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Wie man mit bewusster Gesprächsführung Geschäftsbeziehungen stärkt

Michelle Hofmann ist Absolventin des CAS Gesprächsführung: wirkungsvoll und konstruktiv kommunizieren. Sie hat diesen Lehrgang im Februar 2019 erfolgreich am ILC Institute of Language Competence abgeschlossen. Michelle ist IT-Projektleiterin bei der Abraxas Informatik AG und vermittelt zwischen Kunden, Technikern und Programmierern.

von Iris Beck, Wissenschaftliche Assistentin am ILC Institute of Language Competence 

Michelle, was für eine Bedeutung hat Gesprächsführung in deinem Job?

Ich kommuniziere mit unterschiedlichen Menschen: mit Kunden, Technikern oder Programmierern und muss meine Gesprächsführung stetig anpassen. Ich trage eine grosse Verantwortung und kann die Beziehungen zu meinen Kunden grösstenteils selbst steuern. Wenn ich meine Arbeit gut mache, ist der Kunde zufrieden. Deshalb glaube ich, dass der Dialog mit allen beteiligten Parteien entscheidend ist.

Was bedeutet dies konkret?

Ich hatte kürzlich einen Kunden, der mit unseren Leistungen nicht zufrieden war. Er bemängelte, dass gewisse Abläufe nicht wie gewünscht funktionieren. In einem Gespräch fanden wir dann heraus, was genau das Problem war: Der Kunde fühlte sich nicht wahrgenommen und die Probleme bei der Anwendung der IT-Lösung waren sekundär. In Geschäftsbeziehungen geht es immer ums gegenseitige Vertrauen. Dieses konnten wir in diesem Fall mit Gesprächen wieder aufbauen.  Das war im Hinblick auf die weitere Zusammenarbeit entscheidend.

Ist dieser direkte Bezug zwischen dem Inhalt des Lehrgangs und deiner Berufspraxis der Grund, weshalb du dich für den CAS Gesprächsführung: wirkungsvoll und konstruktiv kommunizieren entschieden hast?

Ja, genau. Und andererseits war mein persönliches Interesse an diesem Thema ausschlaggebend. Ich habe vorgängig den Rhetorik-Kurs bei Dr. Joachim Hoefele besucht, welcher ebenfalls im CAS unterrichtet. Dort lernte ich auf Details der Gesprächsführung zu achten. Dadurch wuchs mein Interesse am Thema und ich wollte eine anerkannte Qualifikation erlangen. In der heutigen Berufswelt ist das sehr wichtig. Klar, kann ich behaupten, etwas zu können, aber mit einem Zertifikat wirkt diese Aussage deutlich überzeugender.

Kannst du die im CAS erworbenen Inhalte und Kompetenzen in deinem Berufsalltag anwenden?

Absolut. Wenn man sich mit Gesprächsführung beschäftigt, lernt man immer dazu. Man kann nie sagen: «Jetzt kann ich es.» Theorien zu diesem Thema waren mir praktisch keine bekannt. Deshalb war für mich vieles neu. In den vielfältigen Modulen erhielt ich einen breiten Einblick und konnte Dinge ausprobieren, die ich freiwillig nie gemacht hätte. Zum Beispiel Auftrittstrainings. Diese gefielen mir zunächst gar nicht, da man sich dabei exponiert. Schlussendlich waren genau diese Erfahrungen wertvoll und ich konnte sehr davon profitieren. Ich verlor die Angst, mich vor ein Publikum zu stellen und zu äussern. Ausserdem habe ich festgestellt, dass ich trotz grosser Nervosität nach aussen sehr kompetent und professionell wirke. Das hat mir Sicherheit und Souveränität gegeben. Heute kann ich viel selbstbewusster vor Menschen auftreten.

Wem würdest du den CAS Gesprächsführung: wirkungsvoll und konstruktiv kommunizieren empfehlen?

Ich empfehle diesen Lehrgang allen, die das eigene Gesprächsverhalten hinterfragen und verändern möchten. Mit dieser Einstellung und diesem Interesse kann man bestmöglich von der Teilnahme profitieren. Dieser CAS gibt einem die Möglichkeit, seine Aussagen und die eigene Haltung zu reflektieren. Das finde ich an Gesprächsführung so spannend: sich zu entwickeln und im Team zu schauen, was man hätte anders ausdrücken können.

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