Kategorie: CTI Entrepreneurship (Seite 1 von 2)

CIE erhält Zuschlag für Startup-Ausbildung der KTI

Die Kommission für Technologie und Innovation (KTI) hat schweizweit die Kurse für Jungunternehmen in der Gründungszeit (Business Creation) und Wachstumsphase (Business Growth) ausgeschrieben. Das Anbieterkonsortium «Startup Campus» unter der Leitung des Center for Innovation & Entrepreneurship (CIE) der ZHAW School of Management and Law hat nach 2012 und 2014 nun bereits zum dritten Mal den Zuschlag für den Bereich Social Entrepreneurship erhalten. Das Los umfasst eine Förderung durch die KTI in der Höhe von 1,4 Mio. Franken. In Zusammenarbeit mit Social Entrepreneurship Impact & Finance (seif) sowie dem EPFL Innovation Park bietet das CIE Kurse für Startups an, deren Geschäftsidee auf einen sozialen oder ökologischen Gewinn ausgerichtet ist.

Die langjährige Erfahrung von CIE und seif in diesem Bereich hat die Experten der Startup-Förderung überzeugt. «Wir freuen uns über die Anerkennung und darauf, mit einer verstärkten Partnerschaft in die nächste Phase zu starten», sagt Jacques Hefti, Leiter von Entrepreneurship@ZHAW. 2017 gehören neu auch die ETH Zürich und die Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) zum Konsortium unter Leitung des CIE. Seit der Gründung 2013 hat Startup Campus über 1’700 Jungunternehmerinnen und angehende Gründer in professionellen Trainingsprogrammen auf dem Weg zum eigenen Startup oder Spin-Off begleitet. Eine externe Evaluation der KTI beurteilt die Coachings als transparent und zielführend. 80 Prozent der beteiligten Startups schätzen die Coachings als nützlich ein.

Auskunft: Jacques Hefti, Center for Innovation & Entrepreneurship

Interview mit funicX – Gewinner der ZHAW Startup Challenge 2017

ZHAW Startup LEDCity hat weitere Finanzspritze erhalten

Nach Klimastiftung Schweiz – Unterstützung vom Bundesamt für Energie

In der Schweiz entfallen rund 12 % des Elektrizitätsverbrauches auf die Erzeugung von Licht. Dies entspricht der Leistung von rund 1.5 Atomkraftwerken. Mithilfe einer Steigerung der Leuchteffizienz, durch Automatisation und künstliche Intelligenz soll der Verbrauch in den nächsten 10 Jahren um bis zu 80 % reduziert werden. Zum Vergleich: Wenn alle Fahrzeuge in der Schweiz elektrisch angetrieben werden, würde der Elektrizitätsverbrauch um rund 15 % ansteigen. Die Energiereduktion im Lichtsektor würde daher der Elektromobilität in die Hände spielen.

Um dieses Ziel zu erreichen hat nach der Klimastiftung Schweiz auch das Bundesamt für Energie das Potential in LEDCity entdeckt und eine Finanzspritze gutgeheissen. Mit dem Betrag von 94‘825.- steigt die Förderung auf knapp eine Viertelmillion CHF. 

LEDCity ist ein Schweizer Startup der ZHAW welches interaktive und dynamische LED-Leuchtmittel entwickelt. Die intelligenten Leuchtmittel  können selber entscheiden, wo wieviel Licht benötigt wird. Noch zu viele Tunnel, Unterführungen, Gänge und viele weitere Standorte werden rund um die Uhr beleuchtet. Kann die Nutzungsdauer nur schon um einige Stunden reduziert werden, sinkt der Energieverbrauch signifikant. In der Praxis konnten bei Projekten jeweils zwischen 65-90 % der Energie eingespart werden.

Schon im nächsten Monat sollen die Arbeiten für eine neue Pilotanlage mit dem ewz starten. Mehrere Grossunternehmen haben bereits ihr Interesse für die innovative Lösung geäussert und werden ebenfalls in diesem Frühling eigene Pilotanlagen in Betrieb nehmen.

 

Für kinastic geht es auch im Jahr 2017 sportlich weiter

In zwei – drei Sätzen, was macht kinastic?

Papier und Stift im Fitnesscenter sind bald Vergangenheit. Durch innovative Sensoren und mobile Applikationen vernetzen wir Smartphones mit den Trainingsgeräten im Gym. Trainierende, Fitnesscenter sowie Krankenversicherer sollen von unseren Lösungen profitieren.

Michael Kubli und Alex von Siebenthal im RUNWAY Startup Inkubator

Ihr seid nun nach mehr als einem Jahr aus dem RUNWAY ausgetreten. Wie geht es weiter?

Wir haben nun ein eigenes Büro, ebenfalls im Technopark Winterthur, nur drei Stockwerke tiefer. Glücklicherweise sind wir somit also nicht allzu weit weg.

Gehen wir mal ein paar Monate zurück, wie ist die Idee zu kinastic entstanden?
Sie ist im Studium entstanden. José und ich haben uns in einem Seminar kennengelernt, bei dem Studierende des Wirtschaftsingenieurwesens mit den Informatikstudierenden zusammengebracht wurden und ein gemeinsames Projekt entwickeln mussten. Damals haben wir die relativ neue Technologie «Bluetooth Beacons» genauer unter die Lupe genommen und mögliche Anwendungsgebiete evaluiert. Durch die Bluetooth Beacons kann eine Lokalisierung des Smartphones stattfinden, das war unsere Ausgangslage. Als Fitness-Fans haben wir uns gefragt, wieso also nicht Bluetooth Beacons dafür einsetzen, dass eine entsprechende App auf dem Smartphone weiss, an welchem Gerät man gerade trainiert. So ist die Idee entstanden. Unser Dozent, Roger Seiler, hat uns dann noch den letzten Push gegeben, uns bei dem RUNWAY Incubator zu bewerben.

Was waren wichtige Schritte oder Milestones für euch?
Der wohl wichtigste Schritt für uns war die Annahme im RUNWAY Incubator. Wäre das nicht gewesen, hätten wir wohl nicht den Mut gehabt, richtig loszulegen bzw. überhaupt loszulegen. Als wir die Zusage vom Evaluation Committee für die Aufnahme erhalten haben, hat uns der Ehrgeiz so richtig gepackt. Das war ein sehr wichtiger Punkt!

Der CTI Entrepreneurship Kurs «Business Creation» und das Coaching haben uns ebenfalls unglaublich geholfen. Erst dadurch wurde aus der Idee ein echter Business Case. Als dann unser Coach, Alex, auch noch zu uns ins Team gekommen ist, war das Gründerteam komplett und somit ein weiterer wirklich wichtiger Meilenstein erreicht. Dass wir durch den RUNWAY Incubator das Netzwerk von der ZHAW nutzen konnten und immer noch können, ist zwar kein Meilenstein aber hat uns auf jeden Fall stets geholfen Meilensteine zu setzen. Wesentliche Schritte waren sicherlich auch die Partnerschaften mit Zühlke und Swica.

Wie hast du die Zeit im RUNWAY empfunden und würdest du es anderen weiterempfehlen?
Die Zeit im RUNWAY war super und ist sehr weiterzuempfehlen! Wie schon gesagt, ohne das RUNWAY Umfeld bzw. die Menschen dort, hätten wir uns nicht getraut den ersten Schritt zu gehen. Nach dem Studium gibt es für Hochschulabsolventen viele Möglichkeiten. Wieso sollte ich nicht den gut bezahlten Job, bei dem namenhaften Unternehmen annehmen, sondern stattdessen mein einiges Ding aufbauen mit all den Risiken, die damit einhergehen? Genau hier setzt der RUNWAY an und zeigt einem Wege auf. Zum Glück, denn somit wurde bei mir so richtig der Unternehmergeist geweckt und für mich gibt’s momentan nichts Grösseres.

Was sind die drei größten Learnings aus deiner Zeit im RUNWAY?
Erstens: Der Lean-Startup-Gedanke. Besonders als Ingenieur hat man oft eine zu sehr Produkt-fixierte Sichtweise. Wichtiger ist doch aber «was möchte der Kunde?».

Zweitens: Das Eintauchen in die Startup-Welt. Wenn man sich nicht in diesen Kreisen bewegt, kriegt man gar nicht mit wie viel hier eigentlich los ist und wie viel man noch lernen kann.

Drittens: Selbstpräsentation. Wer ein Startup gründet, muss in der Lage sein immer und überall seine Idee zu pitchen. Auch hier habe ich sehr viel dazu gelernt und mich persönlich weiterentwickelt.

Wenn du nun zurückblickst, würdest du etwas anders machen?
Es gibt sicherlich einige Dinge, die wir lieber hätten anders machen sollen. Aber es waren gerade auch diese Dinge, die dann zu großen Learnings geführt haben. Ohne diese Fehler gemacht zu haben, hätten wir heute auch nicht den Erfahrungsstand, den wir nun haben. Ich denke man muss sich ein paar Mal den Kopf anschlagen, um zu merken, wie man es das nächste Mal besser machen kann.

Würdest du anderen empfehlen, ein Startup zu gründen?
Sehr! Aber man muss schon auch der Typ dazu sein. Ein Startup zu gründen ist nicht vergleichbar mit einem Nine-to-Five Job. Wobei ich wahrscheinlich auch nicht gegründet hätte, wenn ich nicht in das RUNWAY Umfeld gekommen wäre. Ich würde heute vielleicht im Aussendienst einer Versicherung arbeiten… (lacht) Aber ich werde mich sicherlich nicht mehr zu einem typischen Nine-to-Five Job hinreissen lassen. Selbstständig zu sein, selbst etwas auf die Beine zu stellen und von Grund auf aufzubauen… das macht einfach Spaß! Ich weiß noch in meiner Zeit als Lehrling oder bei anderen vorherigen Jobs, habe ich morgens um 9 Uhr auf die Uhr geschaut und 16 Uhr herbeigesehnt. Heute schaue ich auf die Uhr und es ist plötzlich schon 20 Uhr und ich denke ich sollte langsam nach Hause gehen.

Was würdest du anderen potentiellen Gründern mitgeben?
Den Lean-Startup-Gedanken! Bevor du losgehst und etwas entwickelst, gehe raus und spreche mit deinen potentiellen Kunden. Wer sind deine Kunden und wollen sie das was du da produzieren möchtest überhaupt haben?

Was die Finanzen betrifft, sind wir mit unseren 3F (Family, Friends & Fools, wobei wir letztere natürlich vernachlässigten) via Wandeldarlehen sehr gut gefahren. Diese Art der Finanzierung sollte man, als Alternative zu Business Angels oder sonstigen Investoren, auch berücksichtigen.

Lasst euch und eure Idee nicht herunterziehen. Es wird immer Leute geben, die euch demotivieren und eure Idee schlecht reden werden. Aber da muss man darüberstehen – natürlich solange man nicht NUR negatives Feedback erhält… das wäre vielleicht auch kein gutes Zeichen. Auch hat sich gezeigt, dass es sehr hilfreich ist, Mentoren zu haben. Leute, die euch unterstützen, aber trotzdem noch einen «Aussenblick» haben. Oftmals ist man zu sehr in seine Arbeit vertieft, so dass man Dinge nicht mehr richtig wahrnimmt. Da hilft der besagte Blick von aussen.

Auf nach Estland! Avionix verlässt den Runway Startup Inkubator

Ihr seid im Dezember 2016 nach neun Monaten aus dem RUNWAY ausgetreten. Wie geht es weiter?
Es geht sehr spannend weiter. Wir haben unser Headquarter nach Tallinn, Estland verlegt. Die Idee, mit welcher wir in den RUNWAY eingetreten waren, gibt es so nicht mehr und wir sind nun mit einem IT-/Software-Produkt im B2B-Bereich als Dienstleister unterwegs. Ich möchte aber gar nicht allzu viel hierzu sagen, sondern auf den Blog-Artikel von Kenneth verweisen, worin wir unsere Gründe für den Ausstieg aus dem RUNWAY genau beschreiben: https://blog.avionix.eu/blog/the-future-of-avionix-one

Gehen wir mal ein paar Monate zurück, wie ist die Idee zu Avionix entstanden?
Kenneth und ich sind beide begeisterte Hobby-Piloten und die Idee zu Avionix kam ursprünglich von Kenneth. Er hatte einen Cockpit Brand und war plötzlich auf die Navigation von seinem iPad angewiesen, da alles andere ausgefallen war… Das war unsere Ausgangslage. Von hier ausgehend haben wir dann geschaut, wie man die drei Schwachpunkte des iPad – Akkulaufzeit, Kühlung und GPS-Empfang – verbessern und erweitern kann. Unser Studium der Aviatik an der ZHAW hat uns hierbei als gute Grundlage gedient. An der ZHAW haben Kenneth und ich uns auch kennengelernt.

Wie seid ihr dazugekommen nach Estland zu ziehen?
Wir waren auf der Suche nach einem attraktiven Standort in Europa und wurden über eine Freundin von Kenneth auf Tallinn aufmerksam. Wir haben dann sehr schnell gesehen, dass Estland viele Vorteile bietet: den Euro als Währung, bezahlbare Mieten und Lebenskosten, eine ähnliche Kultur, ein super Ökosystem für IT-Unternehmen, … und ich habe den Strand direkt vor meiner Tür – auch wenn das Wetter zurzeit nicht so ganz stimmt.

Was waren wichtige Schritte oder Milestones für euch?
Begonnen hat alles mit dem CTI Business Concept Kurs, bei welchem wir am Ende den Pitching-Preis erhalten haben. Das ist natürlich kein großer Preis, jedoch war das für uns der Startschuss, um richtig loszulegen.
Einer unsere größten Erfolge war es außerdem, als Alpha Startup mit einem funktionierenden Prototypen beim Web Summit gewesen zu sein.

Bereust du die Zeit, die du im Startup Incubator RUNWAY investiert hast? Was sind deine größten Learnings?
Ich bereue die Zeit im RUNWAY keineswegs. Das Coaching von Ben Graziano war sehr hilfreich für uns und wir haben so viel gelernt, dass ich es nicht in ein paar Sätzen zusammenfassen kann.

Wenn du nun zurück blickst, würdest du etwas anders machen?
Das ist eine schwere Frage. Ich hätte manche Dinge vielleicht anders gemacht, aber alles in allem war es wahrscheinlich gut, dass alles so gekommen ist, wie es gekommen ist. Sonst wären wir heute nicht da, wo wir sind. Ich würde es aber auf jeden Fall wieder probieren, ich bereue nichts.

Würdest du anderen empfehlen, ein Startup zu gründen?
Ja, wenn du eine gute Idee hast und davon überzeugt bist, finanziell für einige Zeit auch ohne Einkommen gut abgesichert bist, eine starke Ausdauer mitbringst und dir klar ist, dass alles wofür du nun arbeitest, am Ende auch nichts wert sein kann.

Was würdest du anderen potentiellen Gründern mitgeben?
Die Idee ist noch lange kein gutes Produkt und der Weg ist länger als du denkst.


CTI Entrepreneurship Conference 2016 – Hotspot für Startup Coaches, Dozenten und erfahrene Gründer

train-the-trainer

Was sind die neusten Trends beim Startup-Coaching aus den USA? Kann Corporate Venturing einen Beitrag zur Förderung innovativer Ideen im Unternehmen leisten? Ist Bootstrapping ein Konzept für klamme Startups oder eine Philosophie und was meinen Experten dazu? Unter dem Motto «Train the Trainer» fand Anfang September 2016 erneut die CTI Entrepreneurship Conference statt. In Lausanne und Zürich trafen sich über 100 Startup-Trainer, Coaches, Dozenten und erfahrene Unternehmensgründer, um den Gastbeiträgen hochkarätiger Referenten zu lauschen, Kontakte zu knüpfen und sich über Neuigkeiten aus der Startup-Welt auszutauschen. Vor allem die praxisorientierten Sessions und Workshops machen die CTI Conference zu einem beliebten Treffpunkt für Experten der Gründerszene. Das jährlich stattfindende Weiterbildungsprogramm für Startup-Trainer wird von der Kommission für Technologie und Innovation (KTI) zur Förderung innovativer Schweizer Jungunternehmer finanziert. Das Center for Innovation and Entrepreneurship der ZHAW School of Management and Law hat zusammen mit dem EPFL Innovation Park und in Kooperation mit der Universität Bern und der EPFL Lausanne den Anlass, welcher um einen Tag versetzt in Lausanne stattgefunden hat, organisiert.

cti-conference1

Nach einer kurzen Begrüssung der Teilnehmenden durch Jacques Hefti, Co-Director von Startup Campus (CTI Entrepreneurship Training) in Zürich und der Ostschweiz, referierte Patrick Griss, CEO der Zühlke Ventures AG, über die Relevanz von Corporate Venturing als eine strategische Möglichkeit in der Innovationszusammenarbeit mit etablierten Unternehmen und beleuchtete Chancen und Gefahren für Startups im Umgang mit Corporate Venture Capitalists.

Anschliessend wurde eine spannende Diskussion mit einem Experten-Panel unterschiedlicher Wirtschaftsbranchen zum Thema „What is the impact for startups, the investor community and the startup ecosystem?“ geführt. Das Networking Dinner am Abend bot den Konferenzteilnehmern die Möglichkeit, intensiver untereinander ins Gespräch zu kommen, sich über die Inputs des ersten Konferenztages auszutauschen und wertvolle Kontakte zu knüpfen.

cti-conference2

Den zweiten Tag eröffnete Keynote-Speaker Edmund S. Pendleton, Direktor von DC I-Corps von der Universität Maryland (USA). Er berichtete wie Innovations-Coaching in den USA erfolgreich umgesetzt wird und zog das Publikum mit seiner überzeugenden und eloquenten Präsentation in den Bann. Pendleton appellierte in seiner Rede an Gründer: Get out of the Building and focus on the customer! Denn viele Startups scheitern an einem mangelnden Verständnis für die Kunden und weniger an einem schwachen Produkt oder einer unzureichend entwickelten Technologie.

cti-conference4

Praxisnahe Workshops und Auseinandersetzungen zu «Trends in blended learning and course design» gaben den Coaches Inspirationen für den Einsatz neuer Tools in den von ihnen moderierten STARTUP CAMPUS Trainingskursen, um die Produktivität innerhalb der Kurse zu steigern und optimal auf die Bedürfnisse der Startups zu reagieren. Weitere Sessions zu den Themen Acceleration sowie Bootstrapping Techniken im Entrepreneurship-Trainings-Prozess rundeten die CTI Conference schliesslich ab.

cti-conference3

Im Wrap-up Video bekommt ihr einen Eindruck von der CTI Entrepreneurship Conference 2016 vor Ort. Die Konferenz war ein voller Erfolg und wir sind schon auf die interessanten Beiträge zu aktuellen Brennpunktthemen von Gründern für Gründer im nächsten Jahr gespannt. Ein grosses Dankeschön geht vor allem an die Kommission für Technologie und Innovation (KTI) für die finanzielle Unterstützung der Konferenz.

Weitere Impressionen der CTI Entrepreneurship Conference 2016 findet ihr auf Flickr. Viel Spass beim Anschauen!

quote-pendleton

Weitere Informationen:

Jacques Hefti

Center for Innovation und Entrepreneurship

ZHAW School of Management and Law

058 934 75 19

jacques.hefti@zhaw.ch

Erfolgreiche 1. Durchführung des Energy Startup Days!

Impressionen Energy Startup Day 2015

Impressionen Energy Startup Day 2015

Am vergangenen Mittwoch, 4. November 2015, fand erstmals der Energy Startup Day statt und dies mit grossem Erfolg: 95 Teilnehmer – davon 39 Energie- und Cleantech-Startups sowie rund 45 Vertreter aus Industrie, öffentlichen Institutionen, NPOs und Startup Förderumfeld – trafen sich in der Umweltarena Spreitenbach in Poster-Sessions, Vorträgen und one-to-one Meetings um sich auszutauschen und allfälliges Kooperationspotential zu erörtern. Die Initiatoren des Events sind das ZHAW Center for Innovation & Entrepreneurship, die ETH Group for Sustainability and Technology und der Impact Hub Zürich. Weiterlesen

EntoLog – Die Zeit nach dem grossen Finale in den USA

Silicon Valley

Mit der Technologie aus Insekten Nahrungsmittelbestandteile zu extrahieren, hat das Team EntoLog vor drei Wochen an der internationalen Startup Challenge in Blacksburg (Virginia) den mit USD 5‘000 dotierten Publikumspreis gewonnen. Die Präsentation ist mittlerweile auf YouTube zu finden. „The presentation was powerful, especially the big bite of bug-bar at the end”, so der Direktor von VT KnowledgeWorks.

Das Foodtech Team reiste anschliessend ganz unter dem Motto „Pitching statt Sightseeing“ durch Kalifornien. Im Silicon Valley, Mekka für Startups und Technologie, stellten sie ihre patentierbare Technologie einem finanzstarken Publikum vor. Sie erklärten den erfahrenen Business Angels, was Gaumenfreuden, Business Pläne und Nahrungsmittelrevolution mit Mehlwürmen und Insekten gemein haben.

Kaum zu Hause in der Schweiz, berichtet das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) im Regionaljournal über sie. Doch damit nicht genug: Kurt Aeschbacher lädt Meinrad Koch, Stefan Klettenhammer und Philippe Geiger zu seinem Late-Night-Talk „Aeschbacher“ ein. Die Sendung wird am 24. September 2015 um 22.25 Uhr auf SRF 1 ausgestrahlt.

Knapp am Hauptpreis vorbei – EntoLog gewinnt den 5’000 USD schweren Publikumspreis

Banner4

Das Publikum an der globalen Entrepreneurship Challenge in Blacksburg hat sich für die drei Finalisten aus der Schweiz entschieden. Es hat zwar nicht ganz für den Hauptgewinn gereicht, welcher von der Jury vergeben wird, aber die Herzen des Zuschauer konnten die drei sympathischen Schweizer für sich gewinnen.

Den Hauptgewinn hat das Team Visonear aus Thailand gesichert. Die vier Studenten der King Monkut’s University Of Technology Thonbury entwickelten ein Gerät, welches Menschen mit einer Sehbehinderung hilft, sich im Alltag besser zu Recht zu finden und die Lebensqualität merklich verbessert. Mehr Informationen sind hier zu finden.

Meinrad, Stefan und Philippe werden nach der aufregenden Challenge Woche ihren Aufenthalt in den USA verlängern und bis Ende Monat durch Kaliforien reisen. Wir wünschen ihnen viel Spass und gratulieren herzlich zum Publikumspreis!

In den USA gelandet und bereit für den internationalen Startup Wettbewerb

Banner2

EntoLog, die Gewinner der ZHAW Startup Challenge sind in den USA gelandet und bereiten sich für das am 20. August stattfindende Finale der globalen Entrepreneurship Challenge an der Virginia Tech in Blacksburg vor. 13 Teams aus verschiedenen Ländern treten gegeneinander an. Zu gewinnen gibt es USD 25‘000, Ruhm und Ehre.

Meinrad und Stefan können wieder aufatmen. Sie müssen ihre Kleider nicht mit Philippe teilen. Sein Gepäck hat es ebenfalls in die USA geschafft, wenn auch ein wenig verspätet. Somit haben alle die Anreise und die „Imigration“ mit bester Laune und mit deklarierten Insektenriegel im Gepäck überstanden. Die drei Jungunternehmer wohnen während ihrer Zeit in den USA bei einem herzlichen, amerikanischen Seniorenpaar, welches die Finalisten fürsorglich umsorgt. Optimale Bedingungen, um sich auf Donnerstag vorzubereiten, auch wenn das heutige Frühstück insektenfrei war :-).  Begleitet und gecoacht werden sie von Dr. Ben Graziano, erfahrener Startup Coach und Trainer im Center for Innovation & Entrepreneurship der ZHAW School of Management and Law.

Mit ihrer patentierbaren Technologie ist es den drei Challenge-Teilnehmern möglich, aus Insekten wertvolle Proteine und Nahrungsmittelbestandteile für die Industrie zu extrahieren. Diese hochqualitativen Bestandteile sind nur nicht günstiger als bis anhin übliche tierische Proteinlieferanten, sondern auch reich an ungesättigten Fettsäuren. Damit tragen sie gleich mehreren globalen Veränderungen Rechnung: steigende Nachfrage nach proteinhaltigen Lebensmittel und nach fruchtbarem Land, sinkende Wasserressourcen sowie steigende CO2 Emissionen.

Wir sind gespannt auf Donnerstag und halten euch auf dem Laufenden!

Informationen zur internationalen Challenge sind hier zu finden.

Ältere Beiträge