Master-Antonia-ZHAW-LDM-Praxis

„Ich habe einen echten Praxisbezug gesucht und auch gefunden“. Masterstudentin Antonia erzählt

Der echte Praxisbezug und interdisziplinäre Zugänge. Das sind Antonias Highlights im Master Language and Communication mit Profil Linguistic Diversity Management. Die Masterstudentin will in der multikulturellen Gesellschaft Verantwortung übernehmen und sprachliche Vielfalt so gestalten, dass alle teilhaben können. Im Porträt erzählt sie von ihren Wünschen, Erfahrungen aus dem Studium und wo sie ihre berufliche Zukunft sieht.

Autorin: Christa Stocker

Antonia Sauer lernt gern. Und was sie lernt, muss einen Bezug zur echten Welt haben. Deshalb hat sie sich nach ihrem Bachelorabschluss an der Universität Zürich für einen zweiten Bachelor an der ZHAW und jetzt für den Master Language and Communication entschieden: „Ich kannte den praxisnahen Ansatz der ZHAW bereits aus dem Bachelor. Im Master wollte ich mich noch stärker mit Strategie und Analyse befassen und fundierte Theorie lernen, die ich direkt anwenden kann.“ Und sie ist mit ihrer Wahl sehr zufrieden: „Meine Erwartungen haben sich absolut erfüllt.“

Linguistic Diversity Management bedeutet, komplexe sprachliche Herausforderungen aktiv gestalten

Antonia wollte nicht nur lernen, Sprache zu analysieren, sondern auch, sie einzusetzen, um sprachliche Vielfalt aktiv zu gestalten sowie strategisch und nachhaltig zu steuern. Das hat sie im Profil Linguistic Diversity Management des Masters Language and Communication gefunden: „Linguistic Diversity Management ist für mich, dass man sprachliche Vielfalt als Ressource und als Gestaltungsaufgabe versteht.“

Besonders interessiert sie daran „die Schnittstelle zwischen Sprache, Teilhabe und Macht. Also die Frage: Wer kann in welchen Situationen und wie teilhaben?“ Und: „Wie kann man diesen Prozess steuern?“

Das klingt erstmal abstrakt, aber Antonia konkretisiert:

  • „Wir schauen zum Beispiel an, wie Sprache in Organisationen umgesetzt wird.
  • Wie funktioniert Sprache auf dem Arbeitsmarkt?
  • Wie funktioniert Sprache generell im gesellschaftlichen Zusammenleben?“

Neu sei für sie der klare Blick für die institutionelle Verantwortung im Umgang mit Sprachen. Aber auch Projekt- und Programmmanagement seien wichtige Themen im Studium. Dabei wird Sprache immer in einem grösseren, gesamtgesellschaftlichen Kontext betrachtet.

Überrascht hat Antonia, dass „Management“ eine so wichtige Rolle spielt: „Das ist ein Thema, das ich nicht so direkt mit einem Sprachstudium in Verbindung gebracht hätte. Ich finde es aber extrem bereichernd, dass der Master so interdisziplinär ausgelegt ist.“

Masterstudentin Antonia erzählt, was Lingustic Diversity Management für sie bedeutetPlaybutton für Masterstudentin Antonia erzählt, was Lingustic Diversity Management für sie bedeutet

Masterstudentin Antonia erzählt, was Lingustic Diversity Management für sie bedeutet

Highlights: Praxisbezug und Interdisziplinarität

An ihrem Masterstudium begeistert Antonia insbesondere der Praxisbezug des Studiums: „Ein absolutes Highlight sind für mich die projektbezogenen Module, vor allem die Profilschärfungen, die man jedes Semester selber auswählen kann.“ In diesen Modulen bearbeiten die Studierenden Fragestellungen aus der Praxis und vertiefen ihre eigenen Interessen sehr individuell: „Ich habe zum Beispiel letztes Semester gelernt zu programmieren.“ Ganz grundsätzlich hätten neue Technologien wie KI im Master eine grosse Bedeutung.

Ein weiteres Highlight ist für Antonia die Interdisziplinarität, die im Master auch wirklich gelebt wird: „Beim Programmieren kann ich technisches mit sprachlichem Knowhow verbinden und lernen, wie man in interdisziplinären Teams zusammenarbeitet.“ Und sie berichtet vom Austausch mit Gastdozierenden aus allen möglichen Arbeitsfeldern.

Berufliche Zukunft: People and Culture

Den Berufseinstieg hat Antonia mit 28 Jahren längst hinter sich. Neben ihrem Teilzeitstudium arbeitet sie in einer Nachhilfeschule in Zürich als Leitung Kursadministration. Zudem unterrichtet sie unter anderem Deutsch als Fremd- und Zweitsprache – im Berufsfeld ihres Bachelors in Sprachlicher Integration.

Ihre berufliche Zukunft nach dem Master sieht Antonia im Bereich People and Culture oder auch in der öffentlichen Verwaltung: „Ich arbeite gerne mit Menschen zusammen und mit interdisziplinären Teams.“ Das glaubt man ihr aufs Wort, wenn sie einem gegenübersitzt. Und inhaltlich?

„Am liebsten würde ich an der Schnittstelle zwischen Sprache, Gerechtigkeit und neuen digitalen Technologien arbeiten.“

Wir drücken ihr die Daumen, dass sie ihren idealen Ort findet!

Danke, Antonia, für deinen spannenden Einblick.



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