Begleite das BICAR-Team auf das Swiss Green Economy Symposium 2015

sgesUnser Forschungsprojekt BICAR ist am Freitag, 6. November zu Gast beim „Swiss Green Economy Symposiom 2015“ in Winterthur. Seien Sie dabei, wenn die Spitzen von Politik, Unternehmen, Forschung und NGO an einem Tisch über eine smartere Zukunft diskutieren.

Der Studiengang Verkehrssysteme vergibt fünf Freikarten an Studierende der ZHAW School of Engineering. First come, first served!
Einfach E-Mail senden an verkehrssysteme.engineering@zhaw.ch 

Im Innovationsforum „Innovationsperlen der ZHAW“ ist der Studiengang Verkehrssysteme gleich doppelt vertreten.

Nachfolgend einige Statements zur letztjährigen Veranstaltung.

 

ZHAW-Absolventen entwickeln neues Busangebot für Marthalen-Ossingen

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Im Zuge des Ausbaus der S-Bahn Zürich müssen gegebenenfalls auch die Fahrpläne der Zubringerbusse im Zürcher Weinland angepasst werden. Die Absolventen des ZHAW-Studiengangs Verkehrssysteme Simon Peier und Leander Isenring haben im Rahmen ihrer Abschlussarbeit das Angebot von PostAuto analysiert und dabei verschiedene Konzepte evaluiert.marthalen
Bildquelle: Paebi/Wikipedia

Die Untersuchungsergebnisse zeigen, dass durch die Einführung einer vierten Buslinie eine merkliche Angebotsverbesserung für grosse Teile der im Raum Marthalen-Ossingen wohnhaften Bevölkerung erreicht werden könnte. Das zusätzliche Fahrgastpotenzial wäre verhältnismässig grösser als die erwarteten Mehrkosten. Der Kooperationspartner PostAuto zeigte sich sehr interessiert an den Ergebnissen der Studierenden.postauto_logo
Die vollständige Medienmitteilung zu dem Bachelorarbeitsprojekt findet sich auf der Webseite der ZHAW School of Engineering.

Die goldene Mitte – Mobilitätsinnovation BICAR der Öffentlichkeit vorgestellt

BICAR_start01Nach nur rund 15 Monaten wurde gestern das BICAR der Öffentlichkeit vorgestellt. Es ist Kernelement des gleichnamigen Mobilitätskonzepts, das von zahlreichen Instituten der ZHAW School of Engineering gemeinsam mit dem Studiengang Verkehrssysteme entwickelt und gefertigt wurde. Ziel war eine optimale Mischung  – die goldene Mitte -zwischen Auto und Velo zu finden. Die Präsentation am 20. Mai 2015 erzielte eine lautstarkes Echo sowohl in den Medien als auch bei den rund 100 geladenen Fachbesuchern.

BICAR_start02Mit dem BICAR werden wir künftig den Weg vom Bahnhof zum Büro zurücklegen, die etwas schwereren Einkaufstaschen nach Hause transportieren oder bei Regenwetter zum Arzttermin fahren. Das ist die Vision des interdisziplinären ZHAW-Forschungsteams, welches den BICAR-Prototyp entwickelt hat. Am 20. Mai hatten potenzielle Sponsoren und Wirtschaftspartner erstmals Gelegenheit, einen Blick auf den fertigen Prototyp zu werfen. Auffällig ist seine goldene Haube und die darin eingelassene bauchige  Windschutzscheibe, die sicherstellt, dass Lenkerinnen und Lenker auch bei Regen und Wind trocken von A nach B gelangen. Unter dem Chassis befinden sich drei Räder, die sich in Kurven zusammen mit dem ganzen Fahrzeug zur Seite neigen. Das und die erhöhte Sitzposition des Lenkers sorgen für mehr Sicherheit im Stadtverkehr.

BiCar_start-Broschüren-Shooting_MG_0762Intuitiv, ergonomisch, platzsparend
Besonders am BICAR sind nicht nur Optik und Technik, sondern auch Betriebsform: Das BICAR wird nicht daheim in der Garage stehen, sondern ist explizit als Sharing-Fahrzeug konzipiert. Das hat gute Gründe: Dem stetig steigenden Mobilitätsbedürfnis stehen Flächenverdichtung, geringere Rohstoffverfügbarkeit und politische Emissionsrestriktionen gegenüber. Gefragt sind deshalb innovative
Mobilitätsdienstleistungen, ohne dass die Nutzer dabei auf komfortable, individuelle Mobilität verzichten müssen. Die Lösung sind smarte Sharing-Angebote – und damit ein Mentalitätswechsel vom Besitzen zum Nutzen. Smart am BICAR ist unter anderem die intuitive Bedienung, die Ergonomie, die sich für Personen unterschiedlicher Grösse eignet, und das platzsparende Fahrzeugdesign: Auf einem herkömmlichen Parkplatz finden bis zu acht BICARs Platz, was für ein Sharingsfahrzeuganbieter klare Vorteile bietet.

BICAR_start03Städtischen Verhältnissen angepasst
Das BICAR ist als urbanes Fahrzeug konzipiert. Funktionsumfang, Komfort und Investitionskosten liegen zwischen einem herkömmlichen Auto und einem Velo. Das BICAR verbindet den geringen Flächen- und Kostenbedarf eines Velos mit dem Komfort eines elektrisch angetriebenen Autos – und erfüllt damit die typischen urbanen Verkehrsbedürfnisse: Es ist flächensparsam, leise, klimafreundlich und wetterunabhängig. Auch die Reichweite von 20 Kilometern, die Geschwindigkeit von rund 30 km/h und der leistungsstarke Elektroantrieb sind städtischen Verhältnissen angepasst. Das BICAR eignet sich daher insbesondere für die sogenannte „letzte Meile“ zwischen Pendlerbahnhof und Zieladresse.

Vom Prototyp zur Forschungsplattform
Hinter dem Namen BICAR steht jedoch nicht nur der Prototyp eines neuen Fahrzeugs. BICAR dient als offene Forschungsplattform, an der Interessierte neue Ideen und Konzepte für eine nachhaltigere urbane Mobilität entwickeln, testen und in der Praxis erproben. Das BICAR-Konzept wird kontiniuerlich weiterentwickelt. Ab soll 2017 eine Testflotte mit 20 Fahrzeugen in Betrieb gehen. Unternehmen aus den Bereichen Technologie, Mobilität und Stadtplanung sind dazu eingeladen, ihre Ideen zusätzlich einzubringen. Gemeinsam sollen alle Akteure  von den Erfahrungen im Testbetrieb profitieren. Die Testflotte soll inklusive der notwendigen Ladestationen und Infrastruktur für den Sharingbetrieb in einer Stadt oder auf einem privaten Firmengrossgelände betrieben werden. Rund eine Million Franken kostet der Aufbau des Testbetriebs, zudem Partner und Sponsoren eingeladen werden, sich daran zu beteiligen und damit einen Beitrag für die nachhaltige Mobilität zu leisten.

Ausgewählte Pressestimmen

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ZHAW-Mikromobil BiCar: Prototyp vor der Fertigstellung

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Fünf Institute der ZHAW School of Engineering arbeiten gemeinsam mit dem Studiengang Verkehrssysteme unter der Projektleitung des Zentrums für Produkt- und Prozessentwicklung (ZPP) an einer innovativen Lösung für den Stadtverkehr von morgen. Mit dem Projekt BiCar werden ein intelligentes Sharing-System und das dazugehörige Fahrzeugkonzept entwickelt, das die Lücke zwischen Auto und Fahrrad schliessen soll. Die Fertigstellung eines ersten fahrtüchtigen Prototypen steht kurz bevor.

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In den vergangenen Monaten hat sich das Projektteam intensiv mit der Fahrzeuggestaltung aber auch der Entwicklung des Gesamtkonzepts der innovativen Mobilitätsalternative beschäftigt. Auf dem BiCar-Projektblog kann der Fortschritt von allen Interessierten verfolgt werden. Der neue Flyer gibt einen guten Überblick über die Fahrzeugdetails. Anlässlich des Infotags am 7. März wird die Fahrzeugstudie auf dem Stand des Studiengangs Verkehrssysteme zu sehen sein.

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Im aktuellen Projektstadium wird unter anderem die Farbgebung noch heiss diskutiert. Auf Grundlage aktueller Farbtrends und zur Betonung des „Leuchtturm-Charakters“ des Projekts hat sich die beteiligte Designerin Salome Berger bewusst für einen das ZHAW-Blau kontrastierenden Goldfarbton entschieden.

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Intermobility AG & ZHAW Verkehrssysteme: Clevere Mobilitätsideen für die Smart City

intermobility_1Die erfolgreichen Bikesharing-Entrepreneurs der Intermobility AG und der Studiengang Verkehrssysteme haben sich heute auf eine intensive Zusammenarbeit im Themenfeld „Shared Mobility“ verständigt. Intermobility-CEO Jonas Schmid und Studiengangleiter Thomas Sauter-Servaes zeichneten einen entsprechenden „Letter of Intent“. Damit gewinnt der Studiengang einen innovativen Praxispartner, der neue Impulse in den Studiengang und in das Forschungsprojekt BiCar einbringen wird.

Die 2013 gegründete Intermobility AG vertreibt das in der Schweiz entwickelte Bikesha-ring-System velospot® auf nationaler und internationaler Ebene. Velospot ist ein innova-tives System, bei dem die Nutzer an einer Leihstation automatisch ein Velo ausleihen und an einer beliebigen Station wieder zurückgeben können. Weil die Leihstationen kontaktlos mit den Velos kommunizieren, kann das Stationensystem einfach und günstig aufgebaut werden. Die so realisierbaren dichten Netze sind ein wichtiger Pfeiler eines zeitgemässen und nachhaltigen Mobilitätsangebots in Schweizer Städten. Das System velospot wurde 2014 mit dem Sonderpreis Transport & Mobilität des Zurich Klimapreis ausgezeichnet.

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Neben der gemeinsamen Durchführung von Bachelor- und Projektarbeiten zu aktuellen Fragestellungen der Intermobility AG steht vor allem die Beteiligung des neuen Praxispartners im ZHAW-Forschungsprojekt BiCar im Vordergrund. Ziel ist der Nachweis der Praxistauglichkeit des BiCar-Fahrzeugkonzepts im Sharing-Einsatz und die Erarbeitung von Strategien zur Migration von BiCar-ähnlichen Konzepten in bestehende Bikesharing-Systeme.

Projektpräsentation anlässlich UIC High Speed Meeting in Bilbao

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Anlässlich des Intercity & High Speed Committee Meeting am 04. November in Bilbao hat Studiengangleiter Thomas Sauter-Servaes für das Projektkonsortium Quotas-ZHAW die Zwischenergebnisse des gemeinsamen Projekts präsentiert. Hinsichtlich der Projektfragestellung und -inhalte wurde bereits zum Projektstart Vertraulichkeit bis zum Abschluss der Markterhebungen Ende Dezember vereinbart. Für die erste Jahreshälfte 2015 kann jedoch mit der Veröffentlichung der ersten Forschungsergebnisse gerechnet werden.

Im Rahmen des Projektes findet auch eine studentische Projektarbeit statt. Die Studierenden untersuchen einen über die Kerninhalte des UIC-Projekts hinausgehenden Teilaspekt. Die Ende Dezember vorliegenden Resultate werden voraussichtlich im Januar im UIC-Hauptquartier in Paris Vertretern des  Intercity & High Speed Committee präsentiert.

ZHAW sucht Verkehrsforscher/in

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Die ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ist eine der grössten Mehrsparten-Fachhochschulen der Schweiz mit über 10‘000 Studierenden.

Das interdisziplinär zusammengesetzte Institut für Nachhaltige Entwicklung (INE) identifiziert zukunftsrelevante Themen, schätzt die Entwicklung von Technologien und deren Akzeptanz sowie Verbreitungs- und Leistungspotential ab. Es führt Nachhaltigkeits-bewertungen durch, identifiziert Bedürfnisse und Verhalten von Individuen und entwickelt auf dieser Basis Gestaltungsprinzipien und Strategien/Policies für nachhaltige Lösungen. Zur Ergänzung unseres Teams im Bereich Mobilität und Transport suchen wir für die anwendungsorientierte Forschung eine/n

Wissenschaftliche/n Mitarbeitende/n nachhaltige Transportsysteme 80-100%

Zu Ihren Aufgaben gehören:

  • Mitarbeit in interdisziplinären, (inter-)nationalen Forschungsprojekten (Recherche, Analyse, Projektberichte).
  • Akquisition von drittmittelfinanzierten Forschungs- und Beratungsprojekten, Leitung von Forschungsprojekten oder Teilprojekten.
  • Konzeption von Forschungsprojekten.
  • Methodische und inhaltliche Weiterentwicklung der Forschung zu nachhaltigen Transportsystemen und Citylogistik.
  • Wissenschaftliche Publikationstätigkeit.

Alle weiteren Details finden sich in der Stellenausschreibung des INE.

ZHAW erarbeitet Studie für Internationalen Eisenbahnverband (UIC)

UIC_CordobaAm Rande des UIC-Kongresses zum Hochgeschwindigkeitsverkehr auf der Schiene Ende Juni im spanischen Cordoba fand das Kick-Off-Meeting für ein neues UIC-Projekt statt. Dieses wird gemeinsam von dem Hamburger Beratungsunternehmen quotas und dem ZHAW-Studiengangleiter Thomas Sauter-Servaes bearbeitet. Erste Ergebnisse des Forschungsprojektes werden Anfang des kommendes Jahres erwartet. Über die Forschungsinhalte wurde bis zur Veröffentlichung Stillschweigen vereinbart.

Mit dieser erneuten Zusammenarbeit mit der UIC werden die bestehenden Kontakte zwischen der Studiengangleitung und dem Intercity and High Speed Committee der UIC weiter vertieft. Es ist geplant, die Studie durch ergänzende studentische Projektarbeiten zu begleiten und damit auch den Studiengang intensiv in das Forschungsprojekt einzubeziehen.

 

BiCar – School of Engineering entwirft urbane Mobilität von morgen

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Der Stadtverkehr von morgen verlangt neue Lösungen. Klimawandel, knappe Innenstadtflächen und steigende Energiepreise stellen das dominierende Leitbild der privaten Massenmotorisierung mit hochmotorisierten „Rennreiselimousinen“ zunehmend in Frage. Mit BiCar entwickelt die ZHAW School of Engineering unter Beteiligung des Studiengangs Verkehrssysteme ein innovatives urbanes Verkehrsangebot, dass flächensparsam und energieeffizient unsere Mobilität von morgen sichern könnte.

Zum Artikel auf der ZHAW-Website

RACS – schnelle Güterzüge als Luftfracht-Ersatz

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Im Vergleich zum Güterverkehr sieht das prognostizierte Wachstum im Personenverkehr beinahe harmlos aus. Im Personenverkehr der Schweiz wird bis 2030 von einer Steigerung um knapp 24 Prozent gegenüber dem Jahr 2000 ausgegangen. Der Güterverkehr wächst dagegen im gleichen Zeitraum um über 54 Prozent. Ähnlich sieht es im übrigen Europa aus. Will die Schiene signifikant an diesem Wachstum partizipieren, bedarf es neuer Angebotskonzepte. Der Studiengang Verkehrssysteme ist an dem Projekt RACS der TU Berlin beteiligt, das die Potenziale des Marktsegments der Hochgeschwindigkeitsgüterzüge erforscht.

Zum Artikel auf der ZHAW-Website