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Auf dem Weg zur Kommunikationsmanagerin

Nach mehreren Auslandaufenthalten habe ich mich dafür entschieden, in der Schweiz am IAM Institut für Angewandte Medienwissenschaft der ZHAW den Master in Organisationskommunikation zu absolvieren. Ich kann ihn perfekt mit meinen persönlichen Interessen verbinden und lege so den Grundstein für meine zukünftige Karriere.

von Anna Unternährer, Studentin Masterstudiengang Angewandte Linguistik, Vertiefung Organisationskommunikation, 2. Semester

Kurz nachdem ich mein Bachelorstudium in Deutschen und Englischen Sprach- und Literaturwissenschaften abgeschlossen hatte, ging ich für ein Praktikum in Communications and Community Management nach Sydney. Dort war ich verantwortlich für die Konzeption, Planung und Kreation eines Online-Kurses und habe zudem gelernt, wie man Kampagnen erstellt und Online-Communities betreut und aufbaut. Ich wollte konkrete Praxiserfahrung sammeln, von Büchern und Theorien loskommen und Einblicke ins Arbeitsleben gewinnen. Auch wollte ich erfahren, was es bedeutet, im internationalen Umfeld tätig zu sein. Mein Praktikum war sehr abwechslungsreich, aber irgendetwas fehlte. Je länger ich in der Kommunikationsbranche arbeitete, desto stärker wurde mein Bedürfnis, mich zu spezialisieren und selber Kommunikationsexpertin zu werden. Da ich den Praxisbezug aufrechterhalten wollte, entschied ich mich für den Master in Angewandter Linguistik mit Vertiefung Organisationskommunikation am IAM.

Expertenwissen aneignen, Netzwerke pflegen und praxisnahe Erfahrungen sammeln

Was mir am Master Organisationskommunikation besonders gut gefällt: Die Tatsache, dass ich mich nicht nur auf professioneller, sondern auch auf persönlicher Ebene weiterentwickeln kann. Die überschaubare Klassengrösse ermöglicht einen direkten und aktiven Austausch mit unseren DozentInnen und externen KommunikationsexpertInnen, die als GastdozentenInnen in die Seminare kommen und mit uns konkrete Anwendungsbeispiele aus ihrem Arbeitsalltag besprechen. Auch haben wir die Möglichkeit, an echten Kommunikationsprojekten mitzuwirken. So kreieren wir beispielsweise ein CR-Kommunikationskonzept für die SWISS, erforschen den Ruf der AXA in der Medienberichterstattung oder erstellen detaillierte Projektpläne für das «Life Design Festival», das 2021 stattfindet. Es sind teilweise durchaus herausfordernde, vor allem aber spannende und extrem lehrreiche Erfahrungen, die uns realitätsnah auf die Berufswelt vorbereiten. 

Meine Freizeit verbringe ich am liebsten mit Surfen und träume davon, nach dem Studium als Kommunikationsmanagerin für ein in der Sportbranche tätiges Unternehmen zu arbeiten. (Fotograf: Luis Bento)

Zurück nach Australien

Meine beruflichen Entscheidungen habe ich immer sehr stark nach meinen persönlichen Interessen ausgerichtet: Surfkultur, Tanz, Sport, Menschen, Kreativität, Internationalität, Sprachen und Online-Kommunikation. Weil ich meinem Lieblingshobby, dem Surfen, nur am Meer nachgehen kann, war für mich früh klar, dass ich einen Beruf ausüben möchte, bei dem ich orts- und zeitunabhängig Geld verdienen kann. Schon heute arbeite ich als freischaffende Redakteurin und wirke nebenbei in diversen kreativen Projekten mit, wie beispielsweise dem «Swiss Surf Film Festival», das wir 2018 erstmals ins Leben gerufen haben. Nach meinem Master plane ich, irgendwann nach Sydney zurückzukehren, und möchte dort versuchen, in der Sportbranche als Kommunikationsmanagerin oder -beraterin Fuss zu fassen. Wie ich meine Ausgangslage einschätze? Ich denke, dass meine Berufserfahrung, mein Studium und meine Masterarbeit zum Thema «Instagram: A Marketing and Branding Tool for Professional Surfing Athletes and Beverage Companies» mir helfen werden, dieses Ziel zu erreichen und meinen Berufstraum zu verwirklichen.



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