Monat: September 2014

ZHAW-Verkehrssysteme präsentiert neues Studienangebot auf der InnoTrans 2014

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Anlässlich der weltweit grössten Messe für Verkehrstechnik InnoTrans vom 23.-26.09. auf dem Messegelände in Berlin hat der Studiengang Verkehrssysteme sein Studienangebot vorgestellt. Auf dem Gemeinschaftsstand von FH Erfurt, FH St. Pölten, TU Wien und ZHAW School of Engineering wurden Fragen zum Bachelorstudiengang Verkehrssysteme beantwortet, der zum Herbstsemester 2014 inhaltlich neu ausgerichtet wurde.

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Ergänzend zu ihren eigenen Studiengängen präsentierten FH Erfurt, FH St. Pölten und ZHAW School of Engineering den gemeinsam organisierten Weiterbildungsmaster „Europäische Bahnsysteme“ (MSc), der nach erfolgreicher erster Durchführung im Herbst 2015 mit dem zweiten Jahrgang starten wird. Der Masterstudiengang „Europäische Bahnsysteme“ soll für Mitarbeiter/-innen von Unternehmen der Bahn- und Verkehrsbranche bzw. von Behörden ein akademisches, eisenbahnspezifisches Angebot schaffen, das den Zielen der Personalbindung und Personalentwicklung gerecht wird. Mit dem Weiterbildungsangebot soll künftiges Führungspersonal im Bahnwesen qualifiziert werden.

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Damit unterstützen die drei veranstaltenden Hochschulen die Verkehrs- und Bahnbranche aktiv darin, den Bedarf an zukünftigem Führungspersonal sicherstellen zu können. Für Teilnehmer an dem Studiengange besteht der Mehrwert u.a. in der internationalen Ausrichtung (drei Studienorte in drei Ländern). Dieser Mehrwert bezieht sich nicht nur auf länderübergreifendes Fachwissen, sondern auch das Lernen voneinander und den Aufbau internationaler Netzwerke und damit auch die Möglichkeit der beruflichen Weiterentwicklung.

Auf der Überholspur – Verkehrssysteme-Absolventen gewinnen beim Prix LITRA

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Die LITRA, der renommierte Schweizer Informationsdienst für den öffentlichen Verkehr, hat zum dritten Mal ihren Preis für Bachelor- und Masterarbeiten vergeben, die sich dem Thema öffentlicher Verkehr widmen. In der Kategorie Bachelorarbeiten gingen in diesem Jahr beide vergebenen Preise an Absolventen des ZHAW-Studiengangs Verkehrssysteme. Preisträger sind Andreas Böhler und Daniel Bürgi sowie Martin Moser.

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Andreas Böhler und Daniel Bürgi untersuchten in ihrer Arbeit, wie durch die räumliche Trennung von ein- und aussteigenden Personen der Fahrgastwechsel optimiert werden kann. Dabei setzen sie auf eine Kombination von Massnahmen beim Rollmaterial und bei der Infrastruktur. In ihrer Simulation weisen sie nach, dass der Fahrgastwechsel gegenüber heute deutlich schneller abläuft, wenn drei- statt zweitürige Wagen eingesetzt und mit speziell markierten Zonen im Zug und auf dem Perron kombiniert werden.

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Martin Moser entwickelte in seiner Bachelorarbeit ein Vorgehen, wie die Personenströme am Hauptbahnhof Zürich beschrieben und in Computermodell übertragen werden können. Sein Simulationstool zeigt die heutigen Engpässe in der Personenhydraulik auf und ermöglicht, die Auswirkungen des stetig zunehmenden Angebotes abzuschätzen.

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Die Arbeiten wurden intensiv von Albert Steiner vom Institut für Datenanalyse und Prozessdesign (IDP) betreut. Unterstützt wurde er von Marcel Dettling (Moser) bzw. Thomas Sauter-Servaes (Böhler&Bürgi).

Weitere Informationen zur Preisverleihung in der Medienmitteilungen der ZHAW School of Engineering und auf den LITRA-Webseiten.

World Wide Mobile – ZHAW-Gastvortrag am Difu in Berlin

difuJunge Stadtbewohner sind weniger autogebunden. Sie kombinieren flexibel Verkehrsangebote und suchen sich dafür passende Dienste. Auf diese Nachfrage treffen neue Mobilitätsdienstleistungen mit Web- und App-Unterstützung, die den Markt für Verkehrsdienstleistungen nachhaltig beeinflussen.

Welche Auswirkungen haben solche Dienste auf die Mobilitätskultur und ÖPNV?
Wo sind Kommunen zum Handeln gefordert? Müssen sie stärker als bisher Daten öffentlich zugänglich machen oder den Datenschutz stärker wahren?

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Difu-Dialog“ stellt der Leiter des ZHAW-Studiengangs „Verkehrssysteme“ die Ergebnisse verschiedener Studien zum Trend neuer urbaner Mobilitätsdienstleistungen am 14. Oktober in Berlin vor. Die Synthese basiert auf den Arbeiten, die im Rahmen des UITP-Gedankenaustauschs im Frühjahr entwickelt wurden sowie auf internen Forschungsprojekten in Zusammenarbeit mit dem Mobilitätsteams des ZHAW-Instituts für Nachhaltige Entwicklung (INE).

Detailinformationen zu der Veranstaltung „World Wide Mobile“ finden sich auf den Webseiten des Deutschen Institut für Urbanistik.