Beweg was – werde Verkehrsingenieur(in)!

bewegwas_01Die Schweiz verfügt über eines der besten Verkehrssysteme der Welt. Doch die Herausforderungen in der Zukunft sind gross. Wachsende Stadtbevölkerungen, drohender Klimawandel und steigendes Durchschnittsalter fordern von der Verkehrsbranche kreative Lösungen für die zunehmende Nachfrage nach Mobilität.

Gleichzeitig ergeben sich durch Digitalisierung, Sharing-Konzepte und bessere Werkstoffe neue Chancen. Vor diesem Hintergrund sucht die Verkehrswirtschaft in allen Bereichen dringend Verkehrsingenieurinnen und Verkehrsingenieure. Daher: Beweg was, werde Verkehrsingenieur(in)! Anmeldungen zum Studienstart im Herbst 2018 sind bis 30. April 2018 auf den Webseiten der School of Engineering möglich.

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Noch nicht sicher, ob Verkehr das richtige Tätigkeitsfeld für Dich ist? Benötigst Du mehr Insider-Informationen über den schweizweit einzigartigen Studiengang Verkehrssysteme? Kein Problem. Anlässlich der „Beweg was“-Kampagne haben wir Absolventen des Studiengangs, aktuelle Bachelorstudierende und Verkehrsexperten um Hilfe gebeten. Sie werden in den kommenden Wochen auf diesem Blog immer wieder aus Ihrer Perspektive den Studiengang vorstellen.

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Trotzdem noch Fragen offen? Dann zögere nicht und vereinbare einen persönlichen Termin mit dem Studiengangleiter Thomas Sauter-Servaes. Er berät Dich gerne zu allen Fragen rund um das Verkehrssysteme-Studium. Sämtliche Informationen und einen direkten Kontakt zu relevanten Wirtschaftspartnern gibt es zudem anlässlich des nächsten Infotags der ZHAW School of Engineering am 3. März 2018 in Winterthur.

Noch 35 Tage … bis zum Start der neuen Vortragsreihe #DMDNM

Schluss mit Theorie, jetzt kommen die Praktiker!

Im Rahmen der jahrgangsübergreifenden Vortragsreihe „Die Macher der Neuen Mobilität“ lädt der Studiengang Verkehrssysteme erfolgreiche Protagonistinnen und Protagonisten einer neuen Mobilitätskultur in der Schweiz ein. Sie berichten von ihren ganz persönlichen Innovationsgeschichten, spannenden neuen Mobilen und Mobilitätsservices.

Start ist am 29. November um 12 Uhr im Hörsaal TP406. Save the date!

Verkehrssysteme-Team gewinnt Sonderpreis beim Ideenwettbewerb für ZukunftsdenkerInnen

Anlässlich der renommierten Internationalen Salzburger Verkehrstage findet alljährlich ein internationaler Ideenwettbewerb für Studierende statt. Dieser bietet jungen Menschen ein Forum, um ihre innovativen Ideen und Visionen zur Mobilität der Zukunft einem breit gefächerten Fachpublikum zu präsentieren. In diesem Jahr wurden die beiden Verkehrssysteme-Studierenden Christian Sturm und Manuel Walther für ihre Projektidee mit dem Titel „Eine quantitative Bewertung von Mobility Hubs“ ausgezeichnet. Diese basiert auf den Erkenntnissen ihrer Bachelorarbeit zum Thema „Transit Oriented Development: Ermittlung der Charakteristiken von Mobilitätshubs der Stadt Zürich“. Die Arbeit wurde von Albert Steiner vom Institut für Datenanalyse und Prozessdesign (IDP) betreut.

 

VS-Alumni ist Jahrgangsbester im Masterstudiengang „Europäische Bahnsysteme“

Andreas Böhler, Projektmanager bei Siemens und Alumni des Studiengangs Verkehrssysteme, erreichte den besten Notenschnitt im zweiten Jahrgang des trinationalen Weiterbildungs-Masterstudiengang „Europäische Bahnsysteme“. Seine Leistung zeigt, dass der Studiengang Verkehrssysteme eine hervorragende Grundlage für den Karrierestart und weitere Qualifizierungsschritte im Bereich Verkehr bietet.

Der Studiengang Verkehrssysteme, der über die Kooperation mit der FH St. Pölten und der FH Erfurt direkt an diesem trinationalen Weiterbildungsmaster beteiligt ist, gratuliert seinem Abgänger ganz herzlich zu diesem Erfolg!

MSc. Europäische Bahnsysteme – Vier Verkehrssysteme-Alumni erhalten Master-Urkunde

 

Fotoquelle: Franziska Sprenger, FHE

Am 11. Oktober wurden den diesjährigen Absolventinnen und Absolventen des Weiterbildungsmasters „Europäische Bahnsysteme“ die Masterzeugnisse übergeben. Unter den 21 Studierenden waren sechs Schweizer, davon vier Alumni des Studiengangs Verkehrssysteme. Sie nutzten das trinationale Bildungsangebot von FH Erfurt, FH St. Pölten und ZHAW School of Engineering, um sich innerhalb der Bahnszene international zu vernetzen.

Es handelte sich um den zweiten Jahrgang, der den Weiterbildungs-Masterstudiengang „Europäische Bahnsysteme“ erfolgreich durchlief. Zu den Festrednern gehörten der Konzernbevollmächtigte für die Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen der DB AG, Eckart Fricke sowie der Leiter des Center of Competence Driveline Rail bei Voith Turbo, Thomas Forner. Sie würdigten den Studiengang und die Perspektiven der Absolventen.

Neben den Absolventen des zweiten Jahrgangs waren Absolventen des ersten Jahrgangs sowie die aktuellen Studierenden des dritten Jahrgangs anwesend, womit eindrucksvoll der netzwerkbildende Charakter des Studiengangsn sichtbar wurde. Die Studierenden aller drei Jahrgänge hatten Gelegenheit, Erfahrungen auszutauschen und Kontakte zu knüpfen. „Das noch breitere Spektrum vorhandener Berufserfahrungen und die gute Mischung der Herkunftsländer der Studierenden lassen auf einen erfolgversprechenden Verlauf des Studiums des nächsten Jahrgangs hoffen.“, so Professor Dr. Matthias Gather, Dekan der Fakultät Wirtschaft-Logistik-Verkehr an der Fachhochschule Erfurt.

Der viersemestrige Masterstudiengang wird seit dem Wintersemester 2013/2014 im zweijährigen Rhythmus angeboten und ist einzigartig in Europa.

Doppelerfolg! Zwei VS-Absolvententeams gewinnen Prix Litra 2017

Auch im Jahr 2017 waren die Studierenden des Studiengangs Verkehrssysteme nicht zu stoppen. Gleich zwei Absolvententeams wurden in diesem Jahr im Beisein von Bundesrat Johann Schneider-Ammann für ihre Bachelorarbeiten mit dem renommierten Prix Litra ausgezeichnet. Damit zeigt sich erneut eindrücklich, auf welch hohem qualitativen Niveau sich die Verkehrsingenieurausbildung an der ZHAW School of Engineering befindet.

Social Media in der Kundeninformation
Robert Schuler und Benjamin Steiner haben sich in ihrer Bachelorarbeit überlegt, wie man die Kundeninformation der SBB verbessern könnte. Eine von ihnen entwickelte Software ermöglicht es, Social Media-Daten zu analysieren, den zuständigen Stellen zugänglich zu machen und in den Informationsprozess miteinzubeziehen. Konkret filtert die Software Twitter-Meldungen anhand bestimmter Stichwörter wie Haltestellennamen. Die Tweets werden automatisch dem zuständigen Disponenten im Bereich Kundeninformation angezeigt. «Die Ergebnisse der Arbeit werden bei den SBB unterdessen bereits operativ genutzt», sagt Albert Steiner, der die Arbeit zusammen mit Thoralf Mildenberger am ZHAW-Institut für Datenanalyse und Prozessdesign betreut hat. «Das unterstreicht zusätzlich die Qualität und den starken Praxisbezug dieser hervorragenden Arbeit.»

Modellierung von Eisenbahnunfällen
Am ZHAW-Institut für Angewandte Mathematik und Physik befassten sich Martin Moser und Gregor Schibig im Rahmen ihrer Bachelorarbeit ebenfalls mit einer praxisbezogenen Aufgabe aus dem Bahnbetrieb. Sie haben einerseits ein bestehendes physikalisches Modell der Firma ENOTRAC zur Vorhersage des Schadensausmasses von Eisenbahnunfällen weiterentwickelt. Das Modell unterstützt das Erstellen von Risikoanalysen für die Zulassung von Fahrzeugen und Betriebsformen im Eisenbahnverkehr. Andererseits untersuchten sie eine Methode zur Analyse von Unfällen, um deren Ursachen zu finden mit dem Ziel, ähnliche geartete Unfälle zu verhindern. «Diese Arbeit zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass sie nicht nur einen bestimmten Aspekt, sondern Unfälle gesamtheitlich betrachtet», sagt ZHAW-Dozentin Monika Reif. «Damit geben sie Untersuchungsbehörden entsprechende Werkzeuge an die Hand, um Unfälle besser zu verstehen und in Zukunft zu verhindern.»

Auf der Suche nach den «Big Problems» des Schienengüterverkehrs

Gastbeitrag von Sandor Glarner, Bibiya Kakkattu, Julian Ryf, Nicola Sonego, Christoph Sutter

Im Modul «Verkehrspraxislabor 2» der Klasse VS15a des Studiengangs Verkehrssysteme führte die 23-köpfige Klasse im vierten Semester ein Semesterprojekt mit dem Praxispartner Siemens Mobility Schweiz durch. Ziel der Arbeit war es, den schweizerischen Güterverkehr zu analysieren und Bedürfnisse der Marktteilnehmer zu erkennen, um durch den Einsatz neuer Lösungen im Bereich «Big Data» den Schienengüterverkehr attraktiver zu machen und langfristig mehr Gütertransporte auf die Schiene zu verlagern.

Nach dem Kick Off in der Blockwoche zu Beginn des vierten Semesters wurde das sehr breit gesteckte Thema nach ausführlichen Diskussionen unter der Leitung des Studiengangleiters Thomas Sauter-Servaes auf vier Branchen eingegrenzt. Anschliessend verschafften sich die Studierenden in Kleingruppen durch Recherchearbeit einen bestmöglichen Überblick über die ausgewählten Branchen: Lebensmittelhändler, Lebensmittelproduzenten, Abfall / Recycling und Pharma.

Um die «wahren Probleme» innerhalb der teils sehr komplexen Transportketten zu finden, wurden anschliessend Experteninterviews mit Verantwortlichen aus den genannten Branchen durchgeführt. Durch diese leitfadengestützten Gespräche mit Experten aus der Wirtschaft konnten umfangreiche Erkenntnisse aus den verschiedensten Marktperspektiven gewonnen werden. Diese wurden anschliessend zusammengetragen und miteinander verglichen. Dabei bestätigte sich die Arbeitshypothese, dass die Bahn aufgrund der höheren Kosten, der geringeren Flexibilität und der damit verbundenen grösseren Vorlaufzeit für viele kleinere und mittelgrosse Firmen noch immer keine Option ist. Nachhaltigkeit ist jedoch in der gesamten Transportbranche ein zentrales Thema, welches vielfach durch modernisierte LKW, Ecodrive-Kurse für Chauffeure oder den Einsatz von Biotreibstoff angestrebt wird.

Im Bereich «Nutzen von Big Data» variierten die Antworten unter den Branchen stark, da auch die Wareneigenschaften unterschiedlicher nicht sein könnten. Bei Transporten von gekühlten Lebensmitteln oder Medikamenten ist die lückenlose Nachverfolgung der Transportkette zum Nachweis der Kühlkette beispielsweise essenziell. Hingegen beim Transport von Abfall spielen komplett andere Faktoren eine Rolle.

Schlussendlich konnten anhand der Gespräche nicht nur wichtige Erkenntnisse für Siemens, sondern auch wertvolle Erfahrungen und Kontakte für die Studierenden gewonnen werden, was das Projekt zu einem Erfolg für alle Beteiligten machte.

Verkehrssysteme-Absolvent ist Jahrgangsbester der ZHAW School of Engineering 2017

Der Anspruch des Studiengangs Verkehrssysteme ist es, „die schnellsten Köpfe für die Verkehrsbranche“ zu gewinnen. Dies gelingt dem Studiengang ganz offensichtlich immer besser. In diesem Jahr wurde mit Florian Fuchs ein VS-Studierender als bester Absolvent der gesamten ZHAW School of Engineering ausgezeichnet. Für seine Bachelorarbeit reiste er extra zur NASA nach Kalifornien, um sich einen speziellen Algorithmus für sein Lösungskonzept zum Thema „Bus Bunching“ zu sichern.

Der Landbote stellt ihn und seine Bachelorarbeit in einem halbseitigen Zeitungsartikel vor.

STADLER RAIL AWARD 2017 für drei Verkehrssysteme-Absolventen

Der weltweit renommierte Fahrzeughersteller Stadler Rail ist seit vielen Jahren ein enger Partner des Studiengangs Verkehrssysteme. Dies zeigt sich nicht nur an dem konstruktiven Engagement im Fachbeirat des Studiengangs und der Kooperation im Rahmen des innovativen PiBS-Studienkonzepts für gymnasiale Maturanden. Zusätzlich zeichnet Stadler Rail jedes Jahr die beste verkehrswissenschaftliche Bachelorarbeit an der ZHAW School of Engineering aus. In diesem Jahr wurden sogar gleich zwei Preise vergeben, beide an Absolventen des Studiengangs Verkehrsysteme!

Anlässlich der Diplomfeier 2017 zeichnete Thomas Legler, Leiter Technik Fernverkehr bei der Stadler die beiden Bachelorarbeiten aus. In seiner Laudatio würdigte er die Qualität der Arbeiten und deren Bedeutung für die Praxis.

Am ZHAW-Institut für Angewandte Mathematik und Physik erarbeiteten Martin Moser und Gregor Schibig im Rahmen ihrer Bachelorarbeit eine praxisbezogenen Aufgabe aus dem Bahnbetrieb. Sie entwickelten dabei ein bestehendes Modell der Firma ENOTRAC zur Vorhersage des Schadensausmasses von Eisenbahnunfällen weiter. Das Modell unterstützt das Erstellen von Risikoanalysen für die Zulassung von Fahrzeugen und Betriebsformen im Eisenbahnverkehr. Zudem untersuchten sie eine Methode zur Analyse von Unfällen, um deren Ursachen zu finden mit dem Ziel, ähnliche geartete Unfälle zu verhindern.

Ausgezeichnet wurde zudem die Bachelorarbeit von Herrn Florian Fuchs. Er war für seine Arbeit zum Thema „Bus Bunching“ in die USA gereist. um einen speziellen Algorithmus gemeinsam mit NASA-Spezialisten auf den öV zu adaptieren. 

Diplomfeier 2017 – Neue Verkehrsingenieure für die Schweiz und die Welt

Am 14. Juli 2017 war es wieder soweit. Feierlich wurden die frisch diplomierten Verkehrsingenieure der Klasse VS14 verabschiedet. Nach einer tollen Studienzeit im Studiengang Verkehrssysteme erwartet Sie nun der mindestens ebenso spannende Schritt in das Berufsleben. Dozierende und Studiengangleitung wünschen viel Erfolg und freuen sich auf ein Wiedersehen – in gemeinsamen Projekten, im Alumni-Netzwerk oder anlässlich der nächsten Frackwoche in Winterthur.

Bei der Verleihung der Diplomurkunden durch die Bachelorarbeits-Betreuerinnen und -Betreuer wurde noch einmal deutlich, mit welch hochaktuellen Themen sich die diesjährigen Abgänger in ihren Abschlussarbeiten beschäftigt haben. Von zukünftigen Mobilitätshubs über die Auswirkungen autonomen Fahrens auf bestimmte Zielgruppen bis zur Förderung von E-Lkw durch eine selektive Aufhebung des Nachtfahrverbots erarbeiteten die Studierenden jeweils in Kooperation mit einem Praxispartner oder im Rahmen eines Forschungsprojekts neue Ideen für reale und insbesondere relevante Fragestellungen.