Der interne GenAI Skills Hub der ZHAW wurde Ende Mai 2026 eingestellt. An seine Stelle treten zwei zielgruppenspezifische Angebote: die Digital Skills Academy für alle Mitarbeitenden und zusätzliche Formate für Dozierende. Der Beitrag erklärt die Neuausrichtung.
Ein Beitrag von Stefanie Hauske und Kathrin Leitner
Generative KI ist an Hochschulen längst mehr als ein einzelnes Tool: Sie verändert Arbeitsabläufe, Lehrveranstaltungen und die Frage, welche Kompetenzen Mitarbeitende und Dozierende benötigen. Die ZHAW hatte deshalb 2024 den GenAI Skills Hub als interne Lern- und Community-Plattform aufgebaut. Dort fanden Mitarbeitende Grundlagen, Praxisbeispiele, Kontakte und Hinweise auf Veranstaltungen.
Der Kurs erfreute sich grosser Resonanz, so hatte er Ende Juli 2026 über 900 eingeschriebene Nutzer:innen. Nach zwei Jahren zeigte sich allerdings auch, dass ein gemeinsames Angebot die unterschiedlichen Bedürfnisse nur begrenzt abdecken kann. Mitarbeitende in Administration oder Forschung brauchen andere Ressourcen als Dozierende, die KI in Lehrveranstaltungen und Leistungsnachweisen einsetzen. Um die Policy zum Umgang mit Artificial Intelligence an der ZHAW adäquat umzusetzen, wurde entschieden, die Angebote nach Zielgruppen zu trennen. Der Moodle-Kurs «GenAI Skills Hub» wurde Ende Mai 2026 deaktiviert und durch die folgenden Anlaufstellen abgelöst.
Für alle ZHAW-Mitarbeitenden: die Digital Skills Academy
Wer seine digitalen Kompetenzen ausbauen möchte, findet in der Digital Skills Academy die zentrale Adresse. Das Angebot reicht von KI-Grundlagen bis zu praxisnahen Anwendungen. Konkret findet ihr dort:
- Selbstlernangebote: Im Lernportal stehen kuratierte Materialien zu GenAI und KI bereit – zum Lernen im eigenen Tempo.
- Webinarreihe: Regelmässige Durchführungen zu ZHAW-spezifischen Regelungen, Tools und aktuellen Entwicklungen. Darunter mehrere Angebote zu GenAI. Die Anmeldung läuft direkt über die Webinarseite.
- Digital Skills Week 2026: Vom 31. August bis 3. September 2026 dreht sich eine ganze Woche um digitale Kompetenzen. Eines der Schwerpunktthemen: «KI im Hochschulalltag». Das Programm findet ihr auf den Seiten der Digital Skills Academy und im Intranet.

Speziell für Dozierende zusätzlich: KI in der Lehre gemeinsam gestalten
Für alle, die KI im Unterricht einsetzen (wollen), gibt es neu gebündelte Ressourcen und Austauschformate:
- Zentrale Anlaufstelle: Die SharePoint-Seite KI in der Bildung – Upskilling & interdepartementaler Austausch bündelt Ressourcen und Austauschformate rund um KI in der Lehre.
- Community of Practice: Wir bauen die hochschulweite ZHAW Community of Practice «Teaching and Learning» auf. Good Practices, Erfahrungen speziell mit GenKI sowie konkrete Lehr- und Lernszenarien werden hier im kollegialen Austausch geteilt.
- KI-Upskilling zum Ausprobieren: Im Pilotprojekt «KI-Upskilling für Dozierende» könnt ihr einen Copilot Agent auf Basis von Microsoft Copilot Studio testen. Er unterstützt euch als intelligenter Navigator durch die KI-Angebotslandschaft der ZHAW und ermöglicht eine schnelle, bedarfsgerechte Orientierung sowie die gezielte Weiterentwicklung eurer KI-Kompetenzen. Interesse an einem Testzugang? Meldet euch bei korr@zhaw.ch.

Und jetzt?
Der Wechsel vom GenAI Skills Hub zu zwei zugeschnittenen Angeboten zeigt, wohin sich KI-Weiterbildung an Hochschulen bewegt: weg vom Kurs für alle, hin zu Unterstützung, die zur konkreten Rolle passt. Diese Erfahrung teilen wir gern – auch mit anderen Institutionen, die vor derselben Frage stehen.
Für ZHAW-Angehörige ist der nächste Schritt einfach: die passende Anlaufstelle anschauen, sich für ein Webinar anmelden oder in der Community of Practice vorbeikommen. Was der Hub «AI-Literacy» nannte – KI zu verstehen, kritisch einzuordnen und verantwortungsvoll zu nutzen – wächst nämlich nicht mit einem einzelnen Kurs, sondern mit Angeboten, die zur täglichen Arbeit passen.
KI-Disclaimer: Bei der Erstellung dieses Blogbeitrags wurde ein KI-gestütztes Sprachmodell unterstützend eingesetzt. Die KI diente zur Strukturierung von Inhalten sowie zur sprachlichen Überarbeitung. Konzeption, fachliche Inhalte und finale Redaktion liegen vollständig in der Verantwortung der Autor:innen.