Verkehrsforscher(in) gesucht!

Das interdisziplinär zusammengesetzte Institut für Nachhaltige Entwicklung (INE) identifiziert zukunftsrelevante Themen, schätzt die Entwicklung von Technologien und deren Akzeptanz sowie Verbreitungs- und Leistungspotential ab. Es führt  achhaltigkeitsbewertungen durch, identifiziert Bedürfnisse und Verhalten von Individuen und entwickelt auf dieser Basis Gestaltungsprinzipien und Strategien/ Policies für nachhaltige Lösungen.

Zur Ergänzung des Teams im Bereich Mobilität und Transport sucht das INE für die anwendungsorientierte Forschung baldmöglichst eine/n Wissenschaftliche/n Assistierende/n nachhaltiger Verkehr, Mobilität und Transport (80 – 100 %)

Zu Ihren Aufgaben gehören:

  • Mitarbeit in interdisziplinären, insbesondere internationalen Forschungsprojekten (Recherche, Analyse, Projektberichte)
  • Mitarbeit bei der Akquisition und Konzeption von drittmittelfinanzierten Forschungs- und Beratungsprojekten
  • Beitrag zur methodischen und inhaltlichen Weiterentwicklung der Forschung zu nachhaltiger Mobilität und Transport
  • Schreiben von Projektberichten und Wahrnehmen administrativer Aufgaben der Projektorganisation

Gesucht wird eine motivierte Person für die Forschung im Bereich Transport mit Blick auf das Gesamtsystem Mobilität, Technik, Gesellschaft, Wirtschaft und Politik. Sie sind engagiert, haben Freude an der Forschung und arbeiten gerne im Team. Wenn Sie darüber hinaus Interesse am Thema „Nachhaltigkeit“ im Zusammenhang mit Mobilität und einen Hochschulabschluss mit Ausrichtung auf Verkehr, Transportsysteme, (Verkehrs-)Geographie oder einem anderen mobilitätsverwandten Bereich haben, freut sich das INE über Ihre Bewerbung. Idealerweise verfügen Sie über Kenntnisse im Bereich Mobilität und Verkehr, qualitative und quantitative Methoden sowie deren Anwendung in der Forschungspraxis. Für die Erstellung von Projektberichten sowie die Kommunikation innerhalb der Projekte und nach aussen sind gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift notwendig.

Für fachliche Auskünfte steht Ihnen Frau Dr. Merja Hoppe, Schwerpunktleiterin Nachhaltige Transportsysteme, unter 058 934 70 92 oder via E-Mail: merja.hoppe@zhaw.ch gerne zur Verfügung. 

Die komplette Stellenausschreibung finden Sie hier

Veloexkursion 2017- HSR und ZHAW steigen gemeinsam aufs Velo

Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr stiegen die Studierenden von HSR und ZHAW Verkehrssysteme in diesem Jahr erneut zur gemeinsamen Exkursion aufs Velo. Unter der fachkundigen Leitung der Koordinationsstelle Veloverkehr des Kantons Zürich wurde auf der Strecke von Wallisellen nach Uster die Veloinfrastruktur genau unter die Lupe genommen. 

Dieses Mal spielte auch das Wetter mit, so dass bei strahlendem Sonnenschein die lokale Infrastruktur besichtigt werden konnte. Projektleiterin Viktoria Herzog und Steve Coucheman, Leiter der Koordinationsstelle Veloverkehr, gaben praktische Einblicke in die Velonetzplanung und Gestaltung von Veloanlagen. Beim gemeinsamen Apéro riche konnten Rückfragen geklärt und Details vertieft werden. Alle Teilnehmer danken den beiden ganz herzlich für diese tolle Chance, kantonale Planung hautnah erleben zu können.

Frackwoche 2017 – VS zeigt den Erlebnisbus der Zukunft

Anlässlich der diesjährigen Frackwoche demonstrierten die VS-Absolventen eindrucksvoll, dass Busse auch einen Erlebnisraum darstellen können. Das in vielen Stunden liebevoller Handarbeit durchgeführte und vom Partner Mobility grosszügig unterstützte „Refurbishment“ konnte alle Gäste vollauf überzeugen. Im Rahmen des Frackumzugs am 7. Juli gibt es noch einmal die Gelegenheit, das Fahrzeug zu bewundern.

 

Kreatives Denken & Gestalten – Rapid-Prototyping im Studiengang Verkehrssysteme

Ziel des Maschinentechnik-Moduls des ZHAW-Studiengangs Verkehrssysteme ist es unter anderem, den Studierenden das Erstellen einfacher CAD-Bauteile zu vermitteln. So können die Studierenden am Ende der Veranstaltung mithilfe selbst erstellter Datensätze Rapid-Prototyping-Teile (z. B. 3D-Druck, Lasercut) produzieren. In diesem Jahr sind Zentrum für Produkt- und Prozessentwicklung (ZPP) dabei wieder zahlreiche Modelle mit viel Liebe zum Detail entstanden.

VS on Tour – Rangieren heute & morgen

Im Rahmen des Kooperationsprojektes mit Siemens Mobility Schweiz zum Schienengüterverkehr der Zukunft hatten die Verkehrssysteme-Studierenden des vierten Semesters Ende April die Gelegenheit, die Betriebsabläufe bei SBB Cargo aus der Nähe zu erleben. Auf dem Rangierbahnhof Limmattal erläuterte Ihnen SBB-Teamleiter Tobias Baumgartner die eingesetzte Technik und die darauf basierenden Rangierprozesse.

Zukunftsmobilität erforschen & Berlin-Aufenthalt gewinnen – Studierendenwettbewerb zur Shared Mobility

Die Mobilitätsakademie lädt zum vierten Mal engagierte Studierende zum College for Collaborative Mobility „cocomo“ nach Bern ein. In den vergangenen Jahren haben sich Teams des Studiengangs Verkehrssysteme mehrfach erfolgreich an diesem Wettbewerb beteiligt. Mit dem cocomo wollen die Initiatoren zum einen die langfristige und nachhaltige Auseinandersetzung mit dem Trendthema „kollaborative Mobilität“ sichern und zum anderen den Studierenden einen praxisnahen Mehrwert zu ihrem Studium bieten. Die Teilnahme kann als Übungsäquivalent im Modul IMVPG (2 Credits) angerechnet werden.


COCOMO-Gewinner der ZHAW beim 4. World Collaborative Mobility Congress in Warschau

Das College for Collaborative Mobility – COCOMO 2017

Die Mobilitätsakademie AG führt am 7. und 8. September 2017 zum vierten Mal das von der Schweizerischen Post getragene College for Collaborative Mobility (cocomo) in Bern durch. Studierende aus allen Ecken Europas entwickeln unter der Leitung von Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik an einem zweitägigen Workshop (inkl. 4 Wochen selbständiger Nachbearbeitungszeit) Projekte zum Thema „Co-mobility meets circular economy“. Die Studierenden profitieren so vom Erfahrungswissen der Experten, während diese im Gegenzug einen wertvollen Einblick in das Verkehrsdenken der Studierenden sowie deren Mobilitätsvisionen erhalten.

Am 5. World Collaborative Mobility Congress erhalten diejenigen Studierenden, welche mit ihrer Arbeit am cocomo am meisten überzeugen konnten, anschliessend die Möglichkeit, diese einem internationalen Fachpublikum zu präsentieren.

Eckdaten

Bewerbungsfrist: 31. Juli 2017
College for Collaborative Mobility: 7. und 8. September 2017 Mobilitätsakademie, Laupenstrasse 5a in Bern/Schweiz
Deadline für die Abgabe der Arbeiten: Freitag, 6. Oktober 2017
5. World Collaborative Mobility Congress: 18. bis 20. Oktober 2017 in Berlin

Alle Details finden sich auf den cocomo-Webseiten.

Veloplanung „hands on“ erleben: Exkursion mit Koordinationsstelle Veloverkehr

Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr lädt die Koordinationsstelle Veloverkehr des Kantons Zürich in diesem Jahr erneut zur gemeinsamen Exkursion von ZHAW und HSR. Jetzt anmelden!

Von der Netzplanung zur Infrastruktur
Im Mittelpunkt des Velonetzplans, der letztes Jahr durch den Regierungsrat beschlossen wurde, steht der Velo-Alltagsverkehr. Während beim Freizeitverkehr der Weg das Ziel ist, stellt eine Alltagsverbindung primär den Weg zum Ziel dar und verbindet den Ausgangspunkt direkt und sicher mit dem Endpunkt. Neben Direktheit und Sicherheit ist auch die Möglichkeit der unterbruchsfreien Fahrt ein wichtiges Kriterium dafür, ob eine Verbindung tatsächlich genutzt wird. Im Blick auf diese Faktoren beantwortet der Velonetzplan die Frage nach der optimalen Streckenführung. Dabei fokussiert er auf die Verbindungen, nicht aber auf die bauliche Umsetzung der Veloinfrastruktur. Um diese für einmal in den Vordergrund zu stellen und hautnah erlebbar zu machen, organisiert die Koordinationsstelle Veloverkehr die Velo-Exkursion «Best Practice».

Programm
13:30 Besammlung und Begrüssung am Bahnhof Wallisellen
13:30 Velo-Ausgabe, Countrybikes und Helme von Rent a Bike
13:50 Abfahrt
13:50 Velofahrt, Besichtigung und Erläuterung von Best Practice-
Beispielen (Wallisellen, Volketswil, Uster)
16:30 Apéro riche, Zeit für fachlichen Austausch oder Fragen
17:30 Velofahrt, Besichtigung und Erläuterung von Best Practice-
Beispielen
18:00 Verabschiedung und Velo-Rückgabe am Bahnhof Uster

Was Sie erwartet
Als Velofahrerinnen und Velofahrer erleben Sie direkt, wodurch sich bedarfsgerechte Lösungen für den Veloverkehr auszeichnen. Während einer gemeinsamen Fahrt von Wallisellen nach Uster zeigen und erläutern wir Ihnen anhand bestehender Infrastruktur gelungene Beispiele: Radstreifen in Kreuzungsbereichen, Kernfahrbahnen, Radwege, Auf- und Abfahrten, Querungen mit und ohne Querungshilfen, Führung der Velos auf der Busspur usw. Die 20 km lange Strecke weist kaum Steigungen auf und ist mit dem von uns zur Verfügung gestellten Countrybike einfach zu bewältigen. Ein Apéro riche im Restaurant «8610 am See» in Uster bietet die Möglichkeit, weiterführende Fragen zu stellen und mit anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern ins Gespräch zu kommen.

Anmeldung
Melden Sie sich an und nutzen Sie die Gelegenheit, auf dem Velo direkt vor Ort zu erfahren und zu erleben, wodurch sich eine gute und sichere Veloinfrastruktur auszeichnet. Gerne nehmen wir Ihre Anmeldung via Onlineformular bis 26. Mai 2017 entgegen: Link zur Anmeldung
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Die Teilnahme an Exkursion und Apéro ist kostenlos. Die Veranstaltung findet bei jedem Wetter statt. Bitte passen Sie Ihre Kleidung der Aktivität und der Witterung an.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Making-of zum neuen Kreativworkshop „Technik bewegt – Deine Stadt 2035“

Die Verkehrsbranche ist in enormer Bewegung. Elektromobilität, selbstfahrende Fahrzeuge und Digitalisierung werden in den kommenden Jahren vollständig neue Gestaltungsansätze insbesondere für urbane Räume erfordern. Der Studiengang Verkehrssysteme und das Zentrum für Produkt- und Prozessentwicklung (ZPP) haben daher ein neues Kreativinstrument auf Basis von LEGO-Modellen entwickelt. Dieses soll im ersten Schritt in Schülerworkshops zum Einsatz kommen, Ziel ist es, den Schülern die zukünftigen Herausforderungen für (Verkehrs-)Ingenieure näher bringen

Für die Durchführung der Schüler-Workshops im Rahmen des „Ferienplausch“-Angebots der ZHAW School of Engineering im Zeitraum 16.-18. August 2017 sucht das Projekt noch Studierende aus dem Studiengang Verkehrssysteme, die einzelne Schülerteams bei der Gestaltung eines Zukunftsstadtbilds unterstützen. Interessierte melden sich bitte bis Ende Mai beim Studiengangleiter VS.

Effizienz heisst Kooperation – ZHAW-Logistikexperte Stefan Dingerkus im Interview

Verkehrssysteme-Dozent Stefan Dingerkus leitet am Institut für Nachhaltige Entwicklung den Forschungsbereich Integrale Logistik. Im aktuellen SBB Cargo Magazin zeigt er auf, dass die Verkehrszunahme in den Ballungsgebieten vor allem auf die stark steigende Anzahl an Kleinsendungen zurückzuführen ist. Angesichts dieser Entwicklung empfiehlt er eine bessere Zusammenarbeit aller Akteure.

Das komplette Interview finden Sie im SBB Cargo Blog.

impact-Magazin mit Einblicken in die ZHAW-Verkehrsforschung

Die aktuelle Ausgabe des ZHAW-Magazins impact befasst sich intensiv mit dem Thema Verkehr. Heute schon im Stau gestanden? Oder in der vollen S-Bahn? Vielleicht haben Sie dann auch davon geträumt, in einem fliegenden Taxi unterwegs zu sein – so einem Vehikel, wie es unser Gestalter Till Martin für die Titelseite gezeichnet hat. Wie viel Mobilität brauchen wir eigentlich? Um diese zentrale Frage geht es in diversen Beiträgen dem „Unterwegs“-Dossier dieser Ausgabe. Im Interview streitet der ZHAW-Verkehrsexperte und Verkehrssysteme-Studiengangleiter Thomas Sauter-Servaes mit Andreas Burgener von Auto-Schweiz über Mobilitätskonzepte der Zukunft.

Ob bald alle Autos alleine fahren, hängt nicht nur von der Technik ab, sondern auch vom Menschen. «Selbstfahrend» lautet die Vision aber nicht nur für die Strasse, sondern auch für die Schiene. Im Projekt Rail Transport Service Environment (RTSE) treiben ZHAW-Forschende gemeinsam mit Wirtschaftspartnern die Automatisierung im Schienenverkehr voran. Zwar ist der Bahnbetrieb bereits heute zu einem grossen Teil automatisiert, dennoch liegt der sichere Verkehrsfluss immer noch häufig in Menschenhand. Die Rollenverteilung in der Betriebszentrale wird sich künftig weiterentwickeln. «Es ist wie in allen industriellen Bereichen so, dass es statt Umsetzungsfunktionen immer mehr Überwachungsfunktionen gibt – diese sind aber umso anspruchsvoller», so Raimond Wüst vom ZHAW-Institut für Datenanalyse und Prozessdesign. «Es braucht ein ausgewogenes Wechselspiel zwischen Mensch und Maschine.» 

Ausserdem lesenswert: ZHAW-Forscher Albert Steiner hat ein Berechnungstool entwickelt, mit welchem er verlässliche Aussagen darüber treffen kann, wie gut Standorte verkehrstechnisch erschlossen sind. Im impact-Magazin erläutert er, was das konkret für die Praxis bedeutet.