Zum Inhalt springen

Schlagwort: Flipped Classroom

Scaffolding und Peer-Lernen im Studiounterricht

Beitrag von Elisabeth Dumont und Lisa Messenzehl

Lernsituation im Studiounterricht. Bild: ZHAW

Die Physik-Vorlesung ist passé: Bei Elisabeth Dumont lernen die rund 90 Studierenden des Bachelorstudiengangs Wirtschaftsingenieurwesen im Studiounterricht. Die Dozentin an der School of Engineering setzt beim Aufbau naturwissenschaftlicher Kompetenzen bei StudienanfängerInnen auf eine integrierte Lehr-Lernumgebung, welche viele Vorteile bietet.

Schreib einen Kommentar

IAS Tag der Lehre 2018: Das massgeschneiderte Studium

Beitrag von Natyra Ajvazi

„Im Sinne einer gerechten Auslese lautet die Prüfungsaufgabe für Sie alle gleich: Klettern Sie auf den Baum!“ – Hans Traxler (1976)

Der Tag der Lehre am ZHAW-Standort Wädenswil wurde 2014 von den Dozierenden des Instituts für angewandte Simulation (IAS) ins Leben gerufen. Die Teilnahme steht jedoch allen Lehrpersonen der ZHAW offen: Ziel der Veranstaltung ist der kollegiale Austausch zu didaktischen Themen über Instituts- und Departementsgrenzen hinweg. So gaben am diesjährigen Tag der Lehre eine illustre Anzahl Lehrpersonen aus verschiedenen ZHAW-Departementen in zehn Kurzvorträgen Einblick in ihre Ideen und Erfahrungen bezüglich Individualisierung und Personalisierung in der Lehre.

Schreib einen Kommentar

Französisch geflippt

Beitrag von Alice Delorme Benites

Bilder: Alice Delorme Benites

Als Dozentin am Institut für Übersetzen und Dolmetschen unterrichtet Alice Delorme Benites seit September 2016 französische Grammatik im Flipped Classroom, wo reine Informationsvermittlung ausserhalb des Präsenzunterrichts stattfindet und gemeinsame Zeit der Vertiefung und Anwendung gewidmet ist. Was sie zur Umstellung auf dieses Lehrformat bewogen hat, wie sich der Unterricht dadurch verändert und ob der Aufwand sich lohnt, berichtet sie im Interview. Fragen: Fenja Talirz

Schreib einen Kommentar

ZHAW-Hochschultag: Digital unterstützte Lehre im Fokus

Foto: Markus Winkler/Unsplash

Am 31. Oktober 2017 lud die ZHAW anlässlich ihres 10. Hochschultages ins Theater Winterthur ein um mit internen und externen Gästen einen prüfenden Blick auf ihre Gegenwart und Zukunft zu werfen. Der Themenschwerpunkt „Digitalisierung“ rückte die digital unterstützte Lehre in den Fokus des Abends, deren vielfältige Einsatzmöglichkeiten an drei zhaw-internen Lehr-Lern-Szenarien veranschaulicht wurden:

Schreib einen Kommentar

Mix it up! Mit Lernvideos den Unterricht bereichern

Beitrag von Fenja Talirz

lernvideos

Quelle: Colourbox Education

Wie kommt man schon wieder zu dieser Formel? Was war nochmal der Grundgedanke hinter diesem Schema? Wieso muss dieser Schritt vor dem anderen erfolgen?

Wem ist es nicht auch schon so ergangen: Man hat einen wichtigen komplexen Sachverhalt in der Fachliteratur gelesen, dann nochmal, und dann nochmal. Aber wenn es darauf ankommt, kann man sich an eine entscheidende Information nicht erinnern. Vielleicht hatte man sie gar nie ganz durchdrungen, vielleicht konnte man sie sich einfach nicht merken, vielleicht war sie schlicht nicht gut erklärt.

Nicht alle Inhalte lassen sich in Text- oder Referat-Form wirksam vermitteln. Auch visuelle Hilfsmittel wie PowerPoint-Folien haben als statische Elemente ihre Grenzen. Gute Lernvideos können das Erklären, Aufnehmen und Begreifen von Informationen enorm erleichtern – insbesondere im Selbststudium, aber auch in Präsenzveranstaltungen. Wie Videos wirksam eingesetzt werden können und was man für die Produktion wirklich braucht, beleuchten wir in diesem Post.

Schreib einen Kommentar

Praktische Massnahmen für einen erfolgreichen Flipped Classroom

Beitrag von Daniela Lozza

lozzQuelle: Colourbox Education

Das Konzept des Flipped Classroom, bei dem Studierende sich ihr Fachwissen als Vorbereitung auf den Unterricht im Selbststudium erarbeiten und die Präsenzzeit für Problemlösungen nutzen, wird am Departement Life Sciences und Facility Management bereits in einigen Kursen angewendet.

Vorbereitung als Bedingung: ein Problem?

Einer der Hauptvorteile dieser Unterrichtsform liegt darin, dass die Präsenzzeit für aktives, problembasiertes Lernen statt für die Vermittlung von Grundlagen genutzt werden kann. Die Studierenden können vor Ort an realitätsnahen, komplexen Problemen arbeiten, Fragen stellen und Diskussionen führen, die zur Reflexion anregen und das kritische Denken fördern.

Wir hören allerdings immer wieder von Lehrpersonen, dass Studierende ebendiese Grundlagen im Selbststudium nicht erarbeiten und sie sich als Folge nicht aktiv am Präsenzunterricht beteiligen. Die Gründe sind meist so vielfältig wie die Studierenden selbst, nicht selten beruht das Problem jedoch auf Missverständnissen bei der Rollenverteilung und strukturellen Problemen, die wir hier etwas genauer anschauen möchten.

1 Kommentar