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«Interesse an Sprache(n) und Migration – Freude an der Arbeit mit Menschen aus verschiedenen Kulturen: das sollen zukünftige Studierende mitbringen»

Gemeinsam sind sie seit 2020 verantwortlich für alles Organisatorische und Administrative rund um den neuen Bachelorstudiengang Sprachliche Integration: Martina Haun und Severine Bühler führen zusammen das Studiengangsekretariat. Im Gespräch erzählten sie von ihren Erfahrungen mit den ersten Studierenden des Bachelor Sprachliche Integration, über Zulassungsbedingungen zum Studium, die Koordination rund ums Ausland- bzw. Praktikumssemester und von ihrem persönlichen Highlight des vergangenen Jahres.

Von Stefanie Krüsi, Kommunikationsverantwortliche ILC Institut of Language Competence

«Wir haben letztes Jahr von Grund auf alles für unseren neuen Studiengang aufgebaut», so Martina Haun und Severine Bühler vom Studiengangsekretariat des Bachelorstudiengangs Sprachliche Integration. Sie haben trotz des für uns alle speziellen Jahres 2020 rund um die Pandemie viele positive Erfahrungen gemacht. «Der Start in diese neue Aufgabe im Studiengangsekretariat erfolgte im Homeoffice, aber die Unterstützung von allen Seiten und die Zusammenarbeit war umso besser», berichtet Severine Bühler. Glücklicherweise konnte der Einführungstag für die Studierenden im September 2020 vor Ort in Winterthur stattfinden. Auf diese Weise konnten sich die neuen Studierenden untereinander sowie auch die Dozierenden, die Studiengangleitung und das Studiengangsekretariat persönlich austauschen und kennenlernen. Die Chancen stehen gut, dass auch dieses Jahr der Einführungstag vor Ort durchgeführt werden kann. «So erhalten die neuen Studierenden bereits einen ersten Eindruck der ZHAW und der Dozierenden», erklärt Martina Haun. Am 14. September 2021 soll der Einführungstag für den zweiten Jahrgang des Bachelor Sprachliche Integration stattfinden. «Nebst einer Führung durch die drei Gebäude in Winterthur, gibt es eine Vorstellungsrunde der Dozierenden und erste Einblicke ins Studium und sowie Infos zu wichtigen Terminen. Es bleibt aber auch genügend Zeit, damit sich die Studierenden untereinander vernetzen können.»

Migration, Mobilität und Internationalisierung

55 neue Erstsemestrige werden im September im Bachelorstudiengang Sprachliche Integration erwartet. Doch was müssen diese mitbringen, damit sie dieses Studium absolvieren können? «Nebst formalen Zulassungsbedingungen wie das Vorweisen eines Maturitätszeugnisses (gymnasiale Maturität, Fachmaturität, Berufsmaturität bzw. ein inländisches oder ausländisches Äquivalent), müssen sie eine Eignungsprüfung bestehen», erklärt Severine Bühler. «Zukünftige Studierende sollten zudem grosses Interesse an Sprache(n) und an Themen wie Migration, Mobilität und Internationalisierung haben, sowie Freude an der Zusammenarbeit mit Menschen aus verschiedenen Kulturen mitbringen.»

Aufnahmebedingungen im Bachelor Sprachliche Integration

Bis Anfang Juli wurden dieses Jahr Eignungsabklärungen durchgeführt. Die zukünftigen Studierenden erhielten einen Fachtext aus dem Themengebiet «Integration», welchen sie nach 20-minütiger Vorbereitung schriftlich zusammenfassten und in einem Gespräch reflektieren. Die Eignungsabklärung beinhaltete auch eine sprachlich-didaktische Aufgabe, bei der sprachliche Herausforderungen für eine deutschlernende Person analysiert werden mussten. Zum Abschluss des Gesprächs durften die angehenden Studierenden noch ihre persönliche Biografie sowie ihre Motivation fürs Studium präsentieren. Wie bereits letztes Jahr wurden die Gespräche aufgrund der Pandemie online durchgeführt. «Auch 2021 liefen die Aufnahmeprüfungen gut und wir konnten sie ohne technische Pannen online abhalten. Die Gespräche sind immer sehr interessant und aufschlussreich», erzählt Martina Haun erleichtert.

Wichtige Entscheidungen stehen bevor

Dem ersten Jahrgang des Bachelorstudiengangs Sprachliche Integration stehen schon bald wichtige Entscheidungen bevor. «Das vierte Semester setzt sich aus einem Praktikums- oder Auslandsemester zusammen. Die Studierenden können ein Praxisjahr im In- oder Ausland absolvieren, oder aber ein Semester lang an einer Uni oder einer von ihnen gewählten Institution studieren», erklärt Severine Bühler. Zudem müssen sich die Studierenden vor dem fünften Semester für einen Schwerpunkt entscheiden. «Nebst den Wahlpflichtfächern gibt es zwei Schwerpunkte, bei denen sie sich für einen entscheiden müssen: Sprachbildungsmanagement oder Sprachberatung und -coaching.»

Martina Haun und Severine Bühler

Fundierte Ausbildung, mit der ein Beitrag zur Gesellschaft geleistet wird

Für den noch jungen Bachelorstudiengang Sprachliche Integration wünscht sich das Team vom Studiengangsekretariat, dass das Interesse dafür stetig wächst und es mit jedem Jahr mehr Zulauf erhält. «Schon vom letzten zu diesem Jahr haben wir gemerkt, dass das Interesse grösser geworden ist. Die Wichtigkeit einer fundierten Ausbildung im Bereich Sprachliche Integration wird immer mehr in den Köpfen der Menschen verankert sein.»

Für Martina Haun und Severine Bühler war es eine Bereicherung, dass sie die ersten Studierenden des Bachelor Sprachliche Integration 2020 vor Ort am Einführungstag kennenlernen durften. «Das wünschen wir uns auch dieses Jahr wieder. Denn die Vernetzung mit und unter den Studierenden ist das A und O. Wir hoffen für alle, dass sie ihre Neugierde behalten und auch in Zeiten von Online-Unterricht und Homeoffice den Durchhaltewillen nicht verlieren.» Für Martina und Severine hat sich genau das ausgezeichnet: «Dass wir «unser Baby» 2020 trotz unerwartetem Homeoffice und viel digitalem Austausch starten konnten, war für uns das Grösste.»

Als Anschlussmöglichkeit wird eine Mastervertiefung in diesem Bereich angeboten.

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