Können kleine Dinge die Attraktivität von Nachtzügen einen grossen Schritt voranbringen? Genau das war die Frage eines interdisziplinären Experiments des Studiengangs Mobility Science mit der American University of Ras Al Khaimah (AURAK).
Im Projekt EuroNight 2.0 ist die ZHAW School of Engineering daran beteiligt, den Schlafwagen der Zukunft zu entwickeln. Das aktuelle Rollmaterial wird aber noch lange im Einsatz sein. Inspiriert von den EuroNight 2.0-Erkenntnissen untersucht die ZHAW ergänzend Ansätze, wie der Komfort in heutigen 4er- und 6er-Abteilen gesteigert werden kann. Das Hackathon-Format „Pimp your Night train“ fokussiert dabei auf die Entwicklung von Bring-your-Device (BYOD)-Ideen. Das Nackenkissen ist das klassische BYOD von Interkontinental-Flugreisenden. Wie könnte das „Nackenkissen des Nachtzugs“ aussehen, das den Reisekomfort auf ein neues Qualitätsniveau hebt?
Gemeinsam mit 50 Studierenden aus verschiedenen Studiengängen der AURAK haben wir einen ersten Blick in die Zukunft geworfen. Mit viel Engagement und Kreativität haben sich die Studierenden-Teams dem für sie ungewohnten Thema gewidmet. Keines hatte bislang Nachtzug-Erfahrungen, alle sind mit einer offenen Perspektive die Aufgabe angegangen. Herausgekommen ist ein breites Spektrum kleiner bis grosser Produkte, um aus dem Etagenbett einen individuellen Wohlfühl-Cocoon zu machen – wie zum Beispiel der abgebildete NTSuit.
Ein ganz herzlicher Dank gilt Prof. Anis Semlali & seinem Team, die diesen Workshop möglich gemacht haben, sowie Prof Ahmad Sakhrieh (AURAK) und Robér Bormann (SBB) für die Unterstützung. Alle Beteiligten nehmen viele tolle Inspirationen aus den Sprint Sessions mit.
Coming soon: Wir werden eine ähnliche Veranstaltung auch in Zürich mit dem ZHAW-Studiengang Mobility Science in Zusammenarbeit mit Studierenden anderer Fachrichtungen durchführen.




