Jetzt bewerben: Neue Summer School zur nachhaltigen Mobilität

Im Sommer 2017 gibt es neues Angebot für Studierende, die sich besonders für das Thema Mobilitätswende interessieren. Die Summer School „Energy Systems in Transition and Sustainable Mobility“ ist eine hervorragende Möglichkeit, sich international zu vernetzen und zusätzliches Wissen in einem der wichtigsten Themenfelder der Verkehrsbranche aufzubauen. Insbesondere für die Studierenden des ZHAW-Bachelorstudiengangs Verkehrssysteme bietet sich durch die Summer School die Chance, das eigene Absolventenprofil attraktiv zu schärfen.

Im Detail erwartet die TeilnehmerInnen Folgendes:

From 11th June to 1st July 2017 a three-week summer school about the challenges of energy transition and sustainable mobility will be held in Switzerland, to which 30 excellent bachelor and master students from all over Europe are invited. The summer school is organized by the Swiss Study Foundation in collaboration with the Swiss competence center for energy research « Efficient technologies and systems for mobility » (SCCER mobility) and the energy center of EPF Lausanne (Energy Science Center CEN).

Participants will be exposed, through lectures, practical sessions and active participation to existing research projects as well as to the main techno- and macro-economic modeling tools available to design energy systems. They will also simulate scenarios and assess energy and climate policies. In the field of sustainable mobility the following topics will be covered: environmental impacts of personal mobility, of freight transportation as well as of different transportation technologies and settlement types, interactions between mobility and other energy sectors, current developments in e-mobility and battery development, mobility patterns and mobility behavior, and CO2 reduction in mobility.

The topics will be discussed from an interdisciplinary perspective. The summer school will enable students to share knowledge and learn from each other as well as from experts in the field. It provides a unique setting for students to collaborate and to build a network across Europe. Awareness for the challenge of our future energy supply will be raised, a better understanding of the energy issues will be encouraged, and global solutions to meet the challenges will be discussed. In addition to the lectures and practical sessions, visits to energy facilities as well as to research institutes are planned.

The European Campus of Excellence course is open to 30 students. Selection of the participants will be based on their academic record.

Alle Informationen finden sich zusammengefasst auf diesem Infoblatt der Summer School „Energy Systems in Transition and Sustainable Mobility“

Studierende entwickeln Click-On-Elektroantriebe für Velos

Im Rahmen des Moduls „Verkehrstechnik I“ des Schwerpunkts Engineering erwartet die Verkehrssysteme-Studierenden in jedem Jahr eine konkrete Entwicklungsaufgabe. Im Herbstsemester 2016/17 entstanden in den Werkstätten des Zentrums für Produkt- und Prozessentwicklung (ZPP) clevere Lösungen für temporäre Velo-Elektroantriebe, die bei Bedarf innerhalb weniger Sekunden aus einem Standard- ein Elektrovelo machen.

Elektrofahrräder haben sich in wenigen Jahren stark verbreitet und erfreuen sich grosser Beliebtheit. Leider sind sie im Vergleich zu rein mit Muskelkraft angetriebenen Modellen immer noch deutlich teurer, schwerer und nicht selten unhandlich. Zudem besitzen viele E-Bike-Fahrer nebst dem elektrischen auch noch ein konventionelles Fahrrad für die Kurzstrecke, Sport oder das Pendeln an den Bahnhof. Auf der anderen Seite würden sich auch nicht E-Bike-Fahrer in gewissen Situationen über einen Zusatzantrieb freuen. Zum Beispiel wenn Eltern ihren Kinderanhänger bergauf ziehen müssen, oder unerwartet das Auto ausfällt und daher eine längere Strecke mit dem Fahrrad ansteht. Es fehlt eine einfach adaptierbare, günstige Click-On-Lösung für den gelegentlichen Gebrauch. Für diese Marktlücke sollten die Studierenden ein Produkt entwickeln, das mit wenigen Handgriffen an möglichst viele konventionelle Fahrräder angebracht werden kann (Click-On). Die Bedienung sollte zuverlässig und einfach sein.

Das Ergebnis waren tolle erste Funktionsmuster, die auf dem ZPP-Gelände gemeinsam ersten Härtetests unterzogen wurden. Nicht alle Ideen waren nah am Endprodukt und erwiesen sich als bereits alltagstauglich, aber das Spektrum an kreativen Ansätzen begeisterte trotzdem alle Teilnehmer.