Welche Geräte und Apps haben sich bewährt?

Im Frühling 2018 haben wir unsere rund 400 Erstsemestrigen der Bachelorstudiengänge Biotechnologie, Facility Management, Lebensmitteltechnologie und Umweltingenieurwesen zu ihren Erfahrungen mit dem papierlosen Arbeiten im Studium befragt. 37% der befragten Studierenden haben sich an der Umfrage beteiligt. Als Vorbereitung auf das nächste Semester werden wir im Sommer die wichtigsten Ergebnisse aus dieser Umfrage publizieren.

Den Start machen wir mit einem Einblick in die Zufriedenheit mit den Geräte und die Applikationen, die unsere Studierenden im Unterricht und dem Selbststudium nutzen.

Hybridgeräte mit Touchscreen auf dem Vormarsch

Letztes Jahr haben wir in den Anforderungen für die Hard- und Software ein Gerät mit Touchscreen empfohlen. Dies, weil wir festgestellt hatten, dass Studierende mit Geräten ohne Touchscreen mit ihrer Wahl weniger zufrieden waren und sie teilweise Mühe hatten Skizzen und Notizen in den Unterlagen zu erfassen. 

Im Gegensatz zum letzten Jahr, wo noch fast 60% ein Gerät ohne Touchscreen besassen, überwiegen neu die Windows-Geräte mit Touchscreen (57.5%). Das Microsoft Surface Pro ist mit 32% das beliebteste Hauptgerät. Das etwas neuere Microsoft Surface Book ist mit 11.5% noch weniger verbreitet. Unter den Studierenden, die andere Windows-Notebooks mit Touchscreen nutzen, sind das Lenovo Yoga und das Lenovo ThinkPad beliebt. Rund 26.5 % der Umfrageteilnehmenden nutzen ein Notebook ohne Touchscreen als Hauptgerät. Davon haben sich 16.5% für ein Gerät mit Windows-Betriebssystem und 10% für ein Mac Book (Air/Pro) entschieden.

Die Nutzung von iPads oder Android Tablets ist im Vergleich zum letzten Jahr auf tiefem Niveau stagniert: Rund 11% nutzen ein iPad und 2% nutzen ein Android-Tablet als Hauptgerät. Interessant ist, dass die Tablets auch als Zweitgeräte nicht sonderlich verbreitet sind. Dafür wird das Smartphone von über 33% der Studierenden als Zweitgerät für das Studium genutzt.

Zufriedenheit

Über 73% der Studierenden, die an der Umfrage teilgenommen haben, haben sich ein Gerät speziell für das Studium angeschafft. Die Mehrheit gab zwar an, dass sie die Unterlagen auf ihrem Gerät gut bearbeiten können; nicht alle würden sich jedoch wieder für dasselbe Gerät entscheiden. Mässig zufrieden mit ihrer Gerätewahl sind vor allem Studierende aus dem Studiengang Umweltingenieurwesen (UI). In diesem Studiengang sind verhältnismässig viele Mac Books (Air/Pro) vorhanden.

Zufriedenheit mit der Gerätewahl nach Studiengang: UI = Umweltingenieurwesen, FM = Facility Management, BT = Biotechnologie, LM = Lebensmitteltechnologie

Zufriedenheit nach Gerätetyp

Sehr zufrieden mit ihrer Wahl scheinen die Nutzer/innen des Microsoft Surface Book zu sein. Der neue „Notebook-Bruder“ des Microsoft Surface Pro hat einen grösseren, abnehmbaren und umklappbaren Bildschirm. Die Kommentare zeigen, dass sich das Surface Book besser für das mobile Arbeiten eignet, da es im Gegensatz zum Surface Pro keine feste Unterlage für die Tastatur benötigt. Allerdings schneidet auch das Microsoft Surface Pro bei der Zufriedenheit sehr gut ab.

Klappcovertastatur kaum geeignet um im Zug oder sonst auf den Beinen (Laptop) zu arbeiten.
(Microsoft Surface Pro Nutzer/in)

Zufrieden mit ihrer Wahl sind auch die Nutzer/innen eines iPads. Vor allem jene Studierende die ein neueres Gerät mit Apple Pencil besitzen. Die Android-Tablets haben sich offensichtlich weniger bewährt. Negativ abgeschnitten haben vor allem Android Tablets die keinen aktiven Stift für das Erfassen von Notizen und Skizzen besitzen. Zudem sind die ansonsten sehr beliebten Microsoft Office Apps auf den Android Tablets nur eingeschränkt nutzbar.

Das Tablet Samsung Galaxy S2 ist nicht optimal für das Schreiben von Hand geeignet, da man die Hand nicht richtig ablegen kann. Ausserdem lassen sich die One Note App und One Drive sowie die Outlook App nur im beschränkten Rahmen nutzen.
(Android Nutzer/in)

Ebenfalls eher negativ abgeschnitten haben die Windows-Notebooks ohne Touchscreen sowie die Mac Books (Air/Pro). Wobei man anmeken muss, dass ein Teil der Studierenden damit doch sehr zufrieden ist. Als Nachteil wird vor allem der fehlende Touchscreen aufgeführt, was dazu führt, dass Skizzen und Notizen entweder auf Papier oder etwas umständlich mit der Maus erfasst werden müssen. Bei den Mac-Modellen kommt noch etwas erschwerend hinzu, dass Studierende eine Windows-Partition via Bootcamp installieren müssen, um in MINT-Fächern windowsbasierte Software nutzen zu können.

Kein Touchscreen, daher unmöglich, Zeichnungen und handschriftliche Notizen zu machen. Ausserdem alter und langsamer Computer, immer wieder Komplikationen mit dem Bootcamp.
(Mac Nutzer/in)

Computer ist sehr schwer und hat keinen Touchscreen, dafür ist er sehr leistungsstark und bietet eine gute Übersicht.
(Notebook Nutzer/in)

Windows auch bei den Apps führend

Die Hitliste der meistverwendeten Applikationen führen die zwei Microsoft Office Programme OneNote und Word sowie der PDF-Reader Drawboard PDF an. In Anbetracht der vielen Windows-Geräte überrascht dies nicht.

Etwas mehr Variation ist bei den PDF-Readern vorhanden: Am beliebtesten sind die kostenpflichtige Drawboard App und der kostenlose Adobe Acrobat Reader. Verwendet werden auch die kostenlosen PDF-Reader PDF X-Change Editor, Xodo-Reader und Foxit Reader sowie der kostenpflichtige PDF-Expert für iPad und Mac.  

Meistverwendete Apps im Unterricht

Im Unterricht nutzt die Mehrheit der Umfrageteilnehmenden OneNote, Word und einen PDF-Reader.

Studierende mit Touchscreen bevorzugen dabei für das Erfassen von Skizzen und Notizen in den Unterlagen die kostenpflichtige Drawboard App, während Nutzer/innen von Notebooks ohne Touchscreen den kostenlosen Adobe Acrobat Reader oder eine der anderen kostenlosen Alternativen nutzen. Erwähnenswert ist auch die relativ häufige Nennung der diversen Browser, um während des Unterrichts auf die Lernplattform Moodle und das Internet zuzugreifen.

Meistverwendete Apps im Selbststudium

Vergleicht man die Nutzung der Apps im Selbststudium mit der Nutzung während des Unterrichtes fällt auf, dass im Selbststudium etwas häufiger mit Word gearbeitet wird. Dies könnte mit dem Schreiben von Zusammenfassungen und Arbeiten zusammenhängen.

Zudem wird während des Selbststudiums häufig das Internet genutzt. Ob die Studierenden mit dem Browser auf die Lernplattform Moodle oder auf andere Internetressourcen zugreifen ist unklar. Einige Lernressourcen wie das Videoportal YouTube und die Lernkarten-App Quizlet wurden explizit genannt. Die Nutzung der PDF-Reader scheint im Selbststudium weniger ausgeprägt zu sein als im Unterricht, das überrascht etwas, da man annehmen könnte, dass die PDF-Reader im Selbststudium zum Lesen häufiger verwendet werden.

Drawboard bei Touch-Geräten beliebt

Schaut man sich die gesamthafte Nutzung pro Gerätetyp an, fällt auf, dass Studierende mit Windows-Geräten vor allem mit Word und OneNote Arbeiten. Die Nutzer/nnen eines Gerätes mit Touchscreen nutzen zudem regelmässig den PDF-Reader Drawboard um handschriftliche Notizen und Skizzen in den Lehrunterlagen zu erfassen. Studierende, die ein Gerät ohne Touchscreen besitzen, nutzen hingegen eher den Adobe Acrobat Reader und den Xodo Reader. Den Xodo Reader haben wir ursprünglich für Android Tablets empfohlen, die App ist aber auch für Windows und iOS verfügbar und scheint beim aktuellen Studienjahrgang an Beliebtheit gewonnen zu haben.

Tablets zum Lesen und Recherchieren

Beim iPad ist der Safari Browser die häufigste verwendete App. Microsoft Word und OneNote, sowie die Notizen-Apps Notability und Good Notes sind ebenfalls beliebte Apps auf dem iPad.

Die Android Nutzer/innen scheinen auf den ersten Blick mit ihren Geräten weniger im Internet zu surfen und dafür mehr zu lesen. Sie nutzen vor allem den Xodo Reader und Microsoft OneNote, sowie Word.

Mac Books mit Windows-Betriebssystem

Die Angaben zu Mac sind leider verwässert, da die Mac-Nutzer/innen aufgrund der Anforderungen im Informatikunterricht Windows auf ihrem Gerät installiert haben.

Dies führt dazu, dass viele zwar einen Mac als Hauptgerät nutzen, darauf aber nicht mit dem OS-, sondern mit dem Windows-Betriebssystem arbeiten. Folglich wurden auch zahlreiche Windows-Applikationen genannt und die Ergebnisse sind nicht sehr aussagekräftig.

Speicherdienste

Die Studierenden speichern ihre Lehrunterlagen mehrheitlich auf dem Cloud-Dienst Microsoft OneDrive for Business. Für die Dauer des Studiums steht ihnen dort im Rahmen von Office 365 kostenlos 1 TB Datenspeicher zur Verfügung.

Allerdings gibt es mit OneDrive for Business auch ab und zu Probleme, vor allem Nutzer/innen, die bereits einen privaten OneDrive Account besitzen und auf ihrem Gerät zusätzlich den OneDrive for Business Account synchronisieren möchten sollten prüfen, ob die Synchronisation der unterschiedlichen Accounts korrekt funktioniert.

Zahlreiche Studierende speichern ihre Daten auch auf einer externen Festplatte. Ein Backup auf einer externen Festplatte empfiehlt sich für alle Studierende.

Genutzte Speicherdienste pro Studiengang

LiquidText

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Wir sind immer auf der Suche nach Apps, die unsere Studierenden beim Lernen unterstützen können. LiquidText ist eine solche App, die das Arbeiten mit digitalen Texten revolutionär verändern könnte.

Die App wurde ursprünglich von Mitarbeitenden und Studierenden der Georgia Tech entwickelt, um das aktive Lesen zu unterstützen. Die Pro-Version ist mit CHF 29.- allerdings verhältnismässig teuer, die kostenlose Version bietet aber auch schon einige praktische Funktionen.

Texte annotieren

Wie in jedem guten PDF-Reader können Sie mit LiquidText Textstellen farblich hervorheben, unterstreichen oder kommentieren. In der Pro-Version stehen ein zusätzlicher digitaler Stift und ein Marker für handschriftliche Notizen oder Skizzen zur Verfügung. Damit können Sie beliebige Elemente im Text und im Arbeitsbereich von Hand miteinander verlinken. LiquidText ist allerdings nicht nur auf PDFs beschränkt, sondern erlaubt auch das Annotieren von Word und PowerPoint Dokumenten.

Textstellen als Randnotizen extrahieren und neu verknüpfen

Das Besondere an LiquidText ist der zusätzliche Arbeitsbereich, der je nach Bildschirmausrichtung auf der rechten Seite oder unterhalb des Textes erscheint. Hier können Sie während des Lesens Textstellen mit dem Stift oder Finger direkt aus dem Text extrahieren und sie individuell anordnen und ergänzen. Mit diesen Randnotizen können Sie wichtige Aussagen aus dem Text neu organisieren, verknüpfen und kommentieren ohne auf Platzprobleme zu stossen. Der Kontext der Randnotizen bleibt sichtbar, so dass Sie Ihre Gedankengänge jederzeit nachvollziehen können.
In der Pro-Version können Sie zusätzlich Grafiken oder andere Elemente ausschneiden und in den Arbeitsbereich einfügen, sowie Elemente im Arbeitsbereich von Hand annotieren.

Textstellen und Dokumente vergleichen

Die sog. Highlight View erlaubt es, Texte dynamisch zu bearbeiten, in dem Sie gewisse Seiten vorübergehend zusammenziehen, damit sie ausgeblendet werden. Dadurch können Sie einzelne Textstellen in einem Dokument direkt miteinander vergleichen. In der Pro-Version können zudem in der sog. MultiView mehrere Dokumente oder Webseiten eingeblendet werden, dadurch können Sie Textstellen aus mehreren Dokumenten interaktiv miteinander verglichen.

Anmerkungen exportieren

Ein weiterer Vorteil von Liquid Text sind die zahlreichen Exportoptionen der Annotationen und Randnotizen. Sie können eine automatische Zusammenfassung ihrer Annotationen erstellen und wählen, ob Sie z.B. nur die Highlights, die Randnotizen oder Kommentare für die Weiterbearbeitung als Word-Dokument exportieren wollen.

Synchronisation nur manuell verfügbar

Noch verbesserungswürdig sind allerdings die Möglichkeiten zur Synchronisation der Dateien in der Cloud. Man kann zwar Dokumente von allen gängigen Cloud-Diensten herunterladen, inkl. OneDrive für Business der ZHAW, aber eine automatische Synchronisation der Dokumente mit dem Cloud-Server ist zurzeit nicht verfügbar. Damit müssen Dokumente jeweils manuell wieder auf den Server hochgeladen werden, was nicht nur mühsam und ineffizient ist, sondern bei vielen Dokumenten auch sehr unübersichtlich werden kann.

Weitere Informationen

Liquid Text Features

Video Demo von LiquidText (Englisch)

Alternative

Die App MarginNote funktioniert nach demselben Prinzip wie LiquidText und bietet ebenfalls ein Arbeitsbereich in dem man seine Notizen visuell als MindMap anordnen kann. Im Gegensatz zu LiquidText setzt MarginNote etwas weniger auf handschriftliche Notizen. Dafür erkennt es Verweise im Dokument automatisch und zeigt eine Vorschau davon an, wodurch das mühsames Scrollen im Dokument wegfällt. MarginNote kennt ebenfalls eine sog. SplitView mit der man mehrere Dokumente gleichzeitig öffnen und vergleichen kann. Weitere Vorteile von MarginNote sind die Auto-Synchronisierung via iCloud, die Exportmöglichkeit nach Evernote und vor allem die zusätzliche Desktop-Version für Mac. Die Pro-Version von MarginNote ist zudem mit CHF 10.- bedeutend günstiger als die Pro-Version von LiquidText.

Letzte Aktualisierung: 18.07.2018

Office 365 Pro Plus

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office-beitragsbildNach einem erfolgreichen Pilotversuch mit Office 365 können alle Studierenden und Mitarbeitenden der ZHAW ab Montag, 12. September 2016 kostenlos das Office 365 Pro Plus beziehen und auf bis zu 5 privaten Geräten installieren. Informationen und Anleitungen zur Installation finden Sie auf dem Intranet.

Office-Suite für PC, Mac, Tablet und Smartphone

Mit Office 365 erhalten Sie:

Auf Ihrem Windows Notebook können Sie alternativ auch Office Professional 2016 installieren, die beiden Produkte sind kompatibel. Visio und MS Project laufen nur auf Windows und müssen separat installiert werden. Den Link für den Download dieser zwei Programme finden Sie im Intranet.

Gemeinsam an Dokumenten arbeiten

Mit Office 365 Pro Plus erhalten Sie 1 TB persönlichen Online-Speicher auf OneDrive for Business. Sie loggen sich mit der ZHAW E-Mail und Passwort bei diesem Cloud-Dienst von Microsoft an. Mit OneDrive for Business können Sie Ihre digitalen Unterlagen während des Studiums in der Cloud speichern, ohne kostenpflichtigen Speicherplatz kaufen zu müssen. Sind die Dateien online auf OneDrive for Business gespeichert können Sie Dokumente innerhalb und ausserhalb der ZHAW mit anderen Personen teilen und online gemeinsam an Dokumente arbeiten. Damit entfallen die lästigen E-Mails und das Hochladen und Zusammenfügen verschiedener Versionen bei Gruppenarbeiten. Wenn Sie in Skype eingeloggt sind können Sie zusätzlich während der Bearbeitung mit Ihren TeamkollegInnen direkt in Office Online chatten.

PDF in Word bearbeiten

Auf Windows können Sie PDFs wie z.B. Arbeitsblätter mit Microsoft Word öffnen. Word konvertiert das PDF-Dokument dabei in ein Office Dokument und Sie können die Text darin wie in einem Word bearbeiten. Das Dokument wird anschliessend als .docx gespeichert. Das funktioniert in der Regel gut, ausser wenn das Dokument viele Tabellen enthält oder es sich um eine grafisch aufwändig gestaltete Broschüre handelt.

Microsoft Tutorial: PDF in Word bearbeiten

Screenshot (89)

PDFs können auf Windows mit Word geöffnet und so in ein editierbares Office-Dokument konvertiert werden.

Handschriftliche Notizen in Office Programmen

Auf Geräten mit Touchscreen können Sie in einigen oben erwähnten Office-Programmen über das Menü Stifte handschriftliche Notizen erfassen. Die Stiftfunktion ist in älteren Formaten wie z.B bei Word .doc (statt .docx) nicht verfügbar.

Zeichnen und Freihandkommentare in Office 2016

Screenshot (87)

Beispiel handschriftlicher Notizen in einer Word-Datei.

Datenschutz

Die Vereinigung der kantonalen Datenschutzbeauftragen (Privatim) und der Eidgenössischen Datenschutz-und Öffentlichkeitsbeauftragte (EDÖB) haben in Zusammenarbeit mit SWITCH, die Datenschutzbestimmungen des Campus and School Agreement (CASA) für die Hochschulen geprüft und angepasst.

Es gilt dadurch, im Gegensatz zu Office 365 Angeboten für Privatpersonen, ein datenschutzkonformer Rahmen beim Einsatz von Microsoft Office 365 Education durch Bildungsinstitutionen:

  • Es gilt Schweizerisches Recht.
  • Der Gerichtsstand ist Zürich.
  • Dies unabhängig von den allen anderen Datenschutzvereinbarungen.
  • Standort der Datenhaltung ist die Europäische Union.
  • Es besteht eine Informationspflicht gegenüber Behördenanfragen.
  • Microsoft verarbeitet und nutzt Kundendaten nur für die Erbringung der vereinbarten Onlinedienste, jedoch nicht für Werbung oder ähnliche Dienste.

Es bestehen weiterhin Risiken bei Nutzung von Cloud Computing, daher möchten wir Sie unter Berücksichtigung der Reglemente auf folgendes hinweisen:
Besonders schützenswerte Personendaten (z.B. Gesundheitsdaten, Arztzeugnisse, Noten von Studierenden) und sensitive Daten, welche besonderen Geheimhaltungspflichten unterliegen (z.B. Forschungsdaten, die einer Geheimhaltungsvereinbarung der ZHAW unterliegen) dürfen nicht in Microsoft Office 365 genutzt werden.

Weitere Informationen

Scanbot

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Scanbot BeitragsbildScanbot ist ein praktischer Helfer im papierlosen Studium und unterstützt Sie bei der Digitalisierung von analogen Inhalten. Mit Scanbot können Sie mit der Kamera Ihres iPads, Andorid Tablets oder Smartphones Dokumente und QR-Codes einscannen.

Einfach die Kamera auf das gewünschte Objekt ausrichten, z.B. ein Blatt Papier, eine Quittung, eine Visitenkarte, eine Zeichnung auf einem Flipchart und Scanbot bringt den Inhalt in digitaler Form auf Ihr Gerät.

Dokumente einscannen

Im Unterschied zu einem einfachen Foto optimiert die App Scans automatisch durch die Anwendung von Scharfzeichner, Kantenerkennung und Perspektivkorrektur und liefert eine Auflösung von 200dpi und mehr. Mit dem kostenpflichtigen OCR-Upgrade werden die eingescannten Dokumente zudem durchsuchbar. Die eingescannten Dokumente können anschliessend an eine andere App, z.B. OneNote gesendet werden oder automatisch auf einen der zahlreichen Cloud-Dienste hochgeladen werden.

QR-Codes lesen

QR CodeUnterwegs trifft man immer häufiger auf sog. QR Codes (Quick Response Codes), diese Codes beinhalten Informationen und verweisen Sie oft auf Webseiten. Scanbot kann QR-Codes zuverlässig lesen und leitet Sie auf die entsprechende Quelle weiter.

Weitere Informationen

Scanbot Support

Alternative

Papers

Gastbeitrag von Christoph Gütersloh, d1gital-lernen.ch.

PapersPapers ist ein Literaturverwaltungsprogramm und eine Alternative zu Mendeley. Es ermöglicht das Suchen, Sammeln, Annotieren und Zitieren von Literatur. Papers wurde für Apple entwickelt (OS X). Mittlerweile gibt es auch eine Version für das iPad/iPhone und für Windows Computer. Die iPad Version von Papers ist kostenlos. Die Version für OS X und Windows kostet zurzeit für Studierende $49.

Synchronisation

Die Synchronisation läuft in Papers 3 über Cloud Dienste oder über eine WLAN-Verbindung. Über WLAN können Geräte synchronisiert werden, wenn sie sich im selben WLAN befinden. Dies funktioniert allerdings nicht in der Windows Version. Andere Clouddienste (Box, Google Drive, iCloud, One Drive) können integriert werden funktionieren allerdings nicht auf dem iPad/iPhone. In der Regel bietet es sich daher an eine Synchronisation über eine Dropbox vorzunehmen. Diese funktioniert sehr gut über die verschiedenen Geräte. So kann man z. B. einen Text auf dem iPad lesen und wenn man Papers auf dem iPhone öffnet kann man an der gleichen Stelle weiterlesen.

Suche von Literatur

Papers durchsucht die gängigen globalen Kataloge nach Literatur (Google Scholar, CrossRef, Web of Science). Ich habe bis jetzt jedes Buch, dass im Nebis Katalog vorhanden war, gefunden. Wir ein Buch in die eigene Collection übernommen, werden sämtliche bibliografische Daten (Autor, Erscheinungsjahr, Ort etc.) übernommen. Gibt es die Literatur in elektronischer Form, so können diese Dateien in Papers übernommen werden. Diese Dateien liegen lokal auf dem jeweiligen Gerät und können auch offline bearbeitet werden.

Organisation

Die übernommene Literatur kann in Sammlungen (Collection) zusammengefasst werden. Die Collections können manuell oder automatisch über Keywords (Smart-collections) erstellt werden. Keywords sind eine Möglichkeit zur Verschlagwortung der eigenen Bibliothek ausserdem kann man ein Rating, Flags (gelesen, ungelesen) und Farben vergeben, um Ordnung in seiner Bibliothek zu halten.

Annotationen

Jedes Paper kann mit Kommentaren und einer Zusammenfassung versehen werden. Ist ein PDF mit dem Paper verknüpft, kann dieses direkt kommentiert und markiert werden. Alle markierten Bereiche und Kommentare zu einem Paper werden in einem Fenster angezeigt und können exportiert werden.

Zitieren

Arbeitet man mit einem Manuskript (z. B. Seminar-, Bachelor-, Masterarbeit) z.B. in Word, so kann man über einen Short-Cut seine Literaturdatenbank durchsuchen und die Quellenangabe direkt ins Manuskript einfügen. Papers arbeitet zunächst mit einem temporären Verweis. Erst am Schluss wählt man welchen Zitierstil man verwenden möchte und formatiert damit das fertige Manuskript. Papers erstellt auch automatisch ein Literaturverzeichnis mit allen im Text verwendeten Quellen. Zitieren funktioniert auf Apple und Windows Computern. Auf dem iPad funktioniert es aktuell noch nicht. Man kann aber das iPad verwenden um zu lesen und zu annotieren und dann für das Manuskript auf die Desktop Version umsteigen.

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Evernote

Gastbeitrag von Christoph Gütersloh, d1gital-lernen.ch.

EvernoteEvernote ist eine Notizen-App die auf allen gängigen Betriebssystemen für Tablets, Desktops und im Browser funktioniert. Evernote ermöglicht das Sammeln und Verwalten von Notizen, Dokumenten, Webseiten und Fotos. Von den Funktionen ist es vergleichbar mit OneNote. In der kostenlosen Basisversion stehen die Notizen nur online zur Verfügung und es besteht eine Upload-Limite von 60 MB pro Monat. Die Plus Version kostet aktuell CHF 35.- pro Jahr.

Organisation von Notizen in Notizbüchern

Organisation von Notizen in Notizbüchern.

Synchronisation

Die Notizen und Dateien werden in der Cloud auf den Servern von Evernote gespeichert. So werden sie über alle verwendeten Geräte synchronisiert, ohne dass man die Synchronisation selber einrichten muss.

Notizen

Notizen können sowohl handschriftlich als auch über die Tastatur eingegeben werden. Für längere handschriftliche Eingaben steht mit Penultimate eine der besten Apps für handschriftliche Notizen auf dem iPad zur Verfügung. Dieses ist mit Evernote verknüpft, so dass Notizen, die in Penultimate erstellt wurden automatisch in Evernote angezeigt werden. Penultimate wird nur für das iPad angeboten. Evernote ermöglicht auch das Archivieren von ganzen Webseiten. Ähnlich wie bei OneNote können Sie Inhalte aus dem Web via Web Clipper oder E-Mail an Evernote senden.
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Suchfunktionen

Evernote durchsucht Text in Notizen, Bilder, Dokumenten und handschriftlichen Notizen. Die Texterkennung in handschriftlichen Notizen geschieht auf den Servern von Evernote, daher dauert es ca. 30 min. bis handschriftliche Notizen nach dem Erstellen durchsucht werden können.

PDF in Evernote annotieren

PDFs können direkt Evernote importiert und dort annotiert werden. Evernote erstellt automatisch eine Zusammenfassung mit den Abschnitten, die markiert oder kommentiert wurden. Annotierte PDFs können mitsamt den Notizen als PDF exportiert werden.

Notizen können mit Textfeldern, Highlights, Formen und Stempeln versehen werden

Notizen können mit Textfeldern, Highlights, Formen und Stempeln versehen werden

Notizen teilen und exportieren

Notizen oder ganze Notizbücher können für andere Benutzer freigegeben werden. Dazu gibt es zwei Varianten. Entweder wird ein Link generiert, der dann an andere Personen verschickt werden kann. Solche Notizen können nur gelesen werden. Es gibt aber auch die Möglichkeit einen Work Chat zu starten, um Notizen gemeinsam zu überarbeiten.

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iPad Essentials für Mitarbeitende

Unsere Dozierenden stecken mitten in den Vorbereitungen für das neue Semester und einige von ihnen haben sich vorgenommen, nicht nur papierlose Klassen zu unterrichten, sondern auch gleich selber papierlos zu arbeiten. Wir haben daher hier eine Liste von App-Empfehlungen speziell für Dozierende mit einem iPad zusammen gestellt, da sich die Informationen teilweise von denjenigen der Studierenden unterscheiden. Insbesondere weil für Mitarbeitende bei der Wahl der Tools und der Datenablage andere Rahmenbedingungen gelten.

Dateimanagement

Sharepoint-LogoIdealerweise nutzen Sie mit dem iPad SharePoint (https://collab.zhaw.ch) als Dateiablage. Damit können Sie Dateien direkt aus den Microsoft Office Apps Word, PowerPoint, Excel und OneNote aus öffnen, bearbeiten und synchronisieren. Um eine SharePoint Projekt- oder Eventseite zu verbinden kopieren Sie den Link aus dem Browser und fügen ihn wie folgt in die entsprechende Office App ein, z.B. https://collab.zhaw.ch/projekte/1234 (die Endung ändert sich je nach Seite, löschen Sie den Zusatz SitePages/Home.aspx).

Mit dem FileExplorer könne Sie auf das Pool Laufwerk S und das persönliche Laufwerk U zuzugreifen. Von extern benötigen Sie hierfür allerdings eine VPN-Verbindung via Cisco Any Connect App. Mit dem File Explorer können Sie nur Dateien herunterladen und über „Öffnen in“ in einer anderen App öffnen. Danach müssen Sie die bearbeitete Datei manuell wieder hochladen, wenn sie später auf dem Laufwerk wieder zur Verfügung stehen soll. Eine Anleitung für das Verbinden der ZHAW-Laufwerke finden Sie in Kürze auf dem Intranet.

SWITCHdriveDer akademische Cloud-Dienst SWITCHdrive ist eine Option für die Ablage persönlicher Dokumente. Der Dienst kann nur via WebDAV verbunden werden und es gibt relativ wenig Apps auf iOS, welche die Synchronisation mit diesem Dienst unterstützen. Ausnahmen sind PDF Expert, GoodReader, Notability, Outline+ sowie Pages, Numbers und Keynote von Apple. Die Microsoft Apps unterstützen WebDAV nicht.

OneDriveNeu ist an der ZHAW OneDrive frei geschaltet und Mitarbeitende können ab dem 12. September 2016 auf dem iPad OneDrive for Business mit Office 365 nutzen. Dieser Dienst unterscheidet sich vom persönlichen OneDrive, da die Dateien verschlüsselt auf einem SharePoint Server gespeichert werden. Der Zugang funktioniert damit ähnlich wie bei SharePoint und OneDrive for Business ist ebenfalls aus allen Microsoft Apps auf iOS sowie aus dem PDF Expert aus verknüpfbar.

Office

Die kostenlosen Microsoft Office Apps bieten volle Kompatibilität mit den Office Dokumenten, die Sie auf Ihrem ZHAW-Notebook mit Windows erstellen. Für Notizen eignet sich OneNote gut, da Sie die Notizen von mehreren Geräten aus bearbeiten können. SharePoint und OneDrive for Business sind nahtlos in die Microsoft Apps integriert, so dass Sie direkt von den Apps aus auf die Dateien zugreifen können. Die Office Apps synchronisieren die Dateien bei bestehender WLAN-Verbindung laufend auf dem SharePoint Server.
Einige Funktionen wie Änderungen nachverfolgen und prüfen sind nur mit einem Office 365 Abo verfügbar. Ab dem 12. September 2016 können Mitarbeitende Office365 Pro Plus kostenlos via ZHAW beziehen.

PDF bearbeiten

Nebst dem kostenlosen iBooks von Apple ist auch der kostenlose Adobe Reader ein guter Startpunkt für das Lesen von PDFs. Wenn Ihnen die Möglichkeiten der beiden Apps aber nicht ausreichen und Sie Ihre annotierten PDFs auf SharePoint, OneDrive for Business oder SWITCHdrive synchronisieren möchten empfehlen wir den PDF Expert. Eine etwas günstigere Alternative zum PDF Expert ist der GoodReader.

Skizzen und Notizen

Wenn Sie oft handschriftliche Notizen und Skizzen erfassen und Ihnen die Zeichenfunktionen von OneNote zu eingeschränkt sind, könnte eine App wie GoodNotes oder Paper Abhilfe schaffen. GoodNotes ist ein digitaler Notizblock und bietet ein ausgezeichnetes Schriftbild. Ausserdem können wie bei OneNote handschriftliche Notizen durchsucht werden und Formen werden beim Zeichnen automatisch begradigt. Allerdings ist die Synchronisation nur mit gängigen Cloud-Diensten wie OneDrive, Dropbox, Google Drive und Box möglich. Weder SharePoint, OneDrive for Business noch SWITCHdrive werden unterstützt. Wer hingegen gerne digital zeichnet wird an Paper von Fifty Tree Freude haben, denn die App bietet kostenlos eine grosse Auswahl an Stiften und Farben für verschiedene Zeichenstile und Skizzen. Die Zeichnungen können direkt an OneNote gesendet werden.

Literaturverwaltung

Mendeley ist ein Literaturverwaltungsprogramm, das auf allen Betriebssystemen läuft und einen integrierten PDF-Reader bietet. Damit können Sie im Vergleich zu RefWorks Literatur nicht nur verwalten, sondern auch gleich in der App selber lesen und annotieren.

Kreatives Arbeiten

Das iPad eignet sich nebst dem Lesen, Redigieren und Recherchieren vor allem auch für kreative Arbeiten. Nutzen Sie z.B. SimpleMind um während eines Brainstormings rasch ein MindMap zu erstellen oder erstellen Sie mit PureFlow einfache Flussdiagramme. Mit Prezi können Sie Ihre Studierenden mit einer anderen Art von Präsentation überraschen. Als digitales Whiteboard eignen sich leere Seiten im PowerPoint, OneNote oder GoodNotes oder spezielle Apps wie Explain Everything und ShowMe.

Praktische Helfer

Das Arbeiten mit einem iPad bedeutet für viele ein Umdenken. Nicht nur werden die Dateien anders abgelegt, es braucht auch andere Tools, um Arbeitsschritte zu erledigen. Pocket erlaubt z.B. das Sammeln und Speichern interessanter Artikel während Sie im Internet recherchieren. Mit der App toPDF können Sie aus einer Webseite ein PDF generieren und mit Scanbot können Sie QR-Codes scannen und handschriftliche Skizzen oder Dokumente auf Papier mit der Kamera abfotografieren und weiterbearbeiten. Die App ist kostenlos, das Upgrade mit einer OCR-Texterkennung kostet allerdings CHF 6.-. Ein praktischer Helfer ist auch der Puffin Browser, sollten Sie mal eine Flash-Webseite antreffen. Videos für den Unterricht können Sie in der Regel mit Documents 5 und savefrom.net auf dem iPad speichern. Beachten Sie bei Downloads bitte das Merkblatt zum Urheberrecht im Moodle.

Weitere Informationen

Blogbeiträge

Kursangebote, Anleitungen und Handbücher

Mendeley

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Mendeley-BeitragsbildMendeley ist ein kostenloses Literaturverwaltungsprogramm das auf allen Betriebssystemen läuft. Mendeley verwaltet aber nicht nur Literatur, es ist gleichzeitig auch ein PDF-Reader und ein soziales, akademisches Netzwerk welches auf verwandte Publikationen hinweist und das erstellen gemeinsamer Literaturverzeichnisse erlaubt. Mendeley gibt es nur auf Englisch.

Wir empfehlen allen Studierenden bereits von Beginn an relevante Literatur zu sammeln und zu organisieren. Damit sind Sie später beim Suchen von Referenzen und dem Zitieren von wissenschaftlichen Quellen bedeutend effizienter. An der ZHAW wird in der Regel das webbasierte RefWorks verwendet. Wenn Sie allerdings keinen ZHAW-spezifischen Zitierstil benötigen und Artikel offline lesen möchten ist Mendeley allenfalls eine gute Alternative. Bitte beachten Sie diesbezüglich die Vorgaben Ihres Instituts.

Literatur importieren

Bei Recherchearbeiten erweist sich der Mendeley Web Importer als äusserst praktisch und effizient. Einfach im Web oder im NEBIS auf den gewünschten Artikel navigieren und das Mendeley PlugIn im Browser aktivieren. Mendeley analysiert daraufhin die Seite und darin enthaltene Publikationen und erstellt basierend auf der Datenbank einen Vorschlag für den Import der gewünschten Literatur. Bitte prüfen Sie die Literaturangaben vor dem Import immer auf ihre Korrektheit.
Alternativ können Dateien auch direkt per Drag&Drop nach Mendeley kopiert werden oder bereits bestehende Literaturverzeichnisse aus anderen Programmen importiert werden. Unterstützt wird zurzeit der Import folgender Dateien: BibTex (.bib), EndNote (.xml), RIS (.ris) und Zotero (zotero.sqlite)

Integrierter PDF-Viewer

Im Unterschied zu Literaturverwaltungsprogrammen wie RefWorks kann man in Mendeley Publikationen als PDF importieren und sie direkt dort lesen, annotieren und kommentieren. In Windows können die Notizen und Markierungen über die Druckfunktion zusätzlich als PDF exportiert werden. Einzig handschriftliche Notizen und Skizzen sind nicht möglich.

Synchronisation in der Cloud

Mendeley bietet jedem Nutzer 2 GB kostenlosen persönlichen Speicherplatz in der Cloud. Das ist vor allem für jene interessant, die PDFs direkt in Mendeley importieren und dort lesen. Die Dateien werden nur bei Bedarf auf die Geräte heruntergeladen. Falls Sie also offline Lesen möchten achten Sie darauf, dass Sie die gewünschten PDF-Dateien vorher heruntergeladen haben. Die Synchronisation läuft automatisch und zuverlässig, so dass Sie jederzeit von überall aus Zugriff auf ihre aktuelle Literatursammlung und die annotierten Dateien haben. Mendeley bietet auch einen online PDF-Reader, mit dem die PDFs direkt im Browser gelesen und annotiert werden können.

Mendeley Word-PlugIn

Mit dem Reference Manager können Sie auf Windows und Mac direkt im Word auf Ihre Literatursammlung zugreifen und daraus zitieren oder eine Bibliografie erstellen. Es stehen die gängigen Zitierstile zur Verfügung. Bitte prüfen Sie, ob der verwendete Zitierstil den Vorgaben Ihres Instituts entspricht. Es gibt pro Studiengang unterschiedliche Vorgaben und einige nutzen ZHAW-spezifische Zitierstile, die Sie allenfalls manuell anpassen müssen. Mit Android und iOS ist das automatische zitieren aus Word nicht möglich. Sie können als Zwischenlösung die Mendeley Bibliothek als .ris ins RefME importieren und von dort aus eine Referenz oder Bibliografie ins Word kopieren. Das kostenpflichtige RefME Plus bietet ein Word PlugIn für iOS.

Suche und empfohlene Artikel

Sie können die Datenbank und das soziale Netzwerk von Mendeley für die Suche nach wissenschaftlichen Publikationen nutzen. Praktisch ist auch die Funktion Mendeley Suggest, die basierend auf Ihrer bereits importierten Literatur weitere möglicherweise interessante Artikel vorschlägt. Alternativ können Sie auch jederzeit über die Bibliothek verwandte Artikel abrufen.

Kollaboration

Mendeley bietet die Möglichkeit, gemeinsame Literaturverzeichnisse zu erstellen und gemeinsam Dokumente zu annotieren. Diese Funktionen finden wir sehr spannend und sehen viel Potenzial für die Anwendung im Studium, besonders in den höheren Semestern und in den Masterstudiengängen. Leider ist der kostenlose Account limitiert auf 100 MB gemeinsamen Speicherplatz und eine private Gruppe mit maximal 3 Mitgliedern, womit die Möglichkeiten sehr eingeschränkt sind.

Weitere Informationen

Alternativen

OneNote

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OneNoteDas kostenlose OneNote von Microsoft ist eine Allround-Applikation für digitale Notizen. Sie können damit z.B. für jeden Ihrer Kurse ein virtuelles Notizbuch mit verschiedenen Abschnitten anlegen und Ihre Notizen wahlweise mit dem Stift oder mit der Tastatur erfassen. Der Vorteil von OneNote gegenüber anderer Apps ist vor allem, dass es auf allen Betriebssystemen verfügbar ist.

Synchronisation via OneDrive und OneDrive for Business

Eine Auto-Synchronisation der Notizen ist via OneDrive, OneDrive vor Business und auf SharePoint (collab.zhaw.ch) möglich. Die SharePoint Option dürfte vor allem für ZHAW-Mitarbeitende interessant sein, die ihre Notizbücher auf SharePoint speichern. Andere Cloud-Dienste werden nicht unterstützt. Das Speicher von Notizen auf der lokalen Festplatte ist nur mit OneNote 2016, nicht aber mit der neuen Standardversion von OneNote für Windows 10 verfügbar.

Handschriftliche Notizen

Im OneNote für Windows 10 und auf iPads mit Apple Pencil sowie auf Android Geräten mit aktivem Stift funktioniert die Stifterkennung für handschriftliche Skizzen und Notizen sehr gut. Einen Handballenschutz oder Zoom-Modus für ältere Geräte ohne aktiven Stift sucht man allerdings vergebens. Über das Lasso-Werkzeug können Sie handschriftliche Notizen in Text umwandeln. Mit OneNote für Windows 10 können Sie neu auch handschriftliche Annotationen aufzeichnen und sie dann beliebig zurückspulen und wiedergeben. Ausserdem beinhaltet OneNote einen integrierten Taschenrechner, der sog. Mathetutor. Dieser wandelt handschriftliche Formeln und Gleichungen in Text um und liefert eine schrittweise Anleitung für die Lösung.

Suchfunktion

OneNote durchsucht in den Notizbüchern nicht nur den mit der Tastatur geschriebenen Text, sondern auch Text in Bildern und handschriftliche Notizen. Die OCR-Texterkennung in importierten Medien und der Handschrift funktioniert auf allen Betriebssystemen, sie nimmt allerdings etwas Zeit in Anspruch. Die sonst so gute Suchfunktion hat uns auf Android allerdings wenig überzeugt, da die Suchergebnisse optisch nicht hervorgehoben werden.

Inhalte an OneNote senden

Für Windows gibt es eine praktische Zusatz-App „An OneNote senden“. Damit können Sie Inhalte wie Dokumente, Webseiten, Bilder oder E-Mails an OneNote senden. OneNote importiert die Inhalte in ein ausgewähltes Notizbuch und fügt automatisch einen Quellenverweis ein. Für den Browser gibt es den OneNote Clipper als Plug-In, um Ausschnitte und Webseiten an OneNote zu senden. Praktisch ist auch die E-Mail Funktion me@onenote.com, mit der Sie Inhalte per E-Mail an OneNote senden können. 

PDF in OneNote annotieren

PDFs können ebenfalls in OneNote importiert werden, um z.B. ein Arbeitsblatt mit handschriftlichen Notizen zu annotieren. Beim Import können Sie zwischen dem Einfügen als Dateianlage oder Dateiausdruck wählen. Bei der Anlage wird eine Verknüpfung zum Originaldokument hergestellt, während beim Dateiausdruck ein durchsuchbares Bild der Datei eingefügt wird. Der Nachteil des Dateiausdrucks ist, dass die Dateien relativ gross werden und der annotierte Ausdruck später etwas umständlich manuell als PDF exportiert werden muss, wenn Sie das Dokument in einem  PDF-Reader lesen oder bearbeitet möchten.

Notizen teilen und exportieren

Notizbücher und einzelne Seiten aus Notizbüchern können mit anderen NutzerInnen geteilt werden. Sie können die Personen via E-Mail einladen und bei der Freigabe wählen, ob sie das Notizbuch nur lesen oder auch bearbeiten dürfen. Alternativ können Sie das Notizbuch auch über den Datei-Explorer freigeben, dort haben Sie mehr Möglichkeiten, z.B. um einen Gastlink zu erstellen. Eine Schwäche von OneNote ist nach wie vor die eingeschränkte Exportfunktion. Unter Windows können Sie Notizbücher, Seiten oder Abschnitte als PDF drucken, in iOS und Android kann man Seiten als PDF oder als Text via E-Mail versenden.

Weitere Informationen

Microsoft OneNote – Tutorial

Video von Tech Impact Deutschland
Das Video bezieht sich auf OneNote 2016, in OneNote für Windows 10 sehen einige Funktionen etwas anders aus.

Alternativen für handschriftliche Notizen

Letzte Aktualisierung: 18.07.2018

GoodNotes

Hervorgehoben

GoodNotes BeitragsbildGoodNotes 4 für CHF 8.- ist die Empfehlung für iPad NutzerInnen, die in einem digitalen Notizbuch handschriftliche Notizen und Skizzen erstellen möchten und Ihre Daten mit OneDrive, OneDrive for Business, Dropbox, Google Drive oder Box synchronisieren.

Import und Export

GoodNotes unterstützt den Import von PDF- und Word-Dateien sowie Bilder aus den verknüpften Cloud-Diensten oder direkt von der Kamera. Die Notizen können entweder als PDF, Bild oder GoodNotes Dokument exportiert werden.

Handschriftliche Notizen

GoodNotes bietet umfangreiche Formatierungsmöglichkeiten für handschriftliche Notizen mit einem schönen Schriftbild dank Digital-Ink Technologie. Der Zoom-Modus ist vor allem für ältere iPads ohne Apple Pencil praktisch und ermöglicht präzises und platzsparendes Schreiben. Dank Handballen-Schutz können Sie die Hand beim Schreiben auf den Bildschirm ablegen. Das Erfassen von Text mittels Tastatur ist ebenfalls möglich über das Kontextmenü „Text“.

Handschrift und Text durchsuchen

Der echte Mehrwert von GoodNotes liegt in der Suchfunktion und der damit verbundenen OCR- und Handschrifterkennung. Sie können sowohl Text in einem importierten PDF oder Word als auch Ihre handschriftlichen Notizen durchsuchen. Es dauert jeweils einen Moment, bis GoodNotes die Handschrift entziffert und für die Suche indexiert hat. Die Handschrift kann über das Lassowerkzeug in Text konvertiert werden, das funktioniert mittlerweile recht gut, ist aber nicht so intuitiv, da der Text in einem separaten Fenster konvertiert wird und anschliessend exportiert werden muss.

Formen begradigen

Formen können beim Zeichnen automatisch begradigt werden, wenn Sie z.B. von Hand ein Viereck zeichnen, werden die Linien automatisch gerade gezeichnet.

Weitere Informationen

GoodNotes User Guide

PDF-Dokumente auf dem iPad mit GoodNotes annotieren
Video von Lars Bobach

Alternative

  • Notability
    Die Notizen App kostet CHF 10.- und lässt sich ebenfalls mit OneDrive for Business synchronisieren. Sie bietet noch zusätzliche Funktionen wie z.B. das Erfassen von Audionotizen oder das Einfügen von Haftnotizen oder eines Screenshots einer Webseite. Notability kann neuerdings die Handschrift ebenfalls durchsuchen und hat dadurch stark an Beliebtheit gewonnen.
  • MyScript Nebo
    Diese App kostet CHF 6.- und wurde speziell für das iPad Pro und Apple Pencil entwickelt. Neuerdings kann Nebo auch mit der Microsoft Surface Pen, der Samsung S Pen und der Google Pixelbook Pen auf Windows- und Android-Geräten genutzt werden. Auf älteren iPads ist die App unbrauchbar. Nebo ist eine reine Notizen App, PDFs können keine importiert werden. Dafür können Gleichungen z.B. in LaTeX konvertiert und die Handschrift kann in Text umgewandelt werden. Die Synchronisation funktioniert nur über den MyScript.com-Dienst, was wir als einen negativen Punkt bewerten.