon Peier zeigen in Ihrer Arbeit verschiedene Varianten für einen Veloring in Zürich auf, dessen Gestaltung insbesondere auf schnell verkehrende Velos ausgelegt ist. Damit soll die steigende Verbreitung von E-Bikes genutzt werden, um in Kombination mit einem angemessenen Infrastrukturangebot zeitlich attraktive Veloverbindungen im wichtigen Entfernungsbereich bis 10 km zu ermöglichen.

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Aufbauend auf der Analyse internationaler Best-Practice-Beispiele definierten die Studierenden die Anforderungen an den Veloring. Ausgehend von bewusst gesetzten Fixpunkten identifizierten sie verschiedene Varianten der Linienführung und unterzogen diese einer Nutzwertanalyse. Das überzeugende Ergebnis erntete viel Lob von Urs Walter, dem Velobeauftragten des Tiefbauamts der Stadt Zürich. Gleichzeitig stellt die Arbeit eine sehr gute Basis für weiterführende Folgeprojekte an der ZHAW dar.

 

Trendforscherin Dr. Merja Hoppe verstärkt VS-Team

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Im kommenden Frühjahrssemester wird der Studiengang Verkehrssysteme eine neue Dozentin begrüssen können. Mit Dr. Merja Hoppe, die bereits zahlreiche Projekt- und Bachelorarbeiten im Studiengang Verkehrssysteme betreut hat, konnte eine erfahrene Trend- und Mobilitätsforscherin für das Modul „Verkehr & Megatrends“ gewonnen werden.

Merja Hoppe forscht seit 2010 an der ZHAW zu nachhaltiger Mobilität und leitet inzwischen den Forschungsschwerpunkt Transportsysteme am Institut für Nachhaltige Entwicklung. Sie arbeitet vor allem in internationalen Projekte, ist in der Lehre aktiv und Mitglied der ‚Smart, Green and Integrated Transport‘ Advisory Group für Horizon 2020 bei der Europäischen Kommission. Mit ihrem Team untersucht sie aktuelle und zukünftige Entwicklungen in Wirtschaft, Gesellschaft und Raumentwicklung. Hieraus werden zukunftsfähige Lösungen für Politik und Planung abgeleitet, um die Transformation zur Nachhaltigkeit zu unterstützen – beispielsweise im Rahmen der Energiewende der Schweiz. Vor ihrer Tätigkeit bei der ZHAW hat Frau Dr. Hoppe Geographie mit Studienrichtung Geoökologie studiert, zum Thema Regionalökonomie promoviert und im Economic Research der Credit Suisse gearbeitet.