Online brainstormen? Yes, please!

Wir alle kennen Brainstorming als erste Annäherung an eine Frage, ein Problem oder eine Projektidee. Je länger, je häufiger findet Brainstorming auch online statt – auf digitalen Pinnwänden wie Padlet, Whiteboards wie Miro oder in diversen Moodle-Aktivitäten. Virtuell brainstormen kann man aber auch mit spezifischen dafür entwickelten Tools. Ist das sinnvoll und brauchbar oder unnötig kompliziert?

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Meme des Monats

Zum Glück ist der Präsenzunterricht zurück!

Webcam «an» oder «aus» im Online-Unterricht? Eine Suche nach Antworten (Teil 2)

Photo by Headway on Unsplash

Im ersten Beitrag zum Thema Webcam «an» oder «aus» im Online-Unterricht haben wir die unterschiedlichen Perspektiven von Dozierenden und Studierenden dazu betrachtet und Gründe für diese Unterschiede aufgezeigt. Dieser zweite Blogbeitrag fokussiert auf konkrete Tipps und zeigt einerseits, wie die Motivation der Studierenden zur Webcam-Nutzung unterstützt bzw. wie der Unterricht auch ohne Webcam aktivierend und partizipativ gestaltet werden kann, und andererseits, welche Entscheidungshilfen Dozierenden bei der Suche nach der besten Lösung zur Verfügung stehen.

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Webcam «an» oder «aus» im Online-Unterricht? Eine Suche nach Antworten (Teil 1)

Wer zurzeit in der Lehre oder Weiterbildung tätig ist, kennt das beklemmende Gefühl vor einer schwarzen Wand zu sitzen und ins Leere zu referieren. Stumme und leere Kacheln, die nur vermuten lassen, was dahinter passiert oder wer hinter dem dunklen Bild sitzt. Man fragt sich: Sind die Studierenden oder Teilnehmenden eigentlich (noch) da oder bin ich allein mit meinen Ausführungen? Eine kurze Recherche zeigt, dass die Webcam-Thematik auch nach drei Corona-Semestern und trotz Verhaltens-Merkblatt an die Studierenden für Sorgenfalten auf der Stirn der Dozierenden sorgt. Währenddessen stellen sich Studierende bei jeder Online-Veranstaltung weiterhin die Frage: Webcam «an» oder «aus»? Es gibt keine pauschale Antwort auf diese Frage, sie unterscheidet sich massgeblich je nach Rolle, die man im Online-Unterricht einnimmt.

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Meme des Monats

Mit Memes (sehr einfach mit einem Meme Generator z. B. Imgflip zu erstellen) lassen sich übrigens auch Unterrichtsinhalte auf humorvolle und verdichtete Weise darstellen.

Was ist Blended Learning?

Der Begriff «Blended Learning» wird überall verwendet. Doch was bedeutet er?

Image by Manfred Steger from Pixabay

«Blended Learning» ist ein didaktischer Begriff und bedeutet wörtlich übersetzt gemischtes Lernen (to blend = mischen). Der Begriff versucht, bestimmte didaktische Vorgaben eines Konzepts zu beschreiben. Die meistzitierten Definitionen sind jedoch sehr offen und vage. Garrison und Kanuka (2004) beschreiben Blended Learning beispielsweise als “durchdachte Integration” von face-to-face-Lernerfahrungen im Klassenzimmer mit Online-Lernerfahrungen. (S. 96) 

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Kreuzworträtsel auf Moodle

Ob E-Portfolio, Switchtube, Podcast oder Videoconferencing-Plattformen – seit Beginn der Pandemie haben wir in der digitalen Lehre und Weiterbildung tagein, tagaus Tools genutzt und Inhalte produziert, nach dem Prinzip des Mix & Remix Materialien übernommen, angepasst und wiederverwendet und dabei viel Neues erfahren und gelernt. Vieles war anstrengend, einiges hat doch auch Spass gemacht und wieder anderes kennen wir nur vom Hörensagen. Hier setzt die Rubrik „Tipps“ dieses Blogs an. Zukünftig stellen wir in regelmässigen Abständen neue Tools vor oder geben konkrete und leicht umsetzbare Tipps für die (digitale) Lehre.

Im heutigen Beitrag zeigen wir ein Beispiel für eine spielerische Anwendungen. Das Kreuzworträtsel unten wurde mit crosswordlabs.com erstellt und mit dem iframe-Embedder von H5P in Moodle eingebunden. Mit Klick auf das Bild kommst du per Selbsteinschreibung in den entsprechenden Moodle-Raum und kannst das Kreuzworträtsel lösen. Teste, was du über den Digital Campus des Departements Soziale Arbeit weisst und wie gut du dich mit Begriffen im Zusammenhang mit der digitalen Lehre auskennst!

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Digitale Tools für die Soziale Arbeit

Unter «Digitale Tools für die Soziale Arbeit» findet man eine umfangreiche Sammlung an Apps und Websites, von denen sich einige speziell auch für den Einsatz in der Sozialen Arbeit eignen.

Padlet Tools für die Soziale Arbeit CC-BY Heitplatz / Pelka et al. TU Darmstadt

Das Team rund im Vanessa Heitplatz und Dr. Bastian Pelka der TU Darmstadt hat unter dem Titel «Digitale Tools für die Soziale Arbeit» eine umfangreiche Sammlung an Applikationen und Tools für den Einsatz in der Sozialen Arbeit erstellt. Die Palette an Werkzeugen überzeugt durch ihre kuratierte Auswahl. So werden unter «Kommunizieren und Wahrnehmen» nicht etwa die üblichen Verdächtigen wie Teams, Whatsapp oder Outlook aufgelistet, sondern Anwendungen, die vielen Menschen das Leben erleichtern können. Unter anderem finden sich einige interessante Apps für hör-, seh- und sprach-beeinträchtigte Menschen in der Sammlung. Die gelisteten Apps wandeln z. B. gesprochene Sprache in Text um, unterstützen hörbeeinträchtigte Personen dabei, mit Hörenden zu telefonieren, stellen fremdsprachigen Personen mit rudimentären Deutschkenntnissen Übersetzerinnen und Übersetzer zur Seite oder schlagen geeignetes Vokabular für bestimmte Situationen vor. Toll scheint auch die App zu sein, die sehbeeinträchtigten Menschen die unmittelbare Umgebung in Worte fasst und akustisch wiedergibt, während diese sich fortbewegen. Allein in dieser ersten Spalte zu Kommunikation ist die Liste der Werkzeugen lang! Andere Rubriken sind «Wohnen», «Unterstützen/Bedienen» oder auch «Orientieren». Die einzelnen Bereiche weisen neben kostenpflichtigen Diensten auch diverse alternative Tools auf, die sich kostenlos nutzen lassen.

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