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Ein Praktikum bei eduwo zum Geburtstag

Eventbesuche, Sponsoring und Chefredaktion: Die Aufgaben in meinem Kommunikationspraktikum beim Winterthurer Startup eduwo hätten kaum vielfältiger sein können. Diese Vielfalt, die flexiblen Arbeitsmodelle und die flachen Hierarchien machten das Praktikum im Jungunternehmen für mich einmalig und lohnenswert.

von Melina Stavrinos, Studentin Bachelorstudiengang Kommunikation, 5. Semester, Vertiefung Organisationskommunikation 

Menschen mit Schlüsselbändern um den Hals und Donuts in den Händen schwirren herum, der Geräuschpegel ist hoch, die Stimmung an der Startup Night 2018 dynamisch und kreativ. PolitikerInnen und Startup-GründerInnen begeistern auf der Bühne mit inspirierenden Worten und innovativen Ideen, während ich gebannt im Publikum sitze und auch Teil davon sein will. Als ich dann bei den Startup-Ständen zwischen Bienenwaben und treppensteigendem Rollstuhl das Stelleninserat von eduwo im Bereich Kommunikation und Marketing entdecke, keimt in mir die Hoffnung auf, tatsächlich bald dazugehören zu können. Dass dies ein Monat danach – an meinem 24. Geburtstag – wahr werden würde, hatte ich damals nicht gedacht.

Noch während meinem Studium im Bachelorstudiengang Kommunikation und ein Praktikum bei eduwo später stehe ich an der Startup Night 2019 selbst auf der Bühne und führe als Moderatorin durch den Abend. In einer freien Minute gehe ich an den Ort zurück, an dem ich genau ein Jahr zuvor die Stellenanzeige gelesen habe. Ein zufriedenes Lächeln breitet sich über meinem Gesicht aus und ich lasse die vergangenen 365 Tage Revue passieren.

Ein Highlight: Ich durfte die Startup Night 2019 im Technopark Winterthur moderieren.
Bild: Paul Schenk

Morgen sieht die Welt wieder anders aus

Mir gefiel die Arbeitskultur beim Startup eduwo sehr: Die Gespräche mit der Geschäftsleitung waren auf Augenhöhe, jeden Tag durfte ich bei neuen Entwicklungen dabei sein, viele Prozesse mussten erst noch etabliert werden.
Obwohl ich selbst ein grosser Fan von klaren Zuständigkeiten und strukturiertem Vorgehen bin, lag genau der Reiz darin, die andere Seite kennen zu lernen. Wie soll man denn wissen, welche Arbeitsweise einem am meisten zusagt, wenn man sie nicht selbst ausprobiert? Ausserdem träume ich schon länger von der Selbstständigkeit und davon ein Startup zu gründen. Deshalb wollte ich wissen, ob es wirklich so streng ist, wie alle sagen. Die Antwort ist: Nein, es ist noch viel strenger. Doch obwohl die Tage der Mitgründer Raphael und Benjamin endlos zu sein schienen, habe ich noch nie so viel Leidenschaft am Arbeitsplatz gesehen. Wo andere «Spass bei der Arbeit» haben, «ist die Arbeit Spass» für die beiden. Diese Einstellung ist ansteckend und auch ich blicke auf eine Menge Spass zurück.

An einem strengen Arbeitstag kommt ein Cola-Tasting zwischendurch sehr gelegen. Bild: Instagram/eduwo

Mein Büro war da, wo ich war

Als Medienvertreterin konnte ich spannende Events wie den Start-Summit in St. Gallen besuchen und Interviews mit bekannten Schweizer Persönlichkeiten führen. Wenn ich nicht im Büro in Winterthur war, arbeitete ich von Paris, Dubai, von einem Schweizer Hochschulcampus oder einfach von zu Hause aus. Ich durfte verantwortungsvolle Aufgaben wie die Chefredaktion des Bildungsmagazins übernehmen oder Bewerbungsgespräche mit Campus-Ambassadoren führen. Dass ich die Startup Night moderieren durfte, habe ich übrigens Raphael zu verdanken. Er ist nicht nur CEO von eduwo, sondern gleichzeitig der Präsident des Entrepreneur Club Winterthur, der die Startup Night organisiert.


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