An der ZHAW wurde auch dieses Jahr wieder kräftig in die Pedale getreten: Bei bike to work, kamen so insgesamt über 87’000 Kilometer und 8’000 Velotage zusammen – verteilt auf Studierende und Mitarbeitende aus allen Departementen. Wir haben zwei Teams aus den Top 10 der kilometerstärksten Gruppen getroffen.
Von Anfang Mai bis Ende Juni fand wieder bike to work statt – eine Aktion zur Förderung der Gesundheit in Unternehmen. Mit dabei: Über 90 Teams bestehend aus ZHAW-Mitarbeitenden und Studierenden.
Zusammen eine gute Konstanz hingelegt: Die Velotekton*innen
Yanosh Simenic, Til Steiger, Fabienne Keller und Clara Sailer befinden sich mitten in ihrem Masterstudium in Architektur. Trotzdem, oder gerade deshalb, fanden die vier Zeit fürs Velo. Was als gegenseitiger Ansporn begann, wurde zum gemeinsamen Projekt: Til war schon vorher Velo-Pendler und ansteckend motiviert, Fabienne fuhr bereits regelmässig mit dem Gravelbike, und selbst Yanosh, der Neuling im Team, ist inzwischen richtig Feuer und Flamme.
«Vor allem ging es uns darum, Yanosh mit unserer Teilnahme anzuspornen», erzählt das Team. «Er ist inzwischen richtig motiviert und möchte in Zukunft sogar an einem Radmarathon teilnehmen.»
Auch für Fabienne hat die Challenge Folgen: Sie liebäugelt mittlerweile mit Bikepacking-Ferien, langfristig sogar mit einer Alpenüberquerung. Am meisten Freude habe aber etwas anderes gemacht, sagt das Team:
«Im Vordergrund stand die Freude daran, uns gegenseitig zu motivieren und zu beobachten, wie jede und jeder von uns das Velo in den eigenen Alltag integriert – und das hat bei allen geklappt.»
Bild: Jürg Meierhofer
Der Funke springt über: Team IDS
Beim Institut für Data Science der ZHAW School of Engineering war es Nikola Pascher, die das Team zusammentrommelte. Mit dabei: Jürg Meierhofer, der ohnehin fast täglich im Sattel sitzt, Mira Rohrbach, die nach 20 Jahren mit wechselnden Arbeitsorten endlich wieder regelmässig pendeln konnte und Silvio Lorenzetti, dem der Sport am Herzen liegt.
Für Jürg Meierhofer gehört das Velofahren zum täglichen „brain-body-and-soul-food“. Er zitiert dazu gerne den Unternehmer Andy Rihs: «Ich habe im Sattel mehr Probleme gelöst als in einem Konferenzraum.»
Mira liess sich von bike to work sogar durch einen Velosturz nicht bremsen und zog die Challenge fast lückenlos durch. Sie sei jetzt „voll in Fahrt“ und weiche höchstens noch im Notfall auf den ÖV aus, sagt sie. Nikola bringt den Teamgedanken auf den Punkt:
«Für uns endet bike to work eigentlich nicht – wir fahren einfach weiter. Das Schönste an der Aktion ist aber, dass der Funke auf andere überspringt.»
Bike to Work an der ZHAW in Zahlen
330 ZHAW-Angehörige nahmen an bike to work teil und legten gemeinsam 87’748 Kilometer zurück – verteilt auf 91 Teams und 8’054 Velotage. Bemerkenswert: Wie SRF Meteo berichtete, zählte der Juni zu den heissesten seit über 270 Jahren – für die ZHAW-Teams offenbar kein Hindernis, sondern höchstens ein zusätzlicher Ansporn.
2027 wieder mit dabei?
Egal ob du schon lange Velo-Pendlerin oder Velo-Pendler bist oder erst noch den Einstieg wagen möchtest: Die Geschichten von Velotekton*innen und IDS zeigen, dass es vor allem eines braucht – ein Team, das sich gegenseitig motiviert. Wer 2027 selbst mitmachen möchte, erhält diese Möglichkeit rechtzeitig über die ZHAW-Kanäle. Und wer wissen möchte, wie die ZHAW in den Vorjahren abgeschnitten hat, wird in den Rückblicken zu bike to work 2025 und bike to work 2024 fündig.
Ein herzliches Dankeschön an alle ZHAW-Angehörige, die 2026 mitgefahren sind – Wir sehen uns 2027 wieder auf dem Sattel!