Monat: Juni 2015

VS-Studierende präsentieren Ideen zur kollaborativen Mobilität bei wocomoco 2015

wocomoco_01Am 25./25. Juni fand zum dritten Mal der World Congress of Collaborative Mobility statt. Die vom Schweizer Thinktank Mobilitätsakademie veranstaltete Konferenz war in diesem Jahr zu Gast in Innsbruck. Am zweiten Konferenztag wurden die Ergebnisse des College of Collaborative Mobility präsentiert, an dem auch Studierende aus dem vierten und sechsten Fachsemester Verkehrssysteme massgeblich beteiligt waren.

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Eröffnung des Kongresses durch das gastgebende Bundesland Tirol.

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Dr. Jörg Beckmann, Direktor der Mobilitätsakademie, führte durch die zweitägige Konferenz

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Die COCOMO-Studierendenteams erläuterten in einer Postersession den Teilnehmern ihre Gestaltungsideen für Co-Mobilität im ländlichen Raum

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nextbike-Bikesharing-Experte und letztjähriger COCOMO-Teilnehmer Dennis Steinsiek (links) bei der Postersession der Studierenden

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COCOMO-Teilnehmer besuchten vor dem Start der Veranstaltung den BICAR-Stand der ZHAW

Studiengangleiter Verkehrssysteme im Interview

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„Nicht nur nachmachen, sondern auch neu machen!“ – Im Interview erläutert der Mobilitätsforscher Dr. Thomas Sauter-Servaes, warum wir den Mut haben sollten, das gesamte System zu ändern, anstatt nur an einzelnen Schrauben zu drehen.

Das vollständige Interview findet sich im Newsletter der School of Engineering.

Studiengang Verkehrssysteme im joizone-Interview

Am 23.Juni ist der Studiengang Verkehrssysteme zu Gast beim Fernsehsender joiz. In der Sendung joizone werden Maschinentechnikstudent-Student Christoph Hauser und VS-Studiengangleiter Thomas Sauter-Servaes einen Ausblick geben auf die diesjährige „Nacht der Technik“ der ZHAW hat das Motto „Unterwegs in der Zukunft“.

Eine besondere Rolle wird das unter Beteiligung des Studiengangs Verkehrssysteme erstellte Mobilitätskonzept BICAR spielen. Moderatorin Sarah Christen hat darüber hinaus bereits angekündigt, dass sie zahlreiche Fragen zur Zukunft der Mobilität hat: Wie bewegen wir uns in Zukunft fort? Fahren wir bald in automatisch gesteuerten Autos durch die Gegend? Hat in Zukunft gar jeder sein privates Flugzeug? Wir werden ihr sicherlich einen Einblick in unsere Visionen und Erwartungen geben können.

Du hast auch Fragen zum BICAR, zum Studiengang Verkehrssysteme oder zur Zukunftsmobilität? Dann sei im Livechat mit dabei und stelle Deine Fragen an uns.

UPDATE: Die komplette Sendung online bei joiz ansehen.

VS live: Fachmodul „Operation auf Strasse und Schiene“ informiert sich vor Ort

opssDie Vorlesung ‚Operation auf Schiene und Strasse‘ (OPSS) hat zum Ziel, das erworbene Grundwissen in der Verkehrsplanung (Modul Verkehrssysteme) bezüglich betrieblichen Aspekten zu vertiefen. Um das Gelernte zu veranschaulichen, werden im Rahmen dieser Veranstaltung Exkursionen zu privaten Transporteuren, öffentlichen Verkehrsunternehmungen aber auch zu Verkehrsinfrastrukturunternehmungen und Infrastrukturbetreibern durchgeführt.

Feste Bestandteile dieser Einblicke in die Praxis sind Besuche bei einer Verkehrsleitzentrale für den übergeordneten Strassenverkehr, einem multimodalen Güterumschlagszentrum, einem Labor der Bahnsicherungstechnik oder Betriebsleitzentralen von öffentlichen Verkehrsbetrieben. Aus aktuellem Anlass der bevorstehenden Inbetriebnahme des Gotthard Basistunnels wurden zudem Exkursionen in das längste Tunnelbauwerk der Welt durchgeführt.

Gratulation! VS-Studierendenteam beim CLIMATHON ausgezeichnet

climathon_50Herzlichen Glückwunsch! Beim CLIMATHON, dem 24h-Mobilitätsideen-Marathon für ein klimafreundliches Winterthur gehörte das VS-Studierendenteam zu den Siegern. Die drei Studierenden des VS-Abschlussjahrgangs 2015 und ihre 2015 ins VS-Studium startende Kommilitonin überzeugten die Jury mit einem durchdachten Sharingkonzept rund um das von der ZHAW entwickelte BICAR-Fahrzeug. Winterthur war eine von 14 Städten, in denen der CLIMATHON weltweit nahezu zeitgleich stattfand.

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In der Laudatio würdigte die Jury die Zukunftsfähigkeit des Konzepts und bekundete ihr Interesse an der Weiterentwicklung. Die Preisträger haben nun die Chance, in den kommenden sechs Monaten ihren Denkansatz zu vertiefen. Dabei werden sie durch ein Inkubator-Programm des Veranstalters Climate-KIC finanziell und mit Coaching-Leistungen unterstützt.

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CLIMATHON, Teil 3 – Der Pitch

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Freitag, 19. Juni, 9 Uhr, Stunde der Entscheidung für die CLIMATHON-Teams in Winterthur. Nach 22 Stunden Inputs, Analyse und intensiver Konzeptentwicklung treten die Teams mit ihren Ideen im Pitch gegeneinander an.

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Die Jury setzt sich aus lokalen Verkehrsexperten, Innovationsspezialisten und Nachhaltigkeitsprofis zusammen: Philipp Leo (Climate-KIC), Christoph Magnusson (agil-mobil Winterthur), Raffael Noesberger (Stadt Winterthur) und Prof. Dr. Adrian Müller (ZHAW).

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Auch regionale Fernseh- und Radioteams haben die Präsentationen verfolgt und interviewen im Anschluss die CLIMATHON-Teilnehmer zu ihren neuartigen Mobilitätslösungen für Winterthur.

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CLIMATHON, Teil 2 – die Nacht- und Morgenarbeiter

climathon_28Halbzeit: Die CLIMATHON-Teilnehmer präsentieren im Technopark ihre bisherigen Entwicklungsergebnisse in einem Probe-Pitch. Das Plenum und die Coaches geben Feedback und motivieren für die Nachtarbeit. Alle sechs gestarteten Teams sind weiterhin im Rennen.

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Innovatives Parken in Winterthur
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Dry-V – das nächste Level Veloinfrastruktur
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BICAR-Sharingkonzept für Winterthur
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Eine Seilbahn für Winterthur
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BusinessBus – die S-Klasse im ÖV
climathon_21Velo&Bahn – so einfach kombiniert wie nie zuvor

Sonnenaufgang: Krafttanken im Pausenraum. Die Gruppen tauschen ihre Ideen aus und helfen sich gegenseitig weiter. Und der eine oder andere gönnt sich auch ein paar Minuten Schlaf, um pünktlich um 9 Uhr fit zu sein für den Pitch.

climathon_27Da kann auch etwas Morgengymnastik nicht schaden, um die grauen Zellen wieder auf Touren zu bringenclimathon_29

CLIMATHON, Teil 1 – sechs Teams im kreativen Marathon

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Pünktlich um 11 Uhr startete heute der CLIMATHON, eine 24h-Aktion gemeinsam von climate KIC und ZHAW, an deren Ende innovative Ideen für eine klimafreundlichere Mobilität in Winterthur stehen sollen. Mit dabei: vier Studierende des Studiengangs Verkehrssysteme und der Studiengangleiter.

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Nach dem Input von verschiedenen in der Stadt ansässigen Stakeholdern aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung haben sich sechs Teams gebildet. Diese arbeiten an verschiedenen Ansätzen für eine effizientere Verkehrsabwicklung. Noch bleiben rund 17 Stunden, bis der Gewinner im Pitch ermittelt wird.

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Raffael Noesberger, Leiter der städtischen Verkehrsplanung Winterthur präsentierte die wesentlichen Herausforderungen im Verkehrssystem.climathon_05Truls Toggenburger, Geschäftsführer der Toggenburger Unternehmungen, zeigte die Auswirkungen der aktuellen Verkehrssituation auf seine Firma auf. Toggenburger bietet Dienstleistungen in den Baubereichen Kies, Beton, Hebebühne, Pneukran, sowie Rückbau und Erdbau in Winterthur an.

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climathon_09Nächstes Highlight nach 9 Stunden Climathon: Tobias Wülser vom Designwerk berichtet von seiner E-Weltreise mit dem Zerotracer. Ein hervorragendes Beispiel dafür, dass man mit Willen und Fleiss eine Idee vom weissen Blatt Papier bis zum erfolgreichen Abschluss einer Weltumrundung im selbstgefertigten Elektrofahrzeug bringen kann.

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Logistik-Kurs auf grosser Fahrt: Mercedes-Werk Wörth

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Bildquelle: Mercedes-Benz

Im Modul LOGVS werden nicht nur die Grundlagen der Logistik vermittelt, sondern jedes Jahr führt auch eine Exkursion zu einem interessanten Anwendungsfall. 2015 ging die Reise zum zweitgrößten Arbeitgeber des Bundeslandes Rheinland-Pfalz, dem Mercedes-Benz-Werk Wörth. Das Werk der Daimler AG ist eines der grössten Lkw-Montagewerke der Welt. Bis zu 470 Lkw werden hier pro Tag gefertigt – alle drei Minuten rollt ein Fahrzeug vom Band.

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Die Studierenden erhielten hier die Möglichkeit, einen tiefen Einblick in die logistischen Prozesse bei der Fahrzeugproduktion zu bekommen.

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Erster Jahrgang VS-Engineering erfolgreich abgeschlossen

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In vier Wochen erhalten die ersten Verkehrssysteme-Studierende mit Engineering-Vertiefung ihre Bachelorzeugnisse. Die vom Zentrum für Produkt- und Prozessentwicklung angebotenen Vertiefungsmodule wurden in der Modulevaluation von den Studierenden äusserst positiv bewertet. Die im Fachbeirat engagierten Wirtschaftspartner zeigen ein grosses Interesse an weiteren Absolventen mit Engineering-Fokus.

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Aktuell ist die Engineering-Vertiefung geprägt durch eine intensive Verknüpfung mit der Projektschiene des Maschinentechnik-Studiengangs. Diese interdisziplinäre Kooperation ermöglicht es den VS-Studierenden an spannenden Praxisprojekten teilzuhaben. So wurde u.a. gemeinsam mit einem Industrie-Partner eine reale Entwicklungsarbeit durchgeführt. In 4er-Teams erfolgte das Redesign eines Klein-Oldtimer-Fahrzeugs, wobei ein grosser Kunststoff-Anteil über dem Chassis berücksichtigt werden musste. Das Fahrzeug wurde vom Verbrennungs- auf Elektroantrieb umgerüstet. Ziel war eine einfache, umweltfreundliche, effiziente und kostengünstige Gestaltung für die Nutzung im urbanen Umfeld.

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Ab dem Studierendenjahrgang 2014 werden Qualität und Anspruch im Engineering-Schwerpunkt noch einmal gesteigert. Ab diesem Jahrgang sind Maschinen- und Elektrotechnikmodule neu im zweiten Studienjahr integriert. Zudem sind CAD-Übungen dann fester Bestandteil der Grundausbildung. Auf dieser Grundlage werden die Verkehrssysteme-Studierende noch anspruchsvollere Projekte bearbeiten können. Vor diesem Hintergrund hoffen auch einige Wirtschaftspartner des Studiengangs, dass sich zukünftig noch mehr Studierende für den Engineering-Fokus entscheiden werden. Bislang haben im Studiengang Verkehrssysteme die Studierenden mit der Vertiefungsrichtung Verkehrsmanagement noch eine deutliche Mehrheit.

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