Monat: April 2017

Making-of zum neuen Kreativworkshop „Technik bewegt – Deine Stadt 2035“

Die Verkehrsbranche ist in enormer Bewegung. Elektromobilität, selbstfahrende Fahrzeuge und Digitalisierung werden in den kommenden Jahren vollständig neue Gestaltungsansätze insbesondere für urbane Räume erfordern. Der Studiengang Verkehrssysteme und das Zentrum für Produkt- und Prozessentwicklung (ZPP) haben daher ein neues Kreativinstrument auf Basis von LEGO-Modellen entwickelt. Dieses soll im ersten Schritt in Schülerworkshops zum Einsatz kommen, Ziel ist es, den Schülern die zukünftigen Herausforderungen für (Verkehrs-)Ingenieure näher bringen

Für die Durchführung der Schüler-Workshops im Rahmen des „Ferienplausch“-Angebots der ZHAW School of Engineering im Zeitraum 16.-18. August 2017 sucht das Projekt noch Studierende aus dem Studiengang Verkehrssysteme, die einzelne Schülerteams bei der Gestaltung eines Zukunftsstadtbilds unterstützen. Interessierte melden sich bitte bis Ende Mai beim Studiengangleiter VS.

Effizienz heisst Kooperation – ZHAW-Logistikexperte Stefan Dingerkus im Interview

Verkehrssysteme-Dozent Stefan Dingerkus leitet am Institut für Nachhaltige Entwicklung den Forschungsbereich Integrale Logistik. Im aktuellen SBB Cargo Magazin zeigt er auf, dass die Verkehrszunahme in den Ballungsgebieten vor allem auf die stark steigende Anzahl an Kleinsendungen zurückzuführen ist. Angesichts dieser Entwicklung empfiehlt er eine bessere Zusammenarbeit aller Akteure.

Das komplette Interview finden Sie im SBB Cargo Blog.

impact-Magazin mit Einblicken in die ZHAW-Verkehrsforschung

Die aktuelle Ausgabe des ZHAW-Magazins impact befasst sich intensiv mit dem Thema Verkehr. Heute schon im Stau gestanden? Oder in der vollen S-Bahn? Vielleicht haben Sie dann auch davon geträumt, in einem fliegenden Taxi unterwegs zu sein – so einem Vehikel, wie es unser Gestalter Till Martin für die Titelseite gezeichnet hat. Wie viel Mobilität brauchen wir eigentlich? Um diese zentrale Frage geht es in diversen Beiträgen dem „Unterwegs“-Dossier dieser Ausgabe. Im Interview streitet der ZHAW-Verkehrsexperte und Verkehrssysteme-Studiengangleiter Thomas Sauter-Servaes mit Andreas Burgener von Auto-Schweiz über Mobilitätskonzepte der Zukunft.

Ob bald alle Autos alleine fahren, hängt nicht nur von der Technik ab, sondern auch vom Menschen. «Selbstfahrend» lautet die Vision aber nicht nur für die Strasse, sondern auch für die Schiene. Im Projekt Rail Transport Service Environment (RTSE) treiben ZHAW-Forschende gemeinsam mit Wirtschaftspartnern die Automatisierung im Schienenverkehr voran. Zwar ist der Bahnbetrieb bereits heute zu einem grossen Teil automatisiert, dennoch liegt der sichere Verkehrsfluss immer noch häufig in Menschenhand. Die Rollenverteilung in der Betriebszentrale wird sich künftig weiterentwickeln. «Es ist wie in allen industriellen Bereichen so, dass es statt Umsetzungsfunktionen immer mehr Überwachungsfunktionen gibt – diese sind aber umso anspruchsvoller», so Raimond Wüst vom ZHAW-Institut für Datenanalyse und Prozessdesign. «Es braucht ein ausgewogenes Wechselspiel zwischen Mensch und Maschine.» 

Ausserdem lesenswert: ZHAW-Forscher Albert Steiner hat ein Berechnungstool entwickelt, mit welchem er verlässliche Aussagen darüber treffen kann, wie gut Standorte verkehrstechnisch erschlossen sind. Im impact-Magazin erläutert er, was das konkret für die Praxis bedeutet.