Monat: April 2018

VerkehrsingenieurInnen gesucht – VBZ und ZHAW Verkehrssysteme verstärken Kooperation

Die Verkehrsbetriebe Zürich und der Studiengang Verkehrssysteme der ZHAW School of Engineering arbeiten seit Jahren erfolgreich zusammen. Zahlreiche Absolventen des Bacheloringenieurstudiengangs sind inzwischen bei dem weltweit renommierten Mobilitätsanbieter tätig. Zukünftig planen die Hochschule und der Praxispartner die Kooperation weiter zu intensivieren. Ein deutlich sichtbares Zeichen setzt zum Auftakt eine gemeinsame Werbeaktion, mit der die Partner für den Beruf des Verkehrsingenieurs werben möchten.

„Der öffentliche Verkehr steht vor grossen Herausforderungen“ sagt Hans Konrad Bareiss, Vizedirektor und Leiter des Unternehmensbereichs Markt. „VerkehrsingenieurInnen werden in den kommenden Jahren weiter dringend gesucht.“ Thomas Sauter-Servaes, der den schweizweit einzigartigen Studiengang Verkehrssysteme organisiert, stimmt dieser Einschätzung vollständig zu. „Digitalisierung und Robotisierung werden zu einer Revolution auf unseren Strassen führen. Für den öffentlichen Verkehr ergeben sich riesige Chancen.“ Diese Potenziale zu nutzen, erfordert junge „schnelle Köpfe“. Um diese auf das spannende Berufsfeld aufmerksam zu machen, verkehrt bereits seit einigen Wochen ein Tram mit entsprechender Werbebotschaft durch Zürich.

Neben gemeinsamen Marketingauftritten steht zukünftig aber der verstärkte fachliche Austausch im Vordergrund der Kooperation. Bereits im kommenden Herbstsemester ist eine Vortragsreihe von VBZ-Experten im Studiengang Verkehrssysteme geplant. Damit sollen die Verkehrssysteme-Studierenden einen noch besseren Einblick in die Praxiserfahrungen und Herausforderungen des Verkehrsbetriebs erhalten. Die Referate ergänzen den laufenden fachlichen Austausch im Rahmen von Projekt- und Bachelorarbeiten. Auch bei der Entwicklung der mittelfristigen Strategie für den Verkehrsingenieur-Studiengang ist die VBZ als Impulsgeber eng beteiligt.

VS on Tour 2018: Werksbesichtigung AUDI AG

Mit einer Produktion von mehr als 530.000 gebauten Automobilen im Jahr 2017 ist der Stammsitz Ingolstadt die größte Produktionsstätte im Audi Konzern und das zweitgrößte Automobilwerk in Europa. Auch in diesem Jahr hatten die Verkehrssysteme-Studierenden des dritten Studienjahrs im Modul Enterprise Resource Planning in Produktion und Logistik (ERPL) die Möglichkeit, die logistischen Abläufe im Werk im Detail kennen zu lernen.


Bild: AUDI AG

Das Werkgelände umfasst eine Fläche von mehr als 2’700’000 Quadratmetern. Dies entspricht einer Fläche von über 300 Fußballfeldern. In Ingolstadt werden aktuell die Modellreihen Audi A3, Audi A4, Audi A5 sowie der Audi Q2 produziert.

Fertigung erleben – Schweisstraining im Modul Verkehrstechnik 2

Der Studiengang Verkehrssysteme legt grossen Wert auf den Praxisbezug seiner Module. Dies zeigt sich insbesondere in einer intensiven Zusammenarbeit mit der Verkehrswirtschaft und ausgeprägten Übungsanteilen in sämtlichen Kursen. Im Modul Verkehrstechnik 2 greifen die Studierenden beispielsweise selbst zum Schweissgerät, um ihre Konstruktionszeichnungen Realität werden zu lassen.

SRF-Arena setzt erneut auf ZHAW-Expertise

In der SRF-Arena war am 6. April erneut die Expertise des ZHAW-Studiengangs Verkehrssysteme gefragt. Zum zweiten Mal war Studiengangleiter Thomas Sauter-Servaes in die bekannte politische Diskussionsveranstaltung eingeladen, um die Aussagen der Diskutanten aus wissenschaftlicher Perspektive zu hinterfragen.

Das Thema der Sendung lautete „Tempo 30 – Lärmschutz oder Schikane?“. Moderator Mario Grossniklaus begrüsste hierzu in der „Arena“:

  • Ulrich Giezendanner, Nationalrat SVP/AG
  • Jürg Grossen, Nationalrat GLP/BE, Präsident GLP
  • Carmen Walker Späh, Regierungsrätin ZH/FDP
  • Bastien Girod, Nationalrat Grüne/ZH

Die komplette Sendung ist auf der Arena-Webseite des SRF abrufbar.

Selbstfahrende Velos revolutionieren den Verkehr

Der Studiengang Verkehrssysteme wünscht einen schönen April!