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Kategorie: Lehrformate und Unterrichtsmodelle

IAS Tag der Lehre 2018: Das massgeschneiderte Studium

Beitrag von Natyra Ajvazi

„Im Sinne einer gerechten Auslese lautet die Prüfungsaufgabe für Sie alle gleich: Klettern Sie auf den Baum!“ – Hans Traxler (1976)

Der Tag der Lehre am ZHAW-Standort Wädenswil wurde 2014 von den Dozierenden des Instituts für angewandte Simulation (IAS) ins Leben gerufen. Die Teilnahme steht jedoch allen Lehrpersonen der ZHAW offen: Ziel der Veranstaltung ist der kollegiale Austausch zu didaktischen Themen über Instituts- und Departementsgrenzen hinweg. So gaben am diesjährigen Tag der Lehre eine illustre Anzahl Lehrpersonen aus verschiedenen ZHAW-Departementen in zehn Kurzvorträgen Einblick in ihre Ideen und Erfahrungen bezüglich Individualisierung und Personalisierung in der Lehre.

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Französisch geflippt

Beitrag von Alice Delorme Benites

Bilder: Alice Delorme Benites

Als Dozentin am Institut für Übersetzen und Dolmetschen unterrichtet Alice Delorme Benites seit September 2016 französische Grammatik im Flipped Classroom, wo reine Informationsvermittlung ausserhalb des Präsenzunterrichts stattfindet und gemeinsame Zeit der Vertiefung und Anwendung gewidmet ist. Was sie zur Umstellung auf dieses Lehrformat bewogen hat, wie sich der Unterricht dadurch verändert und ob der Aufwand sich lohnt, berichtet sie im Interview. Fragen: Fenja Talirz

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«Wichtig ist es, eine didaktische Idee zu haben»

Beitrag von Abraham Gillis

Am 1. August 2017 hat Lisa Messenzehl die Leitung der Fachgruppe Blended Learning im Ressort Lehre von Urban Lim übernommen. Von 2010 bis 2017 war Urban Lim in der Fachgruppe Blended Learning tätig – seit 2014 als Leiter. In einem Rückblick resümiert er die Entwicklung des Themas E-Learning an der ZHAW von eher technisch geprägten Plattformen zum didaktischen Blended Learning.

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Digital (Distr-)Action: Smartphones im Unterricht

Beitrag von Urban Lim und Lisa Messenzehl

Smartphones sind zu festen Lebensbegleitern geworden. Weil sie smart sind, helfen sie uns im Alltag mit Fahrplänen, Wegbeschreibungen, Telefonnummern und anderem, was wir uns nicht gerade auswendig im Kopf behalten wollen. Haben Sie eine Ahnung, wie oft Sie Ihr Smartphone am Tag in die Hand nehmen?

Bild: CC0 https://pixabay.com/en/smartphone-app-japanese-email-1184865/

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Kompetenzorientiert: INUAS-ExpertInnenworkshop Gesundheit in Wien

Beitrag von Lisa Messenzehl

Foto: Michaela Strauss, FH Campus Wien

Ist das Thema «Kompetenzorientierung in der Lehre» für eine hochschulübergreifende Tagung im Jahr 2017 eigentlich nicht etwas abgegriffen? Sollte beinahe zwanzig Jahre nach dem Start des Bologna-Prozesses und der vielbeschworenen «didaktischen Wende» nicht längst klar sein, wie kompetenzorientierte Lehre aussieht? Diese Fragen mögen sich manche vor Beginn des INUAS-ExpertInnenworkshops gestellt haben, welcher Ende April 2017 an der FH Campus Wien stattfand. Rund fünfzig Fachpersonen aus Gesundheit und E-Didaktik, darunter zwölf Angehörige der ZHAW, tauschten sich zu Formen des kompetenzorientierten Lernens, Lehrens und Prüfens aus.

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Crossing Borders: Kommunikationskompetenzen praxisnah und sprachübergreifend trainieren und erweitern

Beitrag von Daniela Fernando und Oliver Winkler

Grafik: Dario Feser, Katharina Kiwic

Als Dozierende für Kommunikation haben wir mit angehenden IngenieurInnen im HS16 ein mehrwöchiges szenariobasiertes Pilotprojekt durchgeführt. Rund um das Thema Health and Safety/Arbeitssicherheit bewältigten die Studierenden dabei diverse kommunikative Aufgaben in einem sprachübergreifenden Unterrichtssetting (Deutsch und Englisch). Ein externer Referent lieferte thematische Expertise, wir standen den Studierenden als Coaches zur Seite und sie erarbeiteten als Leistungsnachweise informative Intranetseiten auf unserer E-Portfolio-Plattform. Die Ergebnisse sind aus unserer Sicht sehr gelungen.

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Mix it up! Mit Lernvideos den Unterricht bereichern

Beitrag von Fenja Talirz

lernvideos

Quelle: Colourbox Education

Wie kommt man schon wieder zu dieser Formel? Was war nochmal der Grundgedanke hinter diesem Schema? Wieso muss dieser Schritt vor dem anderen erfolgen?

Wem ist es nicht auch schon so ergangen: Man hat einen wichtigen komplexen Sachverhalt in der Fachliteratur gelesen, dann nochmal, und dann nochmal. Aber wenn es darauf ankommt, kann man sich an eine entscheidende Information nicht erinnern. Vielleicht hatte man sie gar nie ganz durchdrungen, vielleicht konnte man sie sich einfach nicht merken, vielleicht war sie schlicht nicht gut erklärt.

Nicht alle Inhalte lassen sich in Text- oder Referat-Form wirksam vermitteln. Auch visuelle Hilfsmittel wie PowerPoint-Folien haben als statische Elemente ihre Grenzen. Gute Lernvideos können das Erklären, Aufnehmen und Begreifen von Informationen enorm erleichtern – insbesondere im Selbststudium, aber auch in Präsenzveranstaltungen. Wie Videos wirksam eingesetzt werden können und was man für die Produktion wirklich braucht, beleuchten wir in diesem Post.

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Praktische Massnahmen für einen erfolgreichen Flipped Classroom

Beitrag von Daniela Lozza

lozzQuelle: Colourbox Education

Das Konzept des Flipped Classroom, bei dem Studierende sich ihr Fachwissen als Vorbereitung auf den Unterricht im Selbststudium erarbeiten und die Präsenzzeit für Problemlösungen nutzen, wird am Departement Life Sciences und Facility Management bereits in einigen Kursen angewendet.

Vorbereitung als Bedingung: ein Problem?

Einer der Hauptvorteile dieser Unterrichtsform liegt darin, dass die Präsenzzeit für aktives, problembasiertes Lernen statt für die Vermittlung von Grundlagen genutzt werden kann. Die Studierenden können vor Ort an realitätsnahen, komplexen Problemen arbeiten, Fragen stellen und Diskussionen führen, die zur Reflexion anregen und das kritische Denken fördern.

Wir hören allerdings immer wieder von Lehrpersonen, dass Studierende ebendiese Grundlagen im Selbststudium nicht erarbeiten und sie sich als Folge nicht aktiv am Präsenzunterricht beteiligen. Die Gründe sind meist so vielfältig wie die Studierenden selbst, nicht selten beruht das Problem jedoch auf Missverständnissen bei der Rollenverteilung und strukturellen Problemen, die wir hier etwas genauer anschauen möchten.

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