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Im Rahmen des METU-Moduls „Technikfolgen-Szenarien selbstfahrender Fahrzeuge“ der ZHAW School of Engineering bot sich den 24 Teilnehmern die Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen des SmartShuttle-Projekts von PostAuto zu werfen. Dieses testet sein einigen Wochen den Einsatz autonom verkehrender Kleinbusse auf einem Rundkurs in Sion.

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Im Espace Création – einer ehemaligen Kirche – gab PostAuto-Innovationsmanager und SmartShuttle-Gesamtprojektleiter Jürg Michel einen umfassenden Überblick zu dem einzigartigen Projekt, das weltweit ein grosses Medienecho ausgelöst hat. Seit Sommer 2016 findet in der Innenstadt von Sitten der Testbetrieb „SmartShuttle“ statt.

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Zwei autonom fahrende Busse sind auf einer Rundstrecke von rund 1.5 km Länge unterwegs. Die elektrisch angetriebenen Fahrzeuge wurden vom französischen Unternehmen Navya entwickelt. Sie befördern jeweils bis zu elf Personen bei einer Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h. Die für die Nutzer kostenlosen Fahrten werden stets von Fachpersonal begleitet, verkehren aber vollautomatisiert und verfügen weder über ein Lenkrad noch über Brems- und Gaspedale. PostAuto und die beteiligten Partner wollen mit dem Projekt testen, ob der Einsatz von autonomen Shuttles im öffentlichen Raum einen Kundenmehrwert bietet. Insbesondere stellt sich die Frage, ob deren Einsatz im öffentlichen Raum – beispielsweise in Fussgängerzonen und autofreien Ortschaften – oder auf Firmengeländen problemlos möglich ist.

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Die Studierenden gehörten vorerst zu den letzten Testfahrern. Weil ein autonomer Shuttle am 21.09.2016 in Sitten die offene Heckklappe eines abgestellten Lieferwagens touchierte, hat PostAuto den Testbetrieb mit dem SmartShuttle zunächst unterbrochen.

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