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Kann künstliche Intelligenz intelligenter werden?

Nützliche Technologien zeichnen sich oft dadurch aus, dass sie uns beim Lösen von Aufgaben und Ausführen von Handlungen unterstützen. Wir können feststellen, dass mit der aktuellen Durchdringung von künstlicher Intelligenz das Spektrum an Aufgaben und Handlungen gewachsen ist, in dem mit Technologien einen Nutzen erzielt werden kann. Wir vermuten deshalb, dass dieses Spektrum weiterwachsen kann, wenn wir künstliche Intelligenz mit mehr Intelligenz versehen.

An der aktuellen Front der in den Medien dargestellten künstlichen Intelligenz finden sich Anwendungen wie z. B. automatisierte, visuelle Objekterkennung [1], natürlich-sprachliche Interaktion mit Agenten [2] oder selbstfahrende Fahrzeuge [3]. Häufig kommt bei solchen Anwendungen maschinelles Lernen zum Einsatz. Dabei wird ein System dafür trainiert, auf bestimmte Eingaben bestimmte Ausgaben zu erzeugen. Je nach Anwendung handelt es sich bei diesen Ein- und Ausgabepaaren um Bildmaterial und darin erkannte Objekte, eingehende Sprachnachrichten und dazugehörige Antworten oder Verkehrssituationen und Steuerbefehle an ein Fahrzeug. Wir sprechen hier von einer Intelligenz, weil a) etwas gelernt wird und b) dank einer Generalisierungsfähigkeit auch bei bisher nicht erlernten Eingaben mit sinnvollen Ausgaben gerechnet werden kann.

Ein Vergleich mit natürlicher Intelligenz

Unabhängig der Komplexität der diesem Lernverhalten zugrundeliegenden Mathematik und Datenverarbeitung, kann diese Form von Intelligenz mit den behavioristischen Modellen [4] eines Organismus’ verglichen werden: eine Black Box, die auf eingehende Stimuli mit Responses reagiert. Obwohl dieser Vergleich als eine eher kritische Beurteilung von künstlicher Intelligenz aufgefasst werden kann, lenkt er unsere Sicht darauf, was die Erforschung von Intelligenz seit der Black-Box-Epoche sonst noch ans Licht gebracht hat.

Gemäss einer Definition in Wikipedia [5] beinhaltet natürliche Intelligenz die Fähigkeit, nachzudenken, dabei Urteile zu fällen und Entscheidungen zu treffen. Dies geschieht typischerweise im Kontext von Zielen, die wir uns setzen, Plänen, die wir schmieden, um diese zu erreichen und Mitteln, die wir einsetzen, um unseren Plänen nachzugehen. Unterwegs können wir Probleme aller Art lösen, z. B. indem wir Lösungskonzepte erkennen, generalisieren und auf kreative Art und Weise anwenden. Oder indem wir uns einfach Hilfe holen.

Konversationsagenten mit Theory of Mind

Auch wir können Muster erkennen und klassifizieren, wenn auch nicht so schnell und fehlerfrei wie dies Maschinen jetzt schon oder bald können. Aber wir können uns dabei selbst wahrnehmen [6], reflektieren und in Frage stellen. Und wir können uns für beliebige Wesen Theorien ausdenken, was diese Wesen können, wissen, wollen und was nicht (Theory of Mind) [7]. Mit solchen Theorien können wir deren Verhalten erklären und voraussagen. Kann ein Konversationsagent, welcher über solche Fähigkeiten verfügt, Nutzen stiften?

Nehmen wir als Beispiel einen Agenten – ähnlich zu Apples Siri oder zum Google-Assistenten – welcher bei der dargebotenen Hand Anrufe von Menschen mit Suizidabsichten entgegennimmt. Das Ziel wäre es, den Anrufer bzw. die Anruferin im Gespräch von diesem Vorhaben abzubringen. Den Dialog können wir uns ähnlich zu einem gesprochenen Chatverlauf in WhatsApp vorstellen: ein Pingpong von eingehenden Nachrichten und daraus resultierenden Antworten. Das Vorgehen des Agenten besteht somit darin, auf jede eingehende Nachricht eine Antwort zu geben. Dies kann z. B. mithilfe von Recurrent Neural Networks (RNN) [8] umgesetzt werden [9]. In Anlehnung an eine von Menschen geführte Konversation, stellt sich nun die Frage, inwiefern ein RNN die in den eigehenden Nachrichten reflektierte Stimmung der anrufenden Person wahrnimmt und beim Erzeugen von Antworten miteinbezieht.

Im Rahmen eines Studierendenprojekts wurde ein Konversationsagent geschaffen, der die Aspekte Inhalt und Stimmung separat wahrnimmt und miteinbezieht. Mittels Sentimentanalyse [10] wird eine Stimmung aus der eingehenden Nachricht herausgelesen. Das Ziel der Konversation ist die positive Veränderung der erkannten Stimmung. Um die Veränderung berechnen zu können, wird die Sequenz der pro Nachricht erfassten Stimmung intern abgebildet. Diese Abbildung kann als eine einfache Form der Idee von Theory of Mind betrachtet werden.

Konversationsagenten mit Antrieb

Der Agent wurde ausserdem um einen eigenen emotionalen Zustand erweitert. Sein Zustand wird über die gewünschte Veränderung der Stimmung beim Gegenüber gesteuert. Wenn sich die Stimmung über einen Zeitraum nicht ändert, wird der Agent ungeduldig und ändert – sozusagen aus einer Frustration heraus – seinen Konversationsstil. Dies wird solange wiederholt, bis ein Stil gefunden wird, bei dem sich die Stimmung beim Gegenüber ändert. Die Veränderung der Stimmung führt wiederum dazu, dass der Agent sich beruhigt und deshalb beim gefundenen Stil bleibt. Solch eine emotionale Komponente verleiht dem Agenten eine einfache Form von Antrieb.

Dieses Beispiel zeigt auf, wie mit einfachen Mitteln bisherige Formen künstlicher Intelligenz um zusätzliche Intelligenzformen (Empathie, Emotionen) erweitert werden können. Wenn wir Technologien wollen, die uns mehr unterstützen, dann werden wir uns früher oder später einem breiteren Spektrum an Intelligenzformen bedienen müssen, als dies aktuell mit maschinellem Lernen gemacht wird. Wir widmen uns deshalb der Identifikation neuer Formen künstlicher Intelligenz und freuen uns, diese mit unseren Studierenden im Rahmen von realen Problemstellungen anzuwenden.

Ein Beitrag von Prof. Dr. Alexandre de Spindler

Referenzen

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Cyber Security – sind wir vielleicht einfach nur zu compliant?

Was machen wir für die Cyber Security, um den Schutz wirklich zu verbessern – und was unternehmen wir nur, um nicht wegen Fahrlässigkeit belangt zu werden? Dr. Peter Heinrich, Leiter der Fachstelle für Prozessmanagement und Informationssicherheit geht diesem Gedankengang nach – mit der Vermutung, dass wir wahrscheinlich viele Entscheidungen aus falscher Motivation heraus treffen.

Um das sicherheitsbezogene Verhalten (z. B. Cyber-Security) von Personen zu untersuchen, werden oft Theorien aus der Psychologie herangezogen. Zum Beispiel die Protection-Motivation-Theorie oder kurz PMT (Rogers, 1983), die davon ausgeht, dass wir Bedrohungen wahrnehmen, deren Ausmass wir mit dem Aufwand für die Bedrohungsabwehr abwägen, um schliesslich zu handeln – oder eben nicht. Klingt logisch, aber funktionieren solche rationalen Modelle wirklich in Bezug auf Cyber-Security in Unternehmen? Vielleicht haben wir dort gar keine Angst vor den direkten Folgen eines Systemeinbruchs, einer Infektion mit Ransomware oder vor sonstigen Konsequenzen schlecht gesicherter Kanäle. Vielleicht haben alle einfach nur Angst vor den Vorwürfen und Anschuldigungen im Falle, dass etwas passiert. Wenn das so wäre, wäre das absolut fatal – denn es würde schlicht zu falschen Entscheidungen führen.

Häufiger Passwortwechsel dient nur gutem Gewissen

Ein gutes Beispiel finden wir in fast jedem Unternehmen. Bestimmt müssen auch bei Ihnen die Mitarbeitenden regelmässig ihre Passwörter wechseln. Warum eigentlich? «Falls Ihr Passwort mal jemand fremden in die Hände fällt …» – absoluter Unfug. Dieser Jemand hätte bis zur nächsten Passwortänderung problemlos Zeit, Ihren Account nach Herzenslust zu nutzen. Entweder, um sich weitere Zugänge zu verschaffen oder um direkt schlimmes Unheil zu stiften. Klar, geleakte Accounts sind nicht mehr lange aktiv. Aber wollten wir uns wirklich davor schützen? Ich behaupte, wir wollen bloss mit gutem Gewissen den Haken auf der Checkliste setzen, der belegt, dass wir ordentliche Passwortrichtlinien haben.

Mit der regelmässigen Passwortänderung ist es aber noch nicht getan. Natürlich müssen die Buchstabenkonstellationen immer komplexer werden. Verwendung von Gross-/Kleinschreibung, Sonderzeichen, Zahlen, mindestens 12 Zeichen … wer kann sich das noch merken? Trotzdem darf man diese Richtlinien schon fast nicht mehr in Frage stellen, wenn man nicht komplett inkompetent wirken will – ist doch klar, dass die Passwörter somit nicht so leicht zu erraten sind und einem Brute-Force-Angriff leichter standhalten können. (Bei so einem Angriff werden automatisch und innert kurzer Zeit unzählige Passwortkombinationen ausprobiert). Wäre es aber nicht viel sinnvoller, das wahllose Ausprobieren von Passwörtern an den Systemen technisch möglichst zu unterbinden und/oder auf Zweifaktorauthentifikation umzusteigen, als die User solange mit diesen Richtlinien zu quälen, bis sie die Passwörter frustriert auf einen Post-It schreiben und an den Bildschirm kleben?

Anti-Viren-Programme werden oft überschätzt

Kommen wir zu meinem Lieblingsbeispiel für überschätzte Tools in der Cyber Security: die Anti-Viren-Software. Auch hier meinen Sie wahrscheinlich fahrlässig zu handeln, wenn Sie einen Computer ohne teuren Virenschutz an ihr Firmennetzwerk anschliessen würden. Interessanterweise sehen das Security-Experten ganz anders (Ion, Reeder, & Consolvo, 2015): Auf der Liste mit den wichtigsten Massnahmen stehen regelmässige Systemupdates ganz oben, gefolgt von der Verwendung einzigartiger Passwörter (was heisst, dass dasselbe Passwort nicht für verschiedene Accounts genutzt wird). AV-Softwares hingegen sucht man in den Top-Massnahmen vergebens. Trotzdem wird geradezu frenetisch AV-Software gefordert und installiert. Gleichzeitig ist es aber völlig okay, wenn unternehmensweit dasselbe Passwort für WLAN, E-Mail und sensitive Datenablagen verwendet wird, welches auf allen Geräten intern und extern immer und immer wieder eingegeben wird. Macht aber nichts – es ist ja jeweils nur ein halbes Jahr lang gültig und beinhaltet mindestens drei Sonderzeichen!

Die Realität sieht tatsächlich so aus, dass viele (wenn nicht sogar die meisten) der aktuellen Angriffe mit Ransomware nicht deshalb so erfolgreich waren, weil keine Anti-Viren-Programme installiert gewesen wären, sondern weil monatelang bekannte Sicherheitslücken nicht geschlossen wurden. Schuld am Angriff ist man natürlich nicht (auch die Stellen nicht, die die längst verfügbaren Updates hätten einspielen müssen). Denn man hatte ja das beste AV-Produkt installiert und überhaupt: Man wurde gerade angegriffen! Cyber-Terror! Nun stellen Sie sich die gleiche Situation vor, mit dem Unterschied, dass bewusst auf einen Virenscanner verzichtet wurde …

Managementorientierte Weiterbildung mit technischem Tiefgang

Diese Angst- und Vorwurfshaltung muss sich zugunsten von rationalen und informierten Entscheidungen ändern. Wir müssen umdenken, wegkommen von nutzlosen Policies und eklektisch wirkenden Massnahmen. Jede Massnahme sollten wir hinterfragen: Warum tun wir das, gegen wen oder was wollen wir uns damit schützen und wie gross ist der erwartete Nutzen abzüglich der negativen Folgen der Massnahme wirklich. Das verlangt ein tiefes Sachverständnis der Materie, sowohl aus technischer als auch aus organisatorischer Sicht. Wir müssen uns endlich mit dem Thema beschäftigen und nicht bloss die Verantwortung um jeden Preis vermeiden. Wenn Sie selber etwas verändern möchten, empfehle ich Ihnen unseren CAS Cyber Security. Dort werden wir uns exzessiv mit den Grundlagen und Details von Netzwerken, Schwachstellen, Schutzsysteme sowie mit organisatorischen Herausforderungen beschäftigen. Das Motto ist klar: Managementorientiert, mit technischem Tiefgang – so dass Sie in Zukunft mehr als nur compliant sind.

Literatur

Ion, I., Reeder, R., & Consolvo, S. (2015). “… No one Can Hack My Mind”: Comparing Expert and Non-Expert Security Practices. SOUPS, 327–346.

Rogers, R. W. (1983). Cognitive and physiological processes in fear appeals and attitude change: A revised theory of protection motivation (J. Cacioppo & R. Petty, eds.).

Ein Beitrag von Peter Heinrich.

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WINsights Symposium 2019: Einblicke in die aktuellsten Entwicklungen und Trends der Digitalisierung

Mitte März fand zum ersten Mal das WINsights Symposium der ZHAW School of Management and Law statt. Ein Tag voller digitaler Eindrücke und Erlebnisse, der so schnell nicht vergessen geht.

Das neue WINsights Symposium des ZHAW Instituts für Wirtschaftsinformatik eröffnete niemand geringeres als Zukunftsforscher Dr. David Bosshart vom Gottlieb Duttweiler Institut. Unter dem Titel «IQ x IQ + AIQ + EIQ» erläuterte er das Zusammenspiel von menschlicher und künstlicher Intelligenz und hielt nüchtern fest, was sich die meisten vielleicht schon gedacht haben: Der Programmierer ist der neue Handwerker. Unser Leben wird immer digitaler und immaterieller, wir erleben Immersion statt Simulation und haben uns vom Konsumenten längst zum Prosumenten entwickelt. Die Arbeit der «PC-Fritzen» wird längst nicht mehr als reines Mysterium, sondern als kreatives Handwerk zur Ergänzung und Vereinfachung unterschiedlichster Prozesse angesehen.

Cyber Security und Datenschutz sind wichtige Themen

In vier verschiedenen Impulsreferaten gaben ZHAW-Dozierende und -Forschende weitere Einblicke in aktuelle Entwicklungen und Trends aus der Wirtschaftsinformatik. Peter Heinrich griff mit der «Cyber Security» ein Top-Thema auf. Wer beispielsweise der Ansicht war, mit einem Virenscanner und starken Passwörtern gegen gefährliche Inhalte gefeit zu sein, wusste spätestens um zwanzig vor drei: Anti-Viren-Produkte werden oft in ihrer Wirkung überschätzt. Vor allem regelmässige Updates und die Verwendung eines Passwort-Managers, der die Nutzung von einzigartigen, starken Passwörtern ermöglicht, sind dringlich zu empfehlen. An dieser Stelle eine kleine Werbung für sämtliche etablierten Passwort-Manager.

Wohl eines der heikelsten Themen im Zusammenhang mit dem Internet erläuterte Nico Ebert anhand seiner kürzlich durchgeführten Studie zum Datenschutz im Schweizer KMUs. Diese zeigte: Anspruch und Realität in Bezug auf Datenschutz klaffen in Schweizer Unternehmen auseinander. Gemäss der Erhebung stellen KMU kaum entsprechende Ressourcen zur Verfügung. In 70 Prozent der befragten Unternehmen fehlt es an Datenschutzbeauftragten, dies trotz der derzeitigen Relevanz des Themas aufgrund der neuen EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) sowie der damit verbundenen bevorstehenden Revision und Verschärfung des Schweizer Datenschutzgesetzes. Ebert machte den Teilnehmenden klar: Datenschutz dient keineswegs nur der Konformität, sondern kann heute noch als starker Wettbewerbsvorteil genutzt werden.

Mixed Reality steigert die Aufmerksamkeit

Thomas Keller brachte dann das Spielerische auf die Bühne. Mit dabei hatte er Technik zum Anfassen: Eine VR-Brille, wie sie auch im Handel erhältlich ist. Anhand verschiedener Beispiele erzählte er, wie Mixed Reality, also das gesamte Realitäts-Virtualitäts-Kontinuum, schon heute von Unternehmen und Institutionen genutzt werden kann. Sowohl Hardware als auch Software haben ein stabiles Niveau erreicht und sind für einen unternehmerischen Einsatz reif. Verschiedenste Anwendungsfälle wurden bereits dokumentiert und auf ihre Wirkung hin untersucht. Diese zeigen: Durch Mixed Reality steigen die Aufmerksamkeit, der Begeisterungsfaktor und die Verankerung im Gedächtnis des Users. Dies ist nicht nur für klassische Profit-Unternehmen von Vorteil, sondern beispielsweise auch für Bildungsinstitutionen.

Noch stösst Künstliche Intelligenz (KI) an ihre Grenzen

Wie intelligent künstliche Intelligenz ist, fragte zum Schluss Alexandre de Spindler. Schaut man Menschen bei alltäglichen Aktivitäten zu, wird klar, dass die künstliche Intelligenz nur spezifische Komponenten eines kognitiven Systems, was natürliche Intelligenz ausmacht, beinhaltet. Zum Beispiel haben Menschen ab frühem Kindesalter die Fähigkeit, sich vorzustellen, was ein Gegenüber beabsichtigt und sie können dabei dessen Wissensstand miteinbeziehen (Theory of Mind). Dies ermöglicht es uns, füreinander Verständnis zu entwickeln und Verhalten zu antizipieren. Theory of Mind ist nur eine von vielen Komponenten, welche es uns ermöglichen, Ziele zu erreichen. Das Phänomen, dass wir uns Lebensziele setzen, Pläne schmieden und manchmal die zur Verfügung stehenden Mittel auf unvorhergesehener Art einsetzen, scheint mit aktueller KI nur schwer umsetzbar zu sein. Oder was treibt sie an, Siri? Folglich sollten wir uns weniger vor einer etwaigen Singularität fürchten und häufiger den Fokus auf das Lösen relevanter Probleme setzen. Wenn solche Probleme mit automatischer Objekterkennung, Konversationsagenten oder autonomen Fortbewegungsmittel gelöst werden, können wir uns über die Entwicklung einer immer nützlicheren KI freuen.

Digital Business Leaders berichten

Zeitgleich zeigte Thomas Ochs, CIO und IT-Direktor bei Villeroy & Boch, wie das namhafte deutsche Familienunternehmen Digitalisierung in der Praxis umsetzt. Als Herausforderung nannte Ochs vor allem die Motivation der Mitarbeitenden. Kein einfaches Unterfangen bei einem Traditionsunternehmen wie diesem, aber ein sehr wichtiges, wie Ochs festhielt. Die Mitarbeitenden sollten die Vorteile der neuen Zusammenarbeit (an)erkennen und merken, dass ihre Inputs auch gehört werden. Denn der IT-Experte weiss: Selbst die beste Technik ist nutzlos, wenn die Mitarbeitenden nicht auf seiner Seite sind. Zudem gab ZHAW-Forscher Axel Uhl eine Übersicht über zehn Jahre Forschung zu Digital Business Transformation und Interim Manager Niklaus Blaser erläuterte, wie bei der Maschinenfabrik Rieter AG Innovation dank kombiniertem Einsatz von Big Data und Fachwissen entsteht.

Studentische Arbeiten als Poster aufgehängt

Am Nachmittag hatten die Teilnehmenden Zeit und Möglichkeit, die Themen der Inputreferate in Break-Out-Sessions zu vertiefen und sich im Foyer des Volkartgebäudes auszutauschen. Dort wurden auch aktuelle Projekte von Studierenden der Wirtschaftsinformatik ausgestellt. Diese befassten sich mit den unterschiedlichsten Themen, zum Beispiel damit, ob Daten aus Smartgeräten Sekundenschlaf (am Steuer) prognostizieren und vorzeitige Massnahmen einleiten können, wie die Detektion gesundheitlicher Notfallsituationen anhand bestehender sensorischer Smartphone-Daten effektiver gestaltet werden können oder wie mittels einer Smart-App umweltschonendes Online-Shopping gelingt.

Nächste Ausgabe findet am 12. März 2020 statt

Über 150 Personen nahmen am ersten WINsights Symposium teil – ein erfreulicher Rückblick für die Initianten. Das Datum für die nächste Ausgabe steht bereits fest: Gerne darf sich der 12. März 2020 auffällig im Kalender markiert werden.

www.zhaw.ch/iwi/winsights

Ein Beitrag von Eva Frei

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Jetzt für die Data Science Summer School anmelden

Die dritte Summer School zum Thema «Practice of Data Science» findet vom 1. bis 10. Juli in Bayonne, Frankreich statt. Sie ist für Studierende in höheren Semestern und Berufstätige gedacht, die ihre Kenntnisse und Fähigkeiten in der Data Science vertiefen möchten. Zum erfolgreichen Abschluss gibt es 4 ECTS-Punkte und ein Zertifikat.

Das Business Analytics Institute (BAI) und die IAE Pau-Bayonne, University School of Management führen zum dritten Mal die Summer School zum Thema «Practice of Data Science» durch. Die ZHAW ist Partnerin dieser Summer School und mit dem Institut für Wirtschaftsinformatik der School of Management and Law und dem Institut für angewandte Informationstechnologie der School of Engineering vertreten.

Janick Spirig nahm 2018 an der Summer School teil. «In die Welt der künstlichen Intelligenz und des maschinellen Lernens einzutauchen sowie die erlernten Theorien an praktischen Beispielen anzuwenden, waren für mich eindrückliche Erfahrungen», so der ZHAW-Student. Er habe damit auch einen Einblick in die täglichen Aktivitäten eines Datenwissenschaftlers erhalten.

Weiterentwicklung im Bereich der Datenwissenschaften

Die Summer School ist sowohl für Studierende der Wirtschaftsinformatik, der Betriebswirtschaftslehre und des Ingenieurwesens in höheren Semestern als auch für Berufstätige konzipiert. Sie erhalten spannende Eindrücke von den betriebswirtschaftlichen Auswirkungen aktueller Innovationen der Datenwissenschaften in den Bereichen Gesundheitsanalytik, Smart Cities und Logistik. Die Summer School soll den Teilnehmenden ermöglichen, ihre praktischen Kenntnisse und Fähigkeiten in den Datenwissenschaften weiterzuentwickeln.

Neben Gastreferaten und Erfahrungsberichten von Praktikern, etwa von Semdee, Sophia Genetics, Smart Dubai und Lufthansa, kommt auch der Spass nicht zu kurz. Myra Kinalwa, Master-Studentin an der University of Derby, genoss auch die sozialen Aktivitäten, die eine grossartige Gelegenheit waren, einen Einblick in die lokale Kultur zu erhalten. Tatsächlich findet die BAI Summer School in einem der beliebtesten Reiseziele Europas statt. Die baskische Küste bietet atemberaubende Landschaften sowie Geschichte, Kultur und Freizeitaktivitäten für jeden Geschmack.

  • Datum, Ort: 1.–10. Juli 2019, Bayonne Campus, 8, Allée des Platanes, 64100 Bayonne
  • Sprache: Englisch

Weitere Informationen und Anmeldung unter http://baisummer.com.

Ein Beitrag von Marcel Sieber

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Erster CAS für datenbasiertes Autohaus Management in der Schweiz

Die Automobilbranche durchläuft eine Phase fundamentaler Veränderungen, in der in vielen Bereichen kein Stein mehr auf dem anderen bleibt. Für Führungskräfte wird es somit immer herausfordernder, ihre Hauptaufgabe wahrzunehmen: Die nachhaltige Existenzsicherung des Autohauses. Im Rahmen des von der ZHAW School of Management and Law konzipierten CAS Datenbasiertes Autohaus Management erhalten die Teilnehmenden hierzu praxiserprobte Konzepte, Inhalte und Methoden. Die erste Durchführung startet im September 2019.

Die Digitalisierung, neue Fahrzeugtechnologien, neue Vertriebsstrukturen, neue Marktteilnehmende, zunehmender Margen- und Volumendruck, steigende Komplexität oder abnehmende Kundenloyalität sind nur einige Auswirkungen des aktuellen Marktwandels. Denkhaltungen und Verhaltensweisen, die in der Vergangenheit bestens funktioniert haben, müssen plötzlich überdacht werden, um auch künftig erfolgreich im Markt zu bestehen. Durch professionelles Management lassen sich solche Herausforderungen in vielfältige Chancen mit hohem Erfolgspotenzial umwandeln. Hierbei kommt den Führungskräften die entscheidende Rolle zu, sich proaktiv den Herausforderungen zu stellen.

Grundidee, Konzeption und Umsetzung

Die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) ist die erste Hochschule in der Schweiz, welche einen explizit und ganzheitlich auf das Autohaus Management ausgerichteten CAS anbietet. Dem Motto «Aus der Praxis, für die Praxis» folgend arbeiten die Teilnehmenden in den einzelnen Modulen mit Daten aus dem eigenen Betrieb, um so direkt umsetzbare Lösungen für ihr Autohaus zu erarbeiten. Für die Konzeption und Umsetzung ist Andreas Block verantwortlich. Er verfügt über eine 20-jährige Branchenerfahrung auf Hersteller-, Importeur- und Beratungsseite und hat über 300 Autohäuer begleitet. Im Juni 2019 erscheint sein Handbuch zum Autohaus-Management.

Inhalte

Die im CAS gelehrten Inhalte kommen direkt aus der Praxis. Das Fundament des Autohaus Management bilden eine robuste Strategie für das Autohaus, welche konsequent verknüpft ist mit dem Führungssystem und der Mitarbeitendenentwicklung. Im operativen Autohaus Management werden die Bereiche Digitalisierung, Kundenstamm-Management, Neukundengewinnung, Verkaufsplanung und -steuerung, Interessenten- und Kundenzufriedenheit, Prozessmanagement und Profitabilität vertieft betrachtet. Hierbei wird u. a. konsequent der Frage nachgegangen, welcher Beitrag jeweils zu den vier zentralen Zielen des Autohauses – Mitarbeitendenzufriedenheit, Kundenzufriedenheit, Volumen und Profitabilität – geleistet wird.

Zielpublikum

Der CAS richtet sich zum einen an alle Führungskräfte in einem Autohaus, insbesondere Geschäftsführende, Verkaufs-, Betriebs-, IT-, Marketing-, Personal- und Finanzleitende. Ferner werden Mitarbeitende der Hersteller bzw. Importeure angesprochen, welche die Autohäuser eng begleiten und in regelmässigem Austausch mit diesen stehen.

Mehrwert für die Teilnehmenden

Der CAS befähigt die Teilnehmenden,

  • das eigene Bewusstsein für das strategische und operative Autohaus Management zu schärfen,
  • die strategische Ausrichtung des Autohauses zu definieren und die Rahmenbedingungen für die Umsetzung zu schaffen,
  • die operativen Hauptaufgaben im Autohaus nachhaltig erfolgreich umzusetzen, um die definierten Ziele zu erreichen,
  • das Führungsteam und die Mitarbeitenden konsequent einzubinden und zu entwickeln
  • Resultate datenbasiert zu planen und zu steuern
  • und das Autohaus erfolgreich in die Zukunft zu steuern.

Um den Wissensaufbau und Erfahrungsaustausch auch nach Abschluss des CAS konsequent fortzusetzen, finden im Rahmen des Netzwerks «Automotive Leaders» regelmässige Netzwerkanlässe mit renommierten Referierenden statt.

Weitere Informationen zum CAS finden Sie unter www.zhaw.ch/iwi/casahm

Ein Beitrag von Dr. Andreas Block

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Das müssen Business Analysten heute mitbringen

Business Analysten spielen bei der Digitalisierung von Organisationen eine Schlüsselrolle: Sie sind Dolmetscher zwischen Fach- und IT-Welt. Für Unternehmen, Arbeitnehmende und Bildungsstätten stellt sich die Frage nach den Anforderungen an diese Rolle. Eine neue Analyse zeigt: Unternehmen fordern nebst ausgeprägtem Fachwissen auch hohe Kommunikationskompetenzen.

Bereits in der Vergangenheit hat das Institut für Wirtschaftsinformatik versucht, die Rolle des Business-Analysten in der Praxis besser zu verstehen und dazu eine Befragung unter mehr als 350 Business-Analysten durchgeführt. Mitte letzten Jahres wurde die Untersuchung ausgedehnt: Im Rahmen seiner MAS-Abschlussarbeit  analysierte Patrick Kägi 1’665 Stellenanzeigen im deutschsprachigen Raum automatisch mittels Text-Mining-Verfahren. Der Fokus lag dabei auf den erwarteten Kompetenzen und Qualifikationen.

Entstanden ist ein Kompetenzraster, das sehr detailliert über die Fach- und Methodenkompetenz, die sozial-kommunikative Kompetenz, die Aktivitäts- und Handlungskompetenz sowie die personale Kompetenz Auskunft gibt. Folgendes Fazit kann aus der Untersuchung gezogen werden:

  • Arbeitgeber erwarten von Business-Analysten ausgeprägtes Fachwissen über Anforderungsmanagement und Prozesse genauso wie analytische und konzeptionelle Kompetenzen und IT-nahe, umsetzungsorientierte Fähigkeiten.
  • Ebenso gefragt sind Problemlösungs-, Kommunikations- und Kooperationskompetenzen, ein systematisches Vorgehen sowie der Wille zur Gestaltung und die Eigenverantwortung.
  • Arbeitnehmende in einer Business-Analysten-Rolle müssen sich Kompetenzen aneignen, die für die Gestaltung digitaler Lösungen in agilen und interdisziplinären Teams gefragt sind.
  • Ausserdem wird Wert auf Berufserfahrung und Englischkenntnisse und zum Teil auf einen Hochschulabschluss, z. B. in Wirtschaftsinformatik, gelegt.

Aus den identifizierten Anforderungen im Bereich «Agilität» ergibt sich unmittelbar die Frage, ob die eigenständige Rolle des Business-Analysten überhaupt noch zeitgemäss ist oder sie in anderen Rollen (z. B. Product Owner, Scrum Master) aufgeht. Die Erfahrung zeigt zweierlei:

  • Gerade in grösseren Unternehmen werden viele Projekte nach wie vor top-down auf Basis einer Strategie abgeleitet. Hierbei arbeiten Business-Analysten aktiv am Projektauftrag mit. 
  • Bei der Projektumsetzung sind Business-Analysten dann gemeinsam mit anderen Rollen Teil eines agilen Teams. Dies betrifft ebenfalls grössere Unternehmen (z. B. einer Schweizer Grossbank). 

Informationen zur Weiterbildung im Bereich Business Analyse an der ZHAW School of Management and Law finden Sie hier.

Ein Beitrag von Nico Ebert

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Digitalisierungstrends durchleuchten am WINsights Symposium 2019

Wie kann Datenschutz zum Vorteil im Wettbewerb mit anderen genutzt werden? Wie intelligent ist künstliche Intelligenz? Wie können KMUs Cyber Security Ressourcen sinnvoll und zielgerichtet einsetzen und was sind vielversprechende Mixed-Reality-Anwendungen? Diskutieren Sie am WINsights Symposium am 13. März 2019 mit uns diese und weitere Fragen.

Das Potenzial von Digitalisierungstrends abschätzen

Am WINsights Symposium werden die aktuellsten Digitalisierungstrends durchleuchtet und deren Potenzial aus Perspektive der Anwender und der Wissenschaft diskutiert. In praxisorientierten Breakout-Sessions werden die Teilnehmenden aktiv dabei unterstützt, den gewinnbringenden Einsatz dieser Digitalisierungstrends abzuschätzen. Zudem werden Möglichkeiten diskutiert, wie Unternehmen diese digitalen Trends angehen können.

Themen-Mix garantiert spannende Inputs

Im Fokus stehen am WINsights Symposium vor allem die Cyber Security und Datenschutzpraxis in Schweizer KMU, das Potenzial von Mixed Reality und die Frage, was künstliche Intelligenz wirklich ist. Weitere Referate zum Thema Business Transformation Management und Beyond Budgeting garantieren einen spannenden Themenmix. Eröffnet wird das Symposium mit einer Keynote Speech von Dr. David Bosshart, CEO des GDI Gottlieb Duttweiler Instituts. Er geht u. a. darauf ein, wie menschliche und künstliche Intelligenz zusammenspielen.

Das WINsights Symposium richtet sich an Entscheidungstragende in Deutschschweizer KMUs, insbesondere an CxOs, Verantwortliche für Innovationen sowie Personen aus den Bereichen Cyber Security und Datenschutz. Die Veranstaltung ist auch für Technologieinteressierte, Forschende und Studierende von Interesse, die sich einen Überblick über Technologietrends verschaffen möchten.

Mehr Informationen

Das WINsights Symposium findet am Mittwoch, 13. März 2019 in Winterthur (Volkartgebäude der ZHAW School of Management and Law) statt. Mehr Informationen und Anmeldung finden Sie auf der Webseite.

Ein Beitrag von Eva Frei

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Datenschutz – mehr als reine Pflicht?

Bei vielen Schweizer Unternehmen ist das Thema Datenschutz als Compliance-Aufgabe aktuell im Fokus. Zu Recht – denn es ist mehr als eine kostenintensive Pflichtübung und kann zum Vorteil im Wettbewerb mit anderen Unternehmen genutzt werden.

Die umfangreiche Bewirtschaftung und Ökonomisierung von Personendaten ist heute für die meisten Unternehmen unabdingbar. Obwohl die gesetzlichen Datenschutzanforderungen durch die entsprechende EU-Verordnung auch für Schweizer Unternehmen angehoben wurden, können den Medien noch immer täglich Pannen im Umgang mit den Daten entnommen werden. So sorgte beispielsweise die internationale Hotelkette Marriott jüngst mit einem Datenleck für Schlagzeilen, bei dem rund eine halbe Million Gäste betroffen waren. Ein Fauxpas, der nicht nur eine Sammelklage, sondern auch einen Einbruch der Aktien mit sich brachte.

Datenschutz ist mehr als «nur» Compliance
Aus Sicht vieler Unternehmen handelt es sich beim Datenschutz zunächst um eine Compliance-Aufgabe – die oft auch für Stirnrunzeln sorgt. Kürzlich im Rahmen einer ZHAW-Studie befragte Unternehmen in der Deutschschweiz gaben an, dass insbesondere hinsichtlich der EU-Verordnung grössere Unsicherheiten und Unklarheiten bestünden: Wie können gesetzliche Anforderungen ökonomisch erfüllt und Risiken für Verstösse reduziert werden? Gleichzeitig besitzen nur wenige der befragten Unternehmen einen Datenschutzbeauftragten, der die Umsetzung der Anforderungen unterstützten könnte. Einen völlig neuen Stellenwert erhält das Thema Datenschutz, wenn man es als Wettbewerbsvorteil statt -nachteil betrachtet. Die These, dass ein hohes Datenschutzniveau zur Differenzierung gegenüber schlechter gestellten Wettbewerbern genutzt werden kann, ist nicht einmal neu. Schon um die Jahrtausendwende stellte man fest: Privacy sells. Studien im Online-Handel haben ergeben, dass der Schutz ihrer Daten für die Kundschaft ein wichtiges Entscheidungskriterium bei der Händlerauswahl ist.

Datenschutz muss ausgewiesen werden
Die zentrale Voraussetzung ist jedoch, dass Kundinnen und Kunden überhaupt über das Datenschutzniveau des Unternehmens informiert sind. Die Datenschutzerklärung, die vor allem Compliance-Zwecke erfüllt, ist hierfür gänzlich ungeeignet. Nachweisslich wird sie kaum wahrgenommen. Stattdessen sind Ansätze gefragt, die in anderen Bereichen, wie dem Lebensmittelhandel, Normalität sind. Dazu zählen zum Beispiel verständliche Deklarationen der wesentlichen Datenschutz-Vorteile, die Kommunikation freiwilliger Selbstverpflichtungen zu Datenschutz-Standards innerhalb einer Branche oder durch Dritte vergebene Datenschutz-Label auf Websites oder in Apps.

Mehr zum Thema Datenschutz an der ZHAW am Themenabend Datenschutz und Cyber-Security im Januar und am WINsights Symposium im März 2019.

Ein Beitrag von Dr. Nico Ebert

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WINsights – ein Blog des Instituts für Wirtschaftsinformatik

Andri Färber, Leiter IWI

«Wir wissen, was hinter Schlagworten wie ‚Digitale Transformation‘ oder ‚Industrie 4.0‘ wirklich steckt. Von uns erhalten Sie unabhängige Unterstützung zur Erschliessung entsprechender wirtschaftlicher Potentiale.»

Das Institut für Wirtschaftsinformatik (IWI) operiert an der Schnittstelle zwischen Betriebswirtschaft und Informatik und verfolgt das Ziel, die Innovationskraft von Gesellschaft und Wirtschaft zu steigern. Unser Leitgedanke: «From Information to Innovation»

Ab Januar 2019 erhalten Sie auf diesem Blog regelmässig Informationen zu aktuellen Trends aus den Bereichen Wirtschaftsinformatik und Business Analyse sowie viele interessante und relevante Beiträge aus Forschung und Praxis. Seien Sie gespannt!

Unsere inhaltlichen Schwerpunkte sind:

  • Digitale Transformation auf den Ebenen der betrieblichen Prozesse, der Kundeninteraktionen sowie der Geschäftsmodelle
  • IT-Strategie und Management
  • Unterstützung medizinischer Diagnosen und Therapien mit Informationstechnologien
  • Innovative Informationssysteme
  • Geschäftsprozessmanagement / Prozessdigitalisierung
  • Wissens- und Informationsmanagement
  • Enterprise Architecture Management (EAM)

Wir freuen uns auf angeregte Diskussionen rund um Themen der Wirtschaftsinformatik. Nutzen Sie die Kommentarfunktion und treten Sie mit uns in den Dialog. Das Teilen unserer Beiträge ist erlaubt und erwünscht.