Welternährungssysteme 2021

Mob Grazing – Mit Hufgetrampel den Boden verbessern?

Ein Beitrag von Patricia Durán Amrein

Abbildung 1: “grazing is not just about grass” (Plougman, 2018 CC BY-SA 2.0)

Holistisches Weidemanagement, ganzheitliches Weidemanagement, Mob Grazing, regenerative Weidewirtschaft: alle Begriffe haben denselben Grundgedanken. Es beschreibt eine Weideform, bei der die Aspekte Klimaschutz, Bodenfruchtbarkeit und Tiergerechtigkeit vereint und zugleich die organische Bodensubstanz erhöht beziehungsweise  verbessert werden sollen. Doch ist dem auch wirklich so? Mob Grazing wird nämlich von vielen Stimmen kritisiert.

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Welternährungssysteme 2021

Blog-Serie Welternährungssysteme 2021

(pxfuel.com, CC0 1.0)

Es ist wieder soweit – nächste Woche wird auf dem «Eat Grow Change» Blog die zweite Beitragsserie im Rahmen des Moduls Welternährungssysteme 2021 im Bachelorstudiengang Umweltingenieurwesen der ZHAW lanciert. Die Studierenden haben sich erneut intensiv mit drängenden Herausforderungen des heutigen Welternährungssystems auseinandergesetzt. Viel Spass beim Lesen!

Im Frühjahrssemester 2021 befassten sich Studierende des Instituts für Umwelt und Natürliche Ressourcen in Projektarbeiten des Moduls Welternährungssysteme mit Lösungsstrategien für ein nachhaltiges Ernährungssystem. In Kleingruppen wurden folgende Themen bearbeitet:

  • Humusaufbau
  • Silvopastorale Systeme
  • Umverteilung von Subventionen in der Landwirtschaft
  • Direkthandel International
  • Fleisch-/Milchersatzprodukte
  • Steuern zur Konsumlenkung

In der Projektarbeit erfüllten die Studierenden verschiedene Aufträge. So wurden die Lösungsansätze in Workshops charakterisiert, zur entsprechenden Thematik intensiv nach wissenschaftlicher Literatur recherchiert, ein Interview mit einer Expertin oder einem Experten geführt, Umfragen durchgeführt, Zukunftsszenarien entwickelt und nicht zuletzt ein individueller Blog-Beitrag geschrieben. Eine Auswahl dieser Beiträge wird nun wöchentlich auf dem «Eat Grow Change» Blog veröffentlicht. Wir wünschen eine spannende Lektüre und sind gespannt auf Meinungen oder Erfahrungen in der Kommentarzeile!

Bachelor Umweltingenieurwesen

Durch Humusaufbau den Boden unter den Füssen nicht verlieren

Ein Beitrag von Julian Kronbach

Abbildung 1: Humoser Oberboden in Benken SG nach über 20 Jahren Humusaufbau durch Kompostwirtschaft. Quelle: Julian Kronbach, 2019

Die Förderung von Humusaufbau und der Schutz der Landwirtschaftsböden ist eine wichtige Massnahme zur Minderung der Klimaerwärmung und zur Anpassung der landwirtschaftlichen Produktion an den Klimawandel. In den letzten hundert Jahren ist uns wahrlich der Boden unter den Füssen verloren gegangen. Denn die Erhaltung und Erhöhung des Humusgehaltes ist herausfordernd. Es braucht ein Umdenken in der landwirtschaftlichen Produktion und eine staatliche, wirtschaftliche Förderung wie auch gesellschaftliche Akzeptanz.

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Bachelor Umweltingenieurwesen

Schweizer Agrarsektor im Klimastreik

Abbildung 1: Düstere Stimmung auf dem Feld. Quelle: Jeremy Bishop, Unsplash

Ein Beitrag von Jasmin Hufschmid

Die zunehmende Erwärmung des Klimas ist heute eindeutig belegt (IPCC, 2014). Neben der Anpassung an den Klimawandel (Adaptation) gehört die Reduktion von Treibhausgasemissionen (Mitigation) zu den aktuell wichtigsten Herausforderungen. Auch die Schweizer Landwirtschaft muss sich diesen Herausforderungen stellen. Sie befindet sich in Bezug auf den Klimawandel in einer Doppelrolle. Einerseits ist sie direkt von der Klimaveränderung betroffen, andererseits trägt sie durch die landwirtschaftlichen Treibhausgasemissionen zur globalen Erwärmung bei (BLW, 2011).

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Allgemein

Pabhoi Greens – a seed sovereignty project in Assam, India

written by Neelam Dutta and Hassan Zia

Photo credits: Seela Lepcha Masthanga, Green Hub

I hail from a small village in Assam, North-East India peacefully sitting not far from the foothills of the mighty Himalayas. Most people in the village are farmers and depend on agriculture for a living. I have always loved the vibe in my village where I would see farmers working passionately under the scorching heat. The region has always been known for the pioneers of organic farming and embracing diversity in cultivated crops.

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Master Umwelt und natürliche Ressourcen

Bio-vegane Landwirtschaft – Was bedeutet diese alternative Form der Landwirtschaft?

Abbildung 1 und 2: Bio-vegane Landwirtschaft kann sowohl auf Gemüsebau als auch auf Tierpatenschaften setzen. (Quellen: links Colourbox, rechts Colourbox; Lizenz)

Ein Beitrag von Rebecca Näf

Die vegane Ernährung liegt im Trend. Vegane Produkte sind längst nicht mehr eine Nische, wie das wachsende Sortiment im Detailhandel zeigt. Zudem ist ein zunehmendes Bewusstsein für gesunde Lebensmittel vorhanden, die tierfreundlich und umweltschonend produziert werden. Ein Ansatz ist der Biolandbau mit dem Fokus auf geschlossene Nährstoffkreisläufe. Dabei spielt die Tierhaltung eine wichtige Rolle, da sie tierische Dünger zur Verfügung stellt. Jedoch ist die Tierproduktion sehr ressourcenintensiv und wird aus tierethischer Perspektive hinterfragt. Bietet die bio-vegane Landwirtschaft, welche komplett auf tierische Produkte verzichtet, eine Alternative?

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Welternährungssysteme 2020

Schlechte Märkte, gute Märkte, Supermärkte?

Abbildung 1: Traditioneller Gemüse-Marktstand. Quelle: Demande Philippe, Colourbox, Royalty Free

Ein Beitrag von Mira Mäder

Supermärkte haben Macht – sowohl über Produzentinnen und Produzenten als auch über Konsumentinnen und Konsumenten. Während dies in der westlichen Welt zunehmend kritisiert wird, gelten sie in Entwicklungsländern oft als wirksame Armutsbekämpfer. Doch welche Auswirkungen haben Supermärkte tatsächlich auf die Kleinbäuerinnen und Kleinbauern in Entwicklungsländern, welche auf Vertragsbasis für sie produzieren? Verschiedene Studien aus Afrika gehen dieser Frage nach.

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Welternährungssysteme 2020

Lassen wir unsere Kinder ackern!

Abbildung 1: Ein Mädchen im Garten beim Ernten von Kartoffeln (colourbox.com, CC0 1.0)

Ein Beitrag von Sina Breitenmoser

Food Waste reduzieren, indem man Kinder und Jugendliche ackern lässt? Das Prinzip des Schulgartens und auch andere Initiativen zielen auf eine solche Verhaltensveränderung ab. Wie Bildung für Nachhaltige Entwicklung im Lehrplan 21 umgesetzt werden kann, zeigt das schöne Beispiel des Schulgartens.

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Welternährungssysteme 2020

Fischkonsum im Binnenland Schweiz – Wie viel macht Sinn?

Ein Beitrag von Joël Müller

Abbildung 1: Nachhaltige (?) Fischerei in Sri Lanka. (Quelle: Bild von Birgit Korber, Colourbox, Lizenz)

Wir essen in der Schweiz mehr Fisch als der weltweite Durchschnitt, obwohl wir keinen Meeranschluss haben. Wir importieren daher viel Fisch aus dem asiatischen Raum, leider oft aus nicht nachhaltiger Produktion. Wie können wir dem entgegensteuern? 

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