Studienanmeldung verpasst? Letzte freie Plätze verfügbar!

Du möchtest so bald wie möglich das Verkehrssysteme-Studium beginnen? Oder kennst jemanden, für den der Studiengang genau der richtige ist? Kein Problem, auch wenn die offizielle Anmeldefrist Ende April abgelaufen ist. Wer sich beeilt, hat die Chance auf einen der letzten freien Studienplätze des im September 2018 startenden neuen Verkehrssysteme-Jahrgangs.

In der Verkehrswirtschaft werden gut ausgebildete Verkehrsingenieure dringend gesucht (siehe hierzu auch die Aussagen unseres Praxispartners VBZ). Die Absolventen des Studiengangs sind davon überzeugt, dass ihre Ausbildung an der ZHAW School of Engineering sie hervorragend auf den Beruf vorbereitet hat. Über 90% der Alumni würden heute wieder den Studiengang Verkehrssysteme wählen.

Wir freuen uns auf Deine Anmeldung. Bitte kontaktiere einfach direkt den Studiengangleiter Thomas Sauter-Servaes. Noch nicht sicher? Auch für Rückfragen aller Art steht Dir der Studiengangleiter gerne telefonisch oder per E-Mail zur Verfügung.

VS on Tour 2018: Besuch in der SBB-Werkstatt Zürich (RZA)

Ein Gastbeitrag von Raphael Graber

Die Klasse VS17a hatte am vergangenen Donnerstag keine Schule und ein Teil der Klasse besuchte daher aus Eigeninitiative das Reparaturzentrum Altstetten (RZA). Einer der Studierenden hat vor seinem Studium bei der SBB gearbeitet und konnte daher mit seinen Kontakten eine Führung organisieren, welche mehr bot als eine „Standardführung“. Nebst einem allgemeinen Einblick in die Instandhaltung der SBB konnten wir den Wagenunterhalt, die Lokwerkstatt und das Gleisfeld besuchen und dabei interessante Erfahrungen aus der Praxis für das Studium gewinnen. Die Erfahrungen helfen, die Fachterminologien einiger Dozierender anschaulich zu begreifen und gewisse betrieblich relevanten Abläufe besser einschätzen zu können.

Am Nachmittag durften wir zudem noch das Regionale Operation Center Personenverkehr (ROCP) besichtigen und sahen, was bei einer Störung alles für den Kunden gemacht werden muss. Nebst Informationen an den Geleisen, auf den Bildschirmen und im Mobile App sind diese Mitarbeiter auch dafür verantwortlich, dass die Züge nicht an Bahnhöfen wenden, welche für den Pendler eine Weiterfahrt erschweren, da es keine sinnvollen Anschlüsse gibt.

Der Tag war sehr informativ und lehrreich. Wir danken allen Organisatorinnen und Organisatoren wie auch der SBB für die Organisation und die Bereitschaft die Türen zu öffnen.

VerkehrsingenieurInnen gesucht – VBZ und ZHAW Verkehrssysteme verstärken Kooperation

Die Verkehrsbetriebe Zürich und der Studiengang Verkehrssysteme der ZHAW School of Engineering arbeiten seit Jahren erfolgreich zusammen. Zahlreiche Absolventen des Bacheloringenieurstudiengangs sind inzwischen bei dem weltweit renommierten Mobilitätsanbieter tätig. Zukünftig planen die Hochschule und der Praxispartner die Kooperation weiter zu intensivieren. Ein deutlich sichtbares Zeichen setzt zum Auftakt eine gemeinsame Werbeaktion, mit der die Partner für den Beruf des Verkehrsingenieurs werben möchten.

„Der öffentliche Verkehr steht vor grossen Herausforderungen“ sagt Hans Konrad Bareiss, Vizedirektor und Leiter des Unternehmensbereichs Markt. „VerkehrsingenieurInnen werden in den kommenden Jahren weiter dringend gesucht.“ Thomas Sauter-Servaes, der den schweizweit einzigartigen Studiengang Verkehrssysteme organisiert, stimmt dieser Einschätzung vollständig zu. „Digitalisierung und Robotisierung werden zu einer Revolution auf unseren Strassen führen. Für den öffentlichen Verkehr ergeben sich riesige Chancen.“ Diese Potenziale zu nutzen, erfordert junge „schnelle Köpfe“. Um diese auf das spannende Berufsfeld aufmerksam zu machen, verkehrt bereits seit einigen Wochen ein Tram mit entsprechender Werbebotschaft durch Zürich.

Neben gemeinsamen Marketingauftritten steht zukünftig aber der verstärkte fachliche Austausch im Vordergrund der Kooperation. Bereits im kommenden Herbstsemester ist eine Vortragsreihe von VBZ-Experten im Studiengang Verkehrssysteme geplant. Damit sollen die Verkehrssysteme-Studierenden einen noch besseren Einblick in die Praxiserfahrungen und Herausforderungen des Verkehrsbetriebs erhalten. Die Referate ergänzen den laufenden fachlichen Austausch im Rahmen von Projekt- und Bachelorarbeiten. Auch bei der Entwicklung der mittelfristigen Strategie für den Verkehrsingenieur-Studiengang ist die VBZ als Impulsgeber eng beteiligt.

VS on Tour 2018: Werksbesichtigung AUDI AG

Mit einer Produktion von mehr als 530.000 gebauten Automobilen im Jahr 2017 ist der Stammsitz Ingolstadt die größte Produktionsstätte im Audi Konzern und das zweitgrößte Automobilwerk in Europa. Auch in diesem Jahr hatten die Verkehrssysteme-Studierenden des dritten Studienjahrs im Modul Enterprise Resource Planning in Produktion und Logistik (ERPL) die Möglichkeit, die logistischen Abläufe im Werk im Detail kennen zu lernen.


Bild: AUDI AG

Das Werkgelände umfasst eine Fläche von mehr als 2’700’000 Quadratmetern. Dies entspricht einer Fläche von über 300 Fußballfeldern. In Ingolstadt werden aktuell die Modellreihen Audi A3, Audi A4, Audi A5 sowie der Audi Q2 produziert.

Fertigung erleben – Schweisstraining im Modul Verkehrstechnik 2

Der Studiengang Verkehrssysteme legt grossen Wert auf den Praxisbezug seiner Module. Dies zeigt sich insbesondere in einer intensiven Zusammenarbeit mit der Verkehrswirtschaft und ausgeprägten Übungsanteilen in sämtlichen Kursen. Im Modul Verkehrstechnik 2 greifen die Studierenden beispielsweise selbst zum Schweissgerät, um ihre Konstruktionszeichnungen Realität werden zu lassen.

SRF-Arena setzt erneut auf ZHAW-Expertise

In der SRF-Arena war am 6. April erneut die Expertise des ZHAW-Studiengangs Verkehrssysteme gefragt. Zum zweiten Mal war Studiengangleiter Thomas Sauter-Servaes in die bekannte politische Diskussionsveranstaltung eingeladen, um die Aussagen der Diskutanten aus wissenschaftlicher Perspektive zu hinterfragen.

Das Thema der Sendung lautete „Tempo 30 – Lärmschutz oder Schikane?“. Moderator Mario Grossniklaus begrüsste hierzu in der „Arena“:

  • Ulrich Giezendanner, Nationalrat SVP/AG
  • Jürg Grossen, Nationalrat GLP/BE, Präsident GLP
  • Carmen Walker Späh, Regierungsrätin ZH/FDP
  • Bastien Girod, Nationalrat Grüne/ZH

Die komplette Sendung ist auf der Arena-Webseite des SRF abrufbar.

Selbstfahrende Velos revolutionieren den Verkehr

Der Studiengang Verkehrssysteme wünscht einen schönen April!

Alumni-Porträt #7: Gregor Schibig – Der Prozessoptimierer

In den kommenden Wochen stellen zahlreiche Alumni sich und ihr Tätigkeitsfeld im VS-Blog vor. Heute porträtieren wir Gregor Schibig.

Mit welcher Vorbildung hast Du das Verkehrssysteme-Studium begonnen?
Ich habe eine 4-jährige Lehre als Elektroinstallateur bei der Firma Kreha Elektro AG mit anschliessender 1-jähriger technischer Matura gemacht. Ich habe nach der Lehre keine weitere Praxiserfahrung gesammelt, jeweils aber im Sommer während der Semesterferien als Elektroinstallateur gearbeitet.

Wie sieht Deine berufliche Zukunft aus?
Ich habe im Januar 2017 meinen Job bei der Firma ENOTRAC in Thun begonnen. Die Firma ENOTRAC ist im Bahnbereich im Engineering und Consulting tätig. Es gibt die vier Fachbereiche Fahrzeugtechnik, Bahnstrom, RAMS/EMV sowie Organisation und Prozesse. Ich arbeite überwiegend im Bereich Operation und Prozesse, der unter anderem folgendes beinhaltet: Optimierung der Organisation und der Prozesse, Effizienzsteigerung, Qualitätsverbesserung, Asset Management, LCC-Minimierung, Energieeffizienz.

Warum sollte man heute Verkehrsingenieur(in) werden?
Die Schweiz ist das Land der Eisenbahn. Es ist sehr entscheidend, dass es Fachleute gibt, welche eine ingenieurtechnische Ausbildung haben, um die heutigen und zukünftigen Probleme lösen zu können. Umso besser ist es, wenn diese Ingenieure das nötige Fachwissen zur Bahn schon im Studium lernen. Zum Beispiel der Bereich RAMS, welcher in der Schweiz meiner Meinung nach nirgends studiert/gelernt werden kann, aber eine sehr entscheidende Rolle spielt, um einen sicheren Bahnbetrieb zu gewährleisten oder überhaupt zuzulassen. Darum ist es wichtig, dass nicht nur das ingenieurtechnischen Knowhow sondern auch das Hintergrundwissen im Bahnbereich nach dem Studium vorhanden ist. Aus diesem Grund sind Verkehrsingenieure auch gefragt und das Studium Verkehrssysteme sollte vermehrt studiert werden.

Was hat Dir am VS-Studium besonders gefallen?
Mir hat der Mix aus theoretischen Fächern wie beispielsweise. Naturwissenschaften und praktischen Fächern sehr gefallen. So konnte vielfach das theoretische Wissen in praktischen Arbeiten angewendet werden. Insbesondere haben mich die fachspezifischen Fächer wie z.B. Verkehrsmanagement, RAMS oder EMI interessiert.

Mit welchen Themen hast Du Dich in Projekt- und Bachelorarbeit besonders beschäftigt?
In beiden Arbeiten habe ich mich mit Kollisionen zwischen zwei Zügen oder zwischen einem Zug und einem Fahrzeug beschäftigt. Es ging darum, das Risiko (Schadensausmass x Eintrittswahrscheinlichkeit) für die Passagiere im Zug im Falle einer Kollision genau abzuschätzen. Die Eintrittswahrscheinlichkeit kann berechnet werden. Anhand eines physikalischen Modells war es das Ziel, auch das Schadensausmass möglichst genau zu bestimmen. Damit sollen wirtschaftliche wie auch sicherheitstechnische Aspekte berücksichtigt werden. Wird das Schadensausmass zu optimistisch eingeschätzt, können die Passagiere im Zug gefährdet werden. Wird das Schadensausmass zu pessimistisch bestimmt, ist der wirtschaftliche Aufwand für die unnötigen zusätzlichen Sicherheitsmassnahmen sehr hoch.

Wo siehst Du Dich in 10 Jahren?
Ich sehe mich in 10 Jahren als Projektleiter in einem Team, das grosse Bahnprojekte erfolgreich managen kann.

Alumni-Porträt #6: Ramon Rey – Der Angebotsplaner


In den kommenden Wochen stellen zahlreiche Alumni sich und ihr Tätigkeitsfeld im VS-Blog vor. Heute porträtieren wir Ramon Rey.

Mit welcher Vorbildung hast Du das Verkehrssysteme-Studium begonnen?
Ich habe die zweisprachige gymnasiale Matura an der Kantonsschule Wettingen abgeschlossen. Um an einer Fachhochschule aufgenommen werden zu können, habe ich ein Jahr als Projektassistent bei SMA und Partner AG gearbeitet.

Wo arbeitest Du jetzt?
Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ)

Was macht Dein Arbeitgeber?
Die VBZ plant und betreibt das Tram- und Busangebot in der Stadt Zürich sowie im Limmattal, dem Unteren Zimmerberg, dem Unteren Pfannenstil und dem Oberen Glattal.

Was ist Deine Aufgabe?
Zu meinen Aufgaben gehören die Betreuung des ZVV-Fahrplanverfahrens (2-jähriger, wiederkehrender Prozess), sämtlicher Busbevorzugungsprojekte in unserem Marktgebiet sowie von Schüler- und Sonderkursen. Zusätzlich erarbeite ich Strategien und Konzepte, die der Angebotsweiterentwicklung des Unternehmens dienen. Aktuell bearbeite ich die Langfristplanung der Region Unterer Zimmerberg – Wollishofen – Leimbach.

Ist die VBZ für Alumni ein geeigneter Arbeitgeber?
Auf jeden Fall. Die VBZ bietet viele technische Kaderpositionen, nicht nur für Absolventen meines Studiengangs. Ausserdem bietet die VBZ auch interessante Praktika.

Warum sollte man heute Verkehrsingenieur(in) werden?
Die Branche befindet sich in einer Starre. Man hält an alten Lösungen fest, weiss aber um die Gefahr, nicht rechtzeitig auf die richtigen Innovationen zu setzen. Junge Köpfe mit frischen Ideen, die alte Zöpfe abschneiden und neue Ansätze ausprobieren, sind sehr gefragt.

Was hat Dir am VS-Studium besonders gefallen?
Mir ist der Austausch mit der Privatwirtschaft am besten in Erinnerung geblieben – sei es bei Projektarbeiten, die extern in Auftrag gegeben wurden, oder von Dozenten, die in den Vorlesungen aus ihrem Alltag berichten konnten.

Mit welchen Themen hast Du Dich in Projekt- und Bachelorarbeit besonders beschäftigt?
Ich habe mich mit Simulationen von Verkehrsströmen und deren Preissensitivitäten befasst. Für die Bachelorarbeit habe ich neue Ansätze für die städtische Logistikbranche untersucht – ausgehend von grossen Datensätzen. Bei beiden Arbeiten waren wir zu zweit, was gerade bei der Bachelorarbeit aufgrund des logistischen Branchenhintergrunds meiner Kollegin sehr interessant und hilfreich war.

Während Deines Studiums hast Du viel gelernt. Von welcher Fähigkeit profitierst Du im heutigen Beruf am meisten?
Das Arbeiten und den Austausch im Team. Das aufmerksame Zuhören, das Stellen der richtigen Fragen und das konsequente Suchen nach brauchbaren und mehrheitsfähigen Lösungen ist nicht jedermanns Sache, aber für den Erfolg des Projekts unabdingbar.

Wo siehst Du Dich in 10 Jahren?
Teamleiter, Schwerpunkt Mobilitätsinnovationen.

Alumni-Porträt #5: Valerie Joncas – Die ETH-Masterstudentin


In den kommenden Wochen stellen zahlreiche Alumni sich und ihr Tätigkeitsfeld im VS-Blog vor. Heute porträtieren wir Valerie Joncas.

Mit welcher Vorbildung hast Du das Verkehrssysteme-Studium begonnen?
Meine Grundausbildung habe ich als Kauffrau des öffentlichen Verkehrs mit kaufmännischer Berufsmatura (Lehre bei den SBB) absolviert. Nach der Lehre konnte ich noch 3 Jahre Arbeitserfahrung bei den SBB sammeln.

Was machst Du jetzt?
Ich verfolge das Master-Studium „Raumentwicklung und Infrastruktursysteme“ an der ETH Zürich, wobei ich die Vertiefung auf „Verkehrssysteme und -verhalten“ gelegt habe. Ich studiere Vollzeit.

Ist der Wechsel von der ZHAW an die ETH möglich?
Ja, durchaus! Allerdings sollte man sich ausreichend früh (ca. 1.5 Jahre vor dem Bachelor-Abschluss) über das Studienangebot an der ETH und die geltenden Voraussetzungen informieren. In meinem Fall musste ich eine Durchschnittsnote 5 im Bachelorstudium Verkehrssysteme vorweisen können. Zudem musste ich Auflagenfächer (Fächer, die nebst dem Masterstudium nachgeholt werden müssen) im Umfang von 45 Credits absolvieren. Dies führt dazu, dass das Master-Studium statt wie üblich zwei Jahre bei mir drei Jahre dauern wird.

Ist das Masterstudium an der ETH geeignet für ZHAW Alumni?
Ja! Man sollte aber Motivation für das Lernen, Interesse an mathematischen Fächern und Durchhaltewillen mitbringen.

Warum sollte man heute Verkehrsingenieurin werden?
Weil wir vor allem im Verkehrsbereich vor vielen herausfordernden und zugleich spannenden Fragen stehen, die es zu beantworten gilt. Dafür braucht es Fachleute mit Know-How!

Was hat Dir am VS-Studium besonders gefallen?
Im VS-Studium habe ich die Grundsätze der Verkehrssysteme und -planung kennengelernt. Dies öffnete mir die Türen für viele Optionen (Berufseinstieg, Master-Studium etc.).

Mit welchen Themen hast Du Dich in Projekt- und Bachelorarbeiten besonders beschäftigt?

  • Projektarbeit: Kundenbedürfnisse für Reisen im Nachtzug
  • Bachelorarbeit: Zielkonflikte zwischen der Raum- und Verkehrsplanung

Während Deines Studiums hast Du viel gelernt. Von welcher Fähigkeit profitierst Du im Masterstudium am meisten?
Projektführung und -präsentation (denn auch im Masterstudium gibt es zahlreiche Projektaufträge)

Wo siehst Du Dich in 10 Jahren?
Ich arbeite als Verkehrsplanerin bei einem Unternehmen des öffentlichen Verkehrs und erarbeite zusammen mit meinem Team Angebotskonzepte.