Kategorie: iPad (Seite 2 von 4)

GoodNotes

GoodNotes BeitragsbildGoodNotes 4 für CHF 8.- ist die Empfehlung für iPad NutzerInnen, die in einem digitalen Notizbuch handschriftliche Notizen und Skizzen erstellen möchten und Ihre Daten mit OneDrive, OneDrive for Business, Dropbox, Google Drive oder Box synchronisieren.

Import und Export

GoodNotes unterstützt den Import von PDF- und Word-Dateien sowie Bilder aus den verknüpften Cloud-Diensten oder direkt von der Kamera. Die Notizen können entweder als PDF, Bild oder GoodNotes Dokument exportiert werden.

Handschriftliche Notizen

GoodNotes bietet umfangreiche Formatierungsmöglichkeiten für handschriftliche Notizen mit einem schönen Schriftbild dank Digital-Ink Technologie. Der Zoom-Modus ist vor allem für ältere iPads ohne Apple Pencil praktisch und ermöglicht präzises und platzsparendes Schreiben. Dank Handballen-Schutz können Sie die Hand beim Schreiben auf den Bildschirm ablegen. Das Erfassen von Text mittels Tastatur ist ebenfalls möglich über das Kontextmenü „Text“.

Handschrift und Text durchsuchen

Der echte Mehrwert von GoodNotes liegt in der Suchfunktion und der damit verbundenen OCR- und Handschrifterkennung. Sie können sowohl Text in einem importierten PDF oder Word als auch Ihre handschriftlichen Notizen durchsuchen. Es dauert jeweils einen Moment, bis GoodNotes die Handschrift entziffert und für die Suche indexiert hat. Die Handschrift kann über das Lassowerkzeug in Text konvertiert werden, das funktioniert mittlerweile recht gut, ist aber nicht so intuitiv, da der Text in einem separaten Fenster konvertiert wird und anschliessend exportiert werden muss.

Formen begradigen

Formen können beim Zeichnen automatisch begradigt werden, wenn Sie z.B. von Hand ein Viereck zeichnen, werden die Linien automatisch gerade gezeichnet.

Weitere Informationen

GoodNotes User Guide

PDF-Dokumente auf dem iPad mit GoodNotes annotieren
Video von Lars Bobach

Alternative

  • Notability
    Die Notizen App kostet CHF 10.- und lässt sich ebenfalls mit OneDrive for Business synchronisieren. Sie bietet noch zusätzliche Funktionen wie z.B. das Erfassen von Audionotizen oder das Einfügen von Haftnotizen oder eines Screenshots einer Webseite. Notability kann neuerdings die Handschrift ebenfalls durchsuchen und hat dadurch stark an Beliebtheit gewonnen.
  • MyScript Nebo
    Diese App kostet CHF 6.- und wurde speziell für das iPad Pro und Apple Pencil entwickelt. Neuerdings kann Nebo auch mit der Microsoft Surface Pen, der Samsung S Pen und der Google Pixelbook Pen auf Windows- und Android-Geräten genutzt werden. Auf älteren iPads ist die App unbrauchbar. Nebo ist eine reine Notizen App, PDFs können keine importiert werden. Dafür können Gleichungen z.B. in LaTeX konvertiert und die Handschrift kann in Text umgewandelt werden. Die Synchronisation funktioniert nur über den MyScript.com-Dienst, was wir als einen negativen Punkt bewerten.

PDF Expert

PDF Expert BeitragsbildDer PDF Expert ist mit CHF 10.- die Premium-App unter den empfohlenen Apps für die Bearbeitung von PDFs auf dem iPad.

Handschrift und Bearbeitungsmodus

Die Stärken des PDF Expert liegen in der sehr guten Stifthandhabung mit Zoom-Funktion für handschriftliche Skizzen und Notizen in PDFs und dem praktischen Bearbeitungsmodus, mit dem Sie PDF-Dokumente sehr effizient redigieren können. Diese Funktion ist vor allem auch für Dozierende praktisch, die studentische Arbeiten im PDF-Format redigieren.

Anmerkungen exportieren

Praktisch ist zudem die Möglichkeit, alle Annotationen wie Markierungen und Kommentare als Zusammenfassung als PDF zu exportieren oder per E-Mail zu versenden.

Synchronisation mit SWITCHdrive und OneDrive for Business

Ein weiteres Plus sind die zahlreichen Synchronisationsmöglichkeiten. PDF Expert unterstützt nebst gängigen Cloud-Diensten wie Dropbox, Google Drive und OneDrive auch SWITCHdrive (WebDAV) und OneDrive for Business. Sie wählen die Ordner oder Dateien auf dem gewünschten Cloud-Dienst aus und synchronisieren sie lokal auf das iPad, danach können Sie auch offline daran arbeiten.

Mitarbeitende, die einen Ordner von SharePoint synchronisieren möchten, wählen im PDF Expert den Netzwerkdienst WebDAV aus, erfassen die entsprechende URL https://collab.zhaw.ch/… zu ihrer Projekt- oder Eventseite und loggen sich mit ihrem ZHAW-Login ein. Die Anleitung für die Verbindung von OneDrive for Business der ZHAW finden Sie hier (Login erforderlich).

Weitere Informationen

In der Knowledge Base von Raddle oder im Handbuch finden Sie ausführliche Informationen und Anleitungen zu jeder Funktion des PDF Expert (in Englisch).

Weitere Informationen

PDF Expert User Guide
Readdle PDF Expert Knowledge Base

Adobe Acrobat Reader DC

Adobe Reader BeitragsbildDer kostenlose Adobe Acrobat Reader DC eignet sich für das Lesen und Annotieren von PDF mit Markierungen und Kommentaren auf Windows, iOS und Android. Das Einfügen von handschriftlichen Notizen und Skizzen ist möglich, allerdings sind Stiftfarbe und -dicke nicht wählbar und das Schriftbild ist im Vergleich zu anderen Apps etwas unschön.

Dem kostenlosen Adobe Acrobat Reader DC fehlt im Vergleich zur teuren Pro Version vor allem die Möglichkeit, eine Zusammenfassung der Annotationen zu exportieren und die OCR-Texterkennung für eingescannte Dokumente. Die Lehrpersonen an der ZHAW können die Pro Version aus dem Anwendungskatalog herunterladen und sind gebeten, eingescannte Lehrunterlagen für die Studierenden mit einer OCR-Texterkennung zu versehen. Eine Alternative für Windows-NutzerInnen ist der kostenlose PDF X-Change Editor.

Ein Nachteil für iOS und Android NutzerInnen sind ausserdem die eingeschränkten Synchronisationsmöglichkeiten. Hier lohnt sich als Alternative die Prüfung der App PDF Expert für iOS oder PDF Max für Android.

iOS und Andorid – Synchronisation via Dropbox und Adobe Document Cloud

Die Adobe Reader App ist für die Nutzung der Adobe Document Cloud optimiert, sie lässt sich aber auf iOS und Android auch mit Dropbox synchronisieren. Die Synchronisation mit anderen Cloud-Diensten wie Microsoft OneDrive oder SWITCHdrive werden zurzeit noch nicht unterstützt. Dokumente können unter iOS manuell via „Öffnen in“ in einen anderen Cloud-Dienst verschoben werden. In Android können Sie die Dateien lokal speichern und den entsprechenden Ordner über eine Drittapplikation (z.B. OneSync) mit dem gewünschten Cloud-Dienst synchronisieren.

Windows – Synchronisation via Dropbox, OneDrive und OneDrive for Business

Im Windows sind nebst der Adobe Document Cloud und Dropbox auch OneDrive und OneDrive for Business sowie SharePoint (für Mitarbeitende) und Box für die Synchronisation verfügbar. Ausserdem können Sie unter Windows grundsätzlich jeden beliebigen lokalen Speicherort mit dem Cloud-Dienst Ihrer Wahl synchronisieren.

Teure Upgrades und Abos

Im Adobe Reader auf Windows, iOS und Android sind nur die Grundfunktionen (lesen, teilen und annotieren) kostenlos. Weitere Funktionen wie PDF generieren, Dateien zusammenfügen oder die OCR-Texterkennung sind mit einem kostenpflichtigen Abo oder teuren In-App Käufen verfügbar. Vor dem Kauf lohnt sich deshalb die Prüfung der anderen empfohlenen Apps.

Weitere Informationen

Acrobat Reader DC Benutzerhandbuch

Dateimanagement in der Cloud

Dateimanagement BeitragsbildEin Sprichwort sagt: „Wenn es im Internet ist, ist es nicht privat.“

Warum ein Cloud-Dienst?

Viele NutzerInnen stehen der Datenablage in der Cloud skeptisch gegenüber. Im Laufe des Studiums werden Sie aber oft mit KollegInnen zusammenarbeiten und kaum um die Nutzung einer Datenablage in der Cloud herum kommen.

Es ist wichtig, dass Sie die Risiken der Datenspeicherung in der Cloud kennen. Informationen und Tipps, wie Sie Ihre Daten schützen können, finden Sie z.B. im Intranet unter ICT-Sicherheit und auf der Webseite des Datenschutzbeauftragten des Kantons Zürich. Wenn Sie Unterlagen und Daten der ZHAW in der Cloud speichern beachten Sie bitte auch Anhang 2 zum Reglement zur Nutzung der ZHAW IT-Infrastruktur (Intranet).

Die Festplatte erscheint als Datenablage auf den ersten Blick am sichersten, bedenken Sie aber bitte, dass Sie Ihre Daten bei Defekt oder Verlust der Hardware verlieren können. Falls Sie sich trotzdem für die Variante mit einer lokalen Festplatte oder einen privaten Netzwerkspeicher (NAS) entscheiden, sollten Sie unbedingt regelmässig ein automatisches Backup durchführen. In diesem Beitrag beziehen wir uns ausschliesslich auf Cloud-Dienste.

Berücksichtigen Sie bei der Wahl des Cloud-Dienstes folgende Punkte:

  1. Kann ich von meinen Geräten mit den von mir verwendeten Applikationen Daten auf den Cloud-Dienst synchronisieren?
  2. Wie viel Speicherplatz ist kostenlos verfügbar und was kostet zusätzlicher Speicherplatz?
  3. Ist eine sichere Zweiweg-Authentifizierung verfügbar?
  4. Nutzen meine StudienkollegInnen denselben Cloud-Dienst, damit wir gemeinsam an Dokumenten arbeiten können?

Beim Verwalten Ihrer Daten werden sich zudem folgende Fragen aufdrängen:

  • Wie sensitiv sind die Daten, die ich dort speichere?
  • In welchem Land befinden sich die Daten und wie gut sind meine Persönlichkeitsrechte geschützt?
  • Sind die Unterlagen offline verfügbar, wenn ich z.B. im Zug daran arbeiten will?
  • Werden die Daten automatisch in der Cloud synchronisiert, wenn ich wieder mit dem WLAN verbunden bin?
  • Kann ich Dokumente mit StudienkollegInnen teilen, damit wir gleichzeitig daran arbeiten können?
  • Wo erstelle ich ein sicheres Backup meiner Daten?

OneDriveOneDrive

Wir empfehlen OneDrive allen Studierenden, die mit Office 365 Produkten auf Windows, Mac, iOS oder Android arbeiten. Insbesondere wenn Sie planen, Ihre Notizen mit OneNote zu erfassen oder wenn Sie auf iOS und Android mit Microsoft Word, PowerPoint und Excel arbeiten, ist OneDrive die bequemste Lösung, da es nahtlos in die Microsoft-Dienste integriert ist.

Kombination mit Office 365

Das private OneDrive bietet kostenlos 5 GB virtuellen Speicherplatz. Wenn Sie ein Office-365-Abo besitzen, haben Sie 1 TB Speicherplatz auf OneDrive zur Verfügung. In Windows 10 ist OneDrive bereits in das Betriebssystem integriert, für Mac, iOS und Android können Sie die App aus dem jeweiligen Store herunterladen. OneDrive kann von den meisten gängigen Apps aus für die Synchronisierung der Daten verbunden werden.

OneDrive for Business

Studierende an der ZHAW können ein Microsoft Office 365 ProPlus Abo der ZHAW beziehen und erhalten damit kostenlos 1 TB Speicherplatz auf OneDrive for Business. OneDrive for Business unterscheidet sich vom persönlichen Onlinespeicher OneDrive; die Daten werden verschlüsselt auf einem SharePoint-Server gespeichert und Sie melden sich mit Ihrer ZHAW E-Mail-Adresse an. Leider unterstützen viele Apps auf iOS und Android die Anbindung an Office 365 (ZHAW OneDrive for Business) noch nicht. Aktuell ist die Synchronisation auf dem iPad aus allen Office Apps sowie dem PDF Expert und GoodNotes möglich. Bei Android können Sie eine Drittapplikation wie z.B. OneSync für die Synchronisation nutzen.

Dateien teilen und zusammenarbeiten

Mit Windows 10 können Sie OneDrive und OneDrive for Business direkt im Windows Explorer verknüpfen. Die synchronisierten Dateien sind auch offline verfügbar. Ein Link auf die Datei kann über das Kontextmenü kopiert und mit anderen Nutzern geteilt werden, diese können die Datei lesen, kommentieren, teilen und sie herunterladen. Wenn Sie gemeinsam mit anderen Nutzern ein Dokument bearbeiten möchten, muss die Freigabe entweder direkt im jeweiligen Office Programm (z.B. Word) oder online über den Web-Client erfolgen. Dort können Sie unterscheiden, ob ein Nutzer ein Dokument nur anzeigen (Standard) oder auch bearbeiten kann. Eingeladene NutzerInnen erhalten einen Link per E-Mail zugeschickt. Das freigegebene Dokument öffnet sich jeweils in Office Online, es kann jedoch anschliessend auch in der Desktopanwendung (Word, PowerPoint, Excel) bearbeitet werden.

In iOS und Android melden Sie sich mit dem ZHAW-Login an, nachdem Sie die Apps installiert haben. Anschliessend können Sie direkt aus den Microsoft Office Apps heraus einen Link auf eine Datei versenden oder Personen zur Zusammenarbeit einladen. Dabei können Sie jeweils wählen, ob eine Person die Datei nur anzeigen oder auch bearbeiten kann. Dateien können für die offline Verwendung heruntergeladen werden.

PDF Editor in OneDrive für iOS und Android

OneDrive und OneDrive for Business bieten auf iOS und Android einen kostenlosen, integrierten PDF-Editor mit dem Sie direkt in OneDrive PDF-Dokumente mit Annotationen versehen können. Der OneDrive PDF-Editor erlaubt auch das Erfassen von handschriftlichen Skizzen und Notizen. Farbe sowie Stil des Stifts können allerdings nicht verändert werden und es fehlt ein Radiergummi.

Zweistufige Überprüfung

Aktivieren Sie die Überprüfung in zwei Schritten für OneDrive. Dieses Verfahren bietet einen zusätzlichen Schutz für Ihre Daten.

Anleitungen für OneDrive for Business

SWITCHdriveSWITCHdrive

Der akademische Cloud-Dienst von SWITCH bietet allen Hochschulangehörigen je 25 GB virtuellen Speicherplatz. Die Daten werden verschlüsselt und in der Schweiz gehostet. Der Dienst basiert auf Own-Cloud und kann via WebDAV (https://drive.switch.ch/remote.php/webdav/) angesteuert werden. Wenn Sie sich für SWITCHdrive entscheiden, sind Sie in der Wahl der Apps etwas eingeschränkter, da nicht alle Apps die WebDAV-Anbindung unterstützen. Um SWITCHdrive nutzen zu können, müssen Sie zuerst eine SWITCHcloud ID erstellen. Das Passwort der SWitCHcloud ID sollte sich von Ihrem ZHAW-Passwort unterscheiden.

Dateien teilen

SWITCHdrive bietet die Möglichkeit, Ordner oder Dateien mit anderen Nutzern via Link zu teilen. Zusätzlich können Sie ein Ablaufdatum und ein Passwort für die Freigabe setzen. Die Nutzer erhalten einen Gastzugang und können die Dokumente ohne SWITCHdrive Login herunterladen. Das synchrone Zusammenarbeiten an Dateien ist nicht möglich.

Kollaboratives arbeiten

Wenn Sie gemeinsam mit anderen Nutzern ein Dokument bearbeiten möchten, muss die Freigabe über den Web-Client auf https://drive.switch.ch erfolgen. Dort können Sie registrierten SWITCHdrive Nutzern verschiedene Rechte für die Bearbeitung (erstellen, aktualisieren, löschen) der freigegebenen Dateien vergeben.
SWITCHdrive online teilen

Weitere Informationen zu SWITCHdrive

Empfehlung

Wir empfehlen unseren Studierenden die Nutzung von OneDrive for Business, da die Daten dort verschlüsselt und entweder in der Schweiz gespeichert werden oder zumindest dem Schweizer Recht unterstehen. Natürlich steht es Ihnen aber für private Daten frei, auch einen anderen Cloud-Dienst zu nutzen.

Je nach Betriebssystem bieten sich beispielsweise die Cloud-Dienste der Gerätehersteller an. So bietet Apple z.B. BesitzerInnen eines iPads die iCloud (5 GB) an und auf Android Tablets ist meist Google Drive (15 GB) bereits vorinstalliert, während Microsoft bei Windows 10 Geräten OneDrive (5 GB) ebenfalls direkt in das Betriebssystem integriert hat.

Weitere beliebte Cloud-Dienste

DropboxDropbox

Dropbox ist einer der meist verwendeten Cloud-Dienste unter den Studierenden, oft aus Bequemlichkeit, weil viele bereits ein Konto dort besitzen und Dropbox in den meisten Apps für die Synchronisation der Daten zur Verfügung steht. Standardmässig erhalten Sie 2 GB Speicherplatz kostenlos. Durch das Empfehlen neuer Nutzer können Sie sich zusätzlichen bis zu 16 GB Speicherplatz dazu verdienen. Falls Ihnen das nicht ausreicht wird die Nutzung von Dropbox teuer; ein Upgrade auf Dropbox Pro (1 TB) kostet 99 Euro pro Jahr.

Mit Dropbox kann man Ordner oder Dokumente mit anderen Nutzern teilen, man kann auch online zusammenarbeiten, allerdings können nicht mehrere Nutzer gleichzeitig am selben Dokument online zusammenarbeiten. In diesem Falle werden zwei Versionen des Dokumentes erstellt.

Falls Sie sich für Dropbox entscheiden, empfehlen wir die zweistufige Überprüfung via Mobiltelefon zu aktivieren. Dieses Verfahren bietet einen zusätzlichen Schutz für Ihre Daten

Google DriveGoogle Drive

Google Drive ist ein weiterer, sehr beliebter Cloud-Dienst der kostenlos 15 GB Speicherplatz bietet. Der Speicherplatz wird zwischen Google Drive, Gmail und Google Fotos aufgeteilt. Ein Upgrade auf 100 GB kostet 1.99 Euro pro Monat.

Um Google Drive nutzen zu können, benötigt mind. eine Person, welche die Dateien mit anderen Teilt ein Google-Konto.

Die Sharing-Funktionen sind ähnlich einfach wie bei anderen Cloud-Diensten und Google Drive ist ebenfalls in vielen Apps für die Synchronisation implementiert. Google Drive bietet noch einen zusätzlichen Vorteil: Sie können Dokumente gemeinsam online im Browser bearbeiten, wenn Sie mit Ihren KollegInnen via Google Docs virtuell zusammen arbeiten. Für das Bearbeiten von Microsoft Office Dokumenten gibt es ein Plug-In.

Auch bei Google Drive empfehlen wir für einen zusätzlichen Schutz Ihrer Daten die zweistufige Überprüfung via Mobiltelefon zu aktivieren.

Schlussevaluation papierloses Studium: Infrastruktur und Support

Im zweiten Teil der Schlussevaluation widmen wir uns der Infrastruktur, den Unterstützungsangeboten und den Supportdienstleistungen für die Studierenden. Zudem gehen wir der Frage nach, wie gut der Unterricht auf das papierlose Studium ausgerichtet ist.

Der unterstehende Kommentar fasst die Erwartungen der Studierenden an die Unterstützungsangebote der Hochschule relativ gut zusammen:

Mehr Steckdosen, zuverlässigeres WLAN, gleiche Garantieleistung beim iPad wie beim Dell und wertvolle Tipps fürs papierlose Studium.

Infrastruktur: Gutes WLAN aber zu wenig Steckdosen

Bei der Infrastruktur finden rund 30% der Studierenden, dass nicht genügend Steckdosen zur Verfügung stehen. Unser internes Facility Management arbeitet daran, diese Situation zu verbessern. Die Herausforderung liegt hier vor allem bei den niedrigen Kapazitäten der Stromzuleitungen in den älteren Gebäuden, dadurch können nicht beliebig viele Steckdosen angeboten werden.

InfrastrukturÜberraschenderweise haben die iPad-NutzerInnen die Verfügbarkeit der Steckdosen kritischer bewertet als ihre KollegInnen mit einem Windows-Tablet. Dies obwohl das iPad eine Akkulaufzeit von 8 Stunden hat und damit Steckdosen eigentlich nicht zwingend notwendig sind.

SteckdosenDie Verkabelung der Unterrichtsräume ist ein zwiespältiges Thema. Einerseits möchten wir genügend Stromanschlüsse zur Verfügung stellen, andererseits führt die Verkabelung teilweise zu unflexiblen Tischanordnungen und im Hinblick auf aktive Lernsettings ist es wichtig, dass die Tische flexibel angeordnet werden können. Ausserdem wünschten sich einige Studierende mehr Platz, da vor allem die Tische in den Hörsälen für das Arbeiten mit einem Tablet oder Notebook recht klein sind.

Das WLAN und die Verfügbarkeit von Moodle wurden von der Mehrheit positiv bewertet. Die Anschlüsse für die Beamer werden von der Mehrheit der Studierenden nicht verwendet. Die Schulzimmer verfügen in der Regel über einen VGA- und HDMI-Anschluss. Nutzerinnen mit Lightning, Mini/Micro-HDMI oder Mini-DVI müssen einen entsprechenden Adapter mitbringen.

Support und Problembehebung

Die Supportdienste wurden vor allem von den Dell-NutzerInnen in Anspruch genommen und sehr unterschiedlich bewertet. Während 21% positive Erfahrungen mit Dell gemacht haben, bewerteten 30% den Dell Pro Support als mangelhaft. Bei den Garantieleistungen hingegen fällt die Bewertung positiver aus, da die Studierenden bei Defekt in der Regel einen Ersatz erhielten und Dell viele der nicht funktionierenden Geräte, Tastaturen und Stifte ausgetauscht hat.

Zufriedenheit-SupportDie negative Bewertung ruht auch daher, dass sich die Studierenden bei Problemen direkt an den Support des Herstellers wenden mussten. Dies fanden viele Studierende zu umständlich und unpersönlich. Sie hätten eine Kontaktperson vor Ort bevorzugt:

Man sollte sich als Student nicht an die Firma wenden müssen. Ich erwarte dass ich das Problem dem IT-Service der ZHAW melden kann und sie das Problem lösen resp. mit der Firma Kontakt aufnehmen.

Die Lösung, den technischen Support auszulagern, hat sich diesbezüglich nicht bewährt. Wir mussten intern trotzdem Ressourcen für die Vermittlung zwischen den Herstellern und den Studierenden mobilisieren. Andererseits wäre es aufgrund der Vielzahl und Komplexität der Probleme mit dem Dell Venue 11 Pro nicht möglich gewesen, die Studierenden alleine mit den verfügbaren internen Ressourcen zu betreuen.

Der studentische Tablet Support der ZHAW in Wädenswil wurde von den Studierenden positiver bewertet als die Supportdienste der Hersteller. Das zeigt erneut, dass den Studierenden bei Problemen eine Ansprechperson vor Ort wichtig ist. Die Rolle des studentischen Tablet Supports wird daher in Zukunft noch weiter an Bedeutung gewinnen und wir finden es sehr wichtig, dass die Hochschule dieses engagierte Team unterstützt.

Nicht evaluiert wurden die internen ICT-Dienste, allerdings haben die Studierenden in mehreren Kommentaren erwähnt, dass sie Unterstützung von der ICT-Abteilung erhalten haben und diese sehr geschätzt haben.

Probleme mit Dell Venue 11 Pro bestehen weiterhin

Mittlerweile kann rund 1/3 der Studierenden gut mit dem Dell Venue 11 Pro arbeiten, die restlichen 2/3 haben aber immer noch mindestens teilweise Probleme mit der Tastatur, dem Stift, dem Akku und dem Ein-/Ausschalten des Gerätes. Einige Studierende haben als Folge mittlerweile auf ein privates Windows-Tablet oder ein Notebook gewechselt.

Probleme Dell Venue 11 ProZufriedenheit abhängig von der Gerätewahl

Aufgrund der Probleme überrascht es nicht, dass sich nur 40% der Dell-Nutzerinnen wieder für ein Dell Venue 11 Pro entscheiden würden. Anders sieht die Situation bei den iPad-NutzerInnen aus, hier würden sich über 80% wieder für ein iPad entschieden. Einige Studierende kommentierten, dass das iPad zwar gut funktioniert, es sie aber sehr einschränkt, besonders was die Kompatibilität anbelangt. Diese Aussage überrascht etwas, da mit den Office Apps für iOS die Kompatibilität mittlerweile stark verbessert wurde. Die Studierenden von BT15 konnten Office 365 kostenlos nutzen, wovon aber nur 42% der iPad-NutzerInnen (BT15) auch Gebrauch machten.

Unterstützungsangebote für das Arbeiten mit digitalen Dokumenten

Die Unterstützungsangebote wurden nicht von allen Studierenden genutzt. Vor allem die Handbücher und Anleitungen auf dem Blog wurden von über 40% der Studierenden nicht bewertet. Wir schliessen daraus, dass sie das Angebot nicht genutzt haben.

Zufriedenheit-UnterstützungGesamthaft fanden 77% der Studierenden, dass Sie bei der Umstellung auf das papierlose Studium ausreichend Unterstützung erhalten haben. Die iPad-NutzerInnen bewerteten die Unterstützungsangebote generell etwas besser als die Dell-NutzerInnen. Gefreut hat uns natürlich auch, dass die Projektleitung mehrheitlich positiv bewertet wurde.

Das Arbeiten mit digitalen Unterlagen und die damit verbundenen Themen wie z.B. Notizen digital erfassen, PDF annotieren und Dateimanagement in der Cloud sind wichtige Kompetenzen, die den Studierenden in Zukunft im Rahmen des Informatikunterrichts vermittelt werden.

In diesem Zusammenhang äusserten einige Studierende auch den Wunsch, dass die Hochschule Ihnen ein geeignetes Programm zur Darstellung und Bearbeitung der PDF-Unterlagen zur Verfügung stellt.

Neue Technologien im Unterricht aktiver nutzen

Die Integration der Tablets in den Unterricht funktioniert für rund 45% bereits gut oder sogar sehr gut, etwas gleich viele (46%) finden jedoch, dass es hier noch Optimierungspotential gibt. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei der Eignung der Lehrunterlagen für das papierlose Arbeiten, hier fanden 55% der Studierenden, dass man die Unterlagen noch optimieren könnte.

Aufgrund dieser Rückmeldungen bieten im Mai 2016 kurze Workshops, sog. paperLESSons (Intranet) an, damit die Lehrpersonen ihre Unterlagen und den Unterricht in Zukunft noch besser auf das papierlose Studium ausrichten können.

Testlauf mit Office 365

Endlich ist es soweit, einige ausgewählte Studierende können an der ZHAW jetzt kostenlos Office 365 Pro Plus testen.

Diese Nachricht dürfte vor allem auch unsere iPad NutzerInnen freuen, da sie mit Office 365 die kostenpflichtige Pro Version der Office Apps (Word, Excel, PowerPoint) für iOS freischalten können.

Welche Vorteile bietet Office 365?

Die Vollversion von Office auf bis zu fünf Geräten
Mit Office 365 können Sie von bis zu fünf Geräten aus an Office Dokumenten arbeiten; egal, ob Sie gerade unterwegs auf dem Smartphone etwas prüfen müssen, mit dem Tablet im Unterricht sitzen oder zu Hause vor dem Computer oder Mac arbeiten.
Office 365 ist auf Windows, Mac, iOS und Android verfügbar.

Office online
Sollten Sie mal keines Ihrer Geräte dabei haben und eines Ihrer Office-Dokumente bearbeiten müssen, können Sie Office Online nutzen und Word-, OneNote-, PowerPoint- sowie Excel-Dokumente direkt im Browser erstellen und bearbeiten.

One Drive for Business mit 1 TB
Mit Office 365 Pro Plus erhalten Sie 1 TB Cloudspeicher, auf dem Sie Ihre Dokumente von allen Geräten aus speichern und synchronisieren können. Sie können via One Drive for Business Dokumente mit anderen NutzerInnen teilen und steuern, wer die Dokumente bearbeiten kann.

Skype for Business
Die Business Version erlaubt Online-Besprechungen, Chats, Audio- und Videoanrufe mit bis zu 250 Personen. Ausserdem können Sie mit Skype Ihren Bildschirm übertragen und Gespräche werden durch eine leistungsfähige Authentifizierung und Verschlüsselung geschützt. Der Dienst steht im Testbetrieb noch nicht zur Verfügung, folgt aber in Kürze.

Neue Tools
Office 365 Pro Plus bzw. Office Online bieten Zugang zu neuen Tools, wie z.B.

  • Sway: Präsentations-App, mit der Sie interaktive Präsentationen erstellen können.
  • Yammer: unternehmensinternes, soziales Netzwerk.
  • Video: Videoplattform, auf der Sie Video speichern, anschauen und teilen können.
  • Delve: eine intelligente Assistentin, die analysiert, wer mit wem zusammen arbeitet und Inhalte vorschlägt, die interessant sein könnten.

Wer kann Office 365 Pro Plus an der ZHAW nutzen?

Der Testbetrieb ist zurzeit auf die papierlose Klasse BT15 beschränkt und dauert bis Ende Frühlingssemester 2016. Es handelt sich um ein ICT Projekt unter der Leitung von Christian Schneider. Nach dem Test wird die ZHAW entscheiden, ob das Angebot für alle Studierende eingeführt wird.

Und wie sieht es mit dem Datenschutz aus?

Die Vereinigung der kantonalen Datenschutzbeauftragen (Privatim) und der Eidgenössischen Datenschutz-und Öffentlichkeitsbeauftragte (EDÖB) haben in Zusammenarbeit mit SWITCH, die Datenschutzbestimmungen des Campus and School Agreement (CASA) für die Hochschulen geprüft und angepasst.

Es gilt dadurch, im Gegensatz zu Office 365 Angeboten für Privatpersonen, ein datenschutzkonformer Rahmen beim Einsatz von Microsoft Office 365 Education durch Bildungsinstitutionen:

  • Es gilt Schweizerisches Recht.
  • Der Gerichtsstand ist Zürich.
  • Dies unabhängig von den allen anderen Datenschutzvereinbarungen.
  • Standort der Datenhaltung ist die Europäische Union.
  • Es besteht eine Informationspflicht gegenüber Behördenanfragen.
  • Microsoft verarbeitet und nutzt Kundendaten nur für die Erbringung der vereinbarten Onlinedienste, jedoch nicht für Werbung oder ähnliche Dienste.

Es bestehen weiterhin Risiken bei Nutzung von Cloud Computing, daher möchten wir Sie unter Berücksichtigung der Reglemente auf folgendes hinweisen:
Besonders schützenswerte Personendaten (z.B. Gesundheitsdaten, Arztzeugnisse, Noten von Studierenden) und sensitive Daten, welche besonderen Geheimhaltungspflichten unterliegen (z.B. Forschungsdaten, die einer Geheimhaltungsvereinbarung der ZHAW unterliegen) dürfen nicht in Microsoft Office 365 genutzt werden.

Starter Kit für das papierlose Studium

Wir konnten in den letzten drei Jahren viel Erfahrung mit dem papierlosen Arbeiten auf dem iPad und den Windows-Tablets sammeln. Nun haben wir für die neu eintretenden Studierenden die wichtigsten Empfehlungen sowie Tipps und Tricks für das papierlose Studium mit dem Dell Venue 11 Pro und dem iPad in je einem Handbuch zusammengefasst.

Papierloses Studium mit dem iPad

Papierloses Studium mit Windows

Das iBook können Sie mit der iBook App auf dem iPad öffnen.
Für die Ansicht des E-Books im ePub-Format auf dem Dell Venue 11 Pro empfehlen wird den Book Bazaar Reader.

Online Forum für Fragen

Studierende nutzen bitte bei Fragen oder Anregungen zum papierlosen Studium diesen Blog oder das Forum im Moodle.

Word, Excel und PowerPoint – kostenlos auf dem iPad

Mit den Office Apps für das iPad kann man seit November 2014 Word-, Excel- und PowerPoint-Dokumente kostenlos erstellen und bearbeiten. In der früheren Version war das Bearbeiten und Erstellen von Dokumenten nur mit einem Office 365 Abo möglich. Mit den kostenlosen Office Apps für das iPad konnten lediglich Dokumente dargestellt – aber nicht bearbeitet – werden.

Microsoft hat nun viele Grundfunktionen von Word, Excel und PowerPoint in die kostenlosen iPad Apps integriert und bietet neu auch eine Schnittstelle zu Dropbox. Einzig die Schnittstelle zu WebDAV, mit der auch auf den akademischen Cloud-Dienst SWITChdrive zugegriffen werden könnte, fehlt noch.

Folgende erweiterte Funktionen und Formatierungsmöglichkeiten stehen nur NutzerInnen mit einem Office 365 Abo zur Verfügung:

Word

  • Nachverfolgen und Überprüfen von Änderungen
  • Ändern der Seitenausrichtung (Hoch-/Querformat)
  • Einfügen von Abschnittsumbrüchen
  • Aktivieren von Spalten im Seitenlayout
  • Anpassen der Kopf- und Fusszeilen einzelner Seiten
  • Hinzufügen von benutzerdefinierten Farben zu Formen
  • Einfügen und Bearbeiten von WordArt
  • Hinzufügen von Schatten und Spiegelungen zu Bildern
  • Hinzufügen und Bearbeiten von Diagrammelementen
  • Hervorheben von Tabellenzellen mit benutzerdefinierten Farbschattierungen

Excel

  • Anpassen von PivotTable-Formaten und -Layouts
  • Hinzufügen und Bearbeiten von Diagrammelementen
  • Hinzufügen von benutzerdefinierten Farben zu Formen
  • Einfügen und Bearbeiten von WordArt
  • Hinzufügen von Schatten und Spiegelungen zu Bildern

PowerPoint

  • Anzeigen der Sprechernotizen während einer Präsentation in der Referentenansicht
  • Hinzufügen von benutzerdefinierten Farben zu Formen
  • Einfügen und Bearbeiten von WordArt
  • Hinzufügen von Schatten und Spiegelungen zu Bildern
  • Hinzufügen und Bearbeiten von Diagrammelementen
  • Hervorheben von Tabellenzellen mit benutzerdefinierten Farbschattierungen

Weitere Informationen zum Leistungsumfang von Office 365 finden Sie unter https://products.office.com/de-ch/office-resources

Die ZHAW prüft zurzeit das Microsoft Angebot für den kostenlosen Zugang zu Office 365 für Studierende. Weitere Informationen dazu folgen im Herbst 2015.

Zwischenbilanz nach dem Herbstsemester 2014

Im September 2014 sind an der ZHAW in Wädenswil weitere 111 Biotechnologie-Studierende des 1. und 3. Semesters in das papierlose Studium gestartet. Damit ist der Bachelor-Studiengang in Biotechnologie nun komplett auf papierlos umgestellt.

Die Umstellung lief diese Mal nicht ganz so problemlos wie letztes Jahr. Weil das Microsoft Surface Pro zu teuer war und wir mit dem grenzüberschreitenden Service von Microsoft keine guten Erfahrungen gemacht hatten, würde das Microsoft Surface Pro im 2014 durch das Dell Venue 11 Pro ersetzt.

Sorgenkind Dell Venue 11 Pro

Das neue Dell Venue 11 Pro sorgte für einige Probleme: Bereits bei der Einführungsveranstaltung zeigte sich, dass bei der Mehrheit der 67 Geräte der Touchscreen, der Eingabestift und teilweise auch die Tastatur nicht korrekt funktionierten. Hinzu kamen einige Performance Probleme; das Dell Venue 11 Pro liess sich teilweise nicht mehr einschalten oder stürzte immer mal wieder ab.

Dell und unsere interne ICT-Abteilung arbeiteten daraufhin fieberhaft an einer Lösung und gaben 6 Firmware Updates heraus. Die Probleme schienen damit behoben. Die letzte Umfrage bei den Studierenden zeigt nun aber, dass es offenbar immer noch (oder wieder) Probleme mit dem Dell Venue 11 Pro gibt. Interessanterweise bringen aber nur wenige Studierende ihr Gerät zur Fehlerbehebung zur ICT und 25 der 67 Nutzer haben die Firmware Updates gar nicht erst installiert.

Die Hardware-Probleme mit dem Dell Venue 11 Pro beeinflussen natürlich die Möglichkeit der Studierenden, papierlos zu arbeiten. Insbesondere die Möglichkeit, handschriftliche Notizen zu machen ist eingeschränkt. Entsprechend fällt auch die Zufriedenheit mit den Dell Venue 11 Pro schlechter aus als letztes Jahr mit dem Microsoft Surface Pro.

Zufriedene iPad-Nutzer

Anders sieht die Situation bei den iPad-Nutzern aus. Sie können wie erwartet gut mit dem iPad Air arbeiten und haben eine Zufriedenheit von 100%. Die Zufriedenheit ist im Vergleich mit der Pilotklasse BT12 um 38% gestiegen. Eher schlechte Erfahrungen haben wir allerdings mit dem Keyboard Folio von Logitech gemacht; die Halterung für das iPad Air ist bei vielen Cases bereits abgebrochen und das Tastenlayout ist recht gewöhnungsbedürftig, so wurde z.B. die „Caps Lock“-Taste kurzerhand zum Buchstaben „A“ umfunktioniert.

Bitte noch mehr Steckdosen, besseres WLAN und Dell-Adapter

Die Dell-Nutzer wünschen sich vor allem noch mehr Steckdosen in den Schulzimmern, da die Akkuleistung des Dell Venue 11 Pro eher schwach ausfällt. Die iPad-Nutzer beklagten sich teilweise darüber, dass das Ladekabel nicht bis zur Bodensteckdose reicht. Bei einer Akkulaufzeit von über 8h kann das iPad Air aber auch zu Hause aufgeladen werden.
Das WLAN ist ebenfalls in einigen älteren Schulzimmern nicht genügend leistungsfähig. Das fällt vor allem dann auf, wenn Lehrpersonen neue Lernszenarien wie z.B. Mobile Response einsetzen möchten.
Die Tablets haben alle unterschiedliche Anschlüsse für die Beamer. Die Lehrpersonen verfügen jeweils über einen Adapter für ihr persönliches Gerät. Bei Bedarf können die Studierenden für Präsentationen einen Adapter am Empfang im Grüental, Reidbach und bei der ICT Abteilung auslehnen.

Support besser organisieren

Die Erfahrung mit dem Dell Venue 11 Pro hat gezeigt, dass das Outsourcing des Supports bei Problemen nur bedingt funktioniert wenn die Geräte mit ZHAW-Profilen konfiguriert werden. Wir werden dies für das Herbstemester 2015 nochmals überdenken. Die Studierenden wünschen sich eine Ansprechperson vor Ort. Es wäre daher denkbar, dass die Geräte in Zukunft ohne Konfiguration abgegeben werden und sich die Studierenden, ähnlich wie beim studentischen Notebook Support Team, gegenseitig helfen.

Wie geht es weiter?

Diese Zwischenbilanz sieht auf den ersten Blick eher negativ aus. Es gilt jedoch zu berücksichtigen, dass nur 56% der Studierenden an der Umfrage teilgenommen haben. Trotz der Probleme mit dem Dell-Tablet gaben 88% der Umfrageteilnehmenden an, dass sie im letzten Semester oft bis täglich papierlos arbeiten konnten. Auch die Rückmeldungen aus dem Klassengespräch mit BT13 waren deutlich positiver als die Ergebnisse der Online-Umfrage.

Die Rückmeldungen der Dell-Nutzer deuten darauf hin, dass die Möglichkeit, handschriftliche Skizzen und Notizen in den Unterlagen erfassen zu können beim Windows Betriebssystem den entscheidenden Mehrwert des Tablets darstellt. Ohne funktionierenden Stift ist das Dell Venue 11 Pro nicht viel mehr als ein Notebook. Dementsprechend hatten die Dell-Nutzer mehr Mühe, papierlos zu arbeiten, da ein Medienbruch entsteht, wenn sie handschriftliche Notizen auf Papier statt auf dem Bildschirm erfassen müssen.

Wir fokussieren uns nun darauf, die Kinderkrankeiten mit dem Dell Venue 11 Pro zu lösen und die Dienstleistungen für das kommende Herbstsemester zu optimieren.
Das Institut für Biotechnologie setzt auch im Herbst 2015 wieder auf das papierlose Studium und wird den neu eintretenden Studierenden ein Tablet zur Verfügung stellen.

Die detaillierten Ergebnisse dieser Zwischenevaluation vom Herbstsemester 14 stellen wir Ihnen gerne als Download und als grafische Zusammenfassung zur Verfügung.

Zwischenevaluation-HS14-Feb15

 

Meistverwendete Apps

Im Rahmen der Evaluation wurden die Studierenden auch danach gefragt, welche Applikationen sie im Präsenzunterricht und dem Selbststudium nutzen. Sie wurden gebeten, die 3 wichtigsten Apps nach Reihenfolge zu nennen. Leider haben wir dazu wenig Rückmeldung erhalten, so dass die Aussagen hier mit Vorsicht zu geniessen sind.

Apple iPad

Good Reader und Good Notes auf dem 1. Platz

Bei den iPad Nutzern zeigt sich ein relativ klares Bild. Sowohl im Präsenzunterricht wie auch im Selbststudium wurde die Good Reader App am häufigsten auf den ersten Platz gewählt. Im Präsenzunterricht teilt sich die Good Reader App den Platz mit Good Notes, die sich vor allem für handschriftliche Notizen eignet. Auf dem zweiten Platz befindet sich der Safari Internetbrowser gefolgt von Dropbox auf dem dritten Platz.

App iPad Praesenz

Meistverwendete Apps auf dem iPad im Präsenzunterricht

App iPad Selbststudium

Meistverwendete Apps auf dem iPad im Selbststudium

Safari als meistgenannte App auf dem iPad

Zählt man alle Nennungen über alle Phasen und Platzierungen zusammen ist der Internetbrowser Safari die am häufigsten genutzte App auf dem iPad. Am zweit häufigsten wurde Dropbox genannt. Die Good Reader App befindet sich auf dem dritten Platz und scheint sich als PDF Bearbeitungsprogramm bei  den iPad Nutzern der Pilotklasse BT12 durchgesetzt zu haben.

App iPad

Meistverwendete Apps auf dem iPad

Microsoft Surface Pro

Bei den Microsoft Surface Pro Nutzern zeigt sich ein weniger klares Bild. Im Präsenzunterricht wurde die App Drawbard für das Bearbeiten von PDF auf den ersten Platz gewählt, gefolgt von Word, das als zweit wichtigste Applikation genannt wurde. Auf dem dritten Platz wurden die Applikationen Excel, One Note, Dropbox und die Internetbrowser Chrome und Firefox aufgeführt, so dass sich hier kein klarer dritter Platz evaluieren lässt. Zählt man die unterschiedlichen Internetbrowser zusammen, sind sie  auf dem dritten Platz, vor den anderen genannten Applikationen.

Apps-Microsoft-Praesenz

Meistverwendete Apps auf dem Microsoft Surface Pro im Präsenzunterricht

Keine bevorzugte App für das Selbststudium

Noch schwieriger wird eine klare Aussage beim Selbststudium. Hier nannten die Studierenden so viele verschiedene Applikationen, dass sich aus den Einzelnennungen keine Platzierung evaluieren lässt. Einzig Drawboard und Adobe Reader stechen mit jeweils zwei Nennungen noch etwas heraus. Die übrigen Applikationen wie One Note, Excel, PowerPoint, PDFX Change Viewer, Internet und Notizzettel wurden nur einzeln genannt.

Internetbrowser auch beim Surface Pro auf dem 1. Platz

Wenn man alle Nennungen über alle Platzierungen und Phasen hinweg auswertet ergibt sich für die Erstplatzierung beim Microsoft Surface Pro ein ähnliches Bild wie beim Apple iPad: Auf dem ersten Platz befinden sich die Internetbrowser, wobei hier vor allem Firefox und Chrome genannt wurden. Drawboard und One Note folgen auf dem zweiten Platz.

Auf dem dritten Platz folgen mit dem Adobe Reader und dem PDFX Change Viewer weitere PDF Bearbeitungsprogramme. Dropbox wurde von den Microsoft Surface Pro Nutzern interessanterweise nur vereinzelt aufgeführt. Es fällt zudem auf, dass sich der auf den Tablets vorinstallierte Adobe Acrobat XI Pro für die Bearbeitung von PDFs offenbar nicht durchsetzen konnte.

Meistverwendete Applikationen auf dem Microsoft Surface Pro

Meistverwendete Applikationen auf dem Microsoft Surface Pro

« Ältere Beiträge Neuere Beiträge »