Forschung

Gloco-Website – eine erfolgreiche Integrationsseminararbeit

Im Modul «Integrationsseminar» des Bachelor-Studiengangs Wirtschaftsinformatik erstellten drei Studierende einen Prototyp einer Webapplikation. Diese wird das Herzstück des Startups Gloco, das sich auf die Vermittlung von ortskundigen Tourenguides konzentriert. Die Gruppenarbeit ist ein erfreuliches Beispiel, wie Studierende Unternehmen helfen, Probleme zu lösen.

Von links nach rechts: Alex Frymann (Gründer Gloco); Jonas Hauser, Remo Semm und Fabian Kuhn (Studierende); Björn Scheppler (Betreuer Gruppenarbeit)

Alex Frymann ist Gründer des Zürcher Startups Gloco: Seine Tätigkeit als Tourenguide und seine gute Vernetzung in der Mountainbike-Szene brachten ihn auf die Idee, eine Online-Plattform anzubieten, um weltweit ortskundige Tourenguides sowohl mit interessierten Touristinnen und Touristen als auch mit Einheimischen zu vernetzen. Dabei verdient Gloco bei jeder gebuchten Tour an einer Vermittlungsgebühr.

Den entsprechenden Business Case hatte er im Rahmen seiner Bachelorarbeit als Betriebsökonom an der ZHAW ausgearbeitet. Als Betriebsökonom ist er prädestiniert für den Aufbau einer Unternehmung, nicht jedoch für den Aufbau einer Webapplikation. Daher kam er auf die Idee, dass Studierende der Wirtschaftsinformatik einen ersten Prototyp erstellen könnten.

Björn Scheppler vom Institut für Wirtschaftsinformatik schrieb das Thema im Rahmen des Integrationsseminars als Gruppenarbeit aus. Ein Dreier-Team bewarb sich darauf und leistete in nicht einmal 14 Wochen Gewaltiges:

Jonas Hauser war primär zuständig dafür, die Anforderungen an eine solche Plattform durch zwölf Interviews mit potenziellen Kunden zu vertiefen und am Ende den Prototypen zu validieren. Ein Ergebnis seiner Arbeit sind User Personas, wie die unten auszugsartig abgebildete. Jonas fasst seine Erfahrungen bei dieser Gruppenarbeit wie folgt zusammen: «Die explorativen Interviews haben uns ermöglicht, ein klares Bild der verschiedenen Kundengruppen zu entwerfen und die Plattform anhand von deren Bedürfnissen zu entwickeln. Die Validierung des Prototyps durch weitere Interviews ergab wertvolle Inputs zur Weiterentwicklung und Optimierung der Website. Vom Integrationsmodul bleiben mir die grossartige Zusammenarbeit innerhalb des Teams und die kurzen Kommunikationswege zwischen uns und dem Auftraggeber in Erinnerung. Auch bot sich die Möglichkeit, Alex bei der Verwirklichung seiner Idee zur Seite zu stehen, eine ausgezeichnete Gelegenheit, um im Studium gelernte Inhalte praktisch anzuwenden».

User Persona «Daniel der Entdecker» (Auszug)

Remo Semm entwickelte basierend auf den User Personas und den konkreten Anforderungen der befragten Personen die Benutzerführung und das Design der Webapplikation. Nach mehreren Iterationen erstellte er ein finales Design als Vorgabe für die Entwicklung, das auszugsweise unten abgebildet ist. Remo hat die Gruppenarbeit wie folgt in Erinnerung: «Das Grundgerüst für das Design wurde in einem 14-stündigen Sprint gelegt. Das Anpassen aufgrund der Testdurchläufe dauerte ein Vielfaches davon. Das vom Benutzer gewünschte Produkt ist oftmals weitaus simpler, als es der Designer zu Beginn im Kopf hat. Diese Erkenntnis werde ich als Grundsatz für meine nächsten Arbeiten im Hinterkopf behalten».

Ausschnitt des finalen Designs

Last but not least übernahm Fabian Kuhn die Umsetzung des Designs in einen funktionsfähigen Prototyp. Er entschied sich dabei für die unten abgebildete Systemarchitektur, die er in rund 5’000 Zeilen HTML, TypeScript, CSS und Java umsetzte. Aus der Gruppenarbeit mitgenommen hat Fabian Folgendes: «Es war eine echte Herausforderung, die Planung und Entwicklung der App stets auf das Kundenwohl auszurichten. Dieses Startup-Denken wird uns helfen, in Zukunft Hürden überwinden zu können».

Systemarchitektur der Gloco-Website

Die geleistete Arbeit übersteigt in Quantität und Qualität den Durchschnitt aller Integrationsseminar-Gruppen. Entsprechend schrieb Björn als Betreuer in seiner Würdigung unter anderem: «Die in meiner ZHAW-Karriere seit 2012 beste Gruppenarbeit, welche ich jemals betreuen durfte. Dass der Praxispartner seinerseits viel Zeit und Herzblut in die Begleitung der Arbeit gesteckt hat, förderte sicher die Motivation, aber forderte die Gruppe auch entsprechend heraus, ihr Bestes zu geben, was ihr durch und durch gelungen ist.»

Auch der Auftraggeber, Alex Frymann, ist entsprechend zufrieden: «Ich bin durch die ganze Arbeit gegangen und muss sagen, dass ich superstolz auf die Leistung bin. Es war für mich das beste Weihnachtsgeschenk, solch eine funktionierende Website zu erhalten!» Darauf angesprochen, wie es nun weitergeht, sagt Alex: «Nachdem die ersten offiziell gebuchten Touren allesamt hohen Anklang fanden, wird als nächster Schritt die Nutzergruppe „Coaches/Guides“ in die Website eingebunden. Sie wird somit ein grösseres Angebot bekommen und dadurch mehr potenzielle Kunden anziehen. Trotz der Covid-19-Krise bleibt das Ziel, möglichst viele Touren zu vollführen und erste Einnahmen zu generieren».

Haben Sie eine Idee aus der Praxis, bei der wir Sie mit unseren Studierenden unterstützen können? Fragen Sie unverbindlich bei den Mitarbeitenden unseres Instituts an.

Ein Beitrag von Björn Scheppler.

Forschung

Too much and too irrelevant: What do users really want to know about privacy?

Each of us is confronted with countless privacy notices every day and agrees to the practices described. Most likely we do not even notice this because the privacy information is hidden in long and cumbersome privacy policies. In order to inform users more specifically with more relevant information about privacy, it is first necessary to understand which information is relevant to users at all. Marketing traditionally asks users about their needs, so why not ask users about their needs for privacy information?

Researchers have recently suggested that a specific usage context should be considered to make privacy notices more relevant to users. Therefore, we asked users regarding their needs in very specific contexts. We conducted an explorative online survey of privacy concerns and privacy information preferences with 642 participants in Switzerland for two different contexts. The contexts are loyalty cards (e.g. Cumulus, Supercard or Ikea) and fitness tracking (e.g. Fitbit, Garmin, Apple Health).

First of all, privacy concerns were measured using a standardized scale (Concerns for Information Privacy) that distinguishes between concerns regarding unauthorized secondary use (e.g. data is provided to third parties without knowledge), improper access (e.g. a hacker gets access to the data), errors (e.g. processing errors) and collection (e.g. too much personal data is collected). In the figure below a concern level of four indicates a neutral position, while a lower score points to no concerns and a higher score points to higher concerns. This survey results indicate that people are most concerned regarding secondary use and improper access while error and collection seem to raise less concerns. The results vary only slightly between the loyalty cards vs. fitness tracking.

We also asked participants regarding the concrete information preferences that they have. To do so we used the information categories as proposed by the EU General Data Protection Regulation (GDPR). The figure below illustrates the preferences for different kind of information for the fitness tracking context for both users of fitness tracking and no-users. Participants had to agree if the considered a specific category of information as relevant. The measurement scale ranges from 1 (strongly disagree) to 5 (strongly agree) with 3 being neutral. In the figure the X axis starts with a level of 3 to better visualize the small differences. In addition to the bars the 95% confidence intervals are indicated at the end of each bar. Only when these do not overlap the findings are of statistical significance. As one can see the differences are very small. However, participants seem to consider information on their rights or categories of collected information more relevant than information on automated decisions or the data privacy contact persons.

As a next step towards more relevant privacy information it makes sense to consider concrete company examples. Most likely it will be easier for people to express the preferences when confronted with very concrete examples. For example, a retailer could take its existing privacy policy and ask consumers what they consider relevant and what they don’t. The company could then emphasize its communication on the more relevant parts.

This research was sponsored by the Hasler Foundation.

Full paper: Nico Ebert, Kurt Ackermann, Peter Heinrich: Does Context in Privacy Communication Really Matter? – A Survey on Consumer Concerns and Preferences, ACM Conference on Human Computer Interaction CHI 2020 (Honourable Mention Award, available at dl.acm.org)

By Nico Ebert.

Wirtschaftsinformatik allgemein

Jetzt für die Data Science Summer School anmelden

Die 4. Summer School zum Thema«How Data Science is shaping Banking and Fintech Industry» findet vom 3. bis 12. Juli 2020 in Bayonne, Frankreich statt. Sie ist für Studierende in höheren Semestern und Berufstätige gedacht, die ihre Kenntnisse und Fähigkeiten in Data Science vertiefen möchten. Zum erfolgreichen Abschluss gibt es 4 ECTS und ein Zertifikat.

Das Business Analytics Institute (BAI) und die IAE Pau-Bayonne, University School of Management führen zum dritten Mal die Summer School zum Thema «Practice of Data Science» durch. Die ZHAW ist Partnerin der Summer School und mit dem Institut für Wirtschaftsinformatik und der School of Engineering vertreten.

In die Welt der KI und des maschinellen Lernens einzutauchen sowie die die erlernten Theorien an praktischen Beispielen anzuwenden, waren die prägenden Erfahrungen von Janick Spirig, Student der ZHAW. Er habe damit auch einen Einblick in die täglichen Aktivitäten eines Datenwissenschaftlers erhalten, so der letztjährige Teilnehmer weiter.

Die Summer School ist sowohl für Studierende der Wirtschaftsinformatik, der Betriebswirtschaftslehre und des Ingenieurwesens in höheren Semestern als auch für Berufstätige konzipiert. Die diesjährige Summerschool wird sich mit der Praxis der Datenwissenschaft anhand von Fallstudien, Workshops, Seminaren und Expertenaussagen aus dem Banken- und Finanzsektor widmen.

Sie erhalten spannende Eindrücke von den betriebswirtschaftlichen Auswirkungen aktueller Innovationen der Datenwissenschaften im Banking und der Fin-Tech Industrie. Die Summer School soll den Teilnehmenden ermöglichen, ihre praktischen Kenntnisse und Fähigkeiten in den Datenwissenschaften weiterzuentwickeln.

Neben Gastreferaten und Erfahrungsberichten von Praktikern, etwa von, kommt auch der Spass nicht zu kurz. Myra Kinalwa, Master-Studentin an der University of Derby, genoss auch die sozialen Aktivitäten, die eine grossartige Gelegenheit waren, einen Einblick in die lokale Kultur zu bekommen. Tatsächlich findet die BAI Summer School in einem der beliebtesten Reiseziele Europas statt. Die baskische Küste bietet atemberaubende Landschaften sowie Geschichte, Kultur und Freizeitaktivitäten für jeden Geschmack.   

Weitere Informationen und Anmeldung unter http://baisummer.com.

Ein Beitrag von Christian Hitz.

Events

Erfolg durch Diversity in IT: Wie geht das?

Unternehmen wissen heute um die Vorteile von Diversity und nehmen das Thema Vielfalt und Heterogenität unter Mitarbeitenden ernst. Dennoch scheinen sie oft an der praktischen Umsetzung zu scheitern. Woran liegt das? Und was braucht es wirklich, um in IT erfolgreich Vielfalt zu leben? Am WINsights-Symposium vom 12. März 2020 diskutieren wir mit Vorbildern praktische Handlungsfelder und mögliche Antworten.

Betrachtet man neueste Studien zu Solvenz und Diversität in Unternehmen, stösst man auf interessante Befunde: So stecken die Firmen mit dem höchsten Männeranteil häufiger in finanziellen Schwierigkeiten als andere. Auch Medien thematisieren immer wieder, dass der wirtschaftliche Erfolg im technischen Sektor und bei der Umsetzung von Digitalisierungsprojekten von der aktiven Mitwirkung der Frauen abhängt. Das Beratungsunternehmen Gartner fordert sogar, dass sich IT-Führungspersonen bei der digitalen Transformation zwingend mit dem Thema Diversity und Inclusion auseinandersetzen müssen.

CIOs sind für das Thema Diversity genauso verantwortlich wie HR

Gleichzeitig gehören Schlagzeilen über den Mangel an weiblichen IT-Fachkräften nicht nur in der Deutschschweiz zum Alltag: Das Interesse der Mädchen und jungen Frauen an den MINT-Berufen ist offenbar über die letzten Jahre lediglich konstant geblieben oder sogar zurückgegangen. Wie aber sollen sie sich mit technischen Berufsbildern identifizieren können und Begeisterung dafür entwickeln, wenn ihnen ständig prophezeit wird, dass sie die einzige Frau im Team sein werden? Wo sind die Vorbilder und die Communities, die sie inspirieren?

Es ist auch höchste Zeit, darüber nachzudenken, welche Folgen die männliche Dominanz beispielsweise im Feld der künstlichen Intelligenz hat. Es kursieren Zahlen von Google und Facebook, die andeuten, dass der Frauenanteil der dortigen AI-Teams bei nicht einmal 15 Prozent liegt. Vermutlich sind es sogar kaum zehn Prozent. Schlägt sich diese Einseitigkeit in Denkmustern und Daten nieder? Werden so Geschlechterklischees verfestigt? Was bedeutet das für Unternehmen und für Konsumentinnen und Konsumenten?

Auch am World Economic Forum (WEF) wurde diskutiert, was wir gegen «biased data in AI» tun können. Denn wenn wir als Verbraucherinnen und Verbraucher neutrale Produkte haben wollen, brauchen wir gelebte Vielfalt und damit auch vorurteilfreies technisches Arbeiten im Unternehmen.

Was braucht es also, um Mädchen und junge Frauen selbstbewusst für Technologie zu begeistern? Und was braucht es generell, um das Potenzial unterschiedlichster Persönlichkeiten im Team anzuerkennen und zur Entfaltung zu bringen? Eigenschaften wie Sensibilität und Introvertiertheit beispielsweise gelten heutzutage immer noch eher als typisch weiblich oder gar als Mangel. Dabei sollten wir sie als genderneutrale und wertvolle Qualitäten sehen.

Liegt die Verantwortung für den notwendigen Einstellungswandel beim Elternhaus? Bei (Hoch)Schulen? Bei Unternehmen? Oder ausschliesslich an den Einzelnen?

Sicher ist bewusste Eigenverantwortung ein guter Startpunkt wie auch der Mut jedes einzelnen, mit den individuellen Qualitäten den eigenen Weg zu gehen. Zudem ist wichtig zu erkennen, dass nicht nur wir als Individuen in der Pflicht sind. Auch Unternehmen sind gefragt, ihren (zukünftigen) Mitarbeitenden eine gute Basis zu bieten, damit alle ihr Potenzial ausschöpfen können.

Es gibt unzählige Studien, Ratgeber, Seminare, Artikel und Blogs, die sich damit auseinandersetzen, wie Diversity gelingt: Offenbar ist das unter anderem dann der Fall, wenn es für Arbeitgebende und Arbeitnehmende immer selbstverständlicher wird, dass

  • wir auf genderneutrales Wording und die Strukturen achten,
  • wir allen eine Stimme im Meeting geben,
  • Communities, Coaching und Mentoring allgegenwärtig werden,
  • wir selbst flexibel und veränderungsbereit sind
  • und wir weg von generalisierten Aussagen und Stereotypen hin zu achtsamem Zuhören und Verstehen kommen

Um eine Diversity-Kultur in Technologie-Unternehmen erfolgreich aufzubauen und zu leben und auf diesem Weg Erfolge zu erreichen, braucht es also ein nachhaltiges und empathisches Miteinander von Eigen- und Arbeitgeberverantwortung.

Am WINsights-Symposium vom 12. März 2020 in Winterthur wollen wir uns im Thementrack «Erfolgsfaktor Diversity in Tech» mit beiden Seiten konkret beschäftigen und von denjenigen lernen, die im Wandel mutig vorangehen. Es kommen Persönlichkeiten zu Wort, die nicht nur die Veränderung (ver)suchen, sondern die selbst die Veränderung sind und das oben genannte Verhalten verinnerlicht haben. Als Teilnehmerin oder Teilnehmer können Sie neue Einsichten gewinnen zu Fragen wie:

  • Wie gehen wir mit unterschiedlichen Persönlichkeiten im Team erfolgreich um? 
  • Wie gelingt Mentoring/ Community Building? 
  • Wie rekrutieren wir erfolgreich und divers?

Wir freuen uns, Sie am WINsights-Symposium zu begrüssen.

Ein Beitrag von Katja Kurz.

Events

Robotic Process Automation am WINsights-Symposium 2020

Der Einsatz von Robotic Process Automation (RPA) in Unternehmen aller Branchen wird auch im Jahr 2020 zunehmen. Am WINsights-Symposium vom 12. März 2020 in Winterthur erläutern wir die Funktionsweise von RPA-Tools, deren Nutzen und Risiken sowie konkrete Beispiele aus Sicht der ZHAW, AXA und Swisscom.

robotic process automation“ by trendingtopics is licensed under CC BY 2.0

Die Bedeutung von RPA in Praxis und Forschung nimmt stetig zu. Das verdeutlichen folgende Fakten:

  • Laut dem Forschungs- und Beratungsunternehmen Gartner wuchs der RPA-Softwaremarkt allein 2018 um 63 Prozent, was ihn zum schnellstwachsenden Bereich im Unternehmenssoftwaremarkt macht.
  • Gartner und das Marktforschungsunternehmen Forrester prognostizieren für das kommende Jahr ein weiteres Wachstum.
  • Die Google-Suchanfragen für den Begriff «RPA» sind seit 2016 ziemlich kontinuierlich angestiegen (siehe untenstehende Abbildung).
  • 2018 erschienen gemäss der systematischen Literaturrecherche von Ivančić et al. rund viermal so viel wissenschaftliche Publikationen zum Thema wie 2017. Die Auswertung meiner eigenen Literaturdatenbank zeigt für 2019 eine weitere Zunahme.
Darstellung aufbereitet aus dieser Google-Trends-Abfrage.

Aber was ist Robotic Process Automation überhaupt? Falls Sie noch nie ein RPA-Tool im Einsatz gesehen haben, empfehle ich Ihnen dieses Video, das in nicht einmal 2 Minuten die zwei wesentlichen Einsatzformen von RPA anschaulich demonstriert: den «Attended Mode», in welchem der Softwareroboter (Robot) wie ein persönlicher Assistent im Tandem mit dem Menschen funktioniert, sowie den «Unattended Mode», in welchem Robots «unbeaufsichtigt» auf virtuellen Maschinen Arbeitsabläufe automatisch ausführen. In beiden Fällen übernehmen Robots typischerweise Tätigkeiten, die bis anhin von menschlichen Benutzerinnen und Benutzern ausgeführt wurden.

Im RPA-Track des WINsights-Symposiums werde ich anhand der Marktführer-Software «UiPath» einen Teilprozess live automatisieren, damit Sie sich besser vorstellen können, wie leicht oder anspruchsvoll eine Automatisierung mit RPA ist. Zudem zeigen Ihnen die RPA-Experten Daniel Henneke (Swisscom) und Robin Waech (AXA), wie sie RPA einsetzen und welche Auswirkungen dies auf interne (und externe) Kunden hat.

Nach einer Diskussion im Publikum verlassen Sie das WINsights-Symposium mit dem Wissen, was der Begriff RPA bedeutet, wie er sich von verwandten Begriffen abgrenzt, welche Anwendungsgebiete typisch sind, welchen Nutzen man sich erhofft, welche Risiken man fürchtet und wie sich RPA in Unternehmen auswirken kann.

WINsights Symposium 2020

Ein Beitrag von Björn Scheppler.

Events

DIGITAL FUTURES – Szenarien am Rande der technologischen Singularität

Wie lassen sich die Konsequenzen des technologischen Fortschritts erlebbar machen? Und wie kann auf einer gemeinsamen Basis ein breiter gesellschaftlicher Diskurs über Chancen und Risiken dieses Fortschritts geführt werden? Ein aktuelles Forschungsprojekt gibt mögliche Antworten auf diese Fragen.

Von Jules Verne bis zur Netflix-Serie «Black Mirror»: Zukunftsvisionen einer technologisierten Welt haben eine lange Tradition und üben eine grosse Faszination aus. Nicht selten zeichnen sie entweder ein sehr euphorisches oder beängstigendes Bild der Zukunft.

Um diese aktiv zu gestalten, braucht es aber vor allem einen breiten und konstruktiven gesellschaftlichen Diskurs. Eine sehr wertvolle Grundlage dafür sind immersive Szenarien, die verschiedene Alternativen denkbarer digitaler „Zukünfte“ in Virtual Reality erlebbar machen. Sie helfen Menschen dabei, sich einen Alltag am Rande der Technologischen Singularität ganz konkret vorzustellen, das heisst zu einem Zeitpunkt, an dem die technologische Entwicklung die menschliche überholt hat. Ausserdem erleichtern sie die Diskussion über verschiedenste Fragen: Wie sieht unser Leben mit intelligenten Maschinen aus, die Aufgaben gleich gut oder besser erledigen als Menschen? Wie erlebe ich eine medizinische Diagnose, die nicht mehr von einem Arzt, sondern von einer Maschine gestellt und übermittelt wird? Wie verläuft ein Bewerbungsgespräch, in dem eine künstliche Intelligenz mich beurteilt?

Mit «Digital Futures» konkrete Alltagssituationen in der Zukunft entwickeln und erleben

Das Forschungsvorhaben «Digital Futures» verfolgt das Ziel, mit einem interdisziplinären Ansatz solche immersive Szenarien für konkrete Alltagssituationen in der Zukunft zu entwickeln. In dem seit 2018 laufenden Projekt kooperieren mehrere Partner: das Institut für Wirtschaftsinformatik, das Zentrum für Human Capital Management und das Zentrum für Sozialrecht an der ZHAW School of Management and Law, das Departement Angewandte Linguistik der ZHAW und die Fachrichtung Knowledge Visualization der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK). Das Vorhaben soll einen Diskurs über mögliche Ausprägungen unserer digitalen Zukunft und deren Wünschbarkeit auslösen: Sowohl Laien wie auch Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Branchen und verschiedenen Disziplinen (Psychologie, Ethik, Soziologie etc.) sollen dank Immersive Virtual Reality die Rolle des distanzierten Betrachters verlassen und in konkrete Situationen eintauchen. Auf der Grundlage dieses gemeinsamen Erlebnisses sollen sie eine Diskussion führen, die Rahmenbedingungen oder im Idealfall konkrete Designkriterien für technologische Entwicklungen hervorbringt. Ein weiteres Ziel ist die explorative Erarbeitung und Verfeinerung eines Methodensets, das Gestaltende von Technologien in die Lage versetzt, sich kritisch mit den Konsequenzen des eigenen Schaffens auseinanderzusetzen. Dieses Methodenset kann im Rahmen von Lehre und Weiterbildung vermittelt werden und so Kompetenzen für die verantwortungsvolle Betrachtung und Gestaltung technologischer Innovationen schaffen.

Verschiedene Drehbücher für immersive Szenarien

In einem ersten Pilotprojekt wurde mit der ZHdK ein einfacher Prototyp implementiert, der ein Szenario aus der Welt des Personalwesens erlebbar macht: Nutzerinnen und Nutzer können aus der Perspektive eines Mitarbeitenden ein Assessment für ein Kaderprogramm durchlaufen. Einen wesentlichen Beitrag zu den Forschungsarbeiten rund um „Digital Futures“ leisten zudem studentische Einzel- und Gruppenarbeiten: So sind im Rahmen von sieben Abschlussarbeiten des Masterstudiengangs in Wirtschaftsinformatik an der ZHAW School of Management and Law Drehbücher für immersive Szenarien entstanden. Sie geben Situationen aus verschiedenen Bereichen wieder, beispielsweise eine politische Abstimmung, eine Anlageberatung oder ein Fussballspiel der Zukunft. Die Drehbücher beschreiben die Situationen dabei in jeweils verschiedenen Ausprägungen. Dabei geht es nicht darum, Prognosen oder normative Aussagen über eine wünschenswerte oder unerwünschte Zukunft zu machen, sondern solche Schlussfolgerungen sind dem Leser überlassen. Aktuell entstehen im Rahmen studentischer Arbeiten weitere multilineare Drehbücher sowie weitere VR-Prototypen.

Das Forschungsdesign und die Szenarien der MSc Studierenden sind als Working Paper verfügbar:«Digital Futures : Szenarien am Rande der Technologischen Singularität»

Möchten Sie einen Einblick in die beschriebenen Forschungsarbeiten erhalten und die Gelegenheit nutzen, selbst in die VR-Szenarien einzutauchen? Dann besuchen Sie den Thementrack „Digital Futures“ am WINsights Symposium am 12. März 2020 an der ZHAW in Winterthur.

ANSPRECHPARTNER:

Ein Beitrag von Elke Brucker-Kley.

Events

Hochspannung und Themenvielfalt am WINsights Symposium 2020

Hochaktuelle Themen rund um die Digitalisierung sorgen am WINsights Symposium 2020 für Hochspannung. Neben aktuellen Entwicklungen, Trends und Herausforderungen werden konkrete Fallbeispiele gezeigt, wie Unternehmen die digitalen Trends angehen.

Diskutieren Sie mit uns am WINsights Symposium am 12. März 2020 in Winterthur.

Eröffnungskeynote von KI-Koryphäe Prof. Dr. Jürgen Schmidhuber

Es ist uns gelungen, KI-Experte Prof. Dr. Jürgen Schmidhuber für die Eröffnungskeynote zu gewinnen. Schmidhuber hat mit seiner Forschung die moderne Künstliche Intelligenz massgeblich geprägt und gilt als absoluter «Rockstar» auf diesem Gebiet. Schmidhuber, wissenschaftlicher Direktor des Schweizer Forschungsinstitut für KI IDSIA, gibt uns in seiner Keynote mit dem Titel «Formelle Theorie des Spasses, der Neugierde und Kreativität» Einblicke in die kreative Künstliche Intelligenz. Wir freuen uns schon heute auf sein Referat!

Themen-Mix garantiert Hochspannung

Nach der Keynote wählen die Teilnehmenden aus sechs verschiedenen Themenschwerpunkten aus. Getreu dem Motto «Forschung trifft Praxis» diskutieren wir in Referaten, Diskussionen und/oder Panels die Themen aus unterschiedlichen Blickwinkeln, praxis- und erlebnisorientiert, gemeinsam mit ausgewiesenen Expertinnen und Experten aus der Wirtschaft und Hochschule. Die Schwerpunktthemen am WINsights 2020 sind:

  • Künstliche Intelligenz
  • Erfolgsfaktor Diversity in Tech
  • Usable Privacy
  • Digital Futures
  • Digital Business Leaders: Sind wir schon in der digitalen Transzendenz?
  • Robotic Process Automation

Mehr Informationen zu den sechs Themenschwerpunkten und den Referentinnen und Referenten finden Sie auf unserer Webseite.

Zielgruppe

Das WINsights Symposium richtet sich an Entscheidungstragende in Deutschschweizer KMUs, insbesondere an CxOs, Verantwortliche für Innovationen sowie Personen aus den Bereichen Cyber Security und Datenschutz. Die Veranstaltung ist auch für Technologieinteressierte, Forschende und Studierende von Interesse, die sich einen Überblick über Technologietrends verschaffen möchten.

Mehr Informationen

Das WINsights Symposium findet am Donnerstag, 12. März 2020 in Winterthur (Haus Albert Frey, Gebäude der ZHAW Architektur) statt. Mehr Informationen und Anmeldung finden Sie auf der Webseite www.zhaw.ch/iwi/winsights oder in unserem Eventflyer.

Ein Beitrag von Eva Frei.

Events

200 Teilnehmende: erfolgreicher erster ZHAW Digital Health Lab Day

Das ZHAW Digital Health Lab bündelt Expertise aus den Bereichen Ökonomie, Gesundheit, Technik und Psychologie und hat zum Ziel, praxistaugliche, den Menschen ins Zentrum stellende Innovationen für den Gesundheitssektor zu schaffen. Der erstmalig durchgeführte Digital Health Lab Day hat zahlreiche Expertinnen und Experten aus verschiedenen Disziplinen im Bereich Digital Health zu einem intensiven Austausch zusammengebracht.

Am 3. Oktober 2019 haben sich in Wädenswil rund 200 Expertinnen und Experten aus verschiedenen Disziplinen aus dem Bereich Digital Health getroffen und sich zu aktuellen Trends und Lösungen ausgetauscht. Im Mittelpunkt standen die folgenden Fragen:

  •  Welche neuen Ansätze gibt es bei der Verarbeitung von Gesundheitsdaten?
  • Wie verändern neue Technologien die Leistungserbringung?
  • Welche Implikationen hat Digital Health für das Verhältnis von Patienten, Gesundheitsfachpersonen, Leistungserbringern und Krankenkassen?

Grosse Themenvielfalt am ersten Digital Health Lab Day

In verschiedenen Referaten am Vormittag und verschiedenen Workshops am Nachmittag haben Praktikerinnen und Praktiker zusammen mit Forschenden die neusten Trends und Lösungen aus dem Bereich Digital Health vorstellt. Auffallend war das breite Themenspektrum, welches auch der Interdisziplinarität des Themas geschuldet ist.

Unter anderem stellte Prof. Dr. Markus Wirz vom Departement Gesundheit der ZHAW Erkenntnisse aus technologie-assistiertem Bewegungstraining vor und Claudio Viecelli von der ETH Zürich zeigte zusammen mit David Graf von der ZHAW School of Engineering wie Muskelaufbau datengestützt effizienter erfolgt. Prof. Dr. Alfred Angerer vom Winterthurer Institut für Gesundheitsökonomie thematisierte strategische Optionen für Akteure im Gesundheitswesen und Julia Krasselt von der ZHAW Angewandte Linguistik zeigte anhand des Forums Swissmoms den Nutzen der digitalen Linguistik für das Gebiet Digital Health auf. Dr. Ignacio H. Medrano zeigte in seiner Keynote abschliessend auf eindrückliche Art und Weise auf, welche Möglichkeiten z.B. Künstliche Intelligenz dem klinischen Kontext bietet. Am Nachmittag diskutierten die Teilnehmenden in kleineren Gruppen zu unterschiedlichen Themen wie Gesundheits-Apps, Erwartungen von Patientinnen und Patienten an Gesundheitsfachpersonen, Digitalisierung im Spital, Open Data for Research in Digital Health, Bayesian Statistics in Clinical Research, gesunde Nachbarschaften oder wie man aus einer Idee ein erfolgreiches Produkt entwickelt. Die Präsentation und Ergebnisse aus den Workshops können Sie auf der Digital Health Lab Day Webseite herunterladen.

Inspiration durch auf Postern präsentierte Forschungsprojekte

In den Netzwerkpausen haben Studierende wie auch Forschende aktuelle Forschungsprojekte auf Postern dokumentiert und vorgestellt. Ziel der Poster-Sessions war es, der breiten Öffentlichkeit Einblicke in die Projekte sowie Projektresultate zu gewähren. Wir gratulieren Fiorangelo De Ieso (Universitätsspital Basel) und Stefan Seidel (ZHAW) ganz herzlich zum Gewinn des Best Student Poster Award und wünschen ihnen weiterhin viel Erfolg!

Neue ZHAW-Studie «Digital Health – Revolution oder Evolution» vorgestellt

Die Schweiz belegt in einem Ranking zum Digitalisierungs-Reifegrad im Gesundheitswesen der Bertelsmann-Stiftung einen der hinteren Plätze. Eine neue Studie der ZHAW zeigt: Um in diesem Bereich aufholen zu können, müssten Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger proaktiv handeln und den digitalen Wandel im Gesundheitswesen aktiv steuern. Die Studie identifiziert zentrale Veränderungsfelder bei der Vernetzung aller Leistungserbringer zur Behandlung des Patienten – von der Prävention bis zur Rehabilitation (Health Value Chain).

Lesen Sie mehr in der Studie über den Wandel im Bereich Digital Health. Lesen Sie konkret, wie Patientinnen und Patienten vom Wandel profitieren, wo Veränderungspotenzial besteht, um Ränge gut zu machen und welche konkreten Handlungsmassnahmen für Akteure empfohlen sind.

Mehr Informationen zum ZHAW Digital Health Lab

Das ZHAW Digital Health Lab, gegründet Ende 2018, bündelt die Digital-Health-Aktivitäten und vereint die Kompetenzen in Technologie, im Gesundheitssektor und Wirtschaft innerhalb der ZHAW. Das Lab hat sich zum Ziel gesetzt, gemeinsam mit Partnern praxistaugliche, den Menschen ins Zentrum stellende Innovationen für den Gesundheitssektor zu schaffen. Dabei schöpfen wir das Potenzial unserer ZHAW-Interdisziplinarität aus. Mehr Informationen finden Sie auf unserer Webseite www.zhaw.ch/digitalhealth.

Ein Beitrag von Eva Frei.

Weiterbildung

MAS IT-Leadership und TechManagement – Erhalten Sie Informationen aus erster Hand

Erfahren Sie in unserem Online Webinar am 28.11.2019 wie Sie sich mit dem MAS «IT-Leadership und TechManagement» im Bereich Digitalisierung, Agilität, TechManagement und Mitarbeiterführung auf den neuesten Stand bringen.

Zeitgerechte IT Führungs- und Managementansätze sowie begeisterte Mitarbeiter machen den Erfolg der Zukunft aus! Genau bei diesen Themen liegt der Fokus unseres neu konzipierten MAS IT-Leadership und TechManagement. Der MAS besteht aus den zwei Pflicht-CAS «Strategisches IT-und TechManagement» und «IT-Leadership und innovative Organisationen» sowie zwei CAS, welche aus dem Wahlpflichtbereich gewählt werden können. Der MAS besteht somit aus insgesamt vier CAS und wird mit einer Masterarbeit finalisiert.

Durch die Auswahl der interdisziplinären CAS werden verschiedene Informations- und digitale Technologien behandelt. Mit dem MAS bieten wir Ihnen einen einzigartigen und praxisorientierten Weiterbildungslehrgang für (angehende) IT-Führungskräfte. Dieser befähigt Sie, den Nutzen der IT zu maximieren und Ihre Karriere zu beschleunigen.

Erfahren Sie mehr und melden Sie sich noch heute für unser Online Webinar an. Das Webinar dauert rund 45 Minuten, vermittelt Ihnen bequem das nötige Wissen und bietet Ihnen die Möglichkeit auch Fragen zu stellen.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

Forschung

Web-Tracking bei Schweizer Versicherungen und Banken

Yannik Schweizer hat in seiner Bachelor-Arbeit an der ZHAW im Mai 2019 die Webseiten der Mitglieder des Schweizerischen Versicherungsverbands (SVV) und von SwissBanking auf Tracking untersucht. Die detaillierten Ergebnisse können am Ende des Beitrags heruntergeladen werden. Die Webseiten wurden automatisiert mit dem Privacy Tool «OpenWPM Crawler» aufgerufen. Dabei wurden alle Tracking-Aktivitäten aufgezeichnet. Mittels einer Tracker-Datenbank konnte anschliessend überprüft werden, wie viele bekannte Tracker auf einer Webseite eingebunden wurden und zu welcher Kategorie sie gehörten. Dabei erfolgte eine detaillierte Untersuchung sowohl von Session Replay Tools als auch von häufig angewendeten Fingerprinting-Methoden. Session Replay Tools erlauben die Aufzeichnung aller Maus- und Tastatureingaben auf einer Webseite. Fingerprinting ermöglicht das Wiedererkennen von Nutzerinnen und Nutzern anhand der Browser- und Computereinstellungen. Weiter wurde untersucht, welche Drittparteien (Google, Facebook, Twitter etc.) die Tracking-Informationen untereinander austauschen («Cookie Syncing»). Damit können Nutzerinnen und Nutzer über verschiedene Webseiten getrackt werden. Die Untersuchungsergebnisse von 341 Webseiten zeigen, dass eine beachtliche Anzahl Webseiten der Mitglieder sowohl des SVV (55 von 64 Webseiten, 86 Prozent) als auch von SwissBanking (209 von 277 Webseiten, 75 Prozent) Tracker von Drittparteien nutzen (siehe Abbildungen).

Bei Versicherungen sind im Median fünf Tracker pro Seite eingebunden (Maximum: 27 Tracker pro Webseite). Bei den Banken beträgt der Median drei Tracker bei den Seiten mit Trackern (Maximum: 45 Tracker). 14 der SVV-Webseiten (22 Prozent) nutzen Session Replay Tools. Bei Mitgliedern von SwissBanking sind es 17 Webseiten (6 Prozent). Unter den Mitgliedern von Swissbanking nutzen vier Webseiten eine oder mehrere Fingerprinting-Methoden. Bei den SVV-Webseiten konnte kein Fingerprinting gefunden werden. Cookie Syncing konnte sowohl bei Mitgliedern des SVV als auch bei denjenigen von SwissBanking auf je acht Webseiten beobachtet werden. Besonders verbreitet sind die Tracker von Alphabet (Google); sie sind auf 80 Prozent der SVV-Webseiten und 65 Prozent der Webseiten von SwissBanking vertreten (siehe Abbildungen).

Die detaillierten Ergebnisse können hier heruntergeladen werden:

Mehr über Tracking erfahren am WINsights Symposium 2020

Beim WINsights Symposium 2020  am 12. März in Winterthur erfahren Sie in einem Thementrack mehr über Tracking und dessen rechtskonforme Umsetzung.

Ein Beitrag von Dr. Nico Ebert.