Kategorie: Veranstaltung (Seite 2 von 10)

Starkes Team – Praxispartner engagieren sich

Praxisnähe und passgenaue Ausbildung für die Verkehrsbranche sind elementare Ziele des Bachelorstudiengangs Verkehrssysteme. Nur dank des enormen Engagements vieler renommierter Partnerunternehmen können wir den Studiengang in seiner heutigen Form anbieten. Neben der stetigen Beratung durch den Fachbeirat, kamen im Januar 2018 über 20 ausgewählte Branchenvertreter zum Workshop „Verkehrssysteme 2025“ zusammen. Gemeinsam wurden die zukünftig erforderlichen Kompetenzen von Verkehrsingenieuren intensiv diskutiert.

Welche Fähigkeiten muss der Verkehrsingenieur 2025 beherrschen? Der Studiengang Verkehrssysteme verlässt sich bei der Klärung dieser für die Ausbildungsinhalte essentiellen Frage nicht nur auf die eigene Expertise. Bewusst werden Entscheidungsträger aus der Verkehrsbranche sowie die eigenen Alumni in diese Weichenstellung der inhaltlichen Weiterentwicklung eingebunden.

Neben viel Zustimmung zu den gegenwärtigen Planungen gaben die Fachleute aus Grossunternehmen, Ingenieurbüros und Stadtverwaltungen anlässlich des gemeinsamen Workshops viel wertvollen Input für die Feinjustierung des zukünftigen Studienangebots. In den kommenden Monaten werden die gesammelten Erkenntnisse nun von einem kleinen Team rund um die Studiengangleitung zu einem Zukunftskonzept für den Studiengang Verkehrssysteme zusammengeführt. Auf diese Weise ist sichergestellt, dass die Absolventen von morgen an die Erfolge der heutigen Studierenden und Alumni anschliessen können.

 

Apéro für Studieninteressierte – Verkehrssysteme live! am 14.02.2018

beschleunigungSie interessieren sich für das Verkehrssysteme-Studium, haben aber noch Fragen? Dann besuchen Sie den nächsten Infotag der ZHAW School of Engineering am Samstag, den 3. März 2018. Wenn Sie so lange nicht warten möchten, bietet Ihnen der Studiengang Verkehrssysteme den Info-Abend „Apéro für Studieninteressierte -Verkehrssysteme live!“ an.

Wann: Mittwoch, 14.02.2017, ab 18 Uhr
Wo: ZHAW School of Engineering, Winterthur
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Anders als beim Infotag wird es beim Info-Abend „Apéro für Studieninteressierte“ keine Präsentation des Studiengangs und keinen Laborrundgang geben. Stattdessen nehmen sich die teilnehmenden Dozierenden bei einem gemeinsamen Apéro viel Zeit für Ihre Fragen. Wir möchten ganz konkret auf Ihre persönliche Situation eingehen. Ziel ist es zu klären, ob der Studiengang Verkehrssysteme eine sinnvolle Basis für Ihre Karrierevorstellungen darstellt. Wir zeigen Ihnen,

  • welche Möglichkeiten es für Sie gibt, Ihre Stärken und Interessen in die Gestaltung des Studiums einzubringen,
  • welche Praktika wir empfehlen und ggf. vermitteln können und
  • wie Sie sich optimal auf das Studium vorbereiten.

Interessiert? Dann melden Sie sich bis zum 2. Februar 2018 beim Studiengangleiter Thomas Sauter-Servaes per E-Mail an: thomas.sauter-servaes@zhaw.ch.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

#DMDNM_03 – Automobilität neu gedacht

Nach Sharing-CargoVelo und SBB-GreenClass dreht sich im dritten Event der Veranstaltungsreihe „Die Macher der Neuen Mobilität“ alles um das Automobil. Aber um eines, das komplett neu gedacht ist. Mit Pascal Studerus wird ein ehemaliger ZHAW-Student von seinen Erfahrungen als Chief Technology Officer der Micro Mobility Systems AG mit der Neuentwicklung des Microlino berichten.

Zeit: Mittwoch, 20.12., 12.00 – 12.45 Uhr
Raum: TP 406
Teilnehmer: Offen für alle Studierenden der ZHAW School of Engineering, dringend empfohlen allen Verkehrssysteme-Studierenden

Zum Hintergrund: Wim Ouboter hat den Microscooter und das Kickboard erfunden und es zu einem Lifestyle-Produkt gemacht, welches in über 80 Ländern verkauft wird. Nachdem er einen Beitrag im Fernsehen über eine elektrifizierte ISO Rivolta von 1950 zusammen mit seinen zwei Söhnen gesehen hatte, waren sie sich einig, dass ein moderner Kabinenroller das perfekte Stadtauto wäre.

Anfang 2015 wurden die ersten Designideen für den Microlino entworfen. In Zusammenarbeit mit der ZHAW und dem Designwerk wurden verschiedene Studien erstellt, um dieses alte Konzept in ein Fahrzeug der Zukunft umsetzen zu können. Mit dabei war damals schon der damalige ZHAW-Student Pascal Studerus. Ende 2015 wurde der erste Microlino-Prototyp produziert und am Genfer Autosalon im März 2016 präsentiert. Innerhalb einer Woche gingen mehr als 500 Reservationen ein, insgesamt wurden es 2016 mehr als 2600. Mit dem italienischen Autohersteller Tazzari konnte ein Partner gewonnen werden, der den Microlino nun in seiner Fabrik im Herzen des berühmten Motor Valley in Italien produziert.

Verkehrssysteme-Klasse bringt Weihnachten an die School of Engineering

Die diesjährigen Studienbeginner im Bachelorstudiengang Verkehrssysteme haben mit ihrer Glühweinstand-Idee einen Volltreffer gelandet. Immer donnerstags und freitags freuen sich viele KommilitonInnen und ZHAW-MitarbeiterInnen über das auf die Adventszeit begrenzte Pop-Up-Cateringangebot der Klasse VS17a. 

Das Projekt entstand aus einer Eigeninitiative der Studierenden. Dank ihrem Engagement kommt auch an grauen Dezembertagen ein wenig Adventsstimmung auf dem Campus der ZHAW School of Engineering auf. Zum letzten Unterrichtstag im Jahr 2017 – am Freitag, 22.12. – wird das Angebot noch einmal zeitlich ausgedehnt. So soll möglichst vielen Studierenden die Gelegenheit gegeben werden, die Weihnachtspause gemeinsam einzuläuten.

#DMDNM – Auftaktveranstaltung mit carvelo2go

Die neue Vortragsreihe „Die Macher der Neuen Mobilität“ startet am 29. November mit einem Paukenschlag – und einer Macherin!

Mirjam Stawicki verantwortet bei der Mobilitätsakademie AG, dem Thinktank des TCS, das weltweit erste eCargo-Bikesharing-System carvelo2go. Nach erfolgreichem Start in Bern erobert carvelo2go aktuell eine Schweizer Stadt nach der anderen. Wie der Think-Tank seine Wandlung zum Do-Tank vollzogen hat, welchen cleveren Stationsansatz das Projekt verfolgt und wie die Arbeit an diesem innovativen Mobilitätsangebot vorangeht, berichtet Mirjam Stawicki aus erster Hand.

Zeit: Mittwoch, 29.11., 12.00 – 12.45 Uhr
Raum: TP 406
Teilnehmer: Offen für alle Studierenden der ZHAW School of Engineering, dringend empfohlen allen Verkehrssysteme-Studierenden

carvelo2go entstand im Rahmen von carvelo, der Schweizer Lastenrad-Initiative der Mobilitätsakademie und des Förderfonds Engagement Migros. carvelo2go hat das Ziel, den Einsatz von Lastenrädern über klassische als auch kollaborative Nutzungsformen in der Schweiz zu verankern. Im Rahmen von Pilotprojekten und in Zusammenarbeit mit verschiedenen privaten und öffentlichen Akteuren werden dabei auch konkrete Anwendungsfelder des Cargo-Bikes getestet.

P.S. Neben den fachlichen Inhalten gibt die Veranstaltung den Verkehrssysteme-Studierenden eine Gelegenheit für den klassenübergreifenden Austausch. Nutzen Sie die Gelegenheit und vernetzen Sie sich!

VS on Tour – Fachexkursion zum Lkw-Montagewerk von Mercedes

Es ist eines der größten Lkw-Montagewerke der Welt: das Mercedes-Benz-Werk Wörth. Das auf der deutschen Seite des Rheins gelegene Werk gehört zum Geschäftsfeld Daimler Trucks. Produziert werden hier die Mercedes-Benz-Lkw Antos, Arocs, Atego und seit bereits mehr als 20 Jahren der weltweit erfolgreichste Schwer-Lkw Actros. Auch die Mercedes-Benz Special Trucks Econic, Unimog und Zetros werden in Wörth hergestellt.

Auf knapp 3 Millionen Quadratmetern Werksgelände wird jeder Lkw genau nach Kundenwunsch gebaut. Daraus resultiert eine sehr große Produktvielfalt. Rein statistisch gleichen sich keine zwei Fahrzeuge einer Jahresproduktion – bei 400 Fahrzeugen pro Tag und weit über drei Millionen insgesamt. Daraus resultiert ein enorm hoher Anspruch an die Logistik. Im Rahmen der Fachexkursion des Logistikmoduls im Studiengang Verkehrssysteme hatten die Studierenden des dritten Studienjahrs die Gelegenheit, bei Mercedes-Benz hinter die Kulissen zu schauen.

VS on Tour – Fachexkursion zum Autoverlad Vereina


Ein Gastbeitrag von Fabian Büchting

Wie funktioniert der Autoverlad in der Praxis? Verkehrssysteme-Studierende des zweiten Studienjahrs hatten in diesem Jahr erneut die Möglichkeit, die Verladestelle der Rhätischen Bahn (RhB) en détail zu besichtigen.

Im Modul «Reliability, Availability, Maintainability and Safety” wurde von der Klasse VS16 eine Übung zum Autoverlad Vereina bearbeitet. Unter anderem wurde eine Gefährdungsermittlung, eine Risikoeinschätzung und eine Ereignisbaumanalyse durchgeführt. Zudem sollten Sicherheitsanforderungen für risikomindernde Massnahmen beim Verlad erarbeitet werden. Um sich ein Bild vor Ort zu machen, unternahm die Klasse VS16 eine Exkursion.

Der Vereinatunnel ist das Kernstück der meterspurigen Vereina-Strecke der Rhätischen Bahn (RhB). Sie führt von Klosters im Prättigau nach Sagliains im Engadin. Der auf dieser Strecke angebotene Autoverlad-Service sichert damit eine schnelle und wintersichere Verbindung für Strassenfahrzeuge vom Unterengadins an die Nationalstrasse 28 und somit an das schweizerische Nationalstrassennetz.

Zu Beginn wurde die Klasse in der Werkstätte der Rhätischen Bahn in Landquart herumgeführt. Dort beschäftigt die RhB 140 Leute, welche in verschiedenen Bereichen arbeiten. Die Werkstätte umfasst unter anderem eine Spenglerei, eine Lackiererei, eine Sattlerei, eine Schreinerei und eine der wenigen in der Schweiz verbliebenen Wicklereien, welche die eigentlichen Fahrmotoren herstellt. Zudem gibt es eine Unterflurdrehbank, und ein Ringlokschuppen, in dem Lokomotiven abgestellt werden können. Viele Teile fertigen die RhB selbst – dadurch ist sie schneller und flexibler bei der Instandhaltung und Reparatur. Es ist daher nicht verwunderlich, dass hier auch externe Aufträge aus allen Landesteilen ausgeführt werden. Ein Highlight für viele Studenten war das Depot, in der zwei der ältesten Dampflokomotiven der Rhb aufgestellt waren. Diese sind über 100 Jahre alt und werden gerade revidiert.

 

Nach der Werkstattbesichtigung ging es mit dem Zug via Klosters nach Selfranga, dem nördlichen Portal des Vereinatunnels. Hier wurde die Klasse mit den Betriebsabläufen des Autoverlads vertraut gemacht. Zudem konnten die neuen Thermoportale begutachtet werden. Diese Portale sind ganz unscheinbare Masten, welche auf beiden Seiten bei der Einfahrt in den Verladebereich aufgestellt sind. Sie sind jedoch mit jeder Menge Technik ausgerüstet: Lichtschranken messen bei jedem durchfahrenden Fahrzeug, ob es die maximale Höhe nicht überschreitet. Seitlich kommen Laserscanner und Infrarotkameras hinzu. Sie können zusammen ein 3D-Wärmebild erstellen. Mehrere Fotokameras erstellen schliesslich von vorne und der Seite ein Bild der Fahrzeuge. Überschreitet nun ein Fahrzeug einer der hinterlegten Werte, so erhält die verladende Person beim Zug direkt eine Nachricht aufs Tablet. Anhand der Informationen und der Fotos kann das gefährliche Fahrzeug sofort aussortiert werden. Gefährdungen durch Lichtraumprofilverletzungen oder durch überhitzte Fahrzeuge können so frühzeitig erkannt werden. So soll beispielsweise ein Brand im Tunnel möglichst verhindert werden.

Zum Schluss durfte die Klasse eine Fahrt durch den 19 Kilometer langen Vereinatunnel unternehmen – und dem Lokführer über die Schulter schauen.

An dieser Stelle möchten wir uns herzlich bei Dieter Würgler und den Verantwortlichen der RhB für den sehr interessanten Tag bedanken!

 

Noch 35 Tage … bis zum Start der neuen Vortragsreihe #DMDNM

Schluss mit Theorie, jetzt kommen die Praktiker!

Im Rahmen der jahrgangsübergreifenden Vortragsreihe „Die Macher der Neuen Mobilität“ lädt der Studiengang Verkehrssysteme erfolgreiche Protagonistinnen und Protagonisten einer neuen Mobilitätskultur in der Schweiz ein. Sie berichten von ihren ganz persönlichen Innovationsgeschichten, spannenden neuen Mobilen und Mobilitätsservices.

Start ist am 29. November um 12 Uhr im Hörsaal TP406. Save the date!

MSc. Europäische Bahnsysteme – Vier Verkehrssysteme-Alumni erhalten Master-Urkunde

 

Fotoquelle: Franziska Sprenger, FHE

Am 11. Oktober wurden den diesjährigen Absolventinnen und Absolventen des Weiterbildungsmasters „Europäische Bahnsysteme“ die Masterzeugnisse übergeben. Unter den 21 Studierenden waren sechs Schweizer, davon vier Alumni des Studiengangs Verkehrssysteme. Sie nutzten das trinationale Bildungsangebot von FH Erfurt, FH St. Pölten und ZHAW School of Engineering, um sich innerhalb der Bahnszene international zu vernetzen.

Es handelte sich um den zweiten Jahrgang, der den Weiterbildungs-Masterstudiengang „Europäische Bahnsysteme“ erfolgreich durchlief. Zu den Festrednern gehörten der Konzernbevollmächtigte für die Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen der DB AG, Eckart Fricke sowie der Leiter des Center of Competence Driveline Rail bei Voith Turbo, Thomas Forner. Sie würdigten den Studiengang und die Perspektiven der Absolventen.

Neben den Absolventen des zweiten Jahrgangs waren Absolventen des ersten Jahrgangs sowie die aktuellen Studierenden des dritten Jahrgangs anwesend, womit eindrucksvoll der netzwerkbildende Charakter des Studiengangsn sichtbar wurde. Die Studierenden aller drei Jahrgänge hatten Gelegenheit, Erfahrungen auszutauschen und Kontakte zu knüpfen. „Das noch breitere Spektrum vorhandener Berufserfahrungen und die gute Mischung der Herkunftsländer der Studierenden lassen auf einen erfolgversprechenden Verlauf des Studiums des nächsten Jahrgangs hoffen.“, so Professor Dr. Matthias Gather, Dekan der Fakultät Wirtschaft-Logistik-Verkehr an der Fachhochschule Erfurt.

Der viersemestrige Masterstudiengang wird seit dem Wintersemester 2013/2014 im zweijährigen Rhythmus angeboten und ist einzigartig in Europa.

Veloexkursion 2017- HSR und ZHAW steigen gemeinsam aufs Velo

Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr stiegen die Studierenden von HSR und ZHAW Verkehrssysteme in diesem Jahr erneut zur gemeinsamen Exkursion aufs Velo. Unter der fachkundigen Leitung der Koordinationsstelle Veloverkehr des Kantons Zürich wurde auf der Strecke von Wallisellen nach Uster die Veloinfrastruktur genau unter die Lupe genommen. 

Dieses Mal spielte auch das Wetter mit, so dass bei strahlendem Sonnenschein die lokale Infrastruktur besichtigt werden konnte. Projektleiterin Viktoria Herzog und Steve Coucheman, Leiter der Koordinationsstelle Veloverkehr, gaben praktische Einblicke in die Velonetzplanung und Gestaltung von Veloanlagen. Beim gemeinsamen Apéro riche konnten Rückfragen geklärt und Details vertieft werden. Alle Teilnehmer danken den beiden ganz herzlich für diese tolle Chance, kantonale Planung hautnah erleben zu können.

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