Die ZHAW strebt ihrer Nachhaltigkeitsstrategie einen umweltfreundlicheren Hochschulbetrieb an. Die (Alltags-)Mobilität und insbesondere das Pendeln der Mitarbeitenden und Studierenden stellen dabei besonders relevante Faktoren dar. In einem gemeinsamen Forschungsprojekt mit zwei Instituten der School of Engineering werden sich die Studierenden des Studiengangs Verkehrssysteme an der Entwicklung konkreter Massnahmen für die Mobilitätswende ihrer Hochschule beteiligen.

Trotz veränderter Arbeitsweisen, bei denen traditionelle Büros zunehmend durch mobile oder private Arbeitsplätze ersetzt werden, nehmen die Pendlerströme in den urbanen Räumen der Schweiz stetig zu. Die Folgen sind Staus in Spitzenzeiten, überlastete öffentliche Verkehrsmittel und eine zunehmende Lärm- und Luftverschmutzung. Diese sind mit hohen ökonomischen, ökologischen und gesundheitlichen Kosten verbunden. Erforderlich ist daher ein Umdenken bei den Mobilitätsstrategien, um die negativen Auswirkungen des heutigen Verkehrssystems zu reduzieren.

Vor diesem Hintergrund ist auch die ZHAW School of Engineering gefordert, Anreize oder Massnahmen zur Verbesserung der Verkehrssituation zu entwickeln. Mitarbeitende und Studierende müssen zu einem Umdenken und Ausbrechen aus bekannten Mobilitätsmustern angeregt werden.

Unter der Leitung des INE sowie der Mitarbeit des IDP und des Studiengangs Verkehrssysteme wird daher ein interdisziplinäres Projekt mit Leuchtturmcharakter für die gesamte ZHAW realisiert. Ziel des Projektes ist es, die Mobilität der School of Engineering zu analysieren und zu verstehen. Dazu wird ein Verfahren zur Erhebung und Visualisierung des Mobilitätsverhaltens von Studierenden und Mitarbeitenden an der School of Engineering entwickelt. Das kann in Zukunft auch an anderen Departementen an der ZHAW angewendet sowie als Beratungsleistung externen Unternehmen oder Organisationen im Rahmen eines Monitorings der Mitarbeitermobilität angeboten werden kann.