Martina Spina stammt aus Italien, hat in der Schweiz Mehrsprachige Kommunikation studiert – und heute hält sie bei comtexto AG alle Fäden zusammen. Als Projektkoordinatorin sorgt sie dafür, dass Übersetzungsprojekte reibungslos von der Anfrage bis zur finalen Lieferung ablaufen.
Autorin: Serap Bulut
Das Unternehmen gehört zu den etablierten Sprachdienstleistern in der Schweiz und ist auf Übersetzungen, Lektorat und Korrektorat in den Schweizer Landessprachen spezialisiert – ein Umfeld, in dem Präzision und Qualität entscheidend sind.
«Ich halte alle Fäden zusammen»
Als Projektkoordinatorin ist Martina die zentrale Anlaufstelle für unterschiedlichste Projekte. Sie plant die einzelnen Schritte, koordiniert die Zusammenarbeit mit Übersetzer:innen und behält stets den Überblick über Termine und Abläufe. Dabei arbeitet sie in einem Netzwerk von Sprachexpert:innen, um höchste Qualität zu gewährleisten.
Von der ersten Anfrage bis zur finalen Lieferung stellt sie sicher, dass alles stimmt: Zeitplan, Kommunikation und vor allem die Qualität der Texte. «Es ist wichtig, dass die Ergebnisse genau den Erwartungen der Kund:innen entsprechen», beschreibt sie ihren Arbeitsalltag.
Sprachgefühl trifft Organisationstalent
Für ihre Tätigkeit braucht Martina weit mehr als nur Sprachkenntnisse. Besonders wichtig sind Organisationsfähigkeit, Kommunikationsstärke und ein feines Gespür für Sprache.
Das Studium hat ihr dafür eine solide Grundlage gegeben: Sie hat gelernt, strukturiert zu arbeiten, Projekte effizient zu koordinieren und sicher zwischen verschiedenen Sprachen zu wechseln.
«Die Kombination aus Sprachkompetenz und praxisnahen Inhalten im Studium hat mir geholfen, den Einstieg ins Berufsleben zu finden und meine Interessen konkret umzusetzen.»
Martina Spina
Heute sind zusätzlich Kompetenzen gefragt, die über das klassische Sprachwissen hinausgehen. Dazu gehören Projektmanagement-Skills, interkulturelles Verständnis und ein sicherer Umgang mit Sprachtechnologien (von CAT-Tools bis hin zu KI-gestützten Übersetzungslösungen), die in der Übersetzungsbranche eine immer grössere Rolle spielen.
Die Leidenschaft für Sprachen als Ausgangspunkt
Martinas Weg begann schon früh: Sie stammt ursprünglich aus Italien und besuchte dort ein Sprachgymnasium. Sprachen haben sie schon immer fasziniert – deshalb war für sie klar, diesen Schwerpunkt auch im Studium weiterzuverfolgen.
Der Bachelor in Mehrsprachiger Kommunikation hat sie besonders überzeugt, weil er Sprachkompetenz mit praxisnahen Inhalten verbindet. Neben der Weiterentwicklung ihrer Sprachkenntnisse konnte sie sich auch in Bereichen wie Kommunikation und Projektmanagement vertiefen. Diese Kombination hat ihr geholfen, den Einstieg ins Berufsleben zu finden und ihre Interessen zu verfolgen.
Der Studiengang hat sie nicht nur sprachlich, sondern auch technologisch fit gemacht – eine Kombination, die in der modernen Übersetzungsbranche zunehmend gefragt ist.

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