EduHub Days 2024: Redefining Learning Spaces

Die EduHub Days sind eine jährliche Konferenz, die sich auf E-Learning, Technologie und Didaktik an Schweizer Hochschulen konzentriert. Sie bieten eine Plattform für den hochschulübergreifenden Austausch von Ideen und Innovationen im Bereich der Bildungstechnologie.

Ein Beitrag von Thomas Schläpfer

Vom 7. bis 8. Februar 2024 finden die EduHub Days an der ZHAW statt. Als Host dieser Konferenz gestaltet die ZHAW das Programm massgeblich mit und unterstützt die Veranstalterin SWITCH bei der Organisation und Durchführung. Lisa Messenzehl-Kölbl, Leiterin der Fachgruppe Lehrtechnologien und Didaktik im Ressort Bildung, ist Mitglied des hochschulübergreifenden Programmkomitees und wurde unter anderem von Julian Keuzenkamp unterstützt, Stellvertretender Leiter von ZHAW digital. Sie haben uns erzählt, welche Bedeutung die EduHub Days für die ZHAW haben und worauf sie sich am meisten freuen.

Worum geht es bei den EduHub Days?

Lisa: Die EduHub Days bieten die Möglichkeit, sich über aktuelle Innovationen und Projekte im Bereich des digitalen Lehrens und Lernens auszutauschen, sich inspirieren zu lassen und zu vernetzen. Als grosser Community Event war die Konferenz auch in diesem Jahr innerhalb von kürzester Zeit ausgebucht. Dies zeigt, dass das Hands-on-Lernen mit und von den Peers gerade in Zeiten der rasanten technologischen Entwicklungen extrem hilfreich ist.

Welche Bedeutung haben die EduHub Days für die ZHAW?

Julian: Für uns als ZHAW haben die EduHub Days eine besondere Bedeutung, da sie zum ersten Mal an einer Fachhochschule stattfinden. Mit unserem Austragungsort, dem Haus Adeline Favre, haben wir auch einen Ort gewählt, der besonders gut zum diesjährigen Schwerpunkt Lernräume passt.

Warum ist das Thema ‘Lernräume’ so relevant?

Lisa: Die Corona-Pandemie hat die Digitalisierung im Bildungsbereich beschleunigt und die Notwendigkeit für flexible, interaktive und kollaborative Lernformate verstärkt. Zugleich rückt heute die Bildung für nachhaltige Entwicklung stärker in den Fokus, zusammen mit dem Erwerb von Zukunftskompetenzen, die innovative, praxisnahe und forschungsorientierte Lernszenarien erfordern. Um diesen Herausforderungen angemessen zu begegnen, ist eine kontinuierliche und kritische Reflexion der Didaktik notwendig, wobei die Technologien, die Teil unserer Realität sind, einbezogen werden müssen.

Worauf freut ihr euch am meisten?

Julian: Ich freue mich darauf von den vorgestellten Projekten inspiriert zu werden. Am meisten freue ich mich jedoch auf die EduSpace Challenge, in der Studierende aus der ganzen Schweiz gemeinsam Ideen ausarbeiten. Bildung ist kollaborativ und das manifestiert sich bei der Challenge.

Lisa: Auf die EduSpace Challenge! Wir haben diesmal 20 Studierende aus der ganzen Schweiz an die Konferenz eingeladen, weil uns wichtig war, auch die Perspektive der Lernenden zu integrieren. Die Studierenden werden in Gruppen und in einem begleiteten Design Thinking Prozess an ihren idealen Lernräumen arbeiten und dazu Prototypen aus Papier und Kleber entwerfen. Dieser Programmpunkt ist ein Novum und kann nur dank des Engagements der ZHAW realisiert werden. Ich freue mich schon riesig darauf, die Studierenden an den EduHub Days willkommen zu heissen.


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