Testlauf mit Office 365

Endlich ist es soweit, einige ausgewählte Studierende können an der ZHAW jetzt kostenlos Office 365 Pro Plus testen.

Diese Nachricht dürfte vor allem auch unsere iPad NutzerInnen freuen, da sie mit Office 365 die kostenpflichtige Pro Version der Office Apps (Word, Excel, PowerPoint) für iOS freischalten können.

Welche Vorteile bietet Office 365?

Die Vollversion von Office auf bis zu fünf Geräten
Mit Office 365 können Sie von bis zu fünf Geräten aus an Office Dokumenten arbeiten; egal, ob Sie gerade unterwegs auf dem Smartphone etwas prüfen müssen, mit dem Tablet im Unterricht sitzen oder zu Hause vor dem Computer oder Mac arbeiten.
Office 365 ist auf Windows, Mac, iOS und Android verfügbar.

Office online
Sollten Sie mal keines Ihrer Geräte dabei haben und eines Ihrer Office-Dokumente bearbeiten müssen, können Sie Office Online nutzen und Word-, OneNote-, PowerPoint- sowie Excel-Dokumente direkt im Browser erstellen und bearbeiten.

One Drive for Business mit 1 TB
Mit Office 365 Pro Plus erhalten Sie 1 TB Cloudspeicher, auf dem Sie Ihre Dokumente von allen Geräten aus speichern und synchronisieren können. Sie können via One Drive for Business Dokumente mit anderen NutzerInnen teilen und steuern, wer die Dokumente bearbeiten kann.

Skype for Business
Die Business Version erlaubt Online-Besprechungen, Chats, Audio- und Videoanrufe mit bis zu 250 Personen. Ausserdem können Sie mit Skype Ihren Bildschirm übertragen und Gespräche werden durch eine leistungsfähige Authentifizierung und Verschlüsselung geschützt. Der Dienst steht im Testbetrieb noch nicht zur Verfügung, folgt aber in Kürze.

Neue Tools
Office 365 Pro Plus bzw. Office Online bieten Zugang zu neuen Tools, wie z.B.

  • Sway: Präsentations-App, mit der Sie interaktive Präsentationen erstellen können.
  • Yammer: unternehmensinternes, soziales Netzwerk.
  • Video: Videoplattform, auf der Sie Video speichern, anschauen und teilen können.
  • Delve: eine intelligente Assistentin, die analysiert, wer mit wem zusammen arbeitet und Inhalte vorschlägt, die interessant sein könnten.

Wer kann Office 365 Pro Plus an der ZHAW nutzen?

Der Testbetrieb ist zurzeit auf die papierlose Klasse BT15 beschränkt und dauert bis Ende Frühlingssemester 2016. Es handelt sich um ein ICT Projekt unter der Leitung von Christian Schneider. Nach dem Test wird die ZHAW entscheiden, ob das Angebot für alle Studierende eingeführt wird.

Und wie sieht es mit dem Datenschutz aus?

Die Vereinigung der kantonalen Datenschutzbeauftragen (Privatim) und der Eidgenössischen Datenschutz-und Öffentlichkeitsbeauftragte (EDÖB) haben in Zusammenarbeit mit SWITCH, die Datenschutzbestimmungen des Campus and School Agreement (CASA) für die Hochschulen geprüft und angepasst.

Es gilt dadurch, im Gegensatz zu Office 365 Angeboten für Privatpersonen, ein datenschutzkonformer Rahmen beim Einsatz von Microsoft Office 365 Education durch Bildungsinstitutionen:

  • Es gilt Schweizerisches Recht.
  • Der Gerichtsstand ist Zürich.
  • Dies unabhängig von den allen anderen Datenschutzvereinbarungen.
  • Standort der Datenhaltung ist die Europäische Union.
  • Es besteht eine Informationspflicht gegenüber Behördenanfragen.
  • Microsoft verarbeitet und nutzt Kundendaten nur für die Erbringung der vereinbarten Onlinedienste, jedoch nicht für Werbung oder ähnliche Dienste.

Es bestehen weiterhin Risiken bei Nutzung von Cloud Computing, daher möchten wir Sie unter Berücksichtigung der Reglemente auf folgendes hinweisen:
Besonders schützenswerte Personendaten (z.B. Gesundheitsdaten, Arztzeugnisse, Noten von Studierenden) und sensitive Daten, welche besonderen Geheimhaltungspflichten unterliegen (z.B. Forschungsdaten, die einer Geheimhaltungsvereinbarung der ZHAW unterliegen) dürfen nicht in Microsoft Office 365 genutzt werden.

Probleme mit Referentenansicht in Microsoft PowerPoint 2013

Lehrpersonen mit einem Windows-Tablet kennen dieses Problem: Wenn man mit PowerPoint in der Referentenansicht präsentiert und aus der Präsentation heraus auf einen Link klickt, ein Video abspielt oder ein Programm aufruft, wird der Bildschirminhalt des Referenten plötzlich nicht mehr auf den Beamer projiziert.

Referentenansicht nutzt den Bildschirmmodus „Erweitert“
PowerPoint 2013 wechselt in der Referentenansicht automatisch in den Bildschirmmodus „Erweitert“, um die zwei unterschiedlichen Ansichten für den Referenten und das Publikum darzustellen. Das funktioniert so lange, bis man einen Link aufruft oder ein Video abspielt, die Inhalte sind dann nämlich nur noch auf dem Bildschirm des Referenten sichtbar und das Publikums sieht nur den erweiterten, leeren Desktop.

Windows-Taste‌ + P und Bildschirm duplizieren
Um in dieser Situation den Bildschirminhalt wieder auf dem Beamer anzuzeigen drücken Sie die Windows-Taste‌ + P und wählen unter den Einstellungen für das Projizieren „Duplizieren“ aus. Alternativ können Sie auch vom rechten Bildschirmrand nach innen wischen und die rechte Charms-Leiste aufrufen. Dort wählen Sie unter „Geräte“ das Menü „Projizieren“ aus.

Bildschirm_duplizierenKritisch wird es, wenn Sie danach wieder zurück in PowerPoint wechseln, um mit der Präsentation in der Referentenansicht fortzufahren: Da sich das Gerät noch im Modus „Duplizieren“ befindet, wird die Referentenansicht auf den Beamer dupliziert.

Wenn Sie, vor oder nach dem Wechsel ins PowerPoint, über die Windows-Taste‌ + P wieder in den Bildschirmmodus „Erweitert“ zurück wechseln, sieht Ihr Publikum aber nicht wie erwartet die Präsentation, sondern einen leeren Desktop. Um aus dieser falschen Ansicht heraus zu kommen, müssen Sie die Präsentation stoppen und nochmals neu starten.

Referentenansicht deaktivieren
Wenn Sie planen, Verweise auf Webseiten oder Videos in ihre PowerPoint Präsentation einzubauen, empfehlen wir daher die Referentenansicht von Anfang an zu deaktivieren. Die Einstellung dazu befindet sich im PowerPoint im Register „Bildschirmpräsentationen“. Entfernen Sie das Häkchen bei der Referentenansicht. Damit ersparen Sie sich das mühsame hin- und her zwischen der erweiterten und der duplizierten Bildschirmansicht während der Präsentation und können sich besser auf Ihr Publikum und die Inhalte konzentrieren.

Referentenmodus

Meistverwendete Apps

Im Rahmen der Evaluation wurden die Studierenden auch danach gefragt, welche Applikationen sie im Präsenzunterricht und dem Selbststudium nutzen. Sie wurden gebeten, die 3 wichtigsten Apps nach Reihenfolge zu nennen. Leider haben wir dazu wenig Rückmeldung erhalten, so dass die Aussagen hier mit Vorsicht zu geniessen sind.

Apple iPad

Good Reader und Good Notes auf dem 1. Platz

Bei den iPad Nutzern zeigt sich ein relativ klares Bild. Sowohl im Präsenzunterricht wie auch im Selbststudium wurde die Good Reader App am häufigsten auf den ersten Platz gewählt. Im Präsenzunterricht teilt sich die Good Reader App den Platz mit Good Notes, die sich vor allem für handschriftliche Notizen eignet. Auf dem zweiten Platz befindet sich der Safari Internetbrowser gefolgt von Dropbox auf dem dritten Platz.

App iPad Praesenz

Meistverwendete Apps auf dem iPad im Präsenzunterricht

App iPad Selbststudium

Meistverwendete Apps auf dem iPad im Selbststudium

Safari als meistgenannte App auf dem iPad

Zählt man alle Nennungen über alle Phasen und Platzierungen zusammen ist der Internetbrowser Safari die am häufigsten genutzte App auf dem iPad. Am zweit häufigsten wurde Dropbox genannt. Die Good Reader App befindet sich auf dem dritten Platz und scheint sich als PDF Bearbeitungsprogramm bei  den iPad Nutzern der Pilotklasse BT12 durchgesetzt zu haben.

App iPad

Meistverwendete Apps auf dem iPad

Microsoft Surface Pro

Bei den Microsoft Surface Pro Nutzern zeigt sich ein weniger klares Bild. Im Präsenzunterricht wurde die App Drawbard für das Bearbeiten von PDF auf den ersten Platz gewählt, gefolgt von Word, das als zweit wichtigste Applikation genannt wurde. Auf dem dritten Platz wurden die Applikationen Excel, One Note, Dropbox und die Internetbrowser Chrome und Firefox aufgeführt, so dass sich hier kein klarer dritter Platz evaluieren lässt. Zählt man die unterschiedlichen Internetbrowser zusammen, sind sie  auf dem dritten Platz, vor den anderen genannten Applikationen.

Apps-Microsoft-Praesenz

Meistverwendete Apps auf dem Microsoft Surface Pro im Präsenzunterricht

Keine bevorzugte App für das Selbststudium

Noch schwieriger wird eine klare Aussage beim Selbststudium. Hier nannten die Studierenden so viele verschiedene Applikationen, dass sich aus den Einzelnennungen keine Platzierung evaluieren lässt. Einzig Drawboard und Adobe Reader stechen mit jeweils zwei Nennungen noch etwas heraus. Die übrigen Applikationen wie One Note, Excel, PowerPoint, PDFX Change Viewer, Internet und Notizzettel wurden nur einzeln genannt.

Internetbrowser auch beim Surface Pro auf dem 1. Platz

Wenn man alle Nennungen über alle Platzierungen und Phasen hinweg auswertet ergibt sich für die Erstplatzierung beim Microsoft Surface Pro ein ähnliches Bild wie beim Apple iPad: Auf dem ersten Platz befinden sich die Internetbrowser, wobei hier vor allem Firefox und Chrome genannt wurden. Drawboard und One Note folgen auf dem zweiten Platz.

Auf dem dritten Platz folgen mit dem Adobe Reader und dem PDFX Change Viewer weitere PDF Bearbeitungsprogramme. Dropbox wurde von den Microsoft Surface Pro Nutzern interessanterweise nur vereinzelt aufgeführt. Es fällt zudem auf, dass sich der auf den Tablets vorinstallierte Adobe Acrobat XI Pro für die Bearbeitung von PDFs offenbar nicht durchsetzen konnte.

Meistverwendete Applikationen auf dem Microsoft Surface Pro

Meistverwendete Applikationen auf dem Microsoft Surface Pro

Ergebnisse der Evaluation zum papierlosen Studium

Das Zentrum für Innovative Didaktik der ZHAW hat das Pilotprojekt „papierloses Studium“ im Sommer 2014 aus didaktischer Perspektive evaluiert.

Die Ergebnisse dieser Studie möchten wir Ihnen nicht vorenthalten. Wir werden daher in den nächsten Wochen die spannendsten Erkenntnisse aus der Evaluation auf diesem Blog veröffentlichen.

Einige Infos zum Aufbau der Studie vorweg:

Die didaktische Evaluation schliesst an die Erkenntnisse aus der Interviewphase an und hatte zum Ziel, den Tablet-Einsatz in den verschiedenen Lehr- und Lernphasen zu analysieren:

  • Präsenzphase
  • Selbststudium/Vorbereitungsphase
  • Prüfungsvorbereitung
  • Prüfung

Die Hypothese war, dass der Tablet-Einsatz in diesen vier Lehr- und Lernphasen unterschiedlich starke Vor- und Nachteile aufweist. Um Unterschiede sichtbar zu machen, wurden in den verschiedenen Lehr- und Lernphasen Online-Befragungen bei der Tabletklasse (BT12) und einer Vergleichsklasse (BT13) durchgeführt.

Gesucht wurde nach statistisch relevanten Unterschieden zwischen der Tabletklasse und der Vergleichsklasse, die noch mit Papier studiert.

Die Daten wurden in anonymisierter Form über alle drei Online-Umfragen miteinander verknüpft. Dadurch haben wir in der Tabletklasse 20 kohärente Datensätze erhalten, die über alle Lehr- Lernphasen gehen. In der Vergleichsklasse lag die Rücklaufquote zur Umfrage bei 65%. Von den 19 Lehrpersonen nahmen 13 an der Umfrage teil.

Wichtigste Ergebnisse aus der Präsenzphase

Hohe Zufriedenheit

Über 70% der Studierenden aus der Tabletklassen würden ihren Mitstudierenden raten, sich ein Tablet anzuschaffen.  „Eine gelungene Sache, ich möchte nicht mehr auf ein Tablet verzichten müssen“. Allerdings fällt das Votum deutlich uneinheitlicher aus, wenn die Studierenden gefragt werden, ob sie sich für das Studium das Tablet auch selbst kaufen würden.

Studierende

Studierende

Auch bei den Lehrpersonen fällt die Beurteilung des papierlosen Studiums nach einem Jahr positiver aus als zu Beginn.

Lehrpersonen

Lehrpersonen

Wahlmöglichkeit zwischen Apple und Microsoft hat sich bewährt

Die beiden Tablet-Modelle führen kaum zu signifikanten Unterschieden. Die Wahlmöglichkeit hat die Zufriedenheit aber offenbar positiv beeinflusst.

GerätewahlMit den Tablets entstehen neue Formen des Lernens

Überraschend ist, dass über ¾ der Studierenden angeben, mit dem Tablet neue Möglichkeit des Lernens zu erleben. Hier wird einer der wenigen signifikanten Unterschiede zwischen Microsoft Surface Pro Nutzern und den Apple iPad Nutzern sichtbar: Die 10% der Studierenden, die keinen Neuigkeitswert beim Lernen feststellen, sind allesamt Microsoft Surface Pro Nutzer.

Neue Möglichkeiten des LernensDie Studierenden sind sich jedoch uneins, ob das Tablet in Zukunft aktiver im Unterricht eingesetzt werden sollte. Der derzeitige Unterricht wird bereits als abwechslungsreich angesehen.

Vermehrter Einsatz von Tablets im Unterricht ist nicht von allen gewünscht

Vermehrter Einsatz von Tablets im Unterricht ist nicht von allen gewünscht

Tablets erschliessen zusätzliche Informationsquellen

Eine wesentliche Änderung zeigt sich bei der Nutzung von Apps und dem Internet als zusätzliche Informationsquelle während des Unterrichts. Diese Möglichkeit war über die Smartphones, mit denen alle Studierenden ausgestattet sind, bereits vorher gegeben, nun wird sie aber auch tatsächlich genutzt, wie der Vergleich der Kontrollgruppe zeigt.

Informationsquelle

Nutzung zusätzlicher Informationsquellen während des Unterrichts – Vergleich mit Kontrollgruppe (BT13)

Intensivere Bearbeitung der Unterlagen

Eine weitere Veränderung zeigt sich bei der Bearbeitung der Unteralgen. Die Studierenden mit Tablet schreiben während dem Unterricht mehr in die Unterlagen hinein und unterstreichen mehr als ihre Kolleginnen und Kollegen in der Kontrollgruppe.

Durch die Möglichkeit, den Platz in den Unterlagen besser nutzen zu können, Anmerkungen ständig weiter bearbeiten und Veränderungen vornehmen zu können, findet mit den Tablets eine intensivere Bearbeitung der Unterlagen statt.

Bearbeitung der Unterlagen - Vergleich mit Kontrollgruppe

Bearbeitung der Unterlagen – Vergleich mit Kontrollgruppe (BT13)

Vermehrt Notizen mit der Tastatur

Das Tablet führt zudem zu einem signifikanten Unterschied in der Art und Weise, wie die Unterlagen bearbeitet werden. Die Notizen werden vermehrt mit der Tastatur angefertigt und die Bedeutung von handschriftlichen Notizen geht zurück.

Art der Bearbeitung - Vergleich mit Kontrollgruppe

Art der Bearbeitung – Vergleich mit Kontrollgruppe

Die handschriftlichen Notizen werden jedoch von der Tastatur nicht vollständig verdrängt. Über 50% der Tablet-Nutzer geben immer noch an, oft handschriftliche Notizen mit dem Tablet zu machen. Es gibt zudem bei den Annotationsformen keine signifikanten Unterschiede zwischen iPad und Surface Pro Nutzern.

Annotationsformen mit dem Tablet

Multimediale Funktionen werden wenig genutzt

Die erweiterten medialen Funktionen wie Integration von Fotos, Videos und Audiomitschnitten für die Dokumentation des Unterrichts werden seltener genutzt, spielen aber dennoch eine Rolle, wenn immerhin 32,2% der Studierenden oft Fotos anfertigen und je 10% gelegentlich Audio und Videomitschnitte.

Weniger Augenkontakt

Die Studierenden scheinen sich nicht hinter den Tablets zu verstecken. Was aber tatsächlich anders wahrgenommen wird, ist der Augenkontakt zwischen den Lehrpersonen und den Studierenden. Dieser scheint nach Beobachtung von 29% der Studierenden zurückgegangen zu sein. Bei der Kontrollgruppe gibt nur einer von 37 Befragten an, Augenkontakt mit der Lehrperson zu vermeiden. Dieser Unterschied ist statistisch signifikant und interessanterweise auch stärker ausgeprägt bei den Microsoft Surface Pro Nutzern.

Augenkontakt Der fehlende Augenkontakt scheint die Atmosphäre im Klassenzimmer jedoch nicht stark zu beeinflussen. Die Angaben der Kontrollgruppe unterscheiden sich nicht signifikant. Im Allgemeinen wird die Atmosphäre im Klassenzimmer als offen wahrgenommen. 30% haben einen gemischten Eindruck.

Gängige Vorurteile bestätigen sich nicht

Befürchtungen, dass die Studierenden durch das Tablet abgelenkt sind, lassen sich nicht eindeutig bestätigen. 51.6% geben an, dass sie nicht häufiger abgelenkt sind als früher. Auch bei einem Blick auf die Kontrollgruppe mit Papier lassen sich keine signifikanten Unterschiede ausmachen.

Aufmerksamkeit

Tablets eignen sich nicht für alle Fächer gleich gut

Die Studierenden scheinen sich einig darüber zu sein, dass sich das Tablet besonders gut für Fächer eignet, bei denen man sich Notizen im Unterricht machen kann, die also vor allem mit Folien als Unterrichtsmaterial arbeiten. Hier betonen einige Studierende, dass das Tablet eine bessere Ordnung in die Unterlagen gebracht habe.

Eine skeptische Haltung gibt es hingegen bei dem Einsatz von Tablets in Praktika. Strittig ist auch der Einsatz der Tablets in mathematischen Fächern. Etwas über 50% der Studierenden sehen dem Einsatz von Tablets in der Mathematik und Physik kritisch. Das Arbeiten mit Arbeitsblättern und das Rechnen auf dem Tablet fällt den Studierenden offenbar schwerer als auf Papier. Es zeichnet sich hier ein sehr uneinheitliches Bild, es wären weitere, detailliertere Untersuchungen notwendig.

Intensivere Moodle Nutzung

Moodle wird durch den Tablet Einsatz eindeutig mehr genutzt als früher. Anders sieht es jedoch aus, wenn man sich den Funktionsumfang von Moodle anschaut. Der Aussage „Ich nutze mehr Funktionen von Moodle als früher“ stimmen 61,7% zu, für 25,8% jedoch trifft es nicht zu. Dennoch lässt sich an diesen Antworten ablesen, dass die Einführung von Tablets zu einer stärkere Nutzung elektronischer Lernmedien führt.

Moodle-NutzungSoziales Lernen wird nicht gefördert

Das Lernen mit Tablets führt nicht dazu, dass soziales Lernen gefördert wird. Die Tabletklasse zeigt trotz der neuen Technologie ein deutlich geringeres, kollaboratives Lernverhalten als die Vergleichsklasse.

kollaboratives-arbeitenDer Austausch untereinander fällt den Studierenden mit dem Tablet jedoch leicht. 19.4% tauschen sich sogar mehr aus als früher. Interessanterweise stimmen die iPad Nutzer signifikant mehr der Aussage zu, sich mit den Mitstudierenden häufiger als früher auszutauschen.

Die Frage, ob der Austausch zwischen den Studierenden durch die Tablets einfacher bzw. intensiver geworden ist, lässt sich nicht eindeutig beantworten. Die Studierenden der Kontrollgruppe geben mit 63,9% an, dass ihnen der Austausch mit Mitstudierenden leicht fällt. Der Wert ist niedriger als bei der Tabletklasse, liegt aber statistisch nicht im signifikanten Bereich.

AustauschTablet ergänzt bestehende Endgeräte

Das Tablet ist vor allem ein zusätzliches Gerät, das mit seinen Einsatzmöglichkeiten anderen Geräten ähnelt, diese aber nicht vollständig ersetzt. Nicht überraschend, ersetzt das Microsoft Surface Pro in einem statistisch signifikanten Bereich häufiger den Laptop als das Apple iPad.

Auf die Frage, ob die Studierenden das Tablet eher wie Papier oder eher wie einen Laptop einsetzen, ergibt sich ein sehr durchmischtes Bild. 41,9% geben an, es eher wie einen Laptop zu benutzen, während 58,1% es in ihrer Nutzung eher vergleichbar mit Papier finden. Die meisten Kommentare betonen den hybriden Zustand des Tablets.

Substitution

Tablets werden im Präsenzunterricht und dem Selbststudium genutzt

Die Ergebnisse der Interviewphase deuteten zuerst darauf hin, dass sich das Tablet vor allem für den Präsenzunterricht eignet. Die Studierenden nutzen das Tablet aber auch im Selbststudium. Die Evaluation zeigt, dass das Lernen mit dem Tablet über alle Lehr- und Lernphasen hinweg möglich ist.

Wie die Tabletnutzung in der Vor- und Nachbearbeitung des Unterrichts, der Prüfungsvorbereitung und der Prüfung aussieht, was die Lehrpersonen dazu sagen und vor welchen Herausforderungen wir noch stehen, verraten wir Ihnen in Kürze in unseren nächsten Beiträgen.

Ein Dankeschön an das Projektteam

Ich möchten an dieser Stelle die Gelegenheit nutzen, um allen, die an der Evaluation mitgearbeitet haben, zu danken. Insbesondere die Projektleiterin Dr. Maren Lübcke und ihr Team bestehend aus Dr. Ute Woschnack und Flavio Di Giusto haben viel Einsatz gezeigt und tolle Arbeit geleistet. Aber auch die Studierenden und Lehrpersonen, die  geduldig all unsere Fragen beantwortet haben, haben an dieser Stelle ein grosses Dankeschön verdient.

SWITCH Drive – der akademische Cloud Dienst

Seit September steht unseren Studierenden der akademische Cloud Dienst SWITCH Drive zur Verfügung: www.switch.ch/drive/

Wir möchten Ihnen damit eine Alternative zu den gängigen Cloud-Diensten wie Dropbox, Google Drive, iCloud und OneDrive bieten.

25 GB Speicherplatz für Hochschulangehörige

SWITCH Drive bietet 25 GB Speicherplatz und kann sowohl auf dem iPad wie auch auf den Windows Tablets installiert werden. Der akademische Cloud Dienst ist noch sehr neu und wir testen ihn dieses Semester mit den Tablet Studierenden. Die Idee ist, dass der Dienst später auch anderen Studierenden zur Verfügung steht.

So nutzen Sie SWITCHcloud

  1. Erstellen Sie eine SWITCHcloud ID: https://cloud-id.switch.ch/
    Sie können sich noch nicht direkt mit Ihrem ZHAW Login anmelden.
    Die SWITCHcloud ID besteht aus Ihrer ZHAW E-Mail Adresse und einem Passwort. Wobei das Passwort nicht dasselbe sein darf, wie dasjenige, das Sie für das ZHAW Login nutzen.
  2. Loggen Sie sich danach unter https://drive.switch.ch/ mit Ihrer SWITCHcloud ID ein.Login SWITCHcloud
  3. Laden Sie die Desktop App für Windows oder die iPad App herunter.SWITCHDrive App
  4.  Konfigurieren Sie SWITCHdrive auf Ihrem Gerät. Die App wird bei Windows im Desktop-Modus rechts unten in der Taskleiste als kleines Icon angezeigt.
    Sie können in der Desktop App für Windows einen Ordner auswählen, der mit SWITCHDrive synchronisiert werden soll z.B. „Eigene Dokumente“. Die Synchronisation findet in beide Richtungen statt.Screenshot (17)

 

 

 

 

Verbindung via WebDAV

SWITCHdrive kann via WebDAV angesteuert werden. Die WebDAV Adresse lautet: https://drive.switch.ch/remote.php/webdav/
Sie können auf dem iPad Apps, die WebDAV unterstützen nutzen, um Dateien auf SWITCHdrive zu laden.

Apps, die WebDAV unterstützen sind z.B.:

Das Microsoft Surface Pro und seine Tücken

Unser Blog wird erfreulicherweise von vielen interessierten Leserinnen und Lesern verfolgt und ich erhalte immer wieder Anfragen von Schulen, welche sich für das Surface Pro von Microsoft interessieren.

Das Microsoft Surface Pro ist bei den Studierenden beliebt, auch wenn die Akkulaufzeit etwas zu kurz ist und die Rückseite des Gehäuses beim Aufladen teilweise Strom abgibt. Dies meldete uns eine Studentin und es gibt auch eine Stellungsnahme von Microsoft dazu.

Als Projektleiterin sehe ich das Microsoft Surface Pro jedoch noch aus einer anderen Perspektive, die ich gerne mit unseren Lesern teilen möchte. Unsere Erfahrungen mit dem Microsoft Surface Pro sind nämlich gemischt. Einerseits lässt es sich gut in unsere Windows-basierte ICT-Umgebung einbinden und verwalten und die Studierenden schätzen die Möglichkeit, mit Office arbeiten zu können. Andererseits bereitet uns das Microsoft Surface Pro einige Probleme, die uns aktuell daran zweifeln lassen, ob wir auch in Zukunft darauf setzten sollen.

Kein Bildungsrabatt für Hochschulen

Das Microsoft Surface Pro ist ein Consumer Gerät, welches Microsoft im 2013 nur über seinen Online-Shop und über Detailhändler wie Mediamarkt, Interdiscount und Fust vertrieb. Für uns als Bildungsinstitution war die Beschaffung der Microsoft Surface Pro eine echte Herausforderung, denn Microsoft hatte im Herbst 2013 kein Surface Pro Angebot für Hochschulen. Bildungspreise gab es nur für Studierende und für das Surface RT.

Kein Interesse, das Surface Pro im Bildungsbereich zu platzieren

Microsoft bot uns bei der Beschaffung kaum Unterstützung an und war nicht bereit, uns einen Bildungsrabatt zu offerieren. Das Interesse von Microsoft, das Surface Pro im Bildungsbereich zu platzieren scheint eher gering. Jedenfalls haben wir auf unsere Anfrage erst nach mehreren Wochen eine Antwort erhalten, in der man uns eine Windows 8 Demo, regelmässige Updates sowie das Erstellen einer Fallstudie für unser Projekt anbot. Da im Herbst 2013 aber kein anderes vergleichbares Windows 8 Gerät verfügbar war, haben wir uns dann doch für das Surface Pro entschieden.

Fehlender Support für Hochschulen

Da das Microsoft Surface Pro als Consumer Gerät auf dem Markt gebracht wurde, bietet Microsoft keinen End-User-Support für Bildungsinstitutionen an. Das bedeutet, dass wir uns bei Problemen und Garantiefällen direkt an Microsoft wenden müssen und die Reparatur nicht über unseren Lieferanten abwickeln können.

Die Geräte müssen zur Reparatur an das Repair Center von Microsoft in den Niederlanden gesendet werden. Hierfür braucht es:

  1. Registrierung des Besitzers bei Microsoft.
  2. Reparaturanmeldung über das Self Service Portal von Microsoft.
  3. geeignete Verpackung.
  4. Pro forma Rechnung für den grenzüberschreitenden Versand in die Niederlande.
  5. Terminvereinbarungen mit UPS für die Abholung des Pakets.

Beim Versuch, eine Support-Techniker bei Microsoft zu kontaktieren, um das Problem mit der Stromabgabe über die Rückseite des Gehäuses abzuklären, wurde ich von einer Supportstelle zur nächsten weiter verbunden und am Ende wieder auf das Self Service Portal verwiesen, weil ein telefonischer Support ohne Supportvertrag nicht möglich war. Ergebnis der Abklärungen war, dass wir für einen Garantieaustausch jedes einzelne Gerät zur Prüfung in die Niederlande hätten senden müssen. Da es sich aber gemäss Microsoft bei der Stromabgabe nicht um einen Defekt handelt, haben wir auf einen Garantieaustausch verzichtet.

Verständlicherweise sind wir über diese Abläufe und Prozesse nicht sehr glücklich, denn er kostet uns sehr viel Zeit und ist nicht effizient. Wir stehen diesbezüglich zwar mit Microsoft in Kontakt und haben unsere Forderung nach einem End-User-Support für Bildungsinstitutionen bereits im Januar bei Microsoft Education Switzerland platziert, eine Reaktion darauf haben wir allerdings bis heute nicht erhalten.

Zubehör nach 6 Monaten defekt

Leider häufen sich in letzter Zeit die Defekte beim Zubehör des Microsoft Surface Pro. Es sind bereits mehrere Eingabestifte und Ladekabel defekt, was eigentlich nach 6 Monaten nicht der Fall sein sollte. Nicht zu vergessen der Aufwand der entsteht, wenn wir das defekte Zubehör zur Abklärung in die Niederlande schicken müssen.

Alternativen zum Surface Pro 2

Wir haben aktuell das Surface Pro im Einsatz und sind uns bewusst, das das Surface Pro 2 einige Verbesserungen mit sich bringt. Das grundlegende Problem mit dem fehlenden End-User-Support bleibt für uns jedoch bestehen. Deshalb sind wir zurzeit skeptisch, ob wir das Surface Pro bei einer allfälligen Ausweitung des Projektes weiter berücksichtigen sollen.

Eine mögliche Alternative zum Surface Pro ist das Dell Venue 11 Pro.
Anbei ein Vergleich von Microsoft Surface 2 vs. Dell Venue 11 Pro von tabtech:

Ein Student hat für uns auch das Samsung ATIV Tab 3 getestet. Es hat vor allem aufgrund seines geringen Gewichts und der guten Akkulaufzeit positiv abgeschnitten. Die Leistung lässt aber etwas zu wünschen übrig und wir sind skeptisch, ob Samsung in Zukunft auf Windows 8.1 Geräte setzten wird, die Konzernstrategie scheint eher in Richtung Android zu gehen.

Fazit

Wir sehen Potenzial für das Microsoft Surface Pro 2 im Hochschulumfeld, allerdings nur, wenn Microsoft seine Supportstrategie ändert und den Hochschulen in Zukunft einen Bildungsrabatt gewährt.

Update auf Windows 8.1

Einige Studierende haben schon mehrfach nachgefragt, wann das Update auf Windows 8.1 auf dem Surface Pro freigegeben wird. Wir haben dies nun mit der ICT-Abteilung abgeklärt.

Welche Verbesserungen bringt Windows 8.1?

  • Benötigt weniger Speicherplatz
  • Automatische App-Updates
  • Die Lokale Suche ist neu mit der Web-Suche verknüpft
  • Anzeige von bis zu 4 Apps auf einem Bildschirm für verbessertes Multi-Tasking
  • Startbutton im Desktop-Modus
  • Erweiterte PC-Einstellungen
  • Variable Kachelgrössen
  • Start- und Desktopbildschirm können dasselbe Hintergrundbild anzeigen
  • Diashow für den Sperrbildschirm
  • Verbesserter Multi-Monitor Support
  • Optimierte SkyDrive Integration bei der Dokumente in der Cloud wie lokale Dateien behandelt werden (z.B. in der Suche)
  • Möglichkeit, offizielle Facebook App zu installieren
  • Möglichkeit, mehrere Apps gleichzeitig zu deinstallieren
  • Desktop Boot für das Überspringen des Startbildschirms beim Booten

Weitere Informationen zu den Funktionen von Windows 8.1 finden Sie auf http://www.chip.de/news/Windows-8.1-Preview-jetzt-zum-Gratis-Download_61564616.html

Update nur mit Neuinstallation möglich

Das Update auf Windows 8.1 ist laut Microsoft nur mit einer Neuinstallation möglich. Dies bedeutet, dass alle Dateien, Einstellungen, Programme und Apps auf dem Surface Pro bei der Installation von Windows 8.1 gelöscht werden und Sie das Gerät danach nochmals neu konfigurieren und die Software sowie die Apps neu installieren müssen. Wir empfehlen aus diesem Grund zurzeit kein Update auf Windows 8.1.

Wenn Sie auf Windows 8.1 updaten möchten

Sie können Ihr Surface Pro auf Wunsch von der ICT auf Windows 8.1 updaten lassen. Bitte eröffnen Sie hierfür beim Servicedesk ein Ticket und vereinbaren Sie mit der ICT einen Termin. Für das Update auf Windows 8.1 müssen Sie das Gerät ca. 3-4 Arbeitstage bei der ICT-Abteilung lassen. Wir können Ihnen für diese Zeit leider kein Ersatzgerät zur Verfügung stellen.

Wichtig: Beim Update werden alle Daten, Einstellungen, Programme und Apps vom Gerät gelöscht. Bitte führen Sie unbedingt eine Datensicherung durch, bevor Sie das Gerät bei der ICT vorbeibringen!

Abacus Verknüpfungen löschen

Bei der Installation der Surface Pro Tablets ist uns aufgefallen, dass in der App Übersicht sehr viele Abacus Verknüpfungen aufgelistet werden. Diese Abacus Apps werden nicht benötigt und können gelöscht werden. Bei Tablets, die neu aufgesetzt werden, werden diese Verknüpfungen in Zukunft nicht mehr angezeigt.

Um die Abacus Verknüpfungen aus der App Übersicht zu löschen, gehen Sie wie folgt vor:

  1. Wischen Sie im Kachelmodus mit dem Finger vom unteren Bildschirmrand nach oben, um alle Apps aufzurufen (rechts unten).
    Alle Apps
  2. Wählen Sie in der App Übersicht unter dem Abschnitt Citrix die erste App Abacus aus und tippen Sie die App mit dem Finger leicht gegen unten an, damit ein Häkchen erscheint.
  3. Klicken Sie anschliessend auf „Speicherort öffnen“.
    Abacus auswählen
  4. Navigieren Sie nun im Explorer einen Schritt zurück, bis Sie den Citrix Ordner sehen und löschen Sie den Citrix Ordner.
    Citrix löschen
  5. Bestätigen Sie das Löschen anschliessend noch mit OK.

Die Abacus Verknüpfungen sollten nun im Kachelmodus nicht mehr ersichtlich sein.

 

PDF bearbeiten mit OneNote

Mark Kreuzer aus Köln hat für unsere Surface Pro Nutzer einen Webcast produziert, in dem er erklärt, wie man mit OneNote mühelos PDFs bearbeiten und Notizen erfassen kann.

Vielen Dank für diesen tollen Input!

Auf seinem Blog blog.microle.de berichtet Mark Kreuzer übrigens über sein Leben, fast ohne Papier. Es hat einige sehr lesenswerte Beiträge dabei. Ihr findet ihn auch auf Twitter unter @kramkr.

Statusmeldungen der ICT

Die ICT informiert im Intranet laufend über den Betriebsstatus der ICT Infrastruktur.

Hier finden Sie zusätzliche, projektspezifische Informationen zu Updates, Anfragen und Problemen mit dem iPad oder dem Surface Pro.

DatumTitelBeschreibungStatusKommentar
29.04.2014Office 365Wann wird Office 365 an der ZHAW eingeführt?in BearbeitungOffice 365 ist für die ICT ein aktuelles Thema. Leider scheint die Rechtslage nicht ganz so einfach zu sein, wie sie aufgrund von Pressemeldungen den Anschein hat.
Wir sind zu diesem Thema in engem Kontakt mit unserem Microsoft Lieferanten. Aktuell forcieren wir zusammen mit Switch und unserem Microsoftlieferanten eine Klärung der Rechtslage für Hochschulen.

Aus unserer Sicht wäre Office 365 für die Studierenden der ZHAW ein echter Gewinn. Sofern die Rechtslage einen Einsatz an der ZHAW zulässt, werden wir den Funktionsumfang für Office 365 definieren und eine Freischaltung vorantreiben.
21.11.2013Windows 8.1Wann wird Windows 8.1 zur Verfügung stehen ?erledigtWindows 8.1 Update
17.12.2013SurfaceadminWie bekomme ich auf dem Surface Adminrechte ?erledigtLokale Admin Rechte auf dem Surface Pro