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Inländervorrang light – was man wissen muss!

Monika Rohrer

Am 28. November hat die International HRS zusammen mit dem Zentrum für Human Capital Management eine Veranstaltung zum Thema „Inländervorrang light“ durchgeführt. Dass sich gut 50 Personen eingefunden haben, zeigt, dass hier offenkundig Informationsbedarf besteht. Hier für Sie zusammengefasst nochmals die wichtigsten Punkte:

Facts

  • Inländervorrang light ist nicht zu verwechseln mit dem «echten» Inländervorrang, wo es um die Anstellungsvoraussetzungen von Personen aus Drittstaaten geht.
  • Alle offenen Stellen welche Berufe betreffen, die eine durchschnittliche Arbeitslosenquote von mind. 5% aufweisen, müssen den RAVs gemeldet werden (Link zur Liste der betroffenen Berufsarten, SECO). Insofern sollte Inländervorrang light eigentlich «Arbeitslosenvorrang» heissen, wobei dies nur die beim RAV gemeldeten arbeitslosen Personen beinhaltet.
  • Das RAV rüstet auf: Allein im Kanton Zürich werden per 2018 30-50 neue RAV-Mitarbeitende rekrutiert. Zudem arbeitet der Bund an einer technologischen Lösung.

Was ist noch nicht entschieden

  • Die genaue Umsetzung ist noch nicht entschieden, z.B. diskutiert der Bundesrat momentan eine vom SECO empfohlene gestaffelte Einführung (ab 1.7.2018 8%, ab 1.1.2020 5%). Der Entscheid soll noch vor Ende 2017 kommuniziert werden.
  • Die Handhabung wird erfahrungsgemäss in den jeweiligen Kantonen unterschiedlich (streng) ausfallen.

Das müssen Sie tun

  • Suchen Sie Kontakt mit Ihrer RAV-Stelle. Gerade grössere überregionale Unternehmen sollten Anspruch auf einen Ansprechpartner beim RAV haben, der die ganze Schweiz im Blick hat.
  • Gerade für grössere Unternehmen bedeutet das Meldeverfahren ein nicht zu unterschätzender zusätzlicher Koordinationsaufwand – gerade weil Rekrutierungen oft dezentral vonstattengehen.

Der Newsletter unserer Partnerin International HR Services AG informiert Sie laufend zum Thema: http://www.internationalhrs.com/de/newsletter

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