Drei Studis am grössten Startup-Event der Schweiz

Theorie schön und gut – aber wie funktioniert Medienarbeit, wenn’s wirklich zählt? Diese
Frage stellten wir uns im Modul ProjektPlus im Studiengang Kommunikation und Medien. Zu
dritt arbeiteten wir am Projekt «Nationale Sichtbarkeit für die Startup Nights – PR &
klassische Medienarbeit». Ziel war es, einen der grössten Events der Schweizer Startup-Szene
– die Startup Nights in den Eulachhallen Winterthur – mit gezielter Kommunikationsarbeit
schweizweit ins Rampenlicht zu rücken. Und mal ehrlich: Wie schwer kann es schon sein, ein
Event mit über 8’500 Besucher:innen und unzähligen Startups ins Gespräch zu bringen?
(Spoiler: Gar nicht so einfach, wie man denkt.)

von Lisa Renz, Mia Fasser und Patrik Müller

Bevor wir uns an die Arbeit machen konnten, stand zunächst ein Kick-off-Gespräch mit
unserem Coach auf dem Programm. Gemeinsam besprachen wir, wie wir das Projekt
angehen und was wir eigentlich über die Startup Nights wussten. Die Antwort: ziemlich
wenig. Keiner von uns dreien hatte den Event bisher besucht, geschweige denn genauer
verfolgt. Startup Nights? Das klang spannend – irgendwie nach Innovation, Networking und
jungen Gründer:innen mit grossen Ideen. Aber auch ein bisschen nach einer Welt, die uns bis
dahin fremd war. Also hiess es: Recherchemodus an.


Auf der Suche nach den richtigen Kontakten

Nachdem wir ein erstes Gefühl für den Anlass entwickelt hatten, ging es an die konkrete
Kommunikationsarbeit. Unsere erste Aufgabe: Die passenden Medien finden, die für eine
Berichterstattung über die Startup Nights in Frage kommen könnten. Dafür erstellten wir eine
Medienliste mit potenziellen Medientiteln – von nationalen und lokalen Zeitungen bis hin zu
Fachmagazinen, die sich mit Innovation, Unternehmertum, Digitalisierung oder Female
Leadership beschäftigten. Diese Liste bildete die Grundlage für das Mailing, mit dem wir
Journalist:innen gezielt auf das Event aufmerksam machen wollten.

Als Nächstes stand die Vorbereitung der Mailings bevor. Dabei legten wir besonderen Wert
darauf, die Journalist:innen möglichst persönlich und individuell anzusprechen – schliesslich
landen Journalist:innen täglich in einem Meer von Pressemitteilungen. Parallel dazu
begannen wir, eine Pressemappe zusammenzustellen, die alle relevanten Fakten rund um die
Startup Nights sichtbar machte: von den Programm-Highlights und spannenden
Speaker:innen bis hin zum Anfahrts- und Hallenplan. Die Journalist:innen sollten sich
möglichst schnell ein Bild machen können – ohne lange suchen zu müssen.

Endlich live dabei!

Dann war es endlich so weit: Die Startup Nights standen bevor. Wir durften kostenlos am
Event teilnehmen und konnten uns in Ruhe umsehen, die Stimmung aufsaugen und uns
amüsieren. Zwischen den Bühnen und Messeständen kamen wir mit Gründer:innen ins
Gespräch und lernten so einige Startups näher kennen – und ja, wir haben sogar einem
Roboter die Hand geschüttelt. Natürlich blieb auch Zeit, sich bei den Food Trucks und an der
Bar zu verpflegen.

Alles in allem hat uns das Event richtig viel Spass gemacht – sogar mehr, als wir erwartet
hatten. Nach dem Event ging die Arbeit zwar noch weiter: Wir führten das Medienmonitoring
durch, verfolgten, welche Berichte erschienen, und werteten aus, wie unsere
Kommunikationsmassnahmen gewirkt hatten. So konnten wir nicht nur das Event geniessen,
sondern auch sehen, dass unsere Arbeit Früchte trug.

Weitere Themen aus dem Bachelorstudiengang Kommunikation und Medien:


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