Studiengang Verkehrssysteme fährt CARousel – 29. November, 13.30 Uhr

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Wie gestaltet sich das Leben in den Städten der Zukunft? Mit dem Winterthur Urban Forum anlässlich des 750-Jahre-Stadtjubiläums von Winterthur wagt die ZHAW einen Blick in die Zukunft des Stadtlebens. Der Studiengang Verkehrssysteme ist mit dabei und veranstaltet gemeinsam mit der Stadtforscherin Sabeth Tödtli das CARousel der autonomen-Mobilität – ein (Alltags-)Experten-Speed-Dating in Fragen und Entwürfen zur neuen urbanen Mobilität.

Wie bewegen wir uns in 15 Jahren? Wie beeinflusst die Gestaltung mittelgrosser Städte unser Mobilitätsbedürfnis? Wie prägt umgekehrt unser Drang nach Bewegungsfreiheit unseren Stadtraum und unsere Infrastrukturen? Können wir unsere Raum- und Energieressourcen schonen und weiterhin autonom unterwegs sein? Wie könnte diese lebensfreundliche urbane Mobilität aussehen?

Experten und Alltagsexperten (Nutzer) debattieren und phantasieren zu diesen Fragen in wechselnden Kleingruppen. Unter Einbezug der verschiedenen Perspektiven werden Fragen aufgeworfen, Träume und Ideen gesammelt, mögliche Szenarien erfunden und aufeinanderprallendes Wissen dokumentiert.

Die Erkenntnisse werden zusammengefasst, von Künstlern visualisiert und veröffentlicht – als Moodboards zukünftiger Fortbewegung und als Aufforderung zum Weiterdenken und Mitdiskutieren.

Die Veranstaltung findet am Samstag, 29. November von 13.30 bis 15.00 Uhr in der ZHAW Hochschulbibliothek im Raum MB 03.24 statt. Für Studierende gibt es einen Tagespass für das jeweilige Tagesprogramm schon für 30 CHF.

Am Puls der Praxis No. 2 – Skyline Parking & Start-up-Tipps

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Nach der erfolgreichen Auftaktveranstaltung mit AlpTransit findet

am Montag, 15. Dezember 2014
von 11.40 h bis 12.40 h
im Raum TL 202

das zweite Unternehmensevent in der Reihe „Am Puls der Praxis“ statt. Dieses Mal wird Frido Stutz, Gründer des Winterthurer Unternehmens Skyline Parking, über das hochdynamische Themenfeld Parksysteme referieren. Im Anschluss wird Prof. Dr. Adrian Müller (Leiter des Center for Innovation & Entrepreneurship) einen Überblick über die Angebote geben, mit denen die ZHAW bewusst Studierende bei der Gründung innovativer Start-ups unterstützt.

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Die Vision der Winterthurer Technologiefirma Skyline Parking AG ist sicheres, umweltfreundliches und platzsparendes Parkieren. Sie ist damit in einem Forschungsfeld aktiv, dass auch im ZHAW-Studiengang Verkehrssysteme in Projekten wie placebook (siehe auch Artikel bei Energie Experten) oder Projektarbeiten intensiv bearbeitet wird.

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Der Ansatz von Skyline Parking: Auf einem Grundstück von nur 20×20 Metern kann ein Turm in der Höhe von 25 Metern, 200 Autos fassen. Im Vergleich zu einem herkömmlichen Parkhaus findet im gleichen Bauvolumen die 4-fache Anzahl Autos Platz.
Das Auto wird zur Einfahrt gefahren, wo es von einem Scanner vermessen und anschliessend schnell per Roboter zum ideal grossen Parkplatz befördert wird. Gleichzeitig ist sichergestellt, dass dem Fahrzeug kein Kratzer und keine Delle zugefügt wird. Diebstahl und Vandalismus sind quasi ausgeschlossen weil niemand Zutritt zu den Parkplätzen hat. Im Weiteren wird mit dieser Lösung der Umwelt gleich doppelt Rechnung getragen. Zum einen durch die Reduktion der THG-Emissionen und zum anderen können dank des geringen Platzbedarfs in dichten Siedlungsgebieten mehr Grünflächen und Begegnungszonen geschaffen werden.

 

Attraktive MSE-Angebote in Kombination mit Bachelor Verkehrssysteme

mse_idp_01Spätestens mit Abschluss des Bachelorstudium stellt sich die Frage, ob Sie direkt berufstätig werden wollen oder ein Masterstudium anschliessen. Das Institut für Datenanalyse und Prozessdesign (IDP) veranstaltete am 21. November einen Apéro, in dessen Verlauf noch einmal die verschiedenen Möglichkeiten für VS-Studierende im Rahmen der Ausbildung zum Master of Science in Engineering (MSE) aufgezeigt wurden.

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Wenn Sie sich für die Anwendung quantitativer Methoden bei planerischen oder betrieblichen Fragestellungen im Verkehrsbereich interessieren, bietet sich das IDP als Institut für das MSE-Vertiefungsstudium an. Das IDP ermöglicht es Ihnen, sich in den Methoden- und Themenbereichen Ihrer Wahl zu vertiefen, möglicherweise auch in Kombination mit einer Teilzeit-Assistenztätigkeit am Institut. Das IDP zählt u.a. folgende für Sie relevante Themen zu seinen Forschungsschwerpunkten:

  • Operations Management und mathematische Optimierung von Verkehrssystemen
  • Modellierung und Simulation verschiedener Verkehrsträger
  • Planung und Unterhalt von Verkehrsinfrastrukturen
  • Agentenbasierte Personensimulationen
  • Verkehrsmarktmechanismen
  • Statistische Datenanalyse

Das MSE-Studium mit Vertiefung am IDP erlaubt es Ihnen,

  • methodische Zusatzkompetenzen zu erwerben und diese zur Bearbeitung spannender Fragestellungen aus der Praxis wissenschaftlich fundiert anzuwenden,
  • Spezialkenntnisse in ausgewählten Gebieten im Verkehrsbereich zu erwerben und
  • sich in zusätzlichen Gebiete kompetent zu machen – z.B. in Management-Methoden.

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Die MSE-Ausbildung ist so aufgebaut, dass Sie rund zwei Drittel der gesamten ECTS-Punkte an dem Institut erwerben, das Sie für Ihr Vertiefungsstudium auswählen. Ihr Vertiefungsstudium – vor allem die Projekte, in denen Sie sich weiter qualifizieren – werden methodisch und bezüglich der adressierten Fachgebiete genau auf jene Ausbildungsziele ausgerichtet sein, welche Sie gemeinsam mit Ihrer Betreuungsperson definieren. Diese begleitet und unterstützt Sie während Ihres gesamten Studiums mit ausgewiesener Fachkompetenz und einer persönlichen Betreuung.

Abschlussbericht eMobil 2050: Szenarien des elektrischen Verkehrs

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Das Öko-Institut hat im Projekt eMobil 2050 im Auftrag des deutschen Bundesumweltministeriums mögliche langfristige Wechselbeziehungen zwischen Verkehrssektor und Energiewirtschaft anhand zweier Szenarien beleuchtet, die von einer sehr ambitionierten Entwicklung der Elektromobilität ausgehen. Der Studiengang Verkehrssysteme war neben anderen Experten in den Szenario-Prozess eingebunden.

Die zentralen Ergebnisse des Abschlussberichts: Der Verkehr kann bis zum Jahr 2050 zu einem wichtigen Faktor bei der Stromnachfrage in Deutschland werden. Fahren immer mehr Fahrzeuge mit elektrischem Antrieb, können in der Folge die Treibhausgasemissionen des landgebundenen Verkehrs gegenüber 1990 um fast 90 Prozent sinken – jedoch nur, wenn der Strombedarf aus erneuerbaren Energien gedeckt wird.

Dies bedeutet zugleich, dass die Kapazitäten zur Erzeugung von erneuerbarem Strom stärker ausgebaut werden müssen als in bislang gängigen Klimaschutzszenarien angenommen. Zwar können Elektrofahrzeuge in Zukunft flexibel geladen und ansonsten ungenutzte Überschüsse an erneuerbaren Energien teilweise integriert werden. Für die vollständige Bedarfsdeckung sind die Überschüsse aus der erneuerbaren Stromproduktion jedoch bei Weitem nicht ausreichend.

Alle Informationen zu der Studie finden sich auf den Webseiten des Öko-Instituts.

Rückblick Infotag: Steigende Nachfrage nach Verkehrssysteme-Studium

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Nachdem zuletzt verschiedene Wirtschaftsvertreter ihr Interesse an den Absolventen des Studiengangs deutlich bekundet hatten und die Absolventen des Jahrgangs 2014 mehrere Wettbewerbspreise gewinnen konnten, zeigt sich eine spürbare steigende Nachfrage nach dem Studiengang Verkehrssysteme.

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Anlässlich des Infotags der School of Engineering am 8. November kamen so viele Interessenten wie nie zuvor in der jungen Geschichte des Studiengangs nach Winterthur. Unterstützt von der Logistikfirma Toggenburger war der Auftritt des Studiengangs auf dem ZHAW-Campus deutlich sichtbar. Erstmals wurde den Verkehrssysteme-Interessenten der Studiengang in einer eigenen Infoveranstaltung präsentiert. Im Anschluss konnten sich die Teilnehmer am Infostand über Einzelheiten informieren und mit Vertretern der Kooperationspartner Stadler Rail und SBB über mögliche Berufsperspektiven sprechen. Beide Unternehmen hatten erfolgreiche Verkehrssysteme-Alumni geschickt, die die Vorteile des Verkehrssysteme-Studiums aus eigener Erfahrung aufzeigen konnten.

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Stadler Rail konnte auf dem Stand nicht nur sein bisheriges Jobangebot vorstellen, sondern auch seine neue Zusammenarbeit mit dem Studiengang Verkehrssysteme im Rahmen des Pilotprojekts „Praxisintegriertes Bachelorstudium“ für gymnasiale Maturanden verkünden.

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Neben dem Infostand wurde auch in diesem Jahr ein Laborrundgang durchgeführt. Im Institut für Datenanalyse und Prozessdesign machten die beiden Mobilitätsforscher Albert Steiner und Raimond Wüst das interessierte Publikum mit den neuesten Entwicklungen in der Fussgängersimulation und der Bahnbetriebsplanung vertraut.

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Auch am Stand „Internationales“ war der Studiengang Verkehrssysteme stark vertreten. Die Studierenden Camille Burg und Urs Wipf berichteten von ihren frischen Auslandserlebnissen. Ihr Engagement machte deutlich, dass Auslandssemester auch im Studiengang Verkehrssysteme ein fester Bestandteil des Studienangebots sind und von der Studiengangleitung aktiv unterstützt werden.

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Wer den Infotag am 8. November verpasst hat, erhält am Samstag, den 8. März 2015 die nächste Gelegenheit, sich intensiv über den Studiengang Verkehrssysteme zu informieren, unterschiedliche Beteiligte und Alumni kennenzulernen und sich auf diese Weise ein aktuelles Bild von diesem breitgefächerten Studium zu machen.

 

 

Schubumkehr – Die Zukunft der Mobilität

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Ende November 2014 erscheint das neue Buch des renommierten Zukunfts- und Mobilitätsforschers Prof. Dr. Stephan Rammler. Zu den Zukunftsszenarien des Futurpedia-Kapitels lieferte Verkehrssysteme-Studiengangleiter Thomas Sauter-Servaes wesentliche Beiträge.

Rammlers mit dem Titel „Schubumkehr“ überschriebene Vision von der Mobilität der Zukunft skizziert die Notwendigkeit einer radikalen Veränderung unseres Verkehrsverhaltens. Konsequent denkt er die Positionen weiter, die er in Essays wie „Neuer Treibstoff für das Raumschiff Erde – Ein ‚Apolloprojekt‘ für die postfossile Mobilitätskultur“, „Die Neuerfindung der Mobilität“ oder „Am Ende der Mobilität wie wir sie kennen“ seit Jahren in den fachlichen Diskurs einbringt. Anders als andere so genannte Zukunftsforscher kann er auf eine breite langjährige Expertise im Mobilitätsbereich aufbauen. Diese wurde zuletzt in einem langen Spiegel-Artikel deutlich.

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Foto: Steven Depolo/flickr (modified)

Eingebettet in eine fiktive Rahmenhandlung schickt Rammler den Leser in seinem neuen Werk auf eine spannende Reise in die fundiert hergeleiteten Mobilitätslandschaften von morgen und übermorgen. Diese werden vom S.Fischer Verlag wie folgt angekündigt: „Mobilität ist von fundamentaler Bedeutung für unsere arbeitsteilige Ökonomie wie für unseren privaten Lebensstil. Sie ist dabei extrem produkt- und ressourcenintensiv und stellt große Herausforderungen an die Zukunft. Angesichts einer wachsenden Weltbevölkerung und knapper Ressourcen ist klar: Wir brauchen eine drastische Richtungsänderung, eben eine Schubumkehr. Stephan Rammler entwickelt das Bild einer Zukunft mit innovativen Technologien, klugen ökonomischen Strategien und einer veränderten politischen Kultur. Eine spannende Reise in die Welt von morgen!“

Wie dieses Bild im Detail konkret aussehen könnte, wird nicht zuletzt im letzten Kapitel „Futurpedia – die Enzyklopädie für Zukunftsfragen“ anschaulich beschrieben. Unterstützt wurde Rammler in diesem Teil vom Knowhow im ZHAW-Studiengang Verkehrssysteme. Thomas Sauter-Servaes entwarf für den Futurpedia-Ausblick u.a. Skizzen zur Etablierung einer Riding Republic, von innovativen Automobilclubs und dem alternativen Flugangebot Greenwings.

Einen Überblick über den Inhalt und einen ersten Eindruck liefert die Leseprobe. Wer mehr erfahren möchte, kann das Buch voraussichtlich ab 27.11. erwerben.

Projektpräsentation anlässlich UIC High Speed Meeting in Bilbao

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Anlässlich des Intercity & High Speed Committee Meeting am 04. November in Bilbao hat Studiengangleiter Thomas Sauter-Servaes für das Projektkonsortium Quotas-ZHAW die Zwischenergebnisse des gemeinsamen Projekts präsentiert. Hinsichtlich der Projektfragestellung und -inhalte wurde bereits zum Projektstart Vertraulichkeit bis zum Abschluss der Markterhebungen Ende Dezember vereinbart. Für die erste Jahreshälfte 2015 kann jedoch mit der Veröffentlichung der ersten Forschungsergebnisse gerechnet werden.

Im Rahmen des Projektes findet auch eine studentische Projektarbeit statt. Die Studierenden untersuchen einen über die Kerninhalte des UIC-Projekts hinausgehenden Teilaspekt. Die Ende Dezember vorliegenden Resultate werden voraussichtlich im Januar im UIC-Hauptquartier in Paris Vertretern des  Intercity & High Speed Committee präsentiert.