Pflegediagnostik in der Spitex: Unspektakulär, aber entscheidend
Interview mit der Masterabsolventin Nina Budmiger von der Spitex Seuzach über ihre Masterthese, die Pflegediagnostik zu professionalisieren.
Ein Blog der ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Interview mit der Masterabsolventin Nina Budmiger von der Spitex Seuzach über ihre Masterthese, die Pflegediagnostik zu professionalisieren.
Katharina Fierz, Leiterin des Instituts für Pflege, interviewt die Masterabsolventin Raffaela zu ihrer Arbeit mit älteren Menschen in einem Akutspital und dem Thema ihrer Masterarbeit.
Die Altersspezialist:innen der ZHAW sowie die geladenen Fachpersonen und Senior:innen erwartete an der diesjährigen AGe+-Herbsttagung ein spannendes Programm, das den Raum für interdisziplinären Austausch und Vernetzung eröffnete. In seiner Grussbotschaft würdigte Rektor Jean-Marc Piveteau die Initiative AGe+, welche ihm «sehr am Herzen liegt».
Ein Lehrmittel zu entwickeln, das wirklich einen Unterschied macht: Dies war das klare Ziel des von AGe+ geförderten Projekts, das nicht nur auf Wissenstransfer, sondern auf echte Veränderung abzielt – und das schliesslich bereits in einigen Studiengänge seine Spuren hinterlassen hat.
Gemäss Behindertengleichstellungsgesetz (BehiG) sind Freiräume hindernisfrei zu gestalten, was insbesondere für ältere Menschen mit Behinderungen von Bedeutung sein kann. In einem interdisziplinären Projekt zweier ZHAW-Institute konnte erstmals ein Beitrag zur Gesundheitsförderung und Inklusion geleistet werden. Das Projekt zeichnete sich zudem durch aktive Einbindung von Betroffenenverbänden aus.
Partizipative Ansätze in Lehre und Forschung standen im Zentrum der diesjährigen Herbsttagung des interdepartementalen Schwerpunkts AGe+. Zur Podiumsdiskussion waren deshalb Expert:innen eingeladen, die sich im Pensionsalter befinden. Ergänzend konnte ein reichhaltiger und bunter Strauss an Forschungsprojekten und sich in Entwicklung befindenden Bildungsangeboten präsentiert werden. Lieder zum Thema Alter, der informelle Austausch zwischen den Teilnehmenden und die Skizzierung von Plänen und Strategien zur nachhaltigen Positionierung des Schwerpunkts rundeten das Programm ab.
Wie gut werden Brillen mit erweiterter Realität, z.B. virtueller Realität, von älteren Personen akzeptiert werden? Welchen Einfluss hat das Brillenmodell auf die Gleichgewichtsfähigkeit. Diesen Fragen geht ein interdisziplinäres Forschungsteam in einem weiteren von AGe+ geförderten Projekt nach.
Dr. Romaine Farquet arbeitet im Generalsekretariat der SAGW (Schweizerische Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften) als Wissenschaftliche Mitarbeiterin und hat diesen Sommer die Geschäftsführung der a+ Swiss Platform Ageing Society übernommen. Im Interview gibt sie Auskunft über ihre Pläne für das Netzwerk.
Zwei Defizite in der sozialen und gesundheitlichen Versorgung älterer Menschen waren ausschlaggebend für das Initiieren eines innovativen Forschungsprojekts: dass es zwar zahlreiche Angebote für ältere Personen mit Unterstützungsbedarf gibt, diese aber von vielen, die davon profitieren könnten, nicht genutzt werden.